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Sundair-Schwester Fly Air41 soll drei A320 bekommen

Der Eigentümer der deutschen Ferienfluggesellschaft Sundair gründete vor einigen Monaten in Kroatien ein zusätzliches Luftfahrtunternehmen. Dieses wird – wie Aviation Direct berichtete – keine „Ersatz-Sundair“, sondern ist ein getrenntes Projekt. Gesellschafter beider Firmen ist Marcos Rossello. Im Interview mit der Branchenplattform Airliners.de gibt der Sundair-Geschäftsführer nun einen ersten Einblick in das Projekt in Kroatien und sagte: „Fly Air41 Airways bietet Aircraft Management und CAMO für private und gewerbliche Kunden. Aufgrund des regen Interesses ist ein starkes Wachstum in diesem Bereich abzusehen. Ab August werden wir schon drei Flugzeuge der A320 Familie und mindestens einen Businessjet managen. Eine Sundair Kroatien ergibt ökonomisch keinen Sinn. Es wird nur eine Sundair geben“. Es wird damit gerechnet, dass Fly Air41 noch im Frühjahr 2021 AOC und Betriebsgenehmigung seitens der kroatischen Behörden erteilt bekommen wird. Das Unternehmen soll schon im Sommer 2021 den Erstflug durchführen. Eine direkte Verbindung zu Sundair besteht nicht, lediglich der Eigentümer ist ident.

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Betriebsübergang: AUA-Mitarbeiter in Linz offenbar kaum interessiert

Noch bis zum 8. Mai 2021 haben die Mitarbeiter der Austrian-Airlines-Bodenstation Linz Zeit, um ihre Zustimmung oder Ablehnung bezüglich dem bevorstehenden Betriebsübergang auf ISS mitzuteilen. Aus Arbeitnehmerkreisen ist zu hören, dass sich lediglich zwei Dienstnehmer für den Wechsel zum neuen Arbeitgeber ausgesprochen haben. Alle anderen sollen es vorziehen, dass sie in eine Arbeitsstiftung überführt werden. Das könnte zu Problemen führen, denn ISS würde dann das Fachpersonal in Linz fehlen. Dem Vernehmen nach ist geplant, dass zumindest in der Anfangsphase Beschäftigte der AUA-Bodenstation Wien in Linz aushelfen sollen. Per 31. Mai 2021 soll jene in Linz geschlossen werden und per Betriebsübergang an ISS übergeben werden. Die betroffene Fluggesellschaft wollte sich zu den aktuellen Entwicklungen nicht äußern. Ein Sprecher antwortete: „Austrian Airlines, der Flughafen Linz sowie ISS Österreich konnten sich auf einen Betriebsübergang des Austrian Bodenpersonals einigen. Ab 1. Juni 2021 gehen somit die Dienstverhältnisse aller 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sofern sie das wünschen, auf ISS Österreich über. Alternativ haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, eine einvernehmliche Auflösung Ihres Dienstvertrags inklusive Sozialpaket zu wählen. Die Frist dafür läuft bis 9. Mai. Bis dahin möchten wir uns aus Respekt zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht zu weiteren Details oder Spekulationen äußern“.

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Level-Europe-Gläubiger erhalten 43-prozentige Quote

Das Konkursverfahren der ehemaligen Fluggesellschaft Level Europe GmbH steht kurz vor dem Abschluss. Der Masseverwalter hat nun einen Verteilungsentwurf vorgelegt. Dieser sieht für die Gläubiger eine Quote von 43 Prozent vor. Für den 28. April 2021 hat das Landesgericht Korneuburg die Gläubiger zu einer nachträglichen Prüfungstagsatzung geladen. Diese wird um 10 Uhr 30 aufgrund der Corona-Pandemie in Form einer Videokonferenz durchgeführt werden. Es handelt sich gleichzeitig auch um die Schlussrechnungs- und Verteilungstagsatzung. Das Gericht kann dann die Verteilung der 43-prozentigen Quote genehmigen, die anschließend vom Masseverwalter zur Ausschüttung gebracht werden kann. Damit würde dann die Geschichte von Level Europe, die als Anisec Luftfahrt gegründet wird, enden. Gegen Jahresende 2020 wurden das AOC und die Betriebsgenehmigung annulliert. Das Landesgericht Korneuburg ordnete die endgültige Schließung und Abwicklung der einstigen IAG-Tochter an. Zuvor waren Verhandlungen mit potentiellen Käufern gescheitert. Die komplette Belegschaft wurde zwischenzeitlich vom Masseverwalter gekündigt. Bereits am 24. Feber 2021 wurde ein formeller Vorgang gesetzt: Der Masseverwalter veranlasste die Austragung des bisherigen Geschäftsführers, Frank Glander, aus dem Firmenbuch. Dies geht aus einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor. Bei diesem Vorgang handelt es sich aufgrund des Konkursverfahrens um eine reine Formsache, da mit der Einsetzung des Insolvenzverwalters die Entscheidungsgewalt bei diesem liegt.

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Schweden: Regierung will aus Bromma ein Wohngebiet machen

Bereits seit einigen Monaten hängt über dem innerstädtischen Flughafen Stockholm-Bromma das Damoklesschwert der möglichen Schließung. Nun kündigte die Regierung an, dass der Airport aufgelassen wird. Auf dem Areal soll ein neues Wohngebiet entstehen. Bislang ist Bromma eine wichtige Basis der Regionalfluggesellschaft BRA. Im Rahmen einer Medienkonferenz äußerte sich Verkehrsminister Tomas Eneroth auch dahingehend, dass in Arlanda Erweiterungen notwendig sein könnten. Der Bedarf, der durch den Umzug der momentan in Bromma tätigen Anbieter entstehen könnte, werde derzeit von Betreiber Swedavia evaluiert. Einen exakten Zeitpunkt für die Schließung des Bromma Airports gibt es noch nicht. Der Verkehrsminister verwies in diesem Zusammenhang auf noch notwendige Gespräche mit der Opposition. Die schwedische Regierung hat keine Mehrheit und muss sich daher entsprechende Zustimmung suchen.

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„Neue Flybe“ erhält Betriebsgenehmigung

Die geplante Neuauflage der britischen Regionalfluggesellschaft Flybe ist einen entscheidenden Schritt voran gekommen, denn die Zivilluftfahrtbehörde erteilte Thyme Opco die notwendige Betriebsgenehmigung. Diese wurde laut CAA am 13. April 2021 ausgestellt.  „Mit Wirkung vom 13. April 2021 wurde Thyme OpCo Limited eine Betriebsgenehmigung vom Typ A erteilt,die auch eine Charterroutenlizenz für den Betrieb zwischen einer beliebigen Kombination von Punkten gemäß den Bestimmungen des Luftverkehrsbetreiberzertifikats des Inhabers erhalten hat. eine geplante Streckenlizenz für den Betrieb zwischen einer beliebigen Kombination von Punkten“, so die britische CAA gegenüber CH-Aviation.com.

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Langsame Impfungen: IATA rechnet mit finanziellem Desaster

Der Weltluftfahrtverband blickt mit großer Sorge auf das langsame Impftempo und befürchtet nun, dass die derzeit noch bestehenden Reisebeschränkungen deswegen nicht rechtzeitig vor dem wichtigen Sommergeschäft aufgehoben werden. Die IATA geht davon aus, dass die Airlines noch höhere Verluste als ursprünglich prognostiziert einfliegen werden. Die Probleme liegen jedoch nicht nur in Europa, denn in anderen Regionen der Welt, die oftmals auch als „ärmere Länder“ bezeichnet werden, kommen die Impfaktionen nur sehr langsam bis gar nicht in Gang. Hintergrund ist unter anderem, dass reiche Nationen nahezu alle verfügbaren Vakzine aufkaufen. Die IATA befürchtet, dass im Sommer 2021 zahlreiche Länder die Reisebeschränkungen nicht aufheben werden. Für die Airlines wäre dies ein finanzielles Destaster, denn Ökonom Brian Pearce bezifferte am Mittwoch, dass der weltweite Verlust auf rund 40 Milliarden Euro steigen wird. Weiters geht man davon aus, dass man nur 43 Prozent der Beförderungsleistung des Jahres 2019 erreichen wird.

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Airbus will Strukturmontage in Frankreich und Deutschland umbauen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus plant die Strukturmontage in Europa neu aufzustellen. Dazu sollen neue Unternehmen in Frankreich und Deutschland gegründet werden. Über die Zukunft in Spanien laufen derzeit Gespräche. Im Rahmen einer Sitzung wurden die europäischen Sozialpartner über das Vorhaben informiert. Dabei hat das Unternehmen bekräftigt, dass es eine Stärkung seiner Wertschöpfungskette für die Flugzeugstruktur-Montage in seinem industriellen System anstrebt und die Flugzeugstruktur-Montage als Kern-Aktivität betrachtet. Zwei integrierte Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage sollen hierzu im Herzen seines industriellen Systems geschaffen werden. Dies soll den Produktionsablauf optimieren und Airbus auf seine kurz- und langfristige Zukunft vorbereiten. Das neue Unternehmen mit Sitz in Frankreich wird die derzeit bei Airbus in Saint-Nazaire und Nantes durchgeführten Aktivitäten mit denen von STELIA Aerospace weltweit zusammenbringen. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland wird die Aktivitäten von Stade sowie die Strukturmontage in Hamburg mit denen von Premium AEROTEC in Nordenham, Bremen und teilweise in Augsburg zusammenführen. Damit einhergehend sollen die Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette höher positioniert und die Beteiligung an der Fertigung von Einzelteilen überprüft werden. Tätigkeiten in Spanien sollen „optimiert“ werden Diese neuen Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage, die beide vollständig zu Airbus gehören, werden nicht mehr als Zulieferer fungieren. Sie werden in den Airbus-Konzern integriert, was Steuerung und Schnittstellen in einer neuen industriellen Struktur vereinfachen wird. Ihr eigenständiger Status wird es ihnen ermöglichen, sich auf ihren Bereich zu konzentrieren und gleichzeitig schlanker sowie flexibler zu werden. Dies fördert die Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Qualität zum Nutzen der Airbus-Programme von heute und morgen. Airbus plant zudem die Gründung

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Indien lockert B737-Max-Bann nur leicht

Die indische Zivilluftfahrtbehörde denkt weiterhin nicht daran den Maschinentyp Boeing 737-Max die Wiederzulassung zu erteilen. Allerdings lockerte man Anfang der Woche den Bann, denn nun sind Ferry-Flüge und Überflüge unter bestimmten Voraussetzungen wieder erlaubt. Ausländische Betreiber dürfen Indien überfliegen, wenn eine entsprechende Erlaubnis seitens der indischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt wurde. Reine Ferry-Flüge sollen nun einfacher möglich sein. Diese müssen jedoch zuvor bei der Behörde angemeldet werden. In Indien verfügt derzeit nur Spicejet über Maschinen des Typs Boeing 737-Max. Diese sind auf verschiedenen Flughäfen abgestellt. Derzeit ist unklar wann Spicejet mit diesem Muster wieder kommerziell fliegen darf. Laut CH-Aviation.com sind noch fünf B737-Max-8, die vormals bei Jet Airways im Einsatz waren, auf dem indischen Staatsgebiet abgestellt. Eigentümer SMBC will diese in Kürze ausfliegen.

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Hotels: Nächtigungen in Wien stark eingebrochen

Im März 2021 sind die Nächtigungszahlen in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien weiter massiv eingebrochen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat, der nur teilweise von der Corona-Pandemie betroffen war, reduzierten sich die Übernachtungen um 76,7 Prozent auf 88.000 Nächtigungen. Von Jänner bis März wurden insgesamt 216.000 Nächtigungen gezählt, was einem Minus von 91,5 Prozent entspricht. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Beherbergungsbetriebe steht derzeit für die Monate Jänner und Februar fest: 11,2 Millionen Euro bedeuten einen Rückgang um 89,8 Prozent. Wiens Beherbergungsbetriebe verzeichnen im heurigen März, in dem sie neuerlich durchgehend für Freizeitgäste geschlossen blieben, 88.000 Gästenächtigungen und damit ein Minus von 76,7 Prozent im Vergleich zum März 2020, der – anders als im Vorjahr – nur zur Hälfte in einem Lockdown lag. Den größten Anteil davon machen Nächtigungen aus Österreich aus (49.000, -44 Prozent), gefolgt von Deutschland (12.000, -84 Prozent) und Polen (2.600, -42 Prozent). Die weiteren Vorjahres-Top-10 Italien (1.200, -86 Prozent), USA (1.000, -93 Prozent), Schweiz (1.300, -82 Prozent), Großbritannien (900, -95 Prozent), Frankreich (900, -92 Prozent), Russland (1.000, -93 Prozent) und Spanien (600, -96 Prozent) haben die Marke von 1.000 Nächtigungen nur knapp übertroffen bzw. sie knapp unterschritten. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden insgesamt 216.000 Übernachtungen gezählt, um 91,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im März waren rund 34.000 Hotelbetten in Wien verfügbar, das waren Lockdown-bedingt rund 31.000 Betten (-47,8 Prozent) weniger als im März 2020. Die durchschnittliche Bettenauslastung betrug 6,9 Prozent (3/2020: 17,5 Prozent), jene der Zimmer rund 9 Prozent (3/2020: rund 23 Prozent). In

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Kein Kommentar: AUA-Chef vor Wechsel zu SAS?

In skandinavischen Medien wird unter anderem Austrian-Airlines-Chef Alexis von Hoensbroech als möglicher Nachfolger für den scheidenden SAS-CEO Rickard Gustafson genannt. Dieser wird im heurigen Sommer aus seinem Amt ausscheiden. Weiter Kandidaten, die sich laut lokalen Berichten auf der Shotlist für den Chefsessel der SAS befinden sollen, sind: Alex Cruz und Anko van der Werff. Der Vertrag des Austrian-Airlines-Generaldirektors wurde erst kürzlich bis 2026 verlängert. Ob Alexis von Hoensbroech tatsächlich die österreichische Lufthansa-Tochter verlassen will oder nicht, wollte der Carrier nicht kommentieren. Die neue Konzernsprecherin schrieb auf Anfrage lediglich, dass „wir zu Personalspekulationen grundsätzlich keine Stellung beziehen“. Vor der Corona-Pandemie wurden Lufthansa Ambitionen nachgesagt, dass man das skandinavische Star-Alliance-Mitglied übernehmen will.

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