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Boeing muss 300 B737-Max „am Hof“ reparieren

Das „neue Max-Problem“ trifft weitaus mehr Boeing 737 Max als ursprünglich angenommen. Laut FAA sind 109 Maschinen betroffen. Davon sind 71 Stück in den Vereinigten Staaten registriert. Der Rest in anderen Teilen der Welt, beispielsweise in Europa. Die U.S.-amerikanische Behörde gab nun eine Anweisung zur Behebung der Elektrik-Mängel heraus. Die FAA verpflichtet die Betreiber dieses Maschinentyps zur unverzüglichen Behebung der festgestellten Mängel. Die meisten Operator, die anhand der Seriennummern informiert wurden, dass ihre Boeing 737 Max betroffen sein könnten, setzen diese seit einigen Tagen freiwillig nicht mehr ein. Der Hersteller geht davon aus, dass die Instandsetzung nur wenige Tage dauern wird. Doch das eigentliche „Problem“ für Boeing steht auf dem eigenen Hof. Rund 300 Boeing 737-Max, die zwar weitgehend fertiggestellt sind, jedoch noch nicht an Kunden ausgeliefert wurden, sind ebenfalls vom Elektrik-Mangel betroffen. Diese muss der Hersteller selbst vor der Übergabe an die jeweilige Fluggesellschaft beheben. Das führt unweigerlich zu weiteren Verzögerungen, denen der Hersteller liefert derzeit die betroffenen Mittelstreckenjets nicht aus. Laut FAA wurde man von Boeing darauf aufmerksam gemacht, dass ein Notstromgenerator über eine mangelhafte Erdung verfügt. Dies könnte im Extremfall zu einem Kurzschluss führen und essentielle Systeme im Cockpit zum Ausfall bringen. Weiters ist ein Schaltmodul betroffen. Der Hersteller bzw. die Kunden müssen diesen Qualitätsmangel aus Sicherheitsgründen unverzüglich beheben.

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Sommer 2021: Lufthansa plant mit 40 Prozent Kapazität

Die Lufthansa Group steckte – angesichts der Corona-Pandemie wenig überraschend – auch im ersten Quartal des Jahres 2021 tief in den roten Zahlen. Konzernchef Carsten Spohr ist davon überzeugt, dass die Nachfrage im Sommer 2021 stark steigen wird. Man rechnet aber nicht mit einem „Big Bang“, sondern einem langsamen und schrittweisen Anstieg der Buchungszahlen. Der von Spohr geleitete Konzern ist aber nicht mehr ganz so zuversichtlich, dass man die Hälfte der Kapazität des Jahres 2019 in der Luft haben wird. Wie am Donnerstag mitgeteilt wurde, geht man nun von etwa 40 Prozent des Niveaus vor der Corona-Pandemie aus. Mit anderen Worten ausgedrückt: Lufthansa geht davon aus, dass die Erholung der Nachfrage noch wesentlich länger als einst angenommen dauern wird. Das bereinigte Ebit lag zuletzt bei minus 5,45 Milliarden Euro. Damit liegt man zwar deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums, doch zeigen sich die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr deutlich. Konzernchef Carsten Spohr hebt hervor, dass die Sparprogramme Früchte tragen würden. Der Umsatz lag im ersten Quartal des Jahres 2021 um 60 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum und wird mit 2,56 Milliarden Euro beziffert. Unter dem Strich steht ein Verlust in der Höhe von 1,05 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebit konnte man von minus 1,2 Milliarden Euro auf minus 1,1 Milliarden Euro verbessern. Der monatliche Geldabfluss soll bei 235 Millionen Euro gelegen haben. Für das zweite Quartal 2021 prognostiziert man etwa 200 Millionen Euro pro Monat. Passagiergeschäft schwach, Fracht boomt Die Kapazität war im ersten Quartal 2021 stark reduziert. Der Konzern teilte

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Kampfansage an Air Baltic: Buzz kündigt Basis in Riga an

Der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic steht Ende Oktober 2021 bevor, dass die Ryanair-Tochter Buzz in Riga eine neue Basis eröffnen wird. Insgesamt sollen 16 zusätzliche Strecken aufgenommen werden, wobei die meisten bereits von Air Baltic bedient werden. Die Ryanair Group wird in der lettischen Hauptstadt von Buzz betriebene Boeing 737 stationieren. Weiters werden Malta Air, Ryanair und Lauda Europe von anderen Bases heraus nach Riga fliegen. Derzeit ist geplant, dass die Wien-Strecke sowohl von Riga aus mit Buzz-Fluggerät als auch von der österreichischen Haupstadt mit Lauda-Maschinen bedient wird. Schrittweise sollen ab Oktober 2021 die nachstehenden Ziele ab der lettischen Hauptstadt aufgenommen werden: Aarhus Bristol Budapest Burgas Frankfurt Hahn Götheburg Krakau Kiew Boryspil Lviv Malaga Memmingen Sandefjord Palmero Paris Beauvais Rom Ciampino Warschau Modlin Ryanair entschied sich für Buzz – Lauda Europe geht leer aus „Wir freuen uns, die Eröffnung einer neuen Basis in Riga bekannt zu geben, die die wirtschaftliche Erholung sowie die internationale Konnektivität unterstützt und ab Ende Oktober2021 16 neue Strecken bereitstellt“, so Jason McGuinness, Commercial Director bei Ryanair. Die polnische Tochter Buzz wird vorerst zwei Boeing 737 in Riga stationieren. Unter Berücksichtigung der neu angekündigten Strecken wird der Konzern 30 Routen ab der lettischen Hauptstadt anbieten. Vor der Corona-Pandemie wurde Riga als mögliche neue Base der damaligen Laudamotion gehandelt. Gerüchte hielten sich hartnäckig und auch intensive Gespräche mit dem Airport wurden bereits geführt. Während der Nachfolger Lauda Europe in Zagreb und Zadar je zwei Airbus A320 stationieren wird und je eine Base in Wien und Palma unterhält,

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Cargolux beruft Christianne Wickler an die Konzernspitze

Erstmals in der Firmengeschichte beruft die Frachtfluggesellschaft Cargolux mit Christianne Wickler eine Dame an die Spitze des Board of Directors. Die Managerin war zuvor als Unternehmerin und Politikerin aktiv. Für die Grünen war sie rund ein halbes Jahr im Parlament vertreten. Laut Luxair legte sie ihr Mandat zurück, um sich auf ihr Unternehmen und ihre Familie konzentrieren zu können. Die Airline begrüßt in einer Aussendung ihre Berufung an die Spitze des Board of Directors.

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Zahlreiche Lockerungen für Geimpfte stehen bevor

In Österreich und Deutschland bahnt sich nun an, dass Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, in vielen Bereichen des täglichen Lebens Erleichterungen erhalten sollen. Beispielsweise will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Geimpfte künftig negativ Getesteten gleichstellen. Die österreichische Bundesregierung verkündete, dass im Zuge der Einführung des „Green Pass“ jene Menschen, die gegen Covid-19 geimpft sind, künftig keine Tests mehr vorlegen müssen. Dies gilt auch hinsichtlich der geplanten neuen Einreisbestimmungen. Ausnahmen gibt es dem aktuellen Kenntnisstand nach nur für Gebiete, die sprichwörtlich knallrot eingestuft werden. Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg gestattet bereits seit dem 19. April 2021 sämtlichen Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind, die Einreise ohne Quarantäne. Voraussetzung ist, dass die letzte Dosis zumindest 14 Tage zurückliegt. Auch andere Bundesländer wollen nachziehen. Grundlage für die Entscheidung bildet eine Empfehlung des Robert-Koch-Instituts. Die bevorstehenden Änderungen bewirken aber auch, dass Personen, die sich nicht impfen lassen wollen, Schritt für Schritt schlechter gestellt werden. Offiziell will die Politik nicht von eine Impfpflicht sprechen, doch ergibt sich diese dem aktuellen Informationsstand nach indirekt und zwar dadurch, dass Ungeimpften das Leben komplizierter und bürokratischer gemacht wird.

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Daniel Kassa Mbuambi ist neuer UFO-Vorsitzender

Rund zwei Wochen nach der Neuwahl konstituierte sich der neue Vorstand der deutschen Flugbegleitergewerkschaft UFO. Als Vorsitzender fungiert nun Daniel Kassa Mbuambi, der im Hauptberuf Flugbegleiter bei Lufthansa ist. Anja Bronstert, die bislang die Gewerkschaft leitete, bleibt als stellvertretende Vorsitzende erhalten. „Ich freue mich sehr darüber, dass meine Vorstandskolleginnen und –kollegen mit mir und den Vertretern anderer UFO-Gremien die lange versprochene Neuausrichtung der UFO einleiten. Ein wichtiges Ziel wird es sein, weiter der Krisenpartner für unsere Mitglieder zu bleiben und wenn der Luftverkehr nach und nach wieder zunimmt und die Airlines aus dem Krisenmodus kommen, die Begehrlichkeiten der Arbeitgeber abzuwehren. Natürlich muss es auch darum gehen, sozialpartnerschaftlich wieder auf Augenhöhe zu kommen“, so Mbuambi Das siebenköpfige Vorstandsgremium der UFO hat heute seine Arbeit für eine vierjährige Amtszeit aufgenommen. In der konstituierenden Sitzung am heutigen Vormittag wurden neben den Vorsitzenden auch die Ressorts mit den sieben neu gewählten Vorständen wie folgt besetzt: Neue Ressortverteilung: Tarifpolitik: Stefan Schwerthelm Personal: Daniel Kassa Mbuambi Finanzen: Daniel Kassa Mbuambi Öffentlichkeitsarbeit / Marketing: Stefan Schwerthelm Organisation und Struktur: Katharina Berndt Berufspolitik: Anja Junck Internationale Beziehungen und Lobbyarbeit: Joachim Vásquez Bürger Mitgliederbetreuung: Anja Bronstert Betreuung von Arbeitnehmervertretungen: Christian Bötte-Lüdemann Recht/-schutz: Christian Bötte-Lüdemann

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Boeing steckt noch immer tief in den roten Zahlen

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat im ersten Quartal des Jahres 2021 einen Verlust in der Höhe von 561 Millionen U.S.-Dollar geschrieben. Damit konnte man – im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum – den Fehlbetrag zwar reduzieren, jedoch bleibt es das sechste Quartal in Folge, das mit roten Zahlen geschlossen werden musste. Zwar versuchte Boeing-CEO Dave Calhoun im Zuge der Präsentation der nicht gerade erfolgreichen Finanzzahlen Optimismus zu verbreiten. Er sprach unter anderem davon, dass das Jahr 2021 ein wichtiger Wendepunkt für die gesamte Branche sein soll. Der weltweite Impffortschritt bereite ihm Hoffnung. Betrachtet man den Umsatz, den Boeing für das erste Quartal 2021 ausweisen kann, so zeigt sich deutlich, dass der Konzern noch tiefer in die Krise gerutscht ist. Dieser verschlechterte sich um zehn Prozent auf 15,2 Milliarden U.S.-Dollar. Der Umstand, dass im militärischen Segment ein Wachstum erzielt wurde, konnte die herben Verluste im Zivilbereich nicht wettmachen. Boeing belastet nicht nur die Corona-Pandemie schwer, sondern auch das „Dauerproblem“ B-737Max sorgt wieder für Ärger. Zahlreiche Maschinen sind von Elektronikproblemen betroffen. Diese könnten für den Hersteller teuer werden. Auch kommt das 777X-Programm nur sehr schleppend voran und beim Dreamliner wurden ebenfalls Mängel gefunden. Alles in allem teure Begleitumstände, die das Betriebsergebnis stark belasten.

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Heathrow: Luftfahrtbehörde untersagt Gebührenerhöhung

Der Flughafen London-Heathrow wollte die Verluste, die die Corona-Pandemie eingebracht hat, den Airline-Kunden auf die Nase drücken. Eine drastische Gebührenerhöhung war vorgesehen. Die britische Zivilluftfahrtbehörde machte einen Strich durch die Rechnung und untersagte das Vorhaben. Rund zehn Prozent des im Vorjahr erlittenen Fehlbetrags wollte Heathrow in Form höherer Entgelte von den Kunden einfordern. Das Jahr 2020 bescherte dem größten Flughafen des Vereinigten Königreichs einen Rekordverlust in der Höhe von etwa zwei Milliarden Pfund. Die geplante „Umlage“ auf die Fluggesellschaften wurde von der CAA nicht genehmigt. Die Behörde argumentiert im Bescheid, dass die Preiserhöhung „nicht im Sinne der Konsumenten und unverhältnismäßig ist“. Genehmigt wurde lediglich ein Anhebungsspielraum in der Höhe von maximal 300 Pfund pro Jahr. Der Flughafen Heathrow ist mit dieser Entscheidung naturgemäß nicht zufrieden und argumentiert ist einer Aussendung, dass die CAA das Investorenvertrauen untergraben würde. Die Fluggesellschaften sind eher erfreut, denn bereits vor der Pandemie wurden die hohen Kosten in LHR regelmäßig kritisiert.

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Ab Düsseldorf und Stuttgart: Helvetic könnte für Eurowings fliegen

Noch steht die überwiegende Mehrheit der Eurowings-Flotte am Boden. Derzeit sind nur 35 Maschinen im Einsatz. Gleichzeitig plant der Carrier Wetlease-Kapazitäten für die Sommerzeit an Land zu ziehen. Im Gespräch befindet man sich mit Helvetic Airways. Die Vereinbarung mit Tuifly wird reaktiviert. Zwei Boeing 737 werden wieder im Auftrag von Eurowings fliegen. Im Vorjahr waren es noch vier Maschinen. Die beiden Unternehmen hatten sich auf eine Reduktion der Flugzeuge geeinigt. Laut einem Bericht des Portals Airliners.de soll es aber nicht bei den beiden Tuifly-Maschinen bleiben. Helvetic Airways bestätigte gegenüber dem Portal, dass man sich derzeit mit Eurowings in Verhandlungen über Wetlease von Embraer-Regionaljets befindet. Diese könnten ab Düsseldorf und Stuttgart zum Einsatz kommen. Auch das Personal wurde intern über die Gespräche informiert. Gleichzeitig macht German Airways (vormals WDL) in diversen Medieninterviews auf sich aufmerksam und betont unter anderem, dass man „gerne für Eurowings fliegen würde“. Seitens der Lufthansa Group scheint man aber eher auf Helvetic setzen zu wollen. Eurowings-Chef Jens Bischof rechnet damit, dass im Sommer 2021 die Nachfrage stark ansteigen wird. Zur Überbrückung von Spitzen zieht man nun in Betracht, dass Wetlease-Flugzeuge im Einsatz kommen. Bedingt dadurch, dass man die vormals von der Luftfahrtgesellschaft Walter betriebenen DHC Dash 8-400 nicht mehr zur Verfügung hat, ist man offensichtlich auf der Suche nach Fluggerät, das unterhalb der Größenklasse A319 angesiedelt ist. Somit ist zumindest nicht grundsätzlich ausgeschlossen, dass von Helvetic Airways betriebene Embraer 190 ab Düsseldorf nach Linz bzw. ab Stuttgart nach Graz zum Einsatz kommen könnten. Eine offizielle Bestätigung gibt

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Wizz Air: Varadi rechnet mit Preisverfall um rund 25 Prozent

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air rechnet damit, dass im Sommer 2021 rund 60 bis 80 Prozent der Kapazität des Jahres 2019 in der Luft sein wird. Firmenchef Jozsef Varadi sagte im Zuge einer virtuellen Branchenkonferenz auch, dass er damit rechnet, dass die Nachfrage stark anziehen wird. „Meiner Ansicht nach ist die Nachfrage nicht vom Passagier oder nicht vom Angebot der Fluggesellschaft abhängig, sondern die Unvorhersehbarkeit der staatlichen Maßnahmen und die von der Regierung auferlegten Beschränkungen“, so der Manager. So es die Nachfrage erlaubt, könnte der Carrier auch mit 100 Prozent der Kapazität des Jahres 2019 fliegen. Varadi geht davon aus, dass die Preise um bis zu 25 Prozent sinken wollen, da er bevorstehende Überkapazitäten auf dem Markt sieht.

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