
Sommer 2021: Lufthansa plant mit 40 Prozent Kapazität
Die Lufthansa Group steckte – angesichts der Corona-Pandemie wenig überraschend – auch im ersten Quartal des Jahres 2021 tief in den roten Zahlen. Konzernchef Carsten Spohr ist davon überzeugt, dass die Nachfrage im Sommer 2021 stark steigen wird. Man rechnet aber nicht mit einem „Big Bang“, sondern einem langsamen und schrittweisen Anstieg der Buchungszahlen. Der von Spohr geleitete Konzern ist aber nicht mehr ganz so zuversichtlich, dass man die Hälfte der Kapazität des Jahres 2019 in der Luft haben wird. Wie am Donnerstag mitgeteilt wurde, geht man nun von etwa 40 Prozent des Niveaus vor der Corona-Pandemie aus. Mit anderen Worten ausgedrückt: Lufthansa geht davon aus, dass die Erholung der Nachfrage noch wesentlich länger als einst angenommen dauern wird. Das bereinigte Ebit lag zuletzt bei minus 5,45 Milliarden Euro. Damit liegt man zwar deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums, doch zeigen sich die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr deutlich. Konzernchef Carsten Spohr hebt hervor, dass die Sparprogramme Früchte tragen würden. Der Umsatz lag im ersten Quartal des Jahres 2021 um 60 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum und wird mit 2,56 Milliarden Euro beziffert. Unter dem Strich steht ein Verlust in der Höhe von 1,05 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebit konnte man von minus 1,2 Milliarden Euro auf minus 1,1 Milliarden Euro verbessern. Der monatliche Geldabfluss soll bei 235 Millionen Euro gelegen haben. Für das zweite Quartal 2021 prognostiziert man etwa 200 Millionen Euro pro Monat. Passagiergeschäft schwach, Fracht boomt Die Kapazität war im ersten Quartal 2021 stark reduziert. Der Konzern teilte






