secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Easyjet: Lundgren rechnet mit langsamer Erholung

Kurz nach der Zulassung des ersten Covid-Impfstoffs war in der Flug- und Touristikbranche die Euphorie, dass der Sommer 2021 ein starkes Geschäft wird und eine rasche Erholung eintreten wird. Mittlerweile ist man nicht mehr so optimistisch, so auch Easyjet-Chef Johan Lundgren. Der Manager sagte während dem „Straight Talk“, der von Eurocontrol veranstaltet wurde, dass er mit einem harten Wettbewerb rechnet, denn alle Fluggesellschaften werden versuchen möglichst viele Kunden befördern zu können. Aufgrund des langsamen Impffortschritts in der Europäischen Union könnte die Nachfrage noch länger verhalten sein. Lundgren erklärte, dass er damit gerechnet habe, dass es auf dem Weg der Erholung „Schlaglöcher geben wird“. Der Easyjet-Chef vertrat die Ansicht, dass die Erholung der Nachfrage im direkten Zusammenhang mit dem Impffortschritt steht. Er hofft, dass innerhalb der EU einheitliche Regeln für Flugreisen eingeführt werden. In diesem Zusammenhang setzt der Billigflieger durchaus große Hoffnungen auf den Green Pass. Laut Lundgren wird es länger als anfangs gedacht dauern bis sich die Branche erholt haben wird. Easyjet sieht er gut aufgestellt, da man die Kosten senken habe können. Die durchaus hohen Staatshilfen, die an Mitbewerber geflossen sind, kritisierte der Airline-Chef, nannte jedoch keinen Wettbewerber namentlich.

weiterlesen »

American Airlines macht 18 Boeing 737-Max zu Geld

Im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals macht American Airlines 18 Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 zu Geld. Mit Dubai Aerospace Enterprise wurde bereits gegen Ende des Vorjahres ein entsprechender Vertrag unterschrieben, jedoch erst am Montag öffentlich bekanntgegeben. „Diese Transaktion spiegelt unsere Agilität, unsere Bilanzstärke, unsere Zeichnungsfähigkeit, unsere Fähigkeit, einen unserer langfristigen Kunden zu unterstützen, und unser Vertrauen in die Produktstärke des 737 Max 8-Flugzeugs wieder“, so DAE-Chef Firoz Tarapore. American Airlines hat rund 100 Maschinen dieses Typs bestellt. Die Boeing 737 Max erhielt nach zwei fatalen Abstürzen ein fast zweijähriges Flugverbot. Mittlerweile haben zahlreiche Länder unter Auflagen die Wiederzulassung erteilt. American Airlines setzt das Muster seit einigen Wochen wieder kommerziell ein. In Europa brachte Tui Airlines Belgium die Max als erster europäischer Operator wieder in den kommerziellen Liniendienst.

weiterlesen »

Ukraine verlangt PCR-Test von allen Einreisenden

Mit Wirksamkeit zum 24. März 2021 müssen in der Ukraine sämtliche Einreisenden einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen. Bislang galt dies nur für Staaten, die rot gelistet waren. Weiters ist die Vorlage einer Covid-19-Versicherung einer Assekuranz mit Sitz oder Zweigniederlassung in der Ukraine für alle verpflichtend. Ausgenommen sind Personen mit Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltstitel der Ukraine. Diese haben die Möglichkeit alternativ eine Quarantäne anzutreten. Die Regierung des osteuropäischen Landes weist in einer Aussendung ausdrücklich darauf hin, dass Ausländer (ausgenommen mit Aufenthaltstitel) keine Quarantäne antreten können. Sollten der negative PCR-Test und/oder die Versicherungspolizze fehlen, so kann am Grenzübergang eine Zurückweisung ausgesprochen werden. Nähere Informationen zu den neuen Einreisbestimmungen bei Visit Ukraine unter diesem Link.

weiterlesen »

EuGH bittet Airlines zur Kasse: Streik zählt zu normalem Unternehmensbetrieb

Die Fluggastrechteverordnung deckt auch einen Pilotenstreik ab: Wenn ein Flug wegen eines angekündigten Streiks der Airline-Mitarbeiter gestrichen wird oder deutlich verspätet ist, kann der Kunde ein Recht auf Entschädigung haben.  Das teilte der Europäische Gerichtshof heute nach einem Urteil mit. Die Fluggesellschaft könne nicht argumentieren, dass ein solcher Streik ein „außergewöhnlicher Umstand“ sei, insbesondere wenn dieser sich an geltendes Recht halte. Vielmehr sei die Protestaktion als gewöhnliche Unternehmenstätigkeit zu qualifizieren, so der EuGH. Ein außergewöhnlicher Umstand im Sinne der Fluggastrechteverordnung liege vor, wenn die Vorkommnisse ihrer Natur oder Ursache nach nicht Teil der normalen Ausübung der Tätigkeit des betreffenden Luftfahrtunternehmens und nicht tatsächlich „beherrschbar“ seien. Beim obersten rechtsprechenden Organ der EU war diesbezüglich ein Streitfall aus Skandinavien anhängig. Ein Fluggast will von einer Fluggesellschaft einen Ausgleich in der Höhe von 250 Euro, weil ein für April 2019 angesetzter Flug von Malmö nach Stockholm am selben Tag wegen eines Pilotenstreiks in Norwegen, Schweden und Dänemark gestrichen wurde. Das zuständige schwedische Gericht bat den EuGH um Auslegung der einschlägigen Verordnung. Der zuständige EuGH-Generalanwalt hatte in seinen Schlussanträgen die Auffassung vertreten, dass ein von Gewerkschaften organisierter Streik ein außergewöhnlicher Umstand sei – Aviation.Direct berichtete. Aber: Die Richter müssen dem Generalanwalt in ihrem Urteil nicht folgen und können Gegenteiliges beschließen, wie im vorliegenden Fall auch getan.

weiterlesen »

Flughafen Hannover vor Stellenabbau

Der Flughafen Hannover wird angesichts der Corona-Pandemie den Personalstand reduzieren. In erster Linie soll dies über vorzeitige Pensionierungen, natürliche Fluktuation ohne Nachbesetzung und Nichtverlängerung befristeter Verträge umgesetzt werden. Geschäftsführer Raoul Hille erklärte gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, dass das Unternehmen „den Rucksack an Schulden zügig reduzieren“ will und „wieder höhere Margen zu erwirtschaften“ beabsichtigt. Das schließt auch den Personalstand ein, den der Manager „noch schlanker“ machen will. Hannover-Chef Hille gab keine Auskünfte über das Ausmaß des geplanten Stellenabbaus, kündigte jedoch an, dass das Sparprogramm auch Auswirkungen auf die Passagiere haben wird. Im Bereich der Dienstleistungen müssen diese mit „kleineren Abstrichen“ rechnen, so der Flughafenchef weiters gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen.

weiterlesen »

Streit um Tests: Emirates kassiert erneuten Bann in Nigeria

Die Fluggesellschaft Emirates wurde zum zweiten Mal binnen zwei Monaten seitens der Regierung von Nigeria mit einem Bann belegt. Hintergrund ist ein Streit im Zusammenhang mit dem Covid-Testprogramm, bei dem sich beide Seiten in gewisser Weise diskriminiert fühlen. Vom Flugverbot ausgenommen sind Fracht- und Ambulanzflüge. Bereits Anfang Feber 2021 kassierte der Golfcarrier in Nigeria einen Bann, doch der Disput konnte schnell beigelegt werden. Die Regierung des afrikanischen Staats hält es für „unsinnig“, dass Emirates von Personen, die Nigeria verlassen, insgesamt drei negative Corona-Tests verlangt. Einen Tag vor dem Abflug muss ein PCR-Test absolviert werden, am Airport ein Antigen-Schnelltest und nach der Landung in Dubai eine erneute PCR-Untersuchung. Das hält Nigerias Luftfahrtminister Hadi Sirika für „übertrieben, unsinnig und diskriminierend“. „Emirates steht weiterhin in engem Dialog mit den zuständigen Aufsichtsbehörden und Behörden in Nigeria und wir sind fest entschlossen, Fortschritte bei einer Lösung zu erzielen, um die Fortsetzung und den Ausbau unserer Geschäftstätigkeit sicherzustellen“, so die betroffene Fluggesellschaft in einer Stellungnahme.

weiterlesen »

Motor Sich Airlines expandiert mit An-24RV in Czernowitz

Motor Sich Airlines wird am 12. April 2021 ab Kiew-Schuljany eine neue Strecke aufnehmen. Der Carrier wird an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag mit Antonow An-14 nach Czernowitz fliegen. Von Czernowitz aus wird Motor Sich Airlines auch nach Odessa und Saporischschja fliegen. Ab Kiew-Schuljany wird die Anzahl der angebotenen Ziele wieder auf drei ausgebaut, denn Odessa soll ab 26. April 2021 reaktiviert werden. Zwischen der Homebase Saporischschja und Kiew-Schuljany flog Motor Sich – mit kurzen Unterbrechungen – während der gesamten Corona-Pandemie. Die Flotte des ukrainischen Carriers besteht derzeit aus zwei Antonow An-12 AN-12-BK, drei Antonow An-24RV, einer Antonow An-74AN-74TK-200, einer Antonow An-140, drei Yakovlev Yak-40 und drei Mil Mi-8. Motor Sich Airlines ist der letzte Operator, der die An-24RV im Liniendienst einsetzt. Die UR-MSI wurde im Jahr 1962 gebaut und die UR-47297 und die UR-BXC in 1961 bzw. 1973.

weiterlesen »

Air France testet App auf USA-Flügen

Air France testet in Zusammenarbeit mit den Flughäfen Paris-Charles de Gaulle, San Francisco und Los Angeles eine neue App-Lösung, die Passagieren die Einreise erleichtern soll. Bereits seit dem 15. März 2021 läuft ein solches Verfahren auf den Strecken nach Pointe-à-Pitre und Fort-de-France. Die in einem Partnerlabor durchgeführten PCR-Tests werden in ICC AOK Pass-App dargestellt. Dank einer Partnerschaft zwischen Air France, MedAire / International SOS, Groupe ADP, dem internationalen Flughafen San Francisco und den Weltflughäfen von Los Angeles profitieren Kunden, die die App testen, von speziellen Flughafenkanälen mit vorrangigem Zugang beim Einsteigen und Passkontrolle bei der Ankunft in Paris. Dieses Programm ergänzt das Programm, das Air France am 11. März 2021 auf Flügen von Paris-Charles de Gaulle nach Pointe-à-Pitre (Guadeloupe) und Fort-de-France (Martinique) in der französischen Karibik gestartet hat. Es ist für Kunden völlig kostenlos und wird ausschließlich auf freiwilliger Basis in den folgenden vier Schritten durchgeführt: Der Kunde lädt die im App Store, Google Play Store oder Huawei App Store verfügbare mobile ICC AOK Pass-App herunter und führt den erforderlichen PCR- oder LAMP-Test (gemäß den für das betreffende Ziel geltenden Bestimmungen) in einem der Partnerlabors durch. Nach Durchführung des Tests stellt das Labor dem Kunden die Ergebnisse mit einem PDF-Dokument und einem QR-Code zur Verfügung, die sicher in die ICC AOK Pass-App heruntergeladen werden können. Am Flughafen wird der Kunde am Abflugtag durch eine spezielle Beschilderung während des Einsteigens auf eine bestimmte Fahrspur geleitet. Wenn Reisedokumente überprüft werden, zeigen Kunden den auf ihrem Smartphone angezeigten QR-Code als Beweis für ihren

weiterlesen »

Quarantänefrei: Delta startet New York-Mailand

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines wird ab 2. April 2021 auch zwischen New York-JFK und Mailand-Malpensa quarantänefreie Flüge anbieten. Nach Rom hat man ein solches Programm bereits gestartet Damit Passagiere davon profitieren können, müssen diese sich genau an das Verfahren halten. „Ein Jahr, nachdem der Flugverkehr auf ein Niveau eingebrochen ist, welches es seit Menschengedenken nicht gab, sind diese COVID-getesteten, quarantänefreien Flüge ein echter Fortschritt für die Luftfahrtindustrie“, sagte Alain Bellemare, Delta’s E.V.P und President – International. „Wir sehen nach und nach immer mehr globale Impfprogramme, bis diese jedoch weit verbreitet sind, können Korridorflüge wie dieser dazu beitragen, dass unsere Kunden und die Besatzung sicherer fliegen.“ Die Flüge nach Mailand werden im April zunächst viermal wöchentlich durchgeführt, bevor sie ab dem 2. Mai auf einen täglichen Betrieb umgestellt werden. Die Strecke nach Rom wird dreimal wöchentlich angeboten, im Mai auf viermal pro Woche und im Juni auf eine tägliche Verbindung erhöht. Deltas COVID-getestete Flüge starteten im Dezember mit der Aufnahme von Flügen von Atlanta nach Rom und Amsterdam in Zusammenarbeit mit den jeweiligen lokalen Partnern Alitalia und KLM. Das Programm bietet den Kunden die Gewissheit, sicherer zu fliegen und ist ein klarer Weg zur Unterstützung der globalen wirtschaftlichen Erholung, während die Impfmaßnahmen gegen COVID-19 weltweit ausgebaut werden. Passagiere müssen sich dreimal negativ testen lassen Kunden, die nach Italien reisen, müssen insgesamt dreimal negativ getestet werden – davon zweimal vor dem Abflug. Bei der Ankunft in Mailand-Malpensa und Rom-Fiumicino werden die Passagiere gebeten, sich in die Testeinrichtung im Flughafenterminal zu begeben,

weiterlesen »

VIR: „Was ist an einem Hotelzimmer gefährlicher als einem Baumarkt?“

Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. übt harte Kritik an der jüngsten Bund-Länder-Konferenz und wirft vor, dass „schon wieder die Touristik geopfert werden soll“. VIR-Präsident Michael Buller fordert nun vollständigen Schadenersatz für die Branche. Weiters sagte der Funktionär es sei „mehr als enttäuschend, dass man die Touristik wider besseres Wissen immer wieder als Sündenbock für das eigene Versagen in den vergangenen Monaten heranzieht.“ Auch stellt er die Frage was an einem Hotelzimmer gefährlicher sein soll als an einem Baumarkt. Der Verbandschef fordert von den Politikern eine Öffnungs-Perspektive für den gesamten Tourismus mit klaren Richtlinien und Auflagen, ohne dass durch willkürliche Quarantäne-Regeln das Reisen erschwert wird. „Es geht nicht um das Reisen über Ostern, sondern dass überhaupt eine Perspektive eröffnet wird. Die Konzepte dazu liegen von den einzelnen Branchenvertretern seit Monaten auf dem Tisch“, zeigt sich Michael Buller verärgert darüber, dass die Experten und sogar die eigene Studie des Robert Koch Instituts zu Urlaubsreisen von der Politik ignoriert werden. „Eine Branche die seit fünf Monaten geschlossen ist, kann nicht der Verursacher für die dritte Welle sein“, bekräftigt der VIR-Vorstand. Auch die Bedeutung der Touristik werde „seit einem Jahr massiv unterschätzt.“ Michael Buller: „Es ist eine Branche mit drei Millionen direkten und mehr als 1,2 Millionen indirekten Arbeitsplätzen, viel größer als beispielsweise die Automobilbranche.“ Im Vergleich sei es unvorstellbar, dass die Mobilität eingeschränkt wird, indem man die Produktion von Autos über 12 Monate untersagt in Deutschland. Der VIR-Vorstand fordert als Konsequenz eine „vollumfängliche Entschädigung“ für die Touristik. „Hier muss jetzt auch der ausgefallene

weiterlesen »