
Personalmangel: Wizz Air braucht Wetlease-Flugzeuge
Die Billigfluggesellschaft Wizz Air bedient sich selten den Dienstleistungen von ACMI-Anbietern. Doch momentan sind mehrere Carrier für den Lowcoster im Einsatz und in den nächsten Tagen könnte sich der Einsatz von Wetlease-Flugzeugen sogar noch ausweisen. Angesichts des Umstands, dass Wizz Air noch nicht die gesamte eigene Flotte in die Luft gebracht hat, ist es auf den ersten Blick durchaus kurios, dass man sich Subunternehmern bedient. Ein Blick auf eine Pressemitteilung, die das Unternehmen vor einigen Wochen verschickt hat, zeigt jedoch die Ursache: Unter anderem für Wien sucht man händeringend neue Flugbegleiter. Wizz Air baute seit dem Vorjahr an vielen Bases den Personalstand ab, aber das Ausmaß der Dienstgeberkündigungen war im direkten Vergleich mit freiwilligen Kündigungen der Arbeitnehmer eher gering. Das Bezahlungssystem von Wizz Air ist – mit geringen Abweichungen – an allen Bases gleich. Unterschiedlich sind je nach Staat lediglich die Höhe der Grundlöhne und sektorenabhängigen variablen Bestandteile. Den Löwenanteil des Monatsgehalts machen beim fliegenden Personal eben die leistungsbahängigen Teile aus und diese sind bei enorm vielen im Winter auf „fast null“ heruntergebrochen, weil pandemie- und nachfragebedingt wenig geflogen wurde. Die Folge daraus ist, dass der Verdienst (fast) nur aus dem Grundgehalt bestand und somit nicht gerade üppig ausgefallen ist. Die Folge daraus? Aus finanziellen Gründen haben sich viele Flugbegleiter nach neuen Jobs umgesehen und bei Wizz Air gekündigt. An manchen Bases soll es zusätzliche Paycuts gegeben haben. Wizz Air hat sich zwar viel Geld gespart, doch unter dem Strich steht nun Personalmangel. Gleichzeitig wäre der eine oder andere Mitbewerber







