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Hannover: Turkish nimmt zahlreiche neue Ziele auf

Turkish Airlines bedient derzeit ab Hannover die Destination Istanbul. In Zukunft will der Carrier zahlreiche weitere türkische Ziele ab der Messestadt anbieten. Ab 25. Juni 2021 sollen Gaziantep, Kayseri, Samsun, Adana und Trabzon angeflogen werden. Auch die Billig-Marke Anadolujet, die unter der Betriebsgenehmigung von Turkish Airlines in der Luft ist, wird in Hannover aktiv werden. So wird man unter diesem Brand ab 11. Mai 2021 den kleineren Airport Istanbul-Sabiha Gökcen (SAW) anfliegen. Per 26. Juni 2021 sollen zusätzlich Antalya und Ankara aufgenommen werden. Turkish Airlines erhöht damit die Präsenz am Flughafen Hannover-Langenhagen signifikant. Sämtliche Anadolujet-Flüge werden unter dem TK-Code der Mainline durchgeführt, da es sich derzeit lediglich um eine Vertriebsmarke, jedoch nicht um eine eigenständige Fluggesellschaft handelt. Mittelfristig ist geplant, dass Anadolujet eine eigenständige Tochter werden soll. Viele Flüge unter diesem Brand werden im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung von SunExpress durchgeführt.

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Sundair hat Schutzschirm offiziell verlassen

Das Amtsgericht Stralsund hat die Ferienfluggesellschaft Sundair offiziell aus dem Schutzschirmverfahren entlassen. Die Eigenverwaltung wurden aufgehoben und Sachwalter Lucas Flöther formell des Amtes enthoben, da diese Tätigkeit in Zukunft nicht mehr benötigt wird. „Dass die Sanierung wie geplant in nur sechs Monaten gelungen ist – und das mitten in der Corona-Pandemie – ist maßgeblich unseren Kunden, Lieferanten und Partnern zu verdanken, die unseren Sanierungskurs voll mitgetragen haben. Einen wesentlichen Anteil haben vor allem auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben in schwierigen Zeiten mit großem Engagement dafür gesorgt, dass unser Flugbetrieb zu jeder Zeit fortgeführt werden konnte“, erklärt Sundair-Chef Marcos Rossello. Die Ferienfluggesellschaft meldete im Oktober 2020 ein Schutzschirmverfahren an. Dabei handelt es sich um eine Sonderform im deutschen Insolvenzrecht. Mit Hilfe dieses konnte sich Condor nach der Pleite des Thomas-Cook-Konzerns neu aufstellen. Sundair verhandelte Leasingverträge neu aus und tauschte auch die Maschinen aus. Die Geschäftsleitung sieht den Carrier finanziell und operativ neu aufgestellt.

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Finnair baut neue Cargo-in-Cabin-Lösung ein

In Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik bietet Airbus nun eine reversible Cargo-in-Cabin-Lösung an. Erstkunde für das neue Produkt ist Finnair. Ein Airbus A330-300 wurde entsprechend für den Transport nicht gefährlicher Güter im Passagierdeck modifiziert. Aufgrund der langsamen Erholung des Luftverkehrs ist die Frachtraum-Kapazität immer noch gering und wird voraussichtlich erst 2024 wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Zudem sind die Ausnahmeregelungen ausgelaufen, die von den Behörden zu Beginn der Pandemie gewährt wurden, um  medizinische Güter in der Kabine zu transportieren. Gemeinsam mit Airbus stellt Lufthansa Technik nun ein STC bereit, das es ermöglicht, vorübergehend eine Passagierkabine in einen Frachtraum („Temporary Cargo Cabin“) umzubauen. „Wir schließen uns in Krisenzeiten mit Airbus zusammen, um die beste Lösung für Flugzeugbetreiber zu liefern. Wir profitieren in vielerlei Hinsicht von der Expertise des jeweils anderen und schaffen so eine Blaupause für mögliche zukünftige Kooperationen“, sagt Sören Stark, Chief Operations Officer & Accountable Manager bei Lufthansa Technik. Daniel Wenninger, VP Airframe Services von Airbus, ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik ermöglicht die reibungslose Umsetzung dieser temporären Frachtlösung. Die A330 ist mit ihrer erstklassigen Betriebswirtschaftlichkeit und ihrer vielseitigen Kabine das perfekte Flugzeug für Frachtmissionen im aktuellen Kontext. Mit dieser neuen Lösung unterstützen wir auch weiterhin unsere Airbus-Kunden.“ Finnair ist der Erstkunde für die „Temporary Cargo Cabin“:  Der Betreiber hat kürzlich einen Airbus A330 an seiner Heimatbasis in Helsinki umgerüstet, für den die STC-Zulassung bereits läuft. Die Umrüstung selbst kann jeder Part 145-Anbieter durchführen. „Mit dieser EASA Approved STC-Lösung sind wir in der Lage, unseren erfolgreichen Frachtbetrieb auch während des Ramp-ups

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Österreich verhängt wirksame Einreisebeschränkungen für Indien

In den letzten Tagen hat sich die Corona-Lage in Indien zugespitzt, mitverantwortlich dafür ist wohl die neue Mutante B.1.617. Die Verbreitung genau dieser CoV-Variante soll jetzt durch den Erlass neuer Einreisebeschränkungen verhindert werden. Österreich verhängt ab Donnerstag Einreisebeschränkungen für Indien: Wie Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein vor dem Ministerrat sagte, wird es ein Landeverbot für Direktflüge geben. Da derzeit aber keine direkten Linienflüge nach Österreich durchgeführt werden würden, wolle die Regierung auch Privat- und Charterflügen einen Riegel vorschieben. Außerdem sollen Ausweichflüge zur Umgehung der Landeverbote in anderen EU-Ländern verhindert werden. Das berichtet der ORF. Wer nämlich über Transferflüge nach Österreich einreist und in den letzten zehn Tagen am Subkontinent war, wird bei der Einreise in Quarantäne geschickt. Ankommende Passagiere müssen den Grenzbeamten also glaubhaft machen, dass sie sich in den letzten zehn Tagen nicht in Indien aufgehalten haben. Umgekehrt müssen die kontrollierenden Organe jene Reisende ausfindig machen, die über Umwege einzureisen versuchen. Eine konkrete Taktik dazu wurde bisher noch nicht genannt. Antigen-Tests werden nicht akzeptiert Ein Freitesten nach fünf Tagen werde zwar nach wie vor möglich sein, allerdings werden dabei nur PCR-Testungen entgegengenommen. Das gilt für Österreicher sowie für andere Personen mit einem Wohnsitz in Österreich. Wer nicht in Österreich lebt, soll schon vor der Reise verpflichtet sein, einen negativen PCR-Test vorzuweisen. In Österreich gibt es derzeit Landeverbote für Flugzeuge aus Südafrika und Brasilien. Diese gelten bis zum 2. Mai und sollen nun ebenfalls verlängert werden.

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Pandemie-Jahr beschert Flughafen Stuttgart historisches Minus

Am Flughafen Stuttgart wurden im letzten Geschäftsjahr insgesamt 3.213.695 Passagiere gezählt – ein Minus von 74,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen fiel um 58,7 Prozent auf insgesamt 58.803 Starts und Landungen. Ein ähnlich niedriges Verkehrsniveau hatte der Landesflughafen zuletzt Mitte der 1980er-Jahre. Das geringe Verkehrsaufkommen in Folge der weltweiten Reisebeschränkungen ließ den Umsatz der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) auf 142,1 Millionen Euro einbrechen, ein Minus von 53 Prozent (2019: 300,1 Millionen Euro). Nach dem Rekordergebnis des Vorjahres muss die FSG beim Geschäftsergebnis nach Steuern einen deutlichen Verlust von 96,9 Millionen Euro ausweisen (2019: 50,2 Millionen Euro Gewinn). „Die Lage ist weiterhin kritisch, wir arbeiten jeden Tag dafür, die aktuelle Situation zu bewältigen. Die Sicherung der Liquidität und der Arbeitsplätze hat oberste Priorität. Wir haben schnell gegengesteuert. Mit einem strikten Sparprogramm konnten wir so etwa 73 Millionen Euro abfedern. Gleichzeitig bereiten wir uns auf die Rückkehr der Fluggäste vor. Mit unseren zahlreichen Vorkehrungen zum Infektionsschutz leisten wir alles dazu, dass sie auch jetzt möglichst sicher fliegen können“, so Airport-Geschäftsführerin Arina Freitag. Das Streckennetz des Landesflughafens biete auch aktuell wichtige Direktziele und den Anschluss an Drehkreuze mit Umsteigemöglichkeiten. „Sobald die Nachfrage wieder anzieht, werden die Airlines schnell weitere Destinationen anbieten“, so Freitag zuversichtlich. „Beim Thema Reisen hat sich ein großer Nachholbedarf aufgestaut, die Menschen wollen endlich wieder fliegen.“

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F-GSTA: Airbus schickt ältesten Beluga in Pension

Der europäische Flugzeugbauer Airbus schickt das erste jemals gebaute Transportflugzeug des Typs Beluga in Pension. Die Maschine wird vorläufig in Hamburg abgestellt. Der Frachter versah seit 1005 seinen Dienst für den Hersteller und kam zuletzt zwischen den Werken in Nord-Wales und Finkenwerder zum Einsatz. Bereits im Oktober 2020 legte Airbus mit der F-GSTB einen „alten“ Beluga still. Dieser ist momentan in Bordeaux abgestellt. Die F-GSTA landete am Dienstag gegen 17 Uhr 20 in Finkenwerder. Laut Airbus handelt es sich um den letzten planmäßigen Flug. In den nächsten Tagen soll das Cargoflugzeug ferry nach Frankreich ausgeflogen werden. Dort droht die Zerlegung.

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Adria-Markenrechte wurden in die Emirate verkauft

Vor einigen Wochen konnte der Insolvenzverwalter von Adria Airways die Markenrechte an einen nicht näher bezeichneten Käufer veräußern. Dieser outete sich nun: Es handelt sich um den Investor Munif Otman Tarmum aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zum Preis von 33.400 Euro erhielt er den Zuschlag. Zuvor sind mehrere Verkaufsanläufe gescheitert, denn der Mindestpreis lag ursprünglich bei 100.000 Euro. Im Kaufpreis sind nicht nur die Markenrechte, sondern auch die Internet-Domains der ehemaligen Fluggesellschaft enthalten. Zur zukünftigen Verwendung machte der Investor keine Angaben.

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Erstes Quartal 2021: Embraer lieferte 22 Maschinen aus

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres 2021 insgesamt 22 Flugzeuge ausliefern. Dabei handelte es sich um 13 Businessjets und neun Regionaljets, teilte der Konzern mit. Unter den sieben Verkehrsflugzeugen befanden sich sieben der E2-Reihe. Die einzigen beiden E190-E2 gingen an die schweizerische Regionalfluggesellschaft Helvetic. Diese wird im aktuellen Quartal vier E195-E2 ausgeliefert bekommen. Die fünf verbleibenden E2-Maschinen waren E195-E2 und gingen an KLM Cityhopper und Air Peace.

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World2Fly erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Das Airline-Startup World2Fly ist dem Erstflug einen entscheidenden Schritt nähergekommen, denn seitens der spanischen Zivilluftfahrtbehörde erhielt man AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Unmittelbar danach wurde der Verkauf von Flugscheinen aufgenommen. Für den Ableger in Portugal erwartet man die Zulassung für die nächsten Tage. Das erste Langstreckenflugzeug des Typs Airbus A330-300 trägt die Registrierung EC-LXR. Dieses ist bereits im Farbenklein von World2Fly lackiert. Zwei Airbus A350 sollen im Mai 2021 übernommen werden. Es handelt sich um Leasingflugzeuge. Derzeit ist geplant, dass der A330 ab Lissabon zum Einsatz kommen soll. Die beiden A350 will man ab Madrid betreiben. Bis Mai 2022 ist der Ausbau der Flotte geplant.

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Danish Air Transport baut Deutschland-Angebot aus

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport (DAT) wird im Juli und August 2021 zwei wöchentliche Umläufe zwischen Berlin und der Ostseeinsel Bornholm anbieten. Als Fluggerät kommen Turbopropmaschinen des Typs ATR 72 zum Einsatz. Ab der deutschen Hauptstadt bietet der Carrier seit einiger Zeit eine Nonstop-Verbindung nach Saarbrücken an. Die nahm man vor einiger Zeit auf, da sich der bisherige Betreiber Luxair zurückgezogen hatte. Bedingt durch die Corona-Pandemie kam es zu Unterbrechungen. Vom saarländischen Airport aus wird DAT ab Mai 2021 drei wöchentliche Umläufe nach Hamburg anbieten. Diese sind an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag geplant. Auch diese Route wurde einst von Luxair bedient und zwar in Form eines Zwischenstopps auf dem Weg von Luxemburg in die Hansestadt.

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