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Albastar kündigt Lampedusa-Programm an

Die spanische Fluggesellschaft Albastar wird ab Ende Mai 2021 saisonale Flüge ab Lampedusa anbieten. Diese führen nach Bergamo, Mailand-Malpensa, Parma und Verona. Der Boeing 737-Operator ist inneritalienisch auch ab Catania, Comiso, Cuneo, Palermo, Trapani, Brindisi, Rom und Neapel tätig. Die Flüge von Lampedusa nach Verona sollen vorerst von 29. Mai bis 2. Oktober 2021 jeweils an Samstagen bedient werden. Die Bergamo und Malpensa werden in der Zeit von 30. Mai bis 3. Oktober 2021 an Sonntagen angeboten. Zum größten Mailänder Airport geht es von 10. Juni bis 16. September 2021 zusätzlich auch am Verkehrstag Dienstag. Albastar konnte in der Vergangenheit einige subventionierte Routen innerhalb Italiens an Land ziehen.

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Einreise: Deutschland führt Testpflicht ein

Die deutsche Politik sorgte in den letzten Tagen mit einem Zick-Zack-Kurs für reichlich Verwirrung. Nun wurde offiziell bestätigt, dass alle Passagiere, die auf dem Luftweg nach Deutschland einreisen, ab 28. März 2021, 0 Uhr 00, einen negativen Covid-19-Befund vorlegen müssen. Das gilt ausdrücklich auch dann, wenn man aus Nicht-Risikogebieten kommt, so das deutsche Gesundheitsministerium. Die Fluggesellschaften werden angewiesen das Vorhandensein von Einreiseanmeldung und negativem Test spätestens beim Boarding zu kontrollieren. Wer dies nicht vorweisen kann, darf nicht befördert werden. In erster Linie trifft dies Mallorca-Urlauber, denn aus den meisten Staaten kommend besteht ohnehin bereits seit einigen Monaten die Verpflichtung einen negativen Covid-Befund vorzulegen. Die Kosten für die Testung sind selbst zu tragen. Allerdings können diese in vielen Ländern, darunter auch Österreich, beispielsweise in Apotheken kostenfrei vorgenommen werden. Laut Robert-Koch-Institut werden sowohl PCR- als auch Antigen-Befunde anerkannt. Die Abstrichnahme darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht länger als 48 Stunden zurückliegen. Die Zwangsquarantäne bei der Einreise aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten bleibt weiterhin bestehen. Neu ist lediglich, dass eine generelle Vorlagepflicht negativer Befunde für alle – auch aus Nicht-Risikogebieten kommend –eingeführt wird. Zuletzt prüfte die deutsche Bundesregierung gar ein Verbot für Urlaubsreisen im Ausland. Dieses wäre nur schwer mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen. Offenbar hat man sich aus diesem Grund für die generelle Testpflicht entschieden. In den meisten europäischen Staaten sind private Covid-Untersuchungen mittlerweile leicht zugänglich.

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Tui kommt immer näher an das Vor-Krisen-Niveau heran

Beim deutschen Reisekonzern Tui ziehen die Buchungen für Sommerreisen allmählich an. Die Buchungszahlen lägen unverändert auf einem „ermutigenden“ Niveau von 2,8 Millionen Gästen, teilte Tui heute vor der Hauptversammlung mit. Das seien allerdings immer noch 60 Prozent weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Der weltweit größte Reiseanbieter stutzte deshalb die für den Sommer geplante Kapazität ab Juli auf 75 von 80 Prozent. Zugleich sagte Tui, das Angebot flexibel anpassen zu können, falls die Nachfrage durch Fortschritte in der Pandemiebekämpfung stärker steigt. CoV-Impfungen und -Tests gäben Grund zu Optimismus. „Es zeigt sich auf allen Vertriebskanälen das zunehmende Interesse an Urlauben in der Sommersaison. Die Nachfrage der Kunden ist da, die Menschen wollen reisen“, erklärte der hart von der Coronavirus-Krise getroffene Konzern.

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Flughafen Leipzig/Halle fährt den Betrieb wieder hoch

Nach mehr als vier Monaten Zwangspause beginnt in dieser Woche schrittweise wieder der reguläre Passagierverkehr am Flughafen Leipzig/Halle. Die Verbindung in die österreichische Hauptstadt wird ebenfalls reaktiviert. Die erste Maschine seit dem 18. November 2020 hebt am Donnerstag nach Hurghada (Ägypten) ab, wie der Flughafen am Mittwoch mitteilte. Weitere Ziele sind dann die Kanaren, Antalya, Mallorca und ab kommenden Montag auch Wien. Beim Restart seien alle Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz getroffen, Passagiere könnten sich vor Ort testen lassen, sagte Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG. „Jetzt kommt es entscheidend darauf an, dass sich auch unsere Gäste verantwortungsvoll verhalten und konsequent die Abstands- und Hygieneregeln beachten – von der Ankunft am Flughafen, über den Check-in und Flug bis zum Aufenthalt am Reiseziel“, so Ahmelmann weiter. Zuerst wird Condor den Betrieb wieder aufnehmen, gefolgt von SunExpress und Eurowings. Die AUA soll ab kommenden Montag nach Wien abheben.

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AUA: OE-LAX vor letzter kommerzieller Rotation

Am Sonntag, den 28. März 2021 wird die Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAX letztmalig einen kommerziellen Umlauf für Austrian Airlines antreten. Anschließend wird der Langstreckenjet, der im Jahr 1992 an Lauda Air ausgeliefert wurde, außer Dienst gestellt. Am Sonntag soll die OE-LAX gegen 10 Uhr 35 als OS 93 in Richtung Washington abheben. Die Rückkunft ist für Montag gegen 8 Uhr 40 unter der Flugnummer OS 94 angekündigt. Dies teilte ein Firmensprecher gegenüber Aviation Direct mit. Das betroffene Flugzeug ist derzeit 28,3 Jahre alt und wurde bereits an ein Verwertungsunternehmen in den Vereinigten Staaten verkauft. Austrian Airlines trennt sich heuer von drei Boeing 767-300ER. Die OE-LAT wurde bereits Anfang des Monats ausgeflogen. Für die OE-LAW, die ebenfalls an MonoCoque Diversified Interests verkauft wurde, gibt es noch keinen fixen Termin für die Übergabe an den Käufer. Die Maschinen mit den Registrierungen OE-LAT, OE-LAX und OE-LAW werden in den Vereinigten Staaten zum Zweck der Ersatzteilgewinnung zerlegt.

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Ostern: Türkei und Mallorca beflügeln den Hannover-Flugplan

Während der Osterferien ist das Angebot auf dem Flughafen Hannover wieder erhöht. Tuifly, Condor und Eurowings bieten gemeinsam 21 Palma-Umläufe pro Woche an. Austrian Airlines feiert nach einigen Jahren Abwesenheit das Comeback. Vor wenigen Wochen gab die AUA bekannt, dass man die einst an Eurowings übergebene Route wieder selbst bedienen wird. Zuletzt lag die Strecke aufgrund der Corona-Pandemie brach. Vorerst soll Wien-Hannover niederfrequent bedient werden. Als Maschinentyp kommen vorerst überwiegend DHC Dash 8-400 und Embraer 195 zum Einsatz. Ein weiterer Schwerpunkt des Osterprogramms ab Hannover sind insgesamt 13 Ziele in der Türkei. Diese werden von drei Airlines angeboten und richten sich sowohl an den so genannten ethnischen Verkehr als auch an Urlauber. Personen, die sich in der Türkei aufgehalten haben, müssen nach ihrer Rückkunft nach Deutschland in Quarantäne, sofern sie nicht Ausnahmen für sich in Anspruch nehmen können.

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Airbus erhöht Range des A220-300

Das Höchstabfluggewicht des Airbus A220-300 wurde um eine Tonne auf 70,9 Tonnen angehoben. Die Range erhöht wird auf 3.550 nautische Meilen angehoben – eine Steigerung um 200 Meilen. Ab Mitte 2021 soll diese Variante zum Einsatz kommen. Gegenüber dem Portal Flightglobal sagte Airbus-Manager Antonio da Costa, dass man sich mit Reservefaktoren in der Struktur befasst habe und eine entsprechende Marge nutzbar gemacht habe. Hintergrund dürfte sein, dass sich Großkunde Jetblue dafür interessiert die Maschine gegebenenfalls im Verkehr zwischen Europa und den Vereinigten Staaten zum Einsatz zu bringen. Immer wieder kommen Diskussionen bezüglich einer Langstreckenvariante auf. Bislang hält sich Airbus zurück, denn das Projekt wäre auch eine konzerninterne Konkurrenz für den Airbus A321LR/XLR. Auch die Pläne für die gestreckte Version A220-500 liegen weiterhin auf Eis. Air France bekundete wiederholt Interesse daran.

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Referendum: Stockholm-Västerås bleibt offen

In einer Volksabstimmung entschieden sich die Bewohner der schwedischen Stadt Västerås mit einer 78,2-prozentigen Mehrheit für die Offenhaltung des hauptsächlich von Ryanair genutzten Airports. Die Stadtverwaltung stellte aufgrund anhaltender Verluste die Schließung in Aussicht. Aufgrund von Protesten wurde ein Referendum abgehalten. Die Beteiligung war jedoch äußerst gering, denn von den rund 120.000 Einwohnern haben nur 45.417 teilgenommen. Dennoch kündigte der Stadtrat an, dass das Ergebnis respektiert wird und der Airport offengehalten wird. Ryanair vermarktet den Flughafen als Stockholm-Västerås, jedoch befindet sich dieser rund 100 Kilometer von der Hauptstadt entfernt befindet. Mit Ausnahme von Arlanda ist die Zukunft der anderen Airports nicht in trockenen Tüchern. Swedavia beabsichtigt die Schließung des innerstädtischen Flughafens Bromma. Skavsta steht eigenen Angaben nach kurz vor der Pleite. Die Regierung will keine Finanzhilfen zur Verfügung stellen, was die Situation nicht gerade einfacher macht. Überblick über die Flughäfen Stockholms: Insgesamt vier Airports werden von Airlines als „Stockholm“ vermarktet. Zumindest zwei davon befinden sich äußerst weit von der schwedischen Hauptstadt entfernt. Wenig überraschend: Diese werden überwiegend von Billigfliegern wie Ryanair und Wizzair genutzt. Die untenstehende Karte zeigt die Lage der vier Flughäfen. Arlanda (ARN) ist der größte Airport Schwedens. Dieser befindet sich etwa 37 Kilometer nördlich von Stockholm und ist eines der Drehkreuze von SAS. Abgesehen von Billigfluggesellschaften nutzen die meisten Airlines diesen Airport. Bromma (BMA) befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Stockholm. Der kleine Airport ist die Homebase der Regionalfluggesellschaft BRA und wird aufgrund der 1668 Meter kurzen Piste hauptsächlich von Regio-Airlines genutzt. Allerdings fliegen auch Finnair und

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Priority-Umbuchungen: Ryanair kassiert 14 Euro pro Strecke

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wirbt derzeit offensiv mit „kostenlosen Umbuchungen“. Dies hat aber ausgerechnet für Priority-Passagiere einen Haken, denn diese werden bei Änderung ihrer Buchung mit 14 Euro pro Person und Strecke zur Kasse gebeten. Viele Fluggesellschaften, so auch der genannte Lowcoster, rühmen sich derzeit mit kostenlosen Änderungen der Reservierungen. Dabei verschweigen die meisten Anbieter aber, dass eine mögliche Tarifdifferenz aufzuzahlen ist. Oftmals ist der Verzicht auf die Spesen an eine recht lange Vorlaufzeit geknüpft, so dass bei kurzfristigen Änderungen der Einreisebestimmungen erst recht wieder Umbuchungsgebühren verrechnet werden. Besonders dreist verhält sich Ryanair im Zusammenhang mit dem Priority-Paket. Wenn dieses gleich mit der ursprünglichen Buchung dazu gekauft wurde, so fallen bei Umbuchungen pro Person und Strecke 14 Euro für die Änderung des Priority-Pakets an. Sollte der neue Flug günstiger oder zumindest gleich viel kosten, so fallen immer 28 Euro Änderungsgebühr an. Umgehen kann man das nur, indem man bei der Buchung die Priority-Option nicht dazu kauft und im Bedarfsfall erst kurz vor dem Abflug hinzufügt. Da dieses kostenpflichtige Paket dynamisch bepreist ist, unterscheiden sich die Kosten von Flug zu Flug. Auch wenn Priority bei der ursprünglichen Buchung teurer ist als beim Zukauf bei einer neuen Reservierung bittet der Carrier pro Person und Strecke um die Bezahlung von 14 Euro. Das führt zum absurden Umstand, dass Reisende, das kostenpflichtige Extra gemeinsam mit ihrem ursprünglichen Ticket gekauft haben, finanziell benachteiligt werden. In der offiziellen Kommunikation ist keine Rede davon, doch im Preisverzeichnis findet sich der entsprechende Punkt.

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O’Leary: „Ryanair kann noch einen Totalausfall-Sommer verkraften“

Die seit bald einem Jahr an fast allen öffentlichen Orten in Innenräumen vorgeschriebenen Masken könnten auch noch weit in das Jahr 2022 erhalten bleiben. Davon geht Ryanair-Chef Michael O’Leary aus. Im Sommer 2021 will die von ihm geleitete Firmengruppe pro Tag etwa 2.300 Flüge durchführen. O’Leary sagte während einer Onlinekonferenz, dass er mit starken Lockerungen der Reisebeschränkungen rechnet. Die angebotene Kapazität soll rund 80 Prozent des Werts von 2019 entsprechen. Im Hinblick auf das Vereinigte Königreich sagte er, dass die Buchungen seit der Bekanntgabe, dass es im Sommer 2021 kaum mehr Reisebeschränkungen geben soll, stark angestiegen sind. Finanziell sieht Michael O’Leary die Ryanair Group gut aufgestellt. Man könne noch einen Totalausfall verkraften, jedoch gelte es dies zu vermeiden. Impfungen sieht der Airline-Chef als Türöffner für die Beendigung von Quarantänemaßnahmen an. Auf die jüngsten Diskussionen in Deutschland und im Vereinigten Königreich ging der Manager nicht ein.

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