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UK: Landeverbot wird nicht mehr verlängert

Ein wegen der Coronavirus-Krise verhängtes Landeverbot für Passagierflugzeuge aus Großbritannien in Österreich endet am kommenden Wochenende. Von einer Verlängerung sehe die Regierung nach derzeitigem Stand ab. Das teilte ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg bei einer Onlinediskussion mit mehr als tausend österreichischen Staatsbürgern mit, die im Vereinigten Königreich leben. Die Diskussion drehte sich von den Folgen des Brexits über die Doppelstaatsbürgerschaft bis hin zum „Grünen Pass“ und die Einreiseregelungen. Das berichtet der ORF.

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Volotea setzt A320 hauptsächlich ab Italien ein

Im April 2020 wird Volotea den ersten Airbus A320 in den Liniendienst stellen. Dieser Maschinentyp soll im Sommerflugplan 2021 auf vorerst 61 Strecken zum Einsatz kommen. Der Carrier will die Neuzugänge primär in Italien stationieren. Die ersten beiden Mittelstreckenjets dieses Typs tagen die Registrierungen EC-NNZ und EC-NNY. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge. Laut Erklärung des Unternehmens werden diese vorerst hauptsächlich ab Italien zum Einsatz kommen. Im Rahmen der Umläufe sind aber auch Strecken wie Palma de Mallorca-Lyon oder Nizza-Luxemburg vorgesehen. Das Rückgrat der Volotea-Flotte war über viele Jahre hinweg die Boeing 717. Man war letzter europäischer Betreiber dieses Musters. Anfang des Jahres trennte man sich von den letzten Einheiten. Die Umflottung auf Airbus-Maschinen wurde schon vor einiger Zeit eingeleitet. Bislang hatte man A319 in der Flotte. Ohne größere Kommunikation organisierte sich der spanische Billigflieger heuer die ersten gebrauchten A320.

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Volotea beantragt Umwelt-Förderungen in Brüssel

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea reichte beim Aufbauplan der EU-Kommission (Recovery and Resilience Facility) Förderanträge in der Höhe von 70 Millionen Euro ein. Insgesamt wurden drei Projekte vorgestellt, die primär die Digitalisierung und den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß der Luftfahrt senken sollen. Der Topf ist mit 672 Milliarden Euro gefüllt und soll sowohl die Digitalisierung als auch den Klimaschutz pushen. Weiters werden aus diesem Fonds auch Covid-Unterstützungsleistungen an EU-Mitglieder ausbezahlt. Volotea reichte ein Projekt, das sich mit der Elektrifizierung von Kurz- und Mittelstreckenflügen befasst ein. Dieses ist auch auf Maschinen bis zu 19 Sitzen spezialisiert und soll laut dem Carrier auch die Anbindung abgelegener Regionen und Inseln ermöglichen. Das zweite Vorhaben befasst sich mit der Digitalisierung im Bereich des Treibstoffverbrauchs, das zu einer Einsparung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes führen soll. Die Nummer drei betrifft Elektrofahrzeuge in den Bereichen Handling und Wartung.

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Ryanair verlängert britischen Staatskredit

Nur zu gerne verschweigt die Ryanair Group, dass man im Vorjahr im Vereinigten Königreich ein staatliches Darlehen in der Höhe von 600 Millionen Pfund angenommen hat. Dieses wäre im April 2021 zur Rückzahlung fällig geworden. Nun einigte man sich mit der Regierung auf einen Aufschub um 12 Monate. Der irische Konzern schäumt gegen sämtliche Staatshilfen und –kredite, die verschiedene Regierungen der EU-Staaten an Airlines gewähren. Beispielsweise die Tochtergesellschaft Lauda forderte erst, dass man zwei Dritten jener Unterstützung, die Austrian Airlines erhalten hat, haben will. Einen Antrag hat man jedoch nie gestellt und lieber die lange geplante Ausflaggung nach Malta fortgeführt. Als börsennotiertes Unternehmen war die Ryanair Holdings plc verpflichtet die Verlängerung des von der britischen Regierung gewährten Darlehens mitzuteilen. Gleichzeitig schreibt man in besagtem Börsendokument, dass man damit rechnet, dass der Cashbestand mit Monatsende bei etwa drei Milliarden Euro liegen wird. Weiters erklärt Ryanair, dass 80 Prozent der Flotte unbelastetes Eigentum ist.

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Israel kauft El Al Tickets für 210 Millionen Dollar ab

So kann man einer Airline auch unter die Flügel greifen: Die Regierung Israels kauft El Al und der Ferienflugabteilung Sun d’Or Flugscheine im Wert von 210 Millionen U.S.-Dollar ab. Dies geht aus einer Börsenmitteilung hervor. Der Ankauf der Tickets ist Teil des Hilfspakets, das die Regierung und das Management ausgehandelt haben. Dem Vernehmen nach führen derzeit Mitbewerber entsprechende Verhandlungen mit dem Finanzministerium, die ebenfalls zum Ankauf von Flugscheinen und Hilfsmaßnahmen führen könnten. Israel hat sich seit dem Beginn der Coronakrise weitgehend abgeschottet. Die Einreise ist nur eigenen Staatsbürgern, Personen mit Aufenthaltstitel und Diplomaten gestattet. In besonders wichtigen Fällen kann die Regierung auf Antrag Ausnahmen bewilligen, wobei die gestellten Anforderungen sehr hoch sind. Die Flughäfen des Landes wurden mehrfach geschlossen.

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ANA erhält Covid-Skytrax-Award

In der Luftfahrt gibt es grundsätzlich für alles und jeden einen Award. Neuerdings vergibt Skytrax einen Preis für die besten Corona-Maßnahmen. Die japanische All Nippon Airways wurde dabei mit fünf Sternen ausgezeichnet. Die Leistungen von ANA sind mit hoher Wahrscheinlichkeit äußerst bemüht, doch seit der Vergabe eines 5-Sterne-Ratings an einen europäischen Luftfahrtkonzern haben Skytrax-Awards viel von ihrem vormaligen Glanz verloren. In Expertenkreisen können zahlreiche fachkundige Personen die Vergabe an das europäische Luftfahrtunternehmen nicht nachvollziehen. All Nippon Airways wurde für die Covid-19-Maßnahmen ausgezeichnet. „ANA fühlt sich geehrt, durch Skytrax in den Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheit von Passagieren und Mitarbeitern in dieser Zeit großer Unsicherheit anerkannt zu werden“, sagte Yuji Hirako, Präsident und CEO von ANA. „Mit der Beratung durch Wissenschaftler und Mediziner, die unsere Projekte leiten, ermöglicht ‚ANA Care Promise‘ uns, Hygiene und Sicherheit auf dem höchstmöglichen Niveau für alle Passagiere zu gewährleisten. So können wir erheblich dazu beizutragen, die von Covid-19 ausgehenden Risiken zu reduzieren. Wir fühlen uns durch die Vergabe von 5 Sternen sehr geehrt. Für ANA hat das Wohl unserer Passagiere und unserer Mitarbeiter immer oberste Priorität.“

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Ostern: Eurowings legt weitere 50 Palma-Flüge auf

Die momentan hohe Nachfrage für Flüge zwischen Deutschland und Palma de Mallorca führte laut diversen Buchungsportalen dazu, dass die Preise deutlich angestiegen sind. Die Airlines weisen Vorwürfe, dass man „möglichst viel Geld mitnehmen will“ zurück und erklären einheitlich, dass Frühbucher immer billigere Tickets kaufen könnten. Bei Eurowings scheint die Nachfrage jedenfalls zu hoch zu sein, dass die angekündigte Erweiterung des Palma-Flugplans nochmals aufgestockt wurden. In der Zeit rund um Ostern wird der Carrier 50 weitere Zusatzflüge, die bereits buchbar sind, auflegen. Beispielsweise bieten auch Wizz Air, Ryanair, Sundair, Tuifly, Lufthansa und weitere Anbieter in den Osterferien zusätzliche Verbindungen nach Palma an. Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen löste einen regelrechten Buchungsboom aus. So verzeichnete das Portal Skyscanner um 600 Prozent mehr Buchungsanfragen und das schon unmittelbar nachdem die Entscheidung der Regierung öffentlich bekannt wurde. Unter anderem Bayern und Niedersachsen fordern nun eine Testpflicht für Mallorca-Rückkehrer. Die momentane Rechtslage sieht das aber nicht vor.

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München: Deutlich mehr Flüge in der Osterzeit

Rund um Ostern haben die Fluggesellschaften ab München rund 3.600 Flüge geplant. Der Airport rechnet mit einer erhöhten Nachfrage. Diese resultiert unter anderem der Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen. Waren im Februar 2021 lediglich 61 Ziele ab München erreichbar, wollen die Luftverkehrsgesellschaften in der Ferienzeit wieder rund 100 Destinationen anfliegen. Für den Zeitraum vom 26. März bis einschließlich 11. April 2021 sind nach den bisher vorliegenden Anmeldungen der Airlines rund 3.600 Flüge von und nach München geplant. Zum Vergleich: Während der Osterferien 2019 waren es mit rund 18.000 Flugbewegungen noch fünf Mal so viel. Neben klassischen Urlaubszielen rund um das Mittelmeer wird in den Osterferien auch eine größere Anzahl an Flügen zu europäischen Metropolen wie Amsterdam, Istanbul, Lissabon, Mailand, Paris, Rom und Stockholm angeboten. Bei den Urlaubsdestinationen finden sich unter anderem bekannte, spanische Ferieninseln wie Palma de Mallorca, Ibiza, Fuerteventura, Gran Canaria oder Teneriffa. In Ägypten stehen Kairo und Hurghada zur Auswahl, in Griechenland können Passagiere neben Athen auch Thessaloniki, Kreta und Rhodos ansteuern. Zu den französischen Destinationen gehören unter anderem Nizza und Toulouse. Wer in die Türkei reisen will, dem stehen Abflüge nach Antalya, Ankara und Izmir zur Verfügung. In Italien werden die Städte Florenz, Neapel und Verona bedient. Am Flughafen München werden derzeit sämtliche Ankünfte und Abflüge über das Terminal 2 geführt. Eine Ausnahme gilt für Passagiere der British Airways und Pegasus Airlines, die vom 26. März an im Zentralbereich einchecken. Auch die Einkaufsmöglichkeiten am Münchner Flughafen werden wieder etwas erweitert: Dauerhaft geöffnet haben Läden für

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Wien: Terminals 1 und 1A seit einem Jahr geschlossen

Genau heute vor einem Jahr wurden am Flughafen Wien-Schwechat die Terminals 1 und 1A bislang letztmalig für die Abfertigung von Passagieren genutzt. Auch das sich im Umbau befindliche Terminal 2, das nur noch als Durchgang diente, ist seither geschlossen. Die Flughafen Wien AG begründete am 18. März 2020 die temporäre Verlegung aller Flüge in das Terminal 3 mit folgenden Worten: „Aufgrund des aktuell sehr geringen Passagieraufkommens aufgrund zahlreicher Flugstreichungen führt der Flughafen Wien die Abfertigungstätigkeiten aller noch stattfindenden Linienflüge ab morgen, 19.3.2020 temporär in den Terminal 3 zusammen“. Noch ist eine Wiederinbetriebnahme der derzeit inaktiven Abfertigungsgebäude nicht absehbar, denn das Fluggastaufkommen ist weiterhin aufgrund der Corona-Pandemie auf äußerst niedrigem Niveau. Das Terminal 3 ist nicht einmal annähernd ausgelastet, denn die komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedenster Länder führen weiterhin zu einer geringen Nachfrage. Die wenigen Flüge, die derzeit angeboten werden, sind zum Teil äußerst schwach ausgelastet. Wien ist aber kein Einzelfall, denn in fast ganz Europa leiden Airlines, Flughäfen, Reiseveranstalter, Hotels und viele andere Branchen unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Zwar hoffen alle auf eine rasche Erholung, doch das langsame Impftempo und das Desaster rund um das Vakzin von AstraZeneca dämpfen mittlerweile den Optimismus. Offiziell ist das Terminal 1 des Wiener Flughafens gänzlich geschlossen. Das ist aber nicht vollständig richtig, denn es gibt einen Mieter, der aus gesetzlichen Gründen gar nicht schließen darf. Es handelt sich um die Flughafen-Apotheke, die sich im Übergang zwischen dem Parkhaus und dem Check-In-Bereich befindet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Apotheke halten einsam die Stellung und

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Anleihe: IAG organisiert sich 1,2 Milliarden Euro

Die International Airlines Group will sich auf dem Kapitalmarkt über Anleihen rund 1,2 Milliarden Euro beschaffen. Laut Mitteilung werden die Finanzmittel benötigt, um die länger anhaltende Corona-Situation besser überbrücken zu können. Der Firmengruppe gehören unter anderem British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling an. Betont wird zwar weiterhin, dass die Liquidität ausreichend sein soll, jedoch will man den Cashbestand über die Anleihe erweitern. Die IAG rechnet offensichtlich damit, dass die Folgen der Corona-Pandemie noch länger andauern werden. Die IAG, die infolge der Pandemie rund 185 Millionen Euro pro Woche verbrannte, hat die Kosten gesenkt und nur 20% ihrer normalen Kapazität geflogen. Die vorrangigen unbesicherten Anleihen sollen in zwei Tranchen ausgegeben werden, wobei 20 Millionen Euro im Jahr 2025 und 500 Millionen Euro im Jahr 2029 fällig werden. Der Preis wird voraussichtlich am Donnerstag festgesetzt.

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