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Polen verpasst „LOT-Kopie“ einen neuen Namen

Vor einiger Zeit gründete der polnische Staat eine „Kopie“ der Fluggesellschaft LOT. Über die genauen Pläne schwiegen sich bislang sowohl die Airline als auch die Regierung weitgehend aus. Nun wurde bekannt, dass die Neugründung den Namen von „LOT Polish Airlines (Mk.II)“ auf LOT Airlines geändert hat. Gegenüber dem Portal wnp.pl erklärte Maciej Małecki, stellvertretender Minister für Staatsbeteiligungen, dass „LOT Airlines“ in Märkten aktiv werden soll, in die die „alte LOT“ bislang nicht expandierte. Nähere Einzelheiten nannte das Regierungsmitglied allerdings nicht. Er verwies darauf, dass man nicht zu viele Informationen herausgeben will, um Mitbewerber überraschen zu können. LOT Airlines ist als Tochtergesellschaft der LOT Polish Airlines positioniert. Małecki betonte, dass zwischen den beiden Unternehmen keinen Wettbewerb geben soll. Auch soll es eine klare Strategie geben. Er verwies darauf, dass es in der Vergangenheit zu Spannungen zwischen Eurolot und LOT gekommen ist. Auch hätten Vorgängerregierungen keine klare Strategie gehabt. Das will man nun besser machen. Eurolot existiert seit einigen Jahren nicht mehr. Innerhalb der Regierung scheint es offensichtlich Unstimmigkeiten bezüglich der „LOT-Kopie“ zu geben. Gegründet wurde das Unternehmen im Mai 2020 durch die Staatsholding PGL. Diese ist auch Eigentümerin der LOT Polish Airlines. Im Oktober 2020 wurde ohne nähere Begründung der Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung zurückgezogen. Nun sagt Małecki, dass die in „LOT Airlines“ umbenannte Neugründung abheben soll. Wo und wann und warum, das sagte er natürlich nicht. Projekt könnte gemeinsam mit Ungarn und Tschechien aufgezogen werden Was also der polnische Staat mit einer kopierten LOT machen will, bleibt

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Mallorca: Airlines wollen vor dem Rückflug testen

Die deutsche Bundesregierung prüft derzeit eine Quarantänepflicht für alle Personen, die im Ausland auf Urlaubsreisen waren, einzuführen. Einige Fluggesellschaften haben den Vorschlag gemacht, dass in Eigenregie Testungen auf Mallorca organisiert werden. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will sich nun für das Vorhaben stark machen. Die Bildzeitung berichtet unter Berufung auf Lufthansa, Eurowings, Tuifly, Condor und Regierungskreise, dass sämtliche Mallorca-Urlauber vor dem Abflug noch auf der Insel auf das Coronavirus getestet werden sollen. Entsprechende Räumlichkeiten werden derzeit auf dem Areal des Airports gesucht. Mit diesem Vorstoß versucht die Branche das Ostergeschäft zu retten, denn bei Wiedereinführung einer Quarantänepflicht bei der Rückkehr nach Deutschland wäre möglicherweise mit einer Stornowelle zu rechnen. Verkehrsminister Andreas Scheuer soll sich innerhalb der Regierung und in der Bund-Länder-Konferenz für die von den Airlines organisierten Testungen stark gemacht haben.

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„Green Pass“ kommt am Donnerstag in den Nationalrat

Der österreichische Nationalrat wird sich am Donnerstag, den 25. März 2021 erstmals mit dem von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) geplanten „Green Pass“ befassen. Dies teilte die Parlamentsdirektion in ihrer Vorausschau auf die bevorstehenden Sitzungen mit. Geht es nach der Regierungsspitze, so soll der „grüne Pass“ schon ab Mitte April 2021 als „Eintrittskarte“ innerhalb Österreichs dienen. Die „Aufladungen“ sollen vorerst mittels Coronatests erfolgen. Zu einem späteren Zeitpunkt – voraussichtlich ab Juni 2021 – sollen auch erfolgte Covid-19-Impfungen vermerkt werden. Vorerst bleibt die angestrebte Gleichstellung von geimpften, getesteten und genesenen Personen allerdings noch Zukunftsmusik, zunächst braucht es Anschober zufolge gesicherte wissenschaftliche Belege, dass durch eine Impfung auch das Risiko einer Weitergabe des Virus deutlich reduziert ist. Die Opposition sah die Begutachtungsfrist für die Novelle als zu kurz angesetzt und protestierte außerdem gegen die kurzfristig vorgelegten Bestimmungen zum Grünen Pass. Die SPÖ wertete das als Verhöhnung der Bevölkerung. Die FPÖ befürchtet einen Überwachungsstaat, die NEOS orten überschießende Regelungen und Widersprüche in den Gesetzestexten.

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Kurzarbeit bis März 2022 – Günther Ofner ist dafür

Kurz nach seinem Amtsantritt sagte Österreichs Arbeitsminister Martin Kocher (parteilos), dass die Kurzarbeit ungefähr ab Juli 2021 zurückgefahren werden soll. Nun deutet das Regierungsmitglied an, dass es zu einer Verlängerung bis zumindest Ende März 2022 kommen könnte. Vor einigen Wochen fügte Kocher, der als Hardliner gilt, hinzu, dass das Zurückfahren der Kurzarbeit im Juli 2021 begonnen werden soll, sofern es die Pandemie- und Arbeitsmarktlage zulässt. Es ist in der Tat davon auszugehen, dass manche Branchen dieses Arbeitsmarktmittel nicht mehr benötigen werden, aber in der Luftfahrt dürfte das nicht der Fall sein. Günther Ofner, Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG, bezeichnete den Vorstoß von Martin Kocher, dass die Kurzarbeit bis Ende März 2022 verlängert werden könnte, als „gute und beruhigende Nachricht für zehntausende Beschäftigte, die um ihre Zukunft bangen“. Gleichzeitig rechnet der Manager damit, dass die Erholung bis mindestens 2023 dauern wird. Möglicherweise noch länger. „Der Vorstoß von Arbeitsminister Martin Kocher zur Verlängerung der Korona-Kurzarbeit bis März 2022 ist daher ein wichtige und beruhigende Nachricht für zehntausende Beschäftigte und ihre Familien, die um ihre berufliche Zukunft bangen“, so Ofner. „Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, ist ein in der detaillierten Ausgestaltung möglichst flexibles Modell notwendig, das sich primär am Ausmaß des Umsatzausfalls verglichen zu 2019 orientieren sollte. So könnte den jeweiligen Bedingungen im Einzelfall am besten gerecht werden und mit dem geringsten Mitteleinsatz der bestmögliche Arbeitsplatzeffekt erzielt werden. Sowohl für die Ausgaben des Staates als auch Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt ist das Kurzarbeitsmodell deutlich kostengünstiger, als die Menschen in Arbeitslosigkeit zu schicken,

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Wirtschaftsminister: „Neue Alitalia“ muss bis Juli 2021 in der Luft sein

Die „neue Alitalia“, die formell „ITA – Italia Transporto Aereo“ heißt, muss laut dem italienischen Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti im Juni oder Juli 2021 abheben. Die Tageszeitung La Repubblica berichtete diesbezüglich unter Berufung auf den Verkehrsausschuss des Parlaments. Dies bedeutet auch, dass die Vorbereitungen für die Betriebsaufnahme massiv beschleunigt werden sollen, denn zwischenzeitlich signalisierte EU-Wettbewerbskommissarin nach anfänglichen Bedenken die Zustimmung zur „Neugründung“ der Alitalia in Form der Ita. Eigentlich sollte der Nachfolger schon im April 2021 abheben, doch dieses Ziel konnte man – auch aufgrund des Regierungswechsels – nicht einhalten. Giorgetti macht nun Druck und fordert, dass Ita so schnell wie möglich abheben muss. Nicht alle Vermögenswerte der Alitalia können ohne Ausschreibung auf Ita übertragen werden. Mit der EU-Kommission wurde diesbezüglich ein Kompromiss vereinbart. Das bedeutet, dass bestimmte Assets zum Verkauf ausgeschrieben werden müssen. Zwar kann die neue Gesellschaft dann mitbieten, jedoch könnte der Zuschlag auch an Mitbewerber erteilt werden. Was genau zum Verkauf stehen könnte, ist noch offen. Der Alternativplan, dass Alitalia auf die bestehende Tochtergesellschaft Cityliner neu aufgesetzt werden könnte, ist noch nicht gänzlich vom Tisch. Dieser hat momentan keine Priorität, wird jedoch als eine Art „Plan B“ betrachtet. Sollte der „Plan A“ gezogen werden, so ist die Zukunft von Cityliner gänzlich offen. Dem aktuellen Informationsstand nach könnte die Embraer-Flotte gänzlich entfallen. Die „neue Alitalia“ soll mit sechs Boeing 777-200 und rund vierzig A319/A320 abheben.

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Umfrage: 74 Prozent der Österreicher wollen regionale Corona-Maßnahmen

In einer aktuellen Umfrage sprechen sich rund drei Viertel der Österreicher dafür aus, dass die Corona-Maßnahmen künftig regional verschärft oder gelockert werden sollen. Die Öffnung der Gastronomie im Bundesland Vorarlberg wird von 70 Prozent der Befragten befürwortet. Das Institut BB Research Affairs befragte im Zeitraum von 15. bis 22. März 2021 insgesamt 1.000 Personen zu ihrer Einstellung bezüglich der Regionalisierung von Coronamaßnahmen. Dabei gaben 31 Prozent an, dass sie dies „sehr befürworten“ und 43 Prozent würden dies „eher befürworten“. Dem gegenüber steht, dass 15 Prozent „eher ablehnen“ und 11 Prozent „gänzlich ablehnen“. Der Eintritt in die Gastronomie mit Test findet unter 57 Prozent der Befragten Zuspruch. Immerhin geben 37 Prozent der Österreicher an, sich mindestens einmal wöchentlich testen zu lassen. 30 Prozent lassen sich nur bei Bedarf testen. 20 Prozent lehnen Tests gänzlich ab. Die komplette Studie kann unter diesem Link im PDF-Format heruntergeladen werden. „Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Bevölkerung nach Freiheit sehnt, aber bei einer Steigerung von Infektionszahlen in einzelnen Regionen bereit ist, Einschränkungen zu akzeptieren. Das Infektionsgeschehen ist regional unterschiedlich. Dementsprechend sollen auch Maßnahmen nicht über einen Kamm geschert werden“, erklärt Studienautorin Studienautorin Sabine Beinschab.

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Graz: Vier neue Ferienziele im Sommerflugplan 2021

Derzeit ist das Passagieraufkommen am Flughafen Graz aufgrund der Corona-Pandemie überschaubar, doch der Airport blickt optimistisch auf die am Sonntag startende Sommerflugplanperiode 2021. Vier neue Urlaubsziele sind im Programm zu finden. „Natürlich kann ein Flugplan in der derzeitigen Covid-19 Situation noch Anpassungen erfahren“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Aber die Impfung, die umfassenden Teststrategien und schließlich die Bestrebungen der EU mit dem „grünen Pass“ ein einheitliches System von Reiseerleichterungen zu schaffen, stimmen uns optimistisch. Mich freut es sehr, dass wir nicht nur ein abwechslungsreiches Programm, sondern auch gleich vier neue touristische Destinationen bieten können.“  Auf der Linie sollen im Sommer 2021 die Destinationen Amsterdam, Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart, Wien und Zürich angeboten werden. In Richtung Stuttgart kommt es zu einer Veränderung: Diese wird künftig von Eurowings mit Airbus A319 bedient. Das Flugzeug ist dabei in Baden-Württemberg stationiert. Düsseldorf verbleibt bei Austrian Airlines und soll auf Embraer 195 umgestellt werden. Laut Flughafen Graz haben die Linien-Airlines angekündigt, dass jene Routen, die derzeit brachliegen, im Frühling bzw. Frühsommer reaktiviert werden sollen. Hundertprozentig verlässliche Termine gibt es aufgrund der dynamischen Pandemiesituation aber noch nicht. Auch dürfte die jüngst von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) verkündete Verlängerung der Einreiseverordnung eine gewisse Rolle spielen. Comeback für Naxos Die Ferienflüge ab Graz stehen heuer ganz im Zeichen des Mittelmeers. Die meisten Verbindungen führen in diese Region, wobei mit Hurghada auch Flüge ans Rote Meer angeboten werden. Den Schwerpunkt mit neun Zielen bildet heuer Griechenland. Neu im Programm sind Calvi, Karpathos und Zakynthos. Nach einigen Jahren

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737-Max: Boeing bestellt wieder neuen Programmchef

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing bestellt zum fünften Mal innerhalb von nicht ganz zwei Jahren einen neuen Programmchef für das krisengeschüttelte Muster 737-Max. Hintergrund ist aber diesmal eine Pensionierung, denn Walter Odisho geht in Rente. Das Max-Programm steht nun unter der Leitung von Ed Clark. Dieser Maschinentyp wird hauptsächlich am Boeing-Standort Renton hergestellt. Aufgrund des mittlerweile in vielen Staaten aufgehobenen Flugverbots ist der Hersteller momentan dabei den „Lagerbestand“ abzuarbeiten. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass weitere Stornos kassiert wurden und einige Airlines mit Boeing über spätere Liefertermine verhandelt werden. Die akut auf der Kippe stehende Großbestellung von Norwegian wird der Hersteller wohl nicht mehr ausliefern können. Es könnte in diesem Zusammenhang noch zu einer Gerichtsverhandlung in den Vereinigten Staaten kommen. Es ist anzunehmen, dass über die Höhe der Entschädigung, die der insolvente Lowcoster an Boeing zahlen muss, verhandelt wird. In diesem Zusammenhang meldete Norwegian ein Chapter-15-Verfahren in New York an.

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Austrian Airlines fliegt wieder nach Tel Aviv

Aufgrund des Umstands, dass Israel die Einreisebestimmungen – zumindest für eigene Einwohner – lockern musste, fliegt Austrian Airlines seit Montag wieder zwischen Wien und Tel Aviv. Vorerst soll nachfrageorientiert „bis zu einmal täglich“ geflogen werden. Die Regierung Israels hatte die Anzahl der täglichen Einreisen auf dem Ben-Gurion-Airport auf 3.000 Personen pro Tag beschränkt. Diese Regelung wurde von einem Gericht als nicht mit den Grundrechten in Einklang zu bringen gekippt. Dennoch dürfen – abgesehen von wenigen Ausnahmen – weiterhin nur Einwohner und Staatsbürger Israels einreisen. Da die österreichische Bundesregierung das Landeverbot für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aufgehoben hat, bedient die AUA seit Montag auch wieder London Heathrow-Wien. Zuvor ist die Lufthansa-Tochter mit Passagieren in die Metropole an der Themse geflogen, aufgrund des Landeverbots allerdings ohne Fluggäste zurück nach Wien. London ist ab heute in beide Richtungen wieder mit bis zu zwei täglichen Flügen im Angebot.

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Jet2 kündigt Comeback in Salzburg und Innsbruck an

Die britische Fluggesellschaft Jet2 plant im Winter 2021/22 wieder mit Schiurlaubern und hat bereits erste Verbindungen nach Salzburg und Innsbruck zur Buchung freigegeben. Derzeit sind zwei Ziele von/nach Tirol buchbar. Salzburg will Jet2 in der Schisaison 2021/22 jeweils an Samstagen ab London-Stansted, Manchester, Newcastle, Leeds/Bradford, Edinburgh, East Midlands, Bristol, Birmingham und Belfast anfliegen. Nach Innsbruck soll es ab der schottischen Hauptstadt und ab Bristol gehen. Zunächst plant der Carrier ab 20. Dezember 2021 an Montagen zu fliegen und stellt ab 8. Jänner 2022 auf den Verkehrstag Samstag um. Sowohl in Tirol als auch in Salzburg ist die laufende Winter-Chartersaison aufgrund der Corona-Pandemie fast vollständig ausgefallen. Beide Flughäfen machen den Großteil ihres Jahresumsatzes mit Schicharter, weshalb sich dies äußerst nachteilig auf die Finanzlage in Salzburg und Innsbruck auswirkt. Im Jahr 2020 waren in Österreich die Monate Jänner und Feber von der Corona-Pandemie noch weitgehend unbetroffen.

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