secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Ryanair will Buchungen für den Sommer 2022 einsammeln

Die Ryanair Group hat bereits rund 500 Strecken für den Sommerflugplan 2022 zur Buchung freigegeben. Angeboten werden rund 10.000 Flüge pro Woche. Das Unternehmen erklärt, dass in den nächsten Monaten weitere Ziele für den Sommer des nächsten Jahres buchbar gemacht werden sollen. Der Carrier versucht offensichtlich langfristige Vorausbuchungen an Land ziehen zu können. Bedingt dadurch, dass der Zeitpunkt zwischen Bezahlung und Inanspruchnahme der Leistung weit auseinander klafft, versucht Ryanair offensichtlich zusätzliches Geld organisieren zu können. Defacto gewähren Kunden, die sehr lange im Voraus buchen, einen zinslosen Kredit. „Wir freuen uns, unser Sommerprogramm 2022 zu starten, das bis jetzt 500 Verbindungen zu Europas beliebtesten Stadt- und Sonnenzielen umfasst. Mit mehr als 10.000 Flügen pro Woche und weiteren Destinationen, die in den kommenden Monaten veröffentlicht werden, können Kunden ihre Reisepläne für den Sommer 2022 jetzt noch einfacher gestalten. Wir haben Verbindungen zu festen Favoriten deutscher Kunden wie Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria und Faro eingerichtet, und viele weitere werden in Kürze hinzukommen“, so Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair.

weiterlesen »

Gericht: Erstattungsansprüche können abgetreten werden

Seit einiger Zeit bieten einige Fluggastrechteportale auch so genannte Sofortentschädigungen an. Dabei tritt der Passagier seine Ansprüche ab und erhält eine – meist weitaus niedrigere – Auszahlung vom Bertreiber. Einigen Airlines ist diese Praxis aber ein Dorn im Auge. Das Amtsgericht Bremen befasste sich mit einem Fall, in dem die Flüge eines Reisenden auf der Strecke Bremen-Istanbul-Bremen annulliert wurden. Der Passagier trat seinen Erstattungs- und Entschädigungsanspruch an ein Portal ab. Die Airline leistete diese auch, jedoch an den Reisenden und nicht an das Portal, das dann eine Klage eingereicht hat. Die Fluggesellschaft argumentierte, dass man den Pflichten entsprochen habe. Das Amtsgericht Bremen ist aber der Ansicht, dass eine wirksame Abtretung an das Portal erfolgt ist und somit Zahlungen mit schuldbefreiender Wirkung nur an dieses zu leisten sind. Eine maßgebliche Rolle spielte bei der Entscheidung, dass der Airline die Abtretung in Form eines schriftlichen Vertrags form- und fristgerecht angezeigt wurde. Die direkt an den Passagier geleistete Zahlung hat die Airline quasi in den Sand gesetzt. Zahlt dieser nicht freiwillig an die Fluggesellschaft zurück, so bleibt dieser nur die Möglichkeit das „irrtümlich“ überwiesene Geld gerichtlich rückzufordern. Hinsichtlich der Klage, die das Fluggastrechteportal gegen den Carrier erhoben hat, steht diesem noch ein Rechtsmittel offen. Das Urteil ist daher nicht rechtskräftig.

weiterlesen »

Bis 2022: Aeromexico nimmt 24 neue Boeing-Flugzeuge auf

Aeroméxico wird bis zum nächsten Jahr 24 neue Boeing-Jets neu einflotten – darunter 737 MAX 8, 737 MAX 9 und 787 Dreamliner. Die ersten Exemplare sollen bereits in wenigen Wochen ausgeliefert werden, sodass die mexikanische Fluggesellschaft im Sommer damit fliegen kann. Das Management erhoffe sich durch die effizienteren Flugzeuge eine bessere Wettbewerbsfähigkeit, wie flightglobal.com berichtet. Spätestens dann, wenn die Nachfrage nach Flugreisen wieder anzieht. Der Deal ist Teil der Umstrukturierungspläne, mit der Airline aus der Krise fliegen möchte. Aeroméxico befindet sich in einem Schutzschirmverfahren nach US-amerikanischem Recht. Laut Airline spart die Integration der neuen Flugzeuge insgesamt zwei Milliarden US-Dollar an Wartungs- und Leasingkosten.

weiterlesen »

Staatskredit für Plus Ultra beschäftigt Justiz und Parlament

Der an die spanische Charterfluggesellschaft Plus Ultra gewährte Staatskredit in der Höhe von 53 Millionen Euro beschäftigt nun die spanische Justiz. Hintergrund ist, dass eine Gewerkschaft Anzeige erstattet hat und vorwirft, dass die Regierung beziehungsweise der Staatsfonds Sepi Steuergelder verschwenden würde. In Spanien sorgte die Gewährung des Sepi-Darlehens an Plus Ultra für kontroverse Medienberichte, denn die Nachhaltigkeit wurde in Frage gestellt. Dabei spielte der Umstand, dass der Carrier im Charter- und Wetlease-Bereich tätig ist eine Rolle. Kritiker vertreten die Ansicht, dass für die Allgemeinheit kein nennenswerter Nutzen entstehen würde. Laut der Tageszeitung El Mundo erstatte die Gewerkschaft Manos Limpias gar eine Anzeige, mit der sich nun die Justiz in Madrid befassen muss. Konkret bezieht sich die Eingabe auf den Vizepräsidenten des Staatsfonds Sepi, der zum Zeitpunkt der Freigabe des Plus-Ultra-Darlehens ad-interim als Vorsitzender fungierte. Die weiteren Positionen der Sepi sind überwiegend politisch besetzt, so dass sich Staatssekretäre und hochrangige Beamte unter den Entscheidungsträgern befinden. Die Gewerkschaft ist der Ansicht, dass die Staatshilfe unter Missachtung der Förderrichtlinien „durchgewunken“ worden sein könnte. Weiters werfen die Opposition und die genannte Arbeitnehmervertretung vor, dass Plus Ultra angeblich enge Beziehungen zu Venezuela unterhalten soll. In diesem Zusammenhang wurde auch ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingerichtet. Sepi kündigte an, dass man sowohl mit der Justiz als auch mit dem U-Ausschuss kooperieren wird und alle Unterlagen, die angefordert werden, transparent zur Verfügung stellen wird. Hinsichtlich der Strafanzeige, die von Manos Limpias erstattet wurde, ist der Stand der Dinge folgender: Die Ermittlungsbehörde untersucht derzeit, ob überhaupt strafbare Handlungen vorliegen. Die

weiterlesen »

Etihad: Tage der 777-300ER-Flotte scheinen gezählt

Bei Etihad Airways kündigt sich leise, aber sicher der Abschied von der Boeing 777-300ER-Flotte an. Die 19 Triple Seven des Golf-Carriers könnten bereits Ende des Jahres dem Airbus A380 folgen. Das stellt Etihad-Chef Tony Douglas bei einer Online-Veranstaltung unmissverständlich klar. Damit drückt die Fluggesellschaft aus den Arabischen Emiraten bei der Vereinfachung der Flotte weiter aufs Tempo. Schon vor einiger Zeit legte Etihad zehn Airbus A380-Maschinen für unbestimmte Zeit auf Eis. Das Comeback des Doppeldeckers rückte auch spätestens seit der Löschung aus der offiziellen Flottenübersicht in weite Ferne. Dasselbe Schicksal erleiden nun alle Boeing 777-300ER der Fluglinie. Das Unternehmen fokussiere sich auf ein Geschäftsmodell, „das sehr stark um 787 Dreamliner und A350-1000“ aufgebaut ist. Das berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Das sei unter anderem auch nötig, um die Geschäftszahlen wieder aus dem roten Tief zu holen. Die 19 Flugzeuge wurden zwischen 2006 und 2014 an die Fluggesellschaft ausgeliefert. Dabei weisen sie ein Durchschnittsalter von lediglich 10,4 Jahren auf. Sechs Flugzeuge wurden bereits im Jahr 2016 an den Leasinggeber Jet Airways zurückgegeben

weiterlesen »

Tui: Die Zinsen belaufen sich jährlich auf 200 Millionen Euro

Auch der börsennotierte Reisekonzern erlebt seit Beginn der Pandemie regelrecht eine Existenzkrise. Die Last auf den Schultern von Tui wiegt schwer. In konkreten Zahlen drückt es Friedrich Joussen aus. Im Gespräch mit der FAZ plaudert der Vorstandsvorsitzende aus dem Nähkästchen: Tui muss 200 Millionen Euro an Zinsen schultern – pro Jahr! Somit verlangt die Rettung einiges vom Unternehmen ab. Dennoch erlebe er den Bund in der Rolle des Kreditgebers als „sachlichen und konstruktiven Investor.“ Die Zinslast könne der Konzern stemmen, weil er die Kosten durch die digitale Transformation um rund 400 Millionen und durch weniger Flugzeuge um 100 Millionen Euro senke.

weiterlesen »

Air Astana begrüßt fünften Airbus A321LR

Im Rahmen eines Operating Leasing hat Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, den fünften Airbus A321LR von der Air Lease Corporation (ALC) in den USA übernommen.  Die erste Maschine des Flugzeugtyps mit Pratt & Whitney PW1133G-Triebwerken wurde im September 2019 ausgeliefert. Mit dem Modell ersetzt die Airline die Boeing 757. „Wir freuen uns sehr, den fünften Airbus A321LR von ALC in unserer Flotte zu begrüßen“, freut sich Peter Foster, President und CEO von Air Astana. „Mit der verbesserten Reichweite, den geringeren Emissionen und der hervorragenden Zweiklassen-Konfiguration, einschließlich einer Business Class mit 16 Flatbed-Sitzen, hat sich das Flugzeug bei Kunden sowie unseren Crews als äußerst beliebt erwiesen“, führt Foster weiter aus.  Neue Flugverbindung von Almaty an die georgische Schwarzmeerküste Außerdem nimmt Air Astana ab dem 15. Mai erstmals Flüge zwischen Almaty und Batumi, Georgiens zweitgrößter Stadt, auf. Die Verbindung wird dreimal pro Woche immer sonntags, montags und mittwochs mit einem Airbus A320 durchgeführt. Die Flugzeit von Almaty nach Batumi beträgt 4:30 Stunden, auf dem Rückflug 4:05 Stunden. Batumi liegt an der Schwarzmeerküste und ist die zweite Destination in Georgien, die Air Astana anfliegt. Seit 2011 besteht bereits eine Verbindung zur Hauptstadt Tiflis. Einreisende müssen den bei der Ankunft einen negativen PCR-Test vorlegen, der höchstens drei Tage alt sein darf. Internationale Umsteigepassagiere sind von dieser Maßnahme ausgenommen, sofern sie den Transitbereich des Flughafens während ihres Aufenthaltes in Kasachstan nicht verlassen.

weiterlesen »

Ryanair startet neue Offensive gegen Buchungsplattformen

Seit vielen Jahren hat die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ein offensichtliches Problem mit so genannten Buchungsplattformen. Der Carrier zog wiederholt gegen Vermittler vor Gericht, unterlag jedoch in den meisten Fällen. Nun meint der Konzern ein selbst kreiertes Sigel einführen zu müssen. Dieses soll laut Ryanair „Kunden vor Online-Reisebüros, die möglicherweise zu viel berechnen“ schützen. Gänzlich abwegig ist das nicht, denn die Zunft der so genannten Buchungsplattformen steht bei Konsumentenschützern wegen dubioser Extragebühren und zum Teil exorbitanter Aufschläge auf Airline-Spesen im Kreuzfeuer der Kritik. Ryanair wirft gar vor, dass so genannte „OTAs“ sogar Fake-Kontaktdaten angeben würden, um zu verhindern, dass die Airline direkt mit dem Passagier in Kontakt treten kann. Die „Price Checker“-Funktion ermöglicht es Kunden, die über ein Online-Reisebüro gebucht haben, den an Ryanair gezahlten Betrag für ihre Buchung mit dem vom Online-Reisebüro berechneten Betrag zu vergleichen. Kunden können nun klar erkennen, wo Online-Reisebüros, die nicht von Ryanair autorisiert sind, Flüge zu verkaufen, einen Aufschlag für ihre Flüge und Zusatzprodukte wie Gepäck und Sitzplätze berechnet haben. Um Kunden „zusätzlich zu schützen“, hat Ryanair ein neues Verifizierungs-Siegel eingeführt, das den Kunden garantiert, dass sie direkt auf der Ryanair-Website/App buchen. Kunden sollten nun immer prüfen, ob die Website, auf der sie buchen, das Verifizierungs-Siegel anzeigt. Ist dies nicht der Fall, sollten sie sich bewusst sein, dass sie über einen nicht-autorisierten Verkäufer von Ryanair-Flügen buchen. „Wir freuen uns, unseren neuen ‚Price Checker‘ und das Verifizierungs-Siegel auf der Ryanair.com Website und in der App einzuführen. Diese beiden neuen Funktionen helfen Kunden, die Fallstricke bei Buchungen

weiterlesen »

FlyArmenia-737 von „Iran-Ausflug“ zurückgekehrt

Vor einigen Wochen unternahm die von FlyArmenia Airways betriebene Boeing 737-300 mit der Registrierung EK-FAA einen „Ausflug“ nach Teheran. Das Unternehmen geriet anschließend ins Kreuzfeuer der internationalen Kritik, denn es wurde befürchtet, dass der Mittelstreckenjet in das abgeschottete Land „exportiert“ wurde. Nun ist die Maschine zurück in Armenien. Die Zivilluftfahrtbehörde von Armenien bestätigte, dass die EK-FAA rund acht Wochen lang in Teheran stand. Die Landung dort soll aufgrund eines Notfalls erfolgt sein. Zwischenzeitlich wurde der Zweistrahler wieder nach Eriwan überstellt. Die Landung dort erfolgte laut CH-Aviation.com am 23. April 2021. Ausgestanden ist die Sache aber noch nicht, denn die Behörde ordnete eine umfangreiche Untersuchung des Vorfalls an. Unter anderem soll auch die betroffene Boeing 737-300 überprüft werden. Dabei soll festgestellt werden, ob tatsächlich ein Notfall vorlag, der eine Sicherheitslandung in Teheran notwendig gemacht hatte. Für die armenische Luftfahrtbehörde war es offenbar gar nicht so einfach die EK-FAA aus dem Iran ausfliegen lassen zu können. Laut offizieller Erklärung der CAC intervenierte das Außenministerium und zwar erfolgreich. Warum die betroffene Boeing 737-300 in Teheran gelandet ist, wird weiterhin untersucht. Spekulationen reichen von „Export“ an Caspian Airlines über Entführung bis hin zu einem technischen Notfall. Laut verschiedenen lokalen Berichten soll Fly Armenia lediglich Leasingnehmer sein. Lessor soll ein Unternehmen mit Sitz in der Schweiz sein.

weiterlesen »

„Lowcost zum Apothekerpreis?“ – Austrian Airlines sieht das anders

Passagiere, die auf der Suche nach Flugtickets im Deutschland-Österreich-Verkehr für Mai 2021 sind, werden möglicherweise feststellen, dass Austrian Airlines und konzernverbundene Anbieter die Preise zum Teil stark angezogen haben könnten. Die Nachfrage ist aufgrund beiderseitig bestehenden Quarantänebestimmungen durchaus gering. Austrian Airlines steht seit der Einführung des Paid-Caterings in Fachkreisen in der Kritik, denn dem Unternehmen wird unter anderem vorgeworfen, dass man ein „Lowcost-Produkt zum Apothekerpreis“ anbieten würde. Weiters sind Insider der Ansicht, dass die AUA insbesondere den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air eine regelrechte Steilvorlage liefern würde, da die Produkte – abgesehen von unterschiedlichen Abmessungen beim Handgepäck – deckungsgleich sind. Der Hauptunterschied würde im Preis liegen, denn dieser soll bei der Lufthansa-Tochter tendenziell höher sein. Gegenüber Aviation Direct stellte sich Austrian Airlines der im vorherigen Absatz zusammengefassten Kritik. Ein Sprecher antwortete auf die Frage, ob es tatsächlich zu Preiserhöhungen im Österreich-Deutschland-Verkehr gekommen ist: „Unsere Preise richten sich grundsätzlich nach Angebot und Nachfrage. Es könnte sein, dass auf dem Flug, den du gefunden hast, die günstigeren Buchungsklassen schon voll und nur mehr höherwertige Klassen verfügbar sind. Wir bepreisen grundsätzlich so, dass zumindest Kosten wie Landegebühren pro Passagier abgedeckt sind. Ticketpreise von 10 Euro, bei denen das jedenfalls nicht der Fall ist, halten wir aus Umweltschutz- und wirtschaftlichen Gründen für unverantwortlich“. Die Unterschiede zwischen den Produkten der Lowcost-Konkurrenz (Ryanair und Wizz Air) sowie Austrian Airlines sollen im Detail liegen, so der Medienreferent: „Darüber hinaus gibt es weitere Punkte: Wir bieten mit der Austrian Melangerie zum Beispiel hochwertige, frisch hergestellte Speisen von Do

weiterlesen »