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Lauda Europe tauscht Crewlink-Flugbegleiter aus

Die für Lauda Europe tätige Leiharbeitsfirma Crewlink verlängerte in den letzten Tagen die befristeten Arbeitsverträge zahlreicher Flugbegleiter, die ab Wien-Schwechat im Einsatz waren, nicht. Zum Teil soll es bei jenen, die auf das Fortwirken des Kollektivvertrags Laudamotion gepocht haben, auch zu sofortigen Freistellungen gekommen sein. Bei Crewlink fährt man offensichtlich mit dem sprichwörtlichen „Eisenbesen“ durch die Firma und trennt sich von jenen Kabinenmitarbeitern, die als „aufmüpfig“ gelten. Als Personalleasingfirma hätte man den Kollektivvertrag für Arbeitskräfteüberlasser bzw. beim Einsatz bei Lauda Europe jenen von Laudamotion anzuwenden. Letzteres ist juristisch knifflig. Im Vorjahr drohte die Laudamotion-Geschäftsleitung mit der Schließung der Basis Wien, so die Sozialpartner keinen neuen Kollektivvertrag nach den Wünschen des Unternehmens abschließen sollte. Gleich zweimal gingen die Beschäftigten auf die Straße und sogar das demonstrative Ausfliegen der damals noch in Österreich registrierten Airbus A320 erfolgte. Nachdem sich die Sozialpartner auf ein Eckpunkte-Papier geeinigt hatten, forderte die Geschäftsführung die Belegschaft zur Zustimmung auf. Wer diese verweigerte, erhielt kurze Zeit später die Kündigung überreicht. Klagen bezüglich KV-Fortwirkung anhängig Laut Gewerkschaft Vida wurde der „neue Kollektivvertrag Laudamotion“ nicht endgültig abgeschlossen. Auch seitens der Wirtschaftskammer ist zu hören, dass der Kontakt plötzlich abgerissen ist, so dass der formale Abschluss nicht erfolgt ist. Im Sommer 2020 wurde bekannt, dass Laudamotion geschlossen wird und der maltesische Nachfolger Lauda Europe übernehmen soll. Die Bases Stuttgart und Düsseldorf wurden geschlossen und gleichzeitig trennte man sich von sämtlichen Beschäftigten. In Wien nutzte man den Wechsel auf Lauda Europe, um sich von weiteren Mitarbeitern zu trennen. Der Kollektivvertrag Laudamotion soll

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Spicejet unternahm unfreiwilligen „Ausflug“ in den Iran

Am Freitag musste die Boeing 737-800 mit der Registrierung VT-SZN, betrieben von der indischen Billigfluggesellschaft Spicejet, eine Sicherheitslandung in Zahedan (Iran) einlegen. Die Airline bestätigte den Vorfall und gab an, dass die Windschutzscheibe des Cockpits gebrochen ist. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Riyadh nach Lucknow. Flug SG9749 erlitt den Bruch der Windschutzscheibe. Aus diesem Grund begaben sich die Piloten rasch auf eine niedrigere Flughöhe und entschieden sich für eine Sicherheitslandung. Diese wurde im Iran auf dem Flughafen Zahedan erfolgreich durchgeführt. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 737-800 sicher verlassen. Die Maschine musste nicht im Iran verbleiben, denn dies gestaltet sich aufgrund des U.S.-Embargos in Sachen Ersatzteilbeschaffung traditionell kompliziert und bürokratisch. Die Piloten haben laut Spicejet die Windschutzscheibe ausführlich kontrolliert und festgestellt, dass der Riss, der im Bereich des Copiloten aufgetreten ist, nur die äußere Schicht betrifft. Nach knapp über fünf Stunden wurde der Weiterflug nach Delhi angetreten. Die Passagiere wurden anschließend innerhalb Indiens nach Zahedan weiterbefördert. Spicejet betonte, dass die Sicherheit der Reisenden oberste Priorität hat und sich herausgestellt hat, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Crew oder Passagiere bestand. Die VT-SZN erreichte Delhi in den frühen Morgenstunden des 17. April 2021.

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Neue 737-Max-Probleme könnten tiefergehend sein

Die neuen Probleme, die kürzlich an Flugzeugen des Typs Boeing 737-Max entdeckt wurden, dürften tiefergehend sein als ursprünglich vom Hersteller vermutet. Wegen Mängeln forderte Boeing insgesamt 16 Betreiber dazu auf die betroffenen Jets vorläufig am Boden zu lassen. Zunächst ging man davon aus, dass lediglich ein Notstromaggregat nicht ordnungsgemäß befestigt wurde. Laut Boeing wurde es nicht genietet, sondern nur geklammert. Dadurch kann die Erdung unzureichend sein, was zur Beschädigung elektronischer Komponenten führen kann. Aviation Week schreibt, dass insgesamt 460 Boeing 737-Max betroffen sein sollen. Davon wurden jedoch erst 89 Stück an Fluggesellschaften ausgeliefert. Die betroffenen Maschinen sollen bis auf weiteres am Boden bleiben. Boeing betont, dass man in Abstimmung mit der FAA an einer Lösung arbeitet. Bloomberg schreibt unter Berufung auf Unternehmenskreise, dass die Behebung äußerst zeitaufwendig sein könnte. Bislang konnte der Hersteller keine Lösung vorlegen. Diese muss zuvor ohnehin von der Luftfahrtbehörde FAA abgesegnet werden. Es ist anzunehmen, dass diese angesichts der unrühmlichen Vorgeschichte besonders genau prüfen wird. Boeing pocht darauf, dass die Problembehebung nach Genehmigung durch die FAA nur wenige Tage dauern soll.

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Deutschland streicht Vereinigtes Königreich von Risikoliste

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet das Vereinigte Königreich – mit Ausnahme von Überseegebieten – nicht mehr als „Risikogebiet“. Das hat zur Folge, dass die Einreise ohne Quarantänepflicht möglich ist. Aufgrund der Testpflicht muss dennoch ein negativer Befund vorgewiesen werden. Noch vor wenigen Wochen belegte Deutschland den Insel-Staat mit Flugverboten, da man meinte, dass durch die Untersagung von Nonstop-Flügen die Einschleppung der britischen Variante des Coronavirus verhindert werden kann. Weder in Österreich, noch in Deutschland war die Vorgehensweise von Erfolg geprägt, denn in beiden Staaten dominiert mittlerweile die UK-Mutation.

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Poste Air Cargo fliegt jetzt auch international

Die Frachttochter der italienischen Post, Poste Air Cargo (vormals: Mistral Air), nahm eine linienmäßige Frachtverbindung zwischen Rom-Fiumicino undTel Aviv auf. Es handelt sich dabei um die erste internationale Cargo-Strecke des Carriers. Air Poste Cargo wurde im Jahr 1981 unter dem Namen Mistral Air von Bud Spencer gegründet. Der Schauspieler verkaufte das Unternehmen später an TNT weiter. Die italienische Post übernahm die Fluggesellschaft in 2005 vollständig. Die Passagierflüge wurden in 2018 eingestellt. Im Jahr 2019 wurde der Markenname auf Air Poste Cargo geändert. Man ist derzeit eine reine Frachtfluggesellschaft. Die Cargo-Airline der italienischen Post war bislang primär innerhalb Italiens tätig. Transportiert werden unter anderem Briefe, Pakete, Expressgüter und sonstige Fracht. Laut CH-Aviation.com fliegt Poste Air Cargo seit 10. April 2021 erstmals in der Firmengeschichte eine internationale Frachtroute. Die eingesetzten Maschinen der Typen ATR72-600 und Boeing 737-400 sind in Brescia, Cagliari und Rom-Fiumicino stationiert.

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Sommerurlaub: Nur 21 Prozent der Österreicher wollen ins Ausland

Eine aktuelle Umfrage, die von Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins Profil durchgeführt wurde, zeigt, dass nur 21 Prozent der Österreicher ihren Sommerurlaub im Ausland verbringen wollen. Sollte dies tatsächlich eintreten, so ist damit zu rechnen, dass Airlines und Veranstalter ihre Kapazitäten drastisch kürzen könnten. Ein weiterer Aspekt: So sich die Umfrage bewahrheiten sollte, wären erhebliche Überkapazitäten auf dem Markt. Diese führen zwangsläufig zu niedrigen Preisen, da besonders Billigfluggesellschaften irgendwann nervös werden und versuchen die Nachfrage über niedrige Ticketpreise anzukurbeln. Traditionell ist der zweite Schritt dann, dass Verbindungen und Strecken mit nur wenigen Buchungen gestrichen werden. Die Umfrage ergab weiters, dass 27 Prozent der Österreicher ihren Sommerurlaub im Inland verbringen wollen. 39 Prozent wollen zu Hause bleiben. Lediglich 13 Prozent sind noch unentschlossen. Damit haben sich die Urlaubspläne im Vergleich zum ersten Jahr der Pandemie nicht wesentlich verändert. Das zeigt ein Vergleich mit der gleichlautenden Umfrage im Mai 2020. Damals zog es 13 Prozent ins Ausland, 31 Prozent wollten in Österreich urlauben, 46 Prozent hatten gar keine Reisepläne. Befragt wurden 500 Personen. Die Schwankungsbreite liebt bei vier Prozent.

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Basel: Air Canada eröffnet Cargo-Strecke nach Toronto

Die Fluggesellschaft Air Canada führte am 14. April 2021 erstmals einen reinen Frachtflug zwischen Toronto und Basel durch. Zum Einsatz kam ein Behelfsfrachter des Typs Boeing 787-900. Es handelt sich um die erste regelmäßige Cargo-Transatlantik-Verbindung seit dem Kollaps der Swissair Group. Seit dem 14. April 2021 fliegt Air Canada Cargo den Flughafen Basel-Mulhouse an und zwar zweimal wöchentlich, mittwochs und sonntags, mit Ankunft um 12:55 Uhr und Abflug um 20:00 Uhr aus Toronto kommend. Die neue Frachtroute wird mit der Boeing 787-900 Dreamliner bedient. Für die Flüge ab dem EuroAirport wird eine normale Passagierversion des Flugzeuges eingesetzt, wobei jedoch nur der Frachtraum für den Transport der Güter genutzt wird. Die neue Frachtverbindung wird den Warentransport zwischen der trinationalen Region um den EuroAirport und Nord- sowie Lateinamerika für Import und Export erleichtern. Zudem trägt sie zur wirtschaftlichen Entwicklung des deutsch-französisch-schweizerischen Gebiets bei und führt zu einer breiteren Abstützung der Frachtsparte des EuroAirport.

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Dänemark lässt Touristen wieder einreisen

Dänemark stellt einen Stufenplan zur Wiedereröffnung des Landes vor. Die dortige Regierung beabsichtigt, den geltenden Reisebeschränkungen schrittweise ein Ende zu setzen. Das soll alles in mehreren Phasen geschehen. So dürfen ab dem 21. April zuallererst Dauercamper, Boots- und Ferienhausbesitzer wieder zu touristischen Zwecken nach Dänemark einreisen, wenn sie über einen negativen CoV-Test vorzeigen können. Ab dem 1. Mai rücken dann vollständig Immunisierte nach. Diese Gruppe darf sogar ohne Quarantäne oder Testnachweis ins Land. Die vierte Phase werde mit der Einführung des digitalen Impfpasses einhergehen, dafür ist der 26. Juni anvisiert. Das berichtet unter anderem Reisevor9.

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Griechenland: Quarantäne-Pflicht soll noch nächste Woche fallen

Eigentlich wollte das Land seine Grenzen erst am 14. Mai für Touristen wieder aufsperren. Griechenland möchte Touristen doch schon früher begrüßen: Trotz noch hoher Corona-Neuinfektionen soll die Quarantäne-Pflicht mit nächster Woche abgeschafft werden. Das berichtet unter anderem Reisevor9. Die Regierung wolle die Einschränkungen ab nächster Woche schrittweise wieder aufheben, noch vor der vollständigen Öffnung am 14. Mai.  Unter anderem sollen Besucher aus EU-Mitgliedsstaaten und vier weiteren Ländern über die Flughäfen Athen, Thessaloniki, Heraklion, Chania, Rhodos, Kos, Mykonos, Santorini und Korfu wieder einreisen dürfen. Als einzige Voraussetzung wird hierbei das Vorweisen eines höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Tests genannt. Bislang müssen noch alle Reisenden aus dem Ausland für sieben Tage in Quarantäne.

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Quartalszahlen: Delta steckt tief in den roten Zahlen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta flog auch im ersten Quartal des laufenden Jahres tief in die roten Zahlen. Der Fehlbetrag lag bei rund 1,2 Milliarden U.S.-Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum hatte man einen Gewinn von 730 Millionen U.S.-Dollar. Das Startquartal war im vergangenen Jahr von den Auswirkungen der Corona-Pandemie weitgehend unbetroffen. Der Umsatz lag in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres bei 4,2 Milliarden U.S.-Dollar und damit um 60 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem vierten Quartal 2020 ist allerdings zumindest eine leichte Besserung eingetreten. Delta-Chef Ed Bastian geht davon aus, dass beim Fortgang der Erholung bereits im zweiten Halbjahr 2021 wieder mit schwarzen Zahlen zu rechnen ist. Auch ortet der Manager, dass die Zuversicht der Passagiere deutlich spürbar zugenommen habe. Dies drückt sich unter anderem darin aus, dass Vorausbuchungen wieder längerfristig getätigt werden.

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