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Europaparlament behandelt Green Pass im Eilverfahren

Der für mögliche Reiseerleichterungen geplante „Green Pass“ nahm am Donnerstag eine weitere Hürde, denn die Abgeordneten des Europaparlaments erteilten ihre Zustimmung die Angelegenheit im Eilverfahren zu behandeln. Zuvor hatte die EU-Kommission auf die Dringlichkeit gedrängt, um rasch die gesetzliche Grundlage schaffen zu können. Derzeit ist geplant, dass der „Green Pass“ im Juni 2021 europaweit eingeführt werden soll. Inwiefern dieser für die Mitgliedsstaaten verbindlich sein wird, ist derzeit Gegenstand intensiver Verhandlungen. Der „Green Pass“ soll Impfungen, Tests und Genesungen dokumentieren. Ziel ist, dass die Einreise- und Quarantänebestimmungen fallen. Allerdings war in den ersten Gesprächen vorgesehen, dass die Nationalstaaten weiterhin vorgeben können mit welchen Dokumenten die App „aufgeladen“ werden muss. Somit ist noch nicht in trockenen Tüchern, dass freies Reisen möglich sein wird. Inhaltlich hat sich das Europaparlament bislang noch nicht mit dem „grünen Pass“ befasst. Beschlossen wurde bislang lediglich, dass das Gesetzgebungsverfahren mit Dringlichkeit durchgeführt werden soll. Der weitere Zeitplan muss noch vom Präsidium kommuniziert werden. In Österreich befasste sich am Donnerstag der Nationalrat mit der nationalen Umsetzung. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) forciert, dass der digitale Ausweis künftig auch bei Zutrittsbeschränkungen eingesetzt werden soll.

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EASA genehmigt DHC Dash 8-400 mit 90 Sitzen

Bislang durften europäische Betreiber in Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 maximal 78 Sitze einbauen. Die EASA gab nun grünes Licht für die Aufstockung auf bis zu 90 Plätze. Beispielsweise in Indien setzt Spicejet bereits seit einiger Zeit diese Konfiguration ein. In Europa wurde die Zulassung erst diese Woche erteilt. Laut Hersteller DHC bietet diese Genehmigung nun die Möglichkeit bestehende Maschinen umzubauen und so die Sitzplatzkapazität erhöhen zu können. Ab Werk könnten diese Variante auch bezogen werden, allerdings bald nur noch in der Theorie, denn de Havilland Aircraft of Canada setzt mangels Neubestellungen die Produktion auf unbestimmte Zeit aus. Derzeit ist nicht bekannt, ob es in Europa Airlines gibt, die sich für die erhöhte Sitzplatzkapazität der DHC Dash 8-400 interessieren. Zahlreiche Fluggesellschaften, darunter Air Baltic, LOT und Austrian Airlines, haben bereits die Ausflottung des Turboprops angekündigt bzw. im Fall der Air Baltic bereits vollzogen. Die AUA wollte eigentlich Ende März 2021 den Dash-Betrieb einstellen, jedoch entschied man sich kurzfristig dafür, dass zwei Einheiten noch bis Ende Mai 2021 eingesetzt werden.

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Gibraltar: Volotea nimmt Spanien-Verbindung auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird am 2. Juli 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Gibraltar und Bilbao aufnehmen. Damit endet eine lange Zeit der Anti-Konnektivität zwischen dem britischen Überseegebiet und Spanien. Zuletzt gab es im Jahr 2008 Flüge zwischen Gibraltar und dem Nachbaarstaat. Dieser streitet seit vielen Jahren mit dem Vereinigten Königreich, denn man betrachtet die schon äußerst lange zurückliegende Annexion bis heute als unrechtmäßig. Im Zuge der Brexit-Verhandlungen kam es aber zu einer Annäherung, denn das Überseegebiet gehört nun der Schengen-Region an. Das führt zum absurden Umstand, dass beispielsweise vor London-Flügen Passkontrollen durchgeführt werden. Formell handelt es sich um Inlandsflüge. Reguläre Linienflüge hatte man in Gibraltar auch vor der Corona-Pandemie nur wenige. Das Angebot beschränkte sich auf Ziele im Vereinigten Königreich und Marokko. Der Airport ist weltweit für eine einmalige Kuriosität bekannt: Die einzige Piste wird von einer öffentlichen Straße gekreuzt. Wenn Flugzeuge starten oder landen wird der Auto- und Fußgängerverkehr mittels Ampeln und Schranken gesperrt.

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Vereinigung Cockpit kritisiert Tui-Betriebsratschef

Im Nachgang der Hauptverhandlung der Tui AG übt die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit erneute Kritik an der Entscheidung die Flotte der deutschen Tuifly auf 22 Maschinen zu reduzieren. In diesem Zusammenhang stehen 200 Jobs auf der Kippe. Die VC vertritt die Ansicht, dass der mit rund fünf Milliarden Euro von der Bundesrepublik Deutschland gestützte Konzern die Gelegenheit nutzen würde, um zu einem späteren Zeitpunkt die Kapazitäten billiger einkaufen zu können. In diesem Zusammenhang ortet die VC „Vorbereitung zur Tarifflucht“. Der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Frank Jakobi, der als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sitzt wurde von der Vereinigung Cockpit ebenfalls kritisiert. Diese wirft vor, dass der Betriebsrat seine eigenen Bezüge als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsratsgremiums wesentlich geringer reduziert habe als seine Kollegen. Dies wäre ein schlechtes Zeichen in Richtung der Besatzungen der Tuifly.

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Stuttgart richtet Testzentrum im Terminal 3 ein

Im Terminal 3 des Flughafens Stuttgart-Echterdingen werden ab Freitag kostenpflichtige Corona-Tests angeboten. Die neue Station befindet sich auf der Galerieebene und wird von Ecolog betrieben. Sowohl Schnelltests als auch PCR können gemacht werden. Die Kosten für die Antigen-Untersuchung belaufen sich laut Airport auf 35 Euro. Das Ergebnis soll innerhalb von 15 Minuten digital zur Verfügung gestellt. Für PCR-Tests, bei denen der Befund innerhalb von 24 Stunden vorliegen soll, sind 69 Euro zu berappen. Eine Voranmeldung ist erforderlich, wobei diese auch an Ort und Stelle über ein Eingabegerät getätigt werden kann. Das Testcenter in Terminal 3 entsteht zunächst auf den Flächen des geplanten Besucherzentrums des Flughafens, dessen Start pandemiebedingt weiter verschoben wird. Bislang befand sich das – von einem anderen Betreiber angebotene – Testzentrum im Terminal 1-West. Dieses wurde vormals von der Ryanair-Tochter Lauda genutzt.

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Albastar kündigt Lampedusa-Programm an

Die spanische Fluggesellschaft Albastar wird ab Ende Mai 2021 saisonale Flüge ab Lampedusa anbieten. Diese führen nach Bergamo, Mailand-Malpensa, Parma und Verona. Der Boeing 737-Operator ist inneritalienisch auch ab Catania, Comiso, Cuneo, Palermo, Trapani, Brindisi, Rom und Neapel tätig. Die Flüge von Lampedusa nach Verona sollen vorerst von 29. Mai bis 2. Oktober 2021 jeweils an Samstagen bedient werden. Die Bergamo und Malpensa werden in der Zeit von 30. Mai bis 3. Oktober 2021 an Sonntagen angeboten. Zum größten Mailänder Airport geht es von 10. Juni bis 16. September 2021 zusätzlich auch am Verkehrstag Dienstag. Albastar konnte in der Vergangenheit einige subventionierte Routen innerhalb Italiens an Land ziehen.

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Einreise: Deutschland führt Testpflicht ein

Die deutsche Politik sorgte in den letzten Tagen mit einem Zick-Zack-Kurs für reichlich Verwirrung. Nun wurde offiziell bestätigt, dass alle Passagiere, die auf dem Luftweg nach Deutschland einreisen, ab 28. März 2021, 0 Uhr 00, einen negativen Covid-19-Befund vorlegen müssen. Das gilt ausdrücklich auch dann, wenn man aus Nicht-Risikogebieten kommt, so das deutsche Gesundheitsministerium. Die Fluggesellschaften werden angewiesen das Vorhandensein von Einreiseanmeldung und negativem Test spätestens beim Boarding zu kontrollieren. Wer dies nicht vorweisen kann, darf nicht befördert werden. In erster Linie trifft dies Mallorca-Urlauber, denn aus den meisten Staaten kommend besteht ohnehin bereits seit einigen Monaten die Verpflichtung einen negativen Covid-Befund vorzulegen. Die Kosten für die Testung sind selbst zu tragen. Allerdings können diese in vielen Ländern, darunter auch Österreich, beispielsweise in Apotheken kostenfrei vorgenommen werden. Laut Robert-Koch-Institut werden sowohl PCR- als auch Antigen-Befunde anerkannt. Die Abstrichnahme darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht länger als 48 Stunden zurückliegen. Die Zwangsquarantäne bei der Einreise aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten bleibt weiterhin bestehen. Neu ist lediglich, dass eine generelle Vorlagepflicht negativer Befunde für alle – auch aus Nicht-Risikogebieten kommend –eingeführt wird. Zuletzt prüfte die deutsche Bundesregierung gar ein Verbot für Urlaubsreisen im Ausland. Dieses wäre nur schwer mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen. Offenbar hat man sich aus diesem Grund für die generelle Testpflicht entschieden. In den meisten europäischen Staaten sind private Covid-Untersuchungen mittlerweile leicht zugänglich.

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Tui kommt immer näher an das Vor-Krisen-Niveau heran

Beim deutschen Reisekonzern Tui ziehen die Buchungen für Sommerreisen allmählich an. Die Buchungszahlen lägen unverändert auf einem „ermutigenden“ Niveau von 2,8 Millionen Gästen, teilte Tui heute vor der Hauptversammlung mit. Das seien allerdings immer noch 60 Prozent weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Der weltweit größte Reiseanbieter stutzte deshalb die für den Sommer geplante Kapazität ab Juli auf 75 von 80 Prozent. Zugleich sagte Tui, das Angebot flexibel anpassen zu können, falls die Nachfrage durch Fortschritte in der Pandemiebekämpfung stärker steigt. CoV-Impfungen und -Tests gäben Grund zu Optimismus. „Es zeigt sich auf allen Vertriebskanälen das zunehmende Interesse an Urlauben in der Sommersaison. Die Nachfrage der Kunden ist da, die Menschen wollen reisen“, erklärte der hart von der Coronavirus-Krise getroffene Konzern.

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Flughafen Leipzig/Halle fährt den Betrieb wieder hoch

Nach mehr als vier Monaten Zwangspause beginnt in dieser Woche schrittweise wieder der reguläre Passagierverkehr am Flughafen Leipzig/Halle. Die Verbindung in die österreichische Hauptstadt wird ebenfalls reaktiviert. Die erste Maschine seit dem 18. November 2020 hebt am Donnerstag nach Hurghada (Ägypten) ab, wie der Flughafen am Mittwoch mitteilte. Weitere Ziele sind dann die Kanaren, Antalya, Mallorca und ab kommenden Montag auch Wien. Beim Restart seien alle Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz getroffen, Passagiere könnten sich vor Ort testen lassen, sagte Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG. „Jetzt kommt es entscheidend darauf an, dass sich auch unsere Gäste verantwortungsvoll verhalten und konsequent die Abstands- und Hygieneregeln beachten – von der Ankunft am Flughafen, über den Check-in und Flug bis zum Aufenthalt am Reiseziel“, so Ahmelmann weiter. Zuerst wird Condor den Betrieb wieder aufnehmen, gefolgt von SunExpress und Eurowings. Die AUA soll ab kommenden Montag nach Wien abheben.

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AUA: OE-LAX vor letzter kommerzieller Rotation

Am Sonntag, den 28. März 2021 wird die Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAX letztmalig einen kommerziellen Umlauf für Austrian Airlines antreten. Anschließend wird der Langstreckenjet, der im Jahr 1992 an Lauda Air ausgeliefert wurde, außer Dienst gestellt. Am Sonntag soll die OE-LAX gegen 10 Uhr 35 als OS 93 in Richtung Washington abheben. Die Rückkunft ist für Montag gegen 8 Uhr 40 unter der Flugnummer OS 94 angekündigt. Dies teilte ein Firmensprecher gegenüber Aviation Direct mit. Das betroffene Flugzeug ist derzeit 28,3 Jahre alt und wurde bereits an ein Verwertungsunternehmen in den Vereinigten Staaten verkauft. Austrian Airlines trennt sich heuer von drei Boeing 767-300ER. Die OE-LAT wurde bereits Anfang des Monats ausgeflogen. Für die OE-LAW, die ebenfalls an MonoCoque Diversified Interests verkauft wurde, gibt es noch keinen fixen Termin für die Übergabe an den Käufer. Die Maschinen mit den Registrierungen OE-LAT, OE-LAX und OE-LAW werden in den Vereinigten Staaten zum Zweck der Ersatzteilgewinnung zerlegt.

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