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SunExpress startet Verkauf von Air-Cairo-Flügen

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress lässt im Sommerflugplan 2021 die Ägypten-Flüge ab Deutschland von Air Cairo durchführen. Hintergrund ist, dass man bedingt durch die Schließung des deutschen Ablegers auf einen Partner angewiesen ist. Die Kooperationsflüge sind für den Reisezeitraum von Ende Mai bis Ende Oktober 2021 buchbar. Während Air Cairo die Flüge nach Hurghada durchführen wird, ist SunExpress für die gesamte Flugplanung, das Revenue Management und den Vertrieb verantwortlich. Gemeinsam bieten die beiden Unternehmen in der Sommersaison ein Ägypten-Programm ab Deutschland, Österreich und der Schweiz an mit bis zu drei Verbindungen pro Woche je nach Abflugort. Zur Auswahl stehen Ägypten-Urlaubern Hurghada-Verbindungen ab Berlin, Bremen, Basel, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart, Wien und Zürich. Die Preise für die bereits buchbaren Strecken starten One-Way bei 139,99 Euro. „Viele sind schon geimpft und können deswegen den Tests gelassen entegen sehen – und die Quarantäne bei Rückkehr entfällt in vielen Fällen“, kommentiert SunExpress-CCO Peter Glade. „Wir freuen uns sehr, dass es nun mit den Ägypten-Flügen losgeht und sind sicher, dass wir zahlreichen Kunden damit einen erholsamen Urlaub ermöglichen werden.

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Finnair schließt neuen Piloten-KV ab

Die Geschäftsleitung von Finnair und die Pilotengewerkschaft Palta haben sich auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt. Dieser gilt bis zum 30. September 2024 und soll der Airline das Überleben nach der Corona-Pandemie erleichtern. Dazu gehören der Übergang von einer auf dem Dienstjahr basierenden Gehaltsstruktur zu einer auf dem Stellenangebot basierenden Gehaltsstruktur sowie Maßnahmen, mit denen die Saisonalität des Flugverkehrs effektiver ausgeglichen werden kann. „Mit dem neuen Tarifvertrag zeigen unsere Piloten ihre Bereitschaft, mitten in der größten Krise in der Geschichte der Luftfahrt konstruktiv zur Wiederaufbauphase von Finnair beizutragen“, sagt Johanna Karppi, Senior Vice President Human Resources bei Finnair. „Ich freue mich, dass wir uns gemeinsam auf Lösungen einigen konnten, die die Wettbewerbsfähigkeit von Finnair unterstützen und gleichzeitig sicherstellen, dass Finnair auch in Zukunft ein guter Arbeitgeber für finnische Piloten ist. Die lange Vertragslaufzeit bringt uns Vorhersehbarkeit und unterstützt die langfristigen Bemühungen zum Aufbau der Zukunft von Finnair“. Pasi Vuorio, Verhandlungsführer bei Palta, ergänzt: „Die Vereinbarung ist eine ausgewogene Einheit, die die herausfordernde Situation berücksichtigt, mit der das Unternehmen inmitten der Pandemie konfrontiert ist. Dank gebührt auch dem Verhandlungsteam der Piloten“.

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Sanierung: München sperrt die Südpiste

Der Flughafen München wird ab 1. Mai 2021 den gesamten Flugverkehr über die nördliche Runway abwickeln. Hintergrund ist, dass die südliche Piste eine Generalsanierung erhält. Diese soll bis zum 31. Juli 2021 andauern. Beginn der zweiten Phase der Sanierungsmaßnahmen an der vier Kilometer langen und 60 Meter breiten südlichen Start- und Landebahn am Münchner Flughafen: Nachdem bereits im Sommer letzten Jahres 180 Quadratmeter Beton ausgetauscht, Kabel erneuert und Betonfugen saniert wurden, stehen ab dem 1. Mai weitere Arbeiten an Beton- und Asphaltflächen auf dem Programm. Zudem werden Kurven bei den Rollwegen verbreitert sowie Instandhaltungsmaßnahmen an der Anflugbefeuerung durchgeführt. Der Flughafen nutzt damit die pandemiebedingt schwache Auslastung der Bahnkapazität und wird die Südbahn bis voraussichtlich 31. Juli 2021 für die Bauarbeiten komplett sperren. Der Verkehr wird während dieser Zeit ausschließlich über die Nordbahn abgewickelt. Da die Arbeiten tagsüber stattfinden können, profitiert der Flughafen von einer erheblichen Verringerung der Kosten und einer Verkürzung der Reparaturzeit. Die Feuerwache Süd bleibt auch während der Sanierungsarbeiten vollumfänglich besetzt und einsatzbereit.

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Austrian Airlines: Comeback der Flüge mit Zwischenstopp

Im Mai 2021 wird Austrian Airlines wieder innerdeutsche Flüge durchführen. Dabei handelt es sich um so genannte Dreiecksflüge, die auf zwei Routen jeweils an Samstagen durchgeführt werden, bestätigte das Unternehmen. Hintergrund ist laut AUA die derzeit „etwas schwächere Nachfrage“. Passagiere, die im Mai 2021 an Samstagen mit Austrian Airlines nach Hamburg oder Stuttgart fliegen wollen, müssen sich auf eine Zwischenlandung einstellen. In Richtung der Hansestadt wird diese auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg durchgeführt. Nach Stuttgart gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt München einen Zwischenstopp. Die Durchführung erfolgt nach folgenden Mustern: Wien-München-Stuttgart-Wien bzw. Wien-Berlin-Hamburg-Wien. „Auf diese Weise können wir unseren Kunden im Mai weiterhin eine Verbindung am Samstag Vormittag zu diesen vier Destinationen anbieten“, so ein Sprecher der Austrian Airlines gegenüber Aviation.Direct. Die Point-to-Point-Beförderung innerhalb Deutschlands ist derzeit nicht vorgesehen.

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Merkel-Notbremse: Mit dem Fahrrad legal zum Flughafen?

Große Teile Deutschlands leiden derzeit unter der von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) durchgesetzten „Notbremse“. Diese sieht unter anderem nächtliche Ausgangsbeschränkungen ab einer Siebentagesinzidenz von 100 vor. Während Fahrradfahren erlaubt bleibt, sollen jegliche Reisen unterbleiben. Das schließt auch Fahrten mit dem Auto, der Bahn oder Flüge ein. Doch aufgrund internationaler Abkommen kann Deutschland gar kein nächtliches Flugverbot für alle Airports verhängen. Das führt zum Kuriosum, dass die Ankunft während der „Sperrstunde“ legal ist, aber die Heimreise im Auto wäre dann illegal. Geht man aber zu Fuß oder nutzt das Fahrrad, dann bewegt man sich zumindest in einer Grauzone. Der Branchenverband BDL fordert die deutsche Regierung dazu auf, dass die An- und Abreise erlaubt bleibt. Dabei stößt man im Umfeld von Angela Merkel aber vorerst auf taube Ohren. Lufthansa erklärte gegenüber verschiedenen Medien, dass man derzeit nicht damit rechnet, dass der Flugbetrieb aufgrund der „Notbremse“ eingeschränkt werden muss. Während beispielsweise Österreich mittlerweile konkrete Termine für die Öffnung noch geschlossener Sparten nennt, deuten deutsche Politiker an, dass es vor Ende Mai 2021 zu keinen Lockerungen kommen soll. Es wäre eher mit weiteren Verschärfungen zu rechnen. Der Nutzen nächtlicher Ausgangssperren ist eher gering, wie auch das Beispiel Österreich zeigt.

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Breeze Airways: Neeleman will A220 auf die Langstrecke schicken

Das U.S.-amerikanische Startup Breeze Airways, hinter dem David Neeleman steht, plant sowohl Maschinen des Typs Airbus A220-300 als auch Embraer E190/195 zu betreiben. Während einer Onlinekonferenz erklärte Firmengründer Neeleman, dass man auf diese Dual-Strategie setzt. Zunächst wird man mit Regionaljets des brasilianischen Herstellers starten, denn die ersten A220-300 sollen erst ab Oktober 2021 ausgeliefert werden. Breeze Airways hat insgesamt 60 Einheiten bestellt. Der Manager nannte noch keine Destinationen, sagte aber, dass der Erstflug im Sommer 2021 stattfinden soll. Man befinde sich hinsichtlich des Zulassungsverfahrens auf der „Zielgeraden“. Insgesamt organisierte sich das Startup 74 Embraer-Regionaljets. Je nach Streckenprofil will man E190, E195 und später auch A220-300 einsetzen. Der zuletzt genannte Typ soll primär auf längeren Routen zum Einsatz kommen. Neeleman sagte auch explizit, dass der Airbus A220-300 auf der Langstrecke betrieben werden soll. Er hob hervor, dass die Kosten niedriger sind als jene des Airbus A321LR. In diesem Zusammenhang laufen mit dem Hersteller Gespräche über den Einbau von Zusatztanks, um die Reichweite dieses Maschinentyps weiter steigen zu können. Geplant ist unter anderem, dass mit A220 nach Europa und Südamerika geflogen werden soll. Genaue Ziele wurden aber nicht genannt.

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Treibstoffpumpen: EASA lässst A320 überprüfen

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA sieht bei einigen Maschinen der Typen Airbus A319, A320 und A321 eine mögliche Explosionsgefahr. Betroffen sind Flugzeuge, die vor dem 30. Juni 2015 produziert wurden und bestimmte Treibstoffpumpen verwenden. Laut der Lufttüchtigkeitsanweisung könnte es dazu kommen, dass ein lockerer Sperrstift am Impellerschaft eine Funkenquelle darstellen könnte. Das könnte laut EASA dann gefährlich werden, wenn die Pumpe nicht vollständig mit Kerosin gefüllt ist. Airbus legte der Behörde eine Liste mit Seriennummern vor. Die Behörde verfügte, dass die betroffenen Teile innerhalb von zehn Tagen, spätestens jedoch nach 50 Flügen, ausgetauscht werden müssen. Die Operator sollen von Hersteller Airbus ebenfalls kontaktiert werden. Im unwahrscheinlichen Fall, dass ein Betreiber die Nachbesserung unterlassen sollte, ist das betroffene Fluggerät automatisch mit einem Flugverbot belegt. Dieses gilt solange bis die Anweisung der EASA erfüllt wird.

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Indien-Flugverbote: Regierungen noch zurückhaltend

Eine in Indien aufgetretene Mutation des Coronavirus macht zunehmend Regierungen nervös. In Europa wurden bereits erste Fälle nachgewiesen, weshalb einige Politiker fordern, dass ein EU-weites Flugverbot für Indien erlassen werden sollte. Noch zeigen sich viele Staatsführungen zurückhaltend. Mit Stand Sonntag haben bereits unter anderem Großbritannien, Kanada, Kuweit und Hongkong Fakten geschaffen und einen Bann für in Indien gestartete Passagierflüge ausgesprochen. Deutschland stuft mit Wirksamkeit Montag, 26. April 2021 (Mitternacht) den genannten Staat als so genanntes Virusvariantengebiet ein. Das hat zur Folge, dass unter anderem Lufthansa – abgesehen von wenigen Ausnahmen – nur noch Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft und/oder Wohnsitz in der Bundesrepublik befördern darf. Personen, die aus einem so genannten Variantengebiet nach Deutschland einreisen dürfen, müssen bereits vor dem Abflug einen negativen Coronatest vorlegen. In Deutschland muss man sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Die Möglichkeit des Freitestens besteht nicht. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) forderte am Wochenende wiederholt, dass der Flugverkehr zwischen Indien und der Europäischen Union stark eingeschränkt werden solle. Er sieht gar den Erfolg der Impfaktionen in Gefahr.

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LSG schließt Küche in Tschechien

Die Gategroup wird die LSG-Küche im tschechischen Bor schließen. In einer Erklärung gab der Konzern an, dass aufgrund der Corona-Pandemie die Nachfrage spürbar gesunken ist und man unter anderem in Frankfurt und München ausreichende Kapazitäten zur Verfügung habe. Lufthansa verkaufte vor einiger Zeit das Europageschäft von LSG an den Mitbewerber Gategroup. Dieser fokussiert laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel nun die Produktion in Deutschland. Der vormalige Eigentümer setzte eher auf Outsourcing in Länder mit günstigeren Löhnen.

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Einreise nach Österreich: Hochinzidenzgebiete treffen nur Pendler

Im Zuge der letzten Verlängerung der Covid-Einreiseverordnung führte Österreich zusätzlich eine neue Kategorie „Hochinzidenzgebiet“ ein. Diese trifft in erster Linie Pendler, denn deren Testergebnisse sind nicht mehr sieben Tage, sondern nur noch maximal 72 Stunden gültig. Für die „Allgemeinheit“ hat die Listung in Anlage B der Verordnung keine unmittelbaren Auswirkungen. Österreich gestattet derzeit nur aus Australien, Island, Neuseeland, Singapur, Südkorea und Vatikan kommend die Einreise ohne Quarantäne. Aus allen anderen Staaten kommend gilt – sofern man nicht unter eine Ausnahme fällt – eine zehntägige Absonderung, aus der man sich am fünften Tag freitesten kann. Weiters muss bei der Einreise ein negativer Antigen- oder PCR-Test vorgelegt werden. Besonderheit: Personen mit Wohnsitz in Österreich können diesen auch innerhalb von 48 Stunden im Inland nachholen. Mit Stand 25. April 2021 sind Bulgarien, Estland, Frankreich, Italien, Polen, Schweden, die Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern als so genannte Hochinzidenzgebiete eingestuft. Pendler müssen sich daher häufiger testen lassen. Zuletzt wurde die Republik Malta von der so genannten Anlage B gestrichen. Da derzeit keine Flugverbindungen zwischen Wien und Luqa bestehen, dürften sich die Auswirkungen in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Pendler gibt es jedoch zwischen den beiden Staaten. Beispielsweise soll es bei der Fluggesellschaft Lauda viele „Pendler“ zwischen den Büros Schwechat und Pieta (Malta) geben.

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