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Griechenland: Ryanair kündigt drei neue Bases an

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair rechnet damit, dass im Sommer 2021 eine hohe Griechenland-Nachfrage bestehen wird. Die im Jahr 2018 geschlossene Basis Chania wird reaktiviert. Gleichzeitig kündigt der Lowcoster auch die Stationierung von Flugzeugen auf Korfu und Rhodos an. Alle drei Insel-Bases sollen vorerst saisonal zwischen Juli und Oktober 2021 betrieben werden. Ab den drei genannten Airports werden insgesamt 46 neue Strecken aufgenommen. Enthalten sind auch einige zusätzliche Ziele in Deutschland. In Kerkyra (Korfu) sollen zwei Boeing 737-800 stationiert werden. Mit diesen sollen 18 neue Strecken (Aarhus, Kopenhagen, Weeze, Münster/Osnabrück, Wroclaw, Krakau, Nürnberg, Karlsruhe/Baden-Baden, Mailand-Malpensa, Verona, Marseilles, Barceolna, Odessa, Subiu, Santorini, Heraklion, Paphos und Tel Aviv) beident werden. Ab Rhodos sollen mit einer Boeing 737-800 die Ziele Dublin, Birmingham, Warschau-Modlin, Memmingen, Venedig Treviso, Suceava, Marseilles, Barcelona, Brindisi, Thessaloniki, Heraklion, Paphos und Tel Aviv angeflogen werden. Ebenfalls eine Maschine dieses Typs ist für Chania vorgesehen. Mit dieser sollen Newcastle, Leeds/Bradford, Billund, Bremen, Berlin-Brandenburg, Köln/Bonn, Kiew-Borispil, Budapest, Venedig-Treviso, Bologna, Rom-Ciampino, Bari, Mykonos, Luqa (Malta) und Tel Aviv bedient werden. Die erste Maschine des Typs Boeing 737-Max-200 erwartet Konzernchef Michael O’Leary im April 2021. Diese soll nach Zulassung zunächst ab dem Vereinigten Königreich eingesetzt werden. Bis Sommer 2021 wird der Carrier 16 B737-Max-200 erhalten. Diese kommen bei Ryanair, Ryanair UK, Buzz und Malta Air zum Einsatz. Jene der beiden zuletzt genannten Konzernmitglieder tragen jeweils eine eigene Livery.

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BER wechselt auf die südliche Piste

Der Flughafen Berlin-Brandenburg nutzt derzeit lediglich die Nordbahn. Das wird sich ab 1. April 2021 ändern, denn künftig sollen die beiden Pisten abwechselnd genutzt werden. Daher werden die Flugzeuge ab kommender Woche auf der Südbahn starten und Landen. Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) hat der FBB heute dazu die Erlaubnis erteilt.  Mit dem monatlichen Wechsel werden die Fluglärmbelastungen in der Flughafenregion gleichmäßiger verteilt. Die Alternation erfolgt immer zum ersten Tag des Monats, jeweils um 0:00 Uhr. Die Regelung ist zunächst bis Ende des Jahres vorgesehen. Der Wechsel der Bahnen ist mit keinen Mehrkosten verbunden. „Wir freuen uns, dass die Luftfahrtbehörde nach eingehender Prüfung der monatlich wechselnden Nutzung der beiden Start- und Landebahnen zugestimmt hat. Da das Terminal 5 bis auf Weiteres nicht gebraucht wird, können wir in diesem Jahr die Lärmbelastung ausgeglichener für unsere Nachbarn verteilen. Der in Bezug auf die Lärmbelastung positive Effekt der schwachen Auslastung des BER kommt so der gesamten Region zugute. Mein Dank gilt allen Prozesspartnern bei der Umsetzung des innovativen Verfahrens”, erklärt BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup.

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Köstinger: 13 EU-Staaten einigen auf Rahmenbedingungen für Green Pass

Österreich einigte sich auf Ebene der für den Tourismus zuständigen Minister mit 12 EU-Staaten auf eine einheitliche Umsetzung des “Green Pass”. Dieser soll laut Elisabeth Köstinger (ÖVP) dazu führen, dass Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind, Erleichterungen hinsichtlich der Reisefreiheit in Anspruch nehmen können. Die exakte Ausgestaltung ist aber immer noch offen. An dem virtuell abgehaltenen Gipfel nahmen die Tourismusminister von Bulgarien, Kroatien, Zypern, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Malta, Portugal, Slowenien und Spanien auf Einladung Österreichs teil. Die Prioritäten für den europäischen Tourismus sollen bis nach Ostern unter den 13 EU-Staaten, die heute am Gipfel teilgenommen haben, abgestimmt und fertig sein. „Der ‚Grüne Pass‘ wird dann sinnvoll sein, wenn er auf jedem Flughafen und in jedem Hotel in Europa gültig und lesbar ist. Die praktikable Umsetzung ist daher entscheidend für den europäischen Tourismus. Darum habe ich Amtskolleginnen und Amtskollegen aus 12 EU-Staaten, in denen der Tourismus ein ebenso großer Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor ist, wie bei uns in Österreich, zu einem virtuellen Gipfel eingeladen. Ich freue mich, dass wir bei diesem heutigen Gipfel einen Schulterschluss erreichen konnten. Wir haben vereinbart, dass wir gemeinsam die Prioritäten im Grünen Pass für den Tourismus erarbeiten. Diese Vorschläge werden wir dann als gemeinsame Position der Europäischen Kommission übermitteln“, so Österreichs Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. „Wer geimpft, getestet oder genesen ist, soll schon bald Erleichterungen bei der Reisefreiheit in Anspruch nehmen dürfen. Damit das funktioniert, muss der ‚Grüne Pass‘ grenzüberschreitend gültig, überall lesbar und leicht in der Anwendung sein. Meine zwölf Amtskollegen und ich setzen

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Eurowings: Graz und Linz ohne neuen Start-Termin

Eigentlich wollte Eurowings am 12. April 2021 die von Austrian Airlines übernommenen Strecken von Stuttgart nach Graz sowie von Düsseldorf nach Linz mit Maschinen des Typs Airbus A319 reaktivieren. Wie berichtet: Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn die Aufnahme der beiden Routen ist verschoben. Gegenüber Aviation Direct begründete ein Eurowings-Sprecher die Entscheidung wie folgt: “Wie auch alle anderen Strecken in unserem Europa-Netz unterliegen natürlich auch die von Ihnen genannten Routen STR-GRZ und DUS-LNZ der Sondersituation der Corona-Pandemie. Das bedeutet im Vergleich zur „Normal-Situation“ vor Corona eine insgesamt deutlich geringere Nachfrage, gepaart mit hoher Volatilität.” Zwar sind die Flüge ab Ende Mai 2021 über die Eurowings-Homepage buchbar, doch diesen Termin bestätigte das Unternehmen nicht. Es gibt keinen konkreten Zeitpunkt für die Aufnahme der beiden Strecken. Dazu der Eurowings-Sprecher: “Vor diesem Hintergrund haben wir uns zu einer Verschiebung bei der Neu-Aufnahme entschlossen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest”. Im Gegensatz dazu hält Austrian Airlines an der Reaktivierung von Graz-Düsseldorf zum 12. April 2021 fest.

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Smartwings erhält rund 270 Millionen Euro

Die tschechische Smartwings Group erhält seitens eines von der Unicredit angeführten Bankenkonsortiums einen Kredit in der Höhe von rund 76 Millionen Euro. Dieser ist durch die tschechische Regierung garantiert. Für die Bürgschaft bittet die Regierung allerdings zur Kasse. Auch steuern die Aktionäre des Carriers Finanzmittel bei. Das Gesamtvolumen beläuft sich daher auf rund 270 Millionen Euro. Die Tochtergesellschaft CSA wird hiervon nichts sehen, denn die Bestimmungen der tschechischen Regierung schließen die Weitergabe aus. Das Skyteam-Mitglied musste vor wenigen Wochen Insolvenz anmelden, da unter anderem Verhandlungen über mögliche Staatshilfe gescheitert sind. Die Zukunft von CSA ist noch völlig offen, denn erst in einigen Monaten ist mit Entscheidungen der Gläubiger und des Gerichts zu rechnen. Die in Tschechien gewährte Staatshilfe darf laut Auflagen nur für den tschechischen Teil der Smartwings verwendet werden. Unter anderem in Polen, Ungarn und der Slowakei unterhält die Firmengruppe lokale Ableger. Diese sollen nicht zur Diskussion stehen. Aus streckenrechtlichen Gründen sind auf bestimmten Routen lokale Zulassungen erforderlich.

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Rom: Albastar veröffentlicht Ouagadougou-Flugplan

In Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Jennifer Tour International wird die spanische Fluggesellschaft Albastar ab 25. Juni 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Rom-Fiumicino und Ouagadougou (Burkina Faso) aufnehmen. Es handelt sich um die erste Flugverbindung zwischen den beiden Staaten. Die Charterflüge sollen vorerst alle zwei Wochen durchgeführt werden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Tour Operator und Albastar ist zunächst bis März 2022 befristet. Bei Erfolg soll die Route weiterhin bedient werden. Derzeit werden laut Albastar weitere Strecken geprüft. Der Carrier unterhält einige inneritalienische Routen, die im Rahmen von PSO-Subventionen, aber auch auf eigene Rechnung, angeboten werden. Der Burkina-Faso-Flugplan auf einen Blick: AP5129 FCO 1300 – 1800 OUAAP5130 OUA 1850 – 00:00 FCO

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Feber 2021: Nochmaliger Rückgang in Deutschland

Das Passagieraufkommen ging im Feber 2021 auf Deutschlands Flughäfen weiter zurück. Gezählt wurden 1.321.426 Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 91,3 Prozent. Das Frachtaufkommen stieg um 14,6 Prozent auf 396.556 Tonnen. Die Anzahl der gewerblichen Flugbewegungen lag um 73,1 Prozent unter dem Vorjahresmonat und wird seitens des ADV mit 41.718 Starts und Landungen beziffert. Innerdeutsch ging der Verkehr um 91,9 Prozent zurück. Auf den Europastrecken hatte man um 91,8 Prozent weniger Reisende. Interkontinental waren um 89,3 Prozent weniger Fluggäste unterwegs. Die Luftfracht bleibt mit +14,6% (396.556t) auf kräftigem Wachstumskurs. Die Einladungen steigen um +8,4% (204.516t) und die Ausladungen um +21,9% (192.040t). Insbesondere der online-Handel treibt das Cargo-Aufkommen. Neben dem erhöhten Aufkommen an medizinischen Gütern und der Impfstofflogistik profitiert die Luftfracht auch von der limitierten Containerkapazität im Seeverkehr.

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Lufthansa fliegt wieder nach Mount Pleasant

Am 30. März 2021 wird Lufthansa erneut im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts Forscher von Hamburg nach Mount Pleasant fliegen. Diesmal werden sich auch Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt an Bord befinden. Die Durchführung des Sonderflugs ist mit Airbus A350-900 angekündigt. Morgen wird der Airbus A350-900 bereits um 14:30 Uhr von München nach Hamburg überführt. Die Landung auf dem Hamburger Flughafen ist um 15:40 Uhr unter der Flugnummer LH9923 geplant. Noch am gleichen Abend startet dann LH2574 um 21:30 Uhr nach Mount Pleasant. Das Flugzeug mit der Kennung D-AIXQ und dem Taufnamen der Stadt Freiburg ist das neueste Mitglied der Lufthansa A350 Flotte und zählt zu den weltweit nachhaltigsten und wirtschaftlichsten Langstreckenflugzeugen. „Wir freuen uns, mit dem zweiten Flug auf die Falklandinseln nicht nur die Polarforschungsexpedition des AWI zu unterstützen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erforschung des Erdmagnetfeldes leisten zu können“, sagt Thomas Jahn, Flottenkapitän und Projektleiter Falkland. „Bereits seit mehr als 25 Jahren unterstützen wir Projekte zur Klimaforschung.“ Anlass für diesen erneuten Flug auf die Falklandinseln ist der Wechsel der Polarstern-Besatzung und die Abholung der Forschungsexpeditionsteilnehmer. Seit Anfang Februar erhebt ein Team von rund 50 Forscherinnen und Forschern des AWI im Südpolarmeer wichtige Daten zu Ozeanströmungen, Meereis und Kohlenstoffkreislauf, die unter anderem verlässliche Klimavorhersagen ermöglichen. Auf dem Rückweg aus dem Forschungsgebiet im südlichen Weddellmeer stoppte die Polarstern in der Atkabucht, wo 25 weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord gingen: Das Sommerpersonal sowie das Überwinterungsteam der Neumayer-Station III. Letzteres kehrt dann nach über 15 Monaten in der

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Graz: AUA will Düsseldorf planmäßig reaktivieren

Die Wiederaufnahme der letzten verbliebenen dezentralen AUA-Strecke ab Graz soll per 12. April 2021 planmäßig erfolgen. Die Düsseldorf-Route will Austrian Airlines primär mit dem Maschinentyp Embraer 195 bedienen. Die Verbindung nach Stuttgart wird künftig von der Konzernschwester Eurowings bedient, wobei die eingesetzten Airbus A319 ab Deutschland fliegen werden. Ein AUA-Sprecher betont gegenüber Aviation Direct, dass die Reaktivierung der Düsseldorf-Strecke am 12. April 2021 durchgeführt werden soll. “Es bleibt dabei, dass wir Graz-Düsseldorf am 12.4. wieder aufnehmen”, so der Medienreferent. Zuvor wurde bekannt, dass Eurowings die Erstflüge auf den von Austrian Airlines übernommenen Routen Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf verschieben wird. Derzeit ist geplant, dass diese erst Ende Mai 2021 aufgenommen werden soll. Austrian Airlines wird künftig ab Linz keine regelmäßigen Linienflüge anbieten. Ab Graz beschränkt sich das Angebot auf die Destinationen Wien und Düsseldorf. Auch ab Salzburg bietet die AUA keine Linienflüge mehr an. Die zweite verbliebene dezentrale Austrian-Airlines-Strecke ist Innsbruck-Frankfurt, wobei diese laut Lufthansa in absehbarer Zeit in die kommerzielle Verantwortung der Muttergesellschaft übergehen soll. Einen Termin gibt es dafür jedoch noch nicht.

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Auch Swiss vor weiterem Stellenabbau

Auch bei der AUA-Konzernschwester Swiss steht der Abbau von weiteren 500 Jobs zur Debatte. Das genaue Ausmaß der Job-Streichungen kann Firmenchef Dieter Vranckx allerdings noch nicht beziffern. Er schließt jedenfalls aus, dass das von ihm geleitete Unternehmen weitere Staatshilfen benötigen wird. Austrian Airlines sorgte mit der Ankündigung, dass nochmals etwa 650 Jobs abgebaut werden, bei der Opposition und bei der Gewerkschaft Vida für Empörung. Diese werfen unter anderem Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) vor, dass dieser verabsäumt habe eine Jobgarantie vertraglich zu vereinbaren. Bei Swiss stehen laut “Sonntagsblick” etwa 500 Stellen vor dem Aus. Gegenüber genanntem Medium sagte Vranckx, dass er ist im zweiten Quartal 2021 das genaue Ausmaß der Reduktion des Personalkörpers beantworten könne. Im Vorjahr wurden bereits rund 500 Jobs gestrichen. Heuer sollen es nochmals etwa 500 sein, so dass die Lufthansa-Tochter möglicherweise bald nur noch 8.000 Mitarbeiter beschäftigen wird. Die Schweiz griff Swiss und der Konzernschwester Edelweiss mit staatlich garantierten Krediten unter die Flügel.

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