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Slowenien: Fünf Airlines buhlen um Förderungen

Insgesamt fünf Fluggesellschaften haben in Slowenien um Subventionen für Verbindungen von/nach Ljubljana angesucht. Insgesamt sollen 764.640 Euro verteilt werden. Die Regierung hat allerdings weder mitgeteilt wer Anträge gestellt hat, noch wer wie viel bekommt. Im Vorjahr haben insgesamt acht Airlines Förderungen in der Höhe von fast einer Million Euro erhalten. Dabei handelte es sich um Turkish Airlines, Swiss, Air Serbia, Montenegro Airlines, Lufthansa, Air France, Wizz Air und LOT. Leer ausgegangen ist damals Easyjet, denn der Lowcoster konnte die Bedingungen nicht erfüllen. Nach der Pleite von Adria Airways und besonders aufgrund der Corona-Pandemie vergibt Ljubljana Subventionen für die Aufrechterhaltung des Flugverkehrs von/nach Slowenien. Dabei können sowohl bestehende Routen als auch neue Strecken gefördert werden. Die Höhe der Zuschüsse ist allerdings im Vergleich zu anderen Möglichkeiten für Airlines eher niedrig.

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Urlaub: So wird das Smartphone nicht zur Kostenfalle

Das Smartphone ist mittlerweile bei den meisten Menschen ein alltäglicher Begleiter, der auch im Urlaub nicht fehlen darf, denn mit Fotos vom Stand sollen Freunde und Verwandte ein bisschen eifersüchtig gemacht werden. Es gibt allerdings auch Kostenfallen, die insbesondere außerhalb der Europäischen Union zuschlagen können. Während es innerhalb der EU eine klare Verordnung für das Roaming gibt und in den meisten Fällen sowohl für Daten als auch für Telefonie und SMS die gleichen Preise wie zu Hause gelten, können die Mobilfunkbetreiber außerhalb der Union fast alles verlangen was sie wollen. Innerhalb der EU sollte ausdrücklich vor dem Reiseantritt geprüft werden wie viele Gigabyte im EU-Gebiet genutzt werden können. Gelegentlich kann es eine Begrenzung geben. Außerhalb der EU kann sich sogar der Kauf einer lokalen Prepaid-Karte lohnen, denn Preise von drei Euro pro Minute oder fünf Euro pro Megabyte können im Extremfall anfallen. Es ist daher sehr ratsam sich vor der Abreise mit den Roamingpreisen zu befassen und gegebenenfalls nach Alternativen zu suchen oder Pauschalen zu buchen. Irrtum 1: Wenn der Angerufene im Ausland ist, dann zahlt der Anrufer mehr Dieser Unsinn ist leider sehr weit verbreitet und noch immer sind viele der Meinung, dass wenn sie jemanden anrufen, der gerade im Ausland im Roaming ist, dass dann der Anrufer mehr bezahlen muss. Stimmt einfach nicht. Für den Angerufenen kann es aber außerhalb der Europäischen Union richtig teuer werden, denn es fallen so genannte Passivgebühren an. Sprich: Auch wenn man angerufen wird, zahlt man pro Minute eine Gebühr. Diese kann sehr

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Griechenland: Tour Operator Mouzenidis kollabiert

In Griechenland ist die Mouzenidis Group, einer der größten Tour Operator des Landes, ins Wanken geraten. Der Konzern stellte die Geschäftstätigkeit ein, denn man ist pleite und musste Insolvenz anmelden. Der Firmengruppe gehört auch die Fluggesellschaft Ellinair an. Höchstwahrscheinlich wird die Pleite auch Auswirkungen auf den Carrier haben. Mouzenidis besitzt zahlreiche Hotels und war bislang auf den Incoming-Verkehr mit Schwerpunkt Russland und Ukraine fokussiert. Die konzerneigene Airline flog fast ausschließlich für die hauseigenen Reiseveranstalter. Momentan befindet man sich laut lokalen Medienberichten auf der Suche nach Investoren. Ob das Vorhaben gelingen wird, ist noch völlig offen. Ellinair betreibt derzeit einen Airbus A319 sowie drei A320. Eigene Linienstrecken unterhält man nicht.

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Aer Lingus braucht frisches Geld

Das irische IAG-Konzernmitglied Aer Lingus benötigt laut Firmenchefin Lynne Embleton „mehrere hundert Millionen Euro an zusätzlicher Liquidität“ um über die Runden zu kommen. Sie rechnet nicht damit, dass es in den nächsten Wochen zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage kommen wird. Irland praktiziert weiterhin restriktive Einreise- und Quarantänevorschriften. Zwar sollen diese ab 1. Juli 2021 zumindest leicht gelockert werden, jedoch nicht in einem Ausmaß, das mit anderen europäischen Staaten vergleichbar wäre. Das ist ein ernsthaftes Problem für Aer Lingus, denn auch die neue Basis in Manchester wurde wegen der dortigen Quarantänebestimmungen nach hinten verschoben. Gegenüber der Belfast Times erklärte die Airline-Chefin, dass Aer Lingus seit dem Beginn der Corona-Pandemie rund eine Milliarde Euro verloren haben. „Wir wollen unsere Liquidität in Höhe von einigen hundert Millionen Euro wiederherstellen. Die genauen Zahlen hängen davon ab, woher wir auf Liquidität zugreifen können, von den Bedingungen dieser Liquidität und tatsächlich von der Anzahl der Tage, an denen wir weiterhin Bargeld verbrennen“, so Embleton. Reuters berichtet unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, dass Verhandlungen mit der Regierung über ein weiteres Darlehen laufen sollen. Im Vorjahr wurden rund 150 Millionen Euro gewährt. Aer Lingus baute im Zuge der Pandemie viele Stellen ab. Unter anderem wurde die Basis Shannon geschlossen.

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Delta-Variante: Michael O’Leary rechnet nicht mit negativen Auswirkungen

Die so genannte „Delta-Variante“ des Coronavirus bereitet derzeit der europäischen Politik Kopfzerbrechen. Laut Medizinern gilt diese als deutlich ansteckender und soll obendrein auch hitzeresistent sein. Es wird davon ausgegangen, dass sich diese Mutation in Europa über den Sommer durchsetzen wird. Ryanair-Chef Michael O’Leary sieht das Geschäft aber nicht in Gefahr. Der Manager des größten Lowcosters Europas geht davon aus, dass es punktuell Störungen wie zuletzt in Lissabon geben wird, jedoch „glaube ich nur geringfügig und das wird nicht lange sein wegen der voranschreitenden Impfungen in Europa“. Weiters sagte er gegenüber Reuters, dass in den letzten Wochen ein sehr starker Anstieg bei Neubuchungen verzeichnet wird. Besonders in Deutschland, Skandinavien und den Benelux-Staaten sollen Portugal, Spanien, Italien und Griechenland besonders stark nachgefragt sein. Anders die Situation im Vereinigten Königreich und Irland, denn hier halten die jeweiligen Regierungen an strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen fest. Ryanair brachte zuletzt gemeinsam mit der Manchester Airports Group eine Klage gegen die Reiseampel der Johnson-Regierung ein. Michael O’Leary rechnet damit, dass der von ihm geleitete Konzern bis Ende März 2022 (Ende des laufenden Geschäftsjahres) zwischen 80 und 100 Millionen Fluggäste an Board haben wird. Das Ziel ist durchaus ambitioniert, denn im Vorjahr hatte man etwa 27,5 Millionen Passagiere. Zum Vergleich: In der Zeit „vor Corona“, also im Jahr 2019, beförderte die Ryanair Group rund 149 Millionen Reisende.

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Lufthansa verschiebt zehn A320 zu Eurowings Discover

Die Neugründung Eurowings Discover wird als Ferienflieger der Lufthansa Group positioniert. Zunächst will man mit drei Airbus A330-200 und zwei A330-300 abheben. In den nächsten Monaten sollen zusätzlich zehn A320 aus den Beständen der Lufthansa zur Flotte stoßen. Während bei den A330-200 schon länger bekannt ist, dass es sich um die D-AXGB, D-AXGE und die D-AXGF handelt, wurde erst vor wenigen Wochen bestätigt, dass die Konzernschwester Edelweiss Air zwei Airbus A330-300 an Eurowings Discover abgeben wird. Diese werden die Registrierungen D-AFYQ und D-AFYR tragen. Da es sich um einen so genannten Drylease handelt, ändert sich nichts an der Eigentümerschaft. Die Langstreckenflotte der Eurowings Discover wird daher aus folgenden Jets bestehen: Registrierung Maschinentyp MSN D-AXGB A330-200 684 D-AXGE A330-200 612 D-AXGF A330-200 616 D-AFYQ A330-300 1193 D-AFYR A330-300 1711 Zehn Airbus A320 wechseln von Lufthansa zu Eurowings Discover Die Airbus-A320-Flotte, die auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt werden soll, stammt vollständig aus Beständen der Konzernmutter Lufthansa. Der aktuelle Zeitplan – vorbehaltlich Änderungen – sieht vor, dass ab September 2021 die Maschinen, die untenstehend aufgelistet sind, um LH-AOC in jenes der der EW Discover GmbH wechseln sollen. Später sollen noch weitere Flugzeuge, deren Herkunft noch offen ist, zum neuen Ferienflieger stoßen. Zuletzt wurde eine Zielgröße von etwa 20 Airbus A320 genannt. Möglicherweise könnte Eurowings Discover auch A320neo-Modelle zugeteilt bekommen, jedoch gibt es hierfür keine offizielle Bestätigung. Fix ist jedoch, dass in den kommenden Jahren Airbus A321neo bei Eurowings Deutschland eingeflottet werden. Diese werden die drei ehemaligen Laudamotion-A321ceo ersetzen. Die Kurzstreckenflotte von Eurowings

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Israel sagt Touristik-Öffnung kurzfristig ab

Die für den 1. Juli 2021 angekündigte Wiederöffnung für Touristen wurde seitens Israel kurzfristig abgesagt. Auch wurden die Coronamaßnahmen wieder verschärft und beispielsweise die Maskenpflicht auf Verkehrsflughäfen, darunter Tel Aviv Ben Gurion, reaktiviert. Da in Israel zuletzt Fälle der Delta-Variante des Coronavirus aufgetreten sind, hat die Regierung beschlossen, dass die touristische Öffnung zum 1. Juli 2021 vorläufig nicht durchgeführt wird. Das Tourismusministerium nannte den 1. August 2021 als angepeilten neuen Termin. Vorgesehen ist, dass dann nur vollständig Geimpfte Personen ohne Sondergenehmigung nach Israel einreisen dürfen. Vorgesehen ist auch, dass nach der Landung eine Testung vorgenommen wird, wobei noch unklar ist, ob es sich um einen Antikörper- oder PCR-Test handeln wird. Auch will Israel, dass Reisende, die das Land verlassen wollen einen negativen PCR-Befund vorlegen müssen – das gilt auch für Geimpfte.

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Indien: Jet Airways will mit 25 Flugzeugen neu starten

Von der insolventen Fluggesellschaft Jet Airways gibt es ein deutliches Lebenszeichen, denn das zuständige Konkursgericht machte den Weg für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs klar. Der Carrier kann auf alternativen Slots fliegen und pro Maschine bis zu 75 Mitarbeiter einstellen. Jet Airways expandierte unter Beteiligung von Etihad Airways stark und verhob sich letztlich damit. Im April 2019 musste der Flugbetrieb mangels Geld eingestellt werden. Mit der Wiederaufnahme hat eigentlich niemand mehr ernsthaft gerechnet. Im Rahmen des Konkursverfahrens ging das Jalan-Kalrock-Konsortium als erfolgreicher Bieter hervor. Dieses will den Carrier wieder in die Luft bringen und bekam dafür zunächst grünes Licht vom Gericht. Die Slots, die einst von Jet Airways gehalten wurden, dürfen zumindest vorläufig nicht genutzt werden, denn deren Zugehörigkeit unterliegt noch einer gerichtlichen Überprüfung. Auf alternativen Start- und Landerechten soll Jet Airways sehr wohl fliegen dürfen. Start mit 25 Flugzeugen noch dieses Jahr Innerhalb der nächsten drei Monate will der Carrier den Flugbetrieb wiederaufnehmen. In Kürze sollen die ersten Strecken angekündigt werden. Laut Erklärung der Investoren will man mit 20 Narrowbodies und fünf Widebodies loslegen. Insgesamt wird man kurzfristig 80,7 Millionen U.S.-Dollar in die Hand nehmen. Ob Jet Airways tatsächlich wieder abheben wird, bleibt abzuwarten. Zumindest stehen die Karten besser denn je. Die Investoren übernehmen laut lokalen Medienberichten auch einen Teil des Schuldenbergs, der in den Jahren rasanter Expansion angehäuft wurde.

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Fly Armenia spielt AOC-Entzug herunter und will B737NG leasen

Anfang Juni 2021 entzog die die armenische Luftfahrtbehörde der Fluggesellschaft FlyArmenia AOC und Betriebsgenehmigung. Der Carrier hält das für ein Ereignis, das man erwartet hat. Man führt es auf die Umflottung von Boeing 737-Classic auf 737-NG zurück. Gegenüber CH-Aviation.com erklärt ein Firmensprecher: „Am 3. Juni 2021 haben wir unser letztes B737 Classic-Flugzeug abgemeldet und befinden uns derzeit in der Endphase der Verhandlungen mit einigen der größten Leasinggeber mit Sitz in Irland und den USA über mehrere B737-800, die noch 2021 und im zweiten Quartal 2022 eingeflottet werden sollen“. In der Übergangsphase habe man kein AOC und daher wäre dieses am 11. Juni 2021 suspendiert worden. Der Schritt der Behörde wäre erfolgt, weil man kein flugtaugliches Flugzeug registriert hat. Dies hält man für ein „ziemlich normales Ereignis und keine Neuigkeit“. Das Verfahren zur Reaktivierung der Zertifikate soll „in den nächsten Tagen“ eingeleitet werden. FlyArmenia ist aber auch einem Ermittlungsverfahren der Behörden ausgesetzt, denn Anfang des Jahres machte man unter bislang nicht vollständig aufgeklärten Umständen einen „Ausflug“ nach Teheran. Eigentlich hätte die Maschine nur für eine Wartung in die Ukraine fliegen dürfen, landete jedoch im Iran. Laut Luftfahrtbehörde sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

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Köln: Wizz Air kündigt Tirana an

Der ungarische Billigflieger Wizz Air wird ab 1. August zweimal wöchentlich zwischen Tirana und Köln/Bonn fliegen. Die neue Route soll zunächst an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Gleichzeitig wird die Basis in Albanien auf fünf Flugzeuge aufgestockt. Ab Tirana wird Wizz Air am 31. Juli 2021 auch Barcelona, das jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag bedient werden soll, aufnehmen. Dazu Constantin von Alvensleben, Chief Executive Officer des Tirana International Airport: „Dass Wizz Air fünf Flugzeuge in Tirana stationiert ist ein großer Vertrauensbeweis für diesen Flughafen und das Ergebnis einer mehrjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit. Dieser Schritt bietet Albanien eine neue Perspektive, indem er das Land näher an Europa heranführt. Ich freue mich, unsere Zusage ankündigen zu können, unsere Zusammenarbeit mit Wizz Air für eine substanzielle Entwicklung fortzusetzen, die Albaniens wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie unterstützen und unseren Kunden auch eine breite Palette erschwinglicher Low-Cost-Ziele bieten wird“. Insgesamt bietet Wizz Air ab Tirana 29 Destinationen an. „Ich freue mich, die Stationierung eines fünften Flugzeugs in Tirana und den Start von zwei neuen Strecken nach Barcelona und Köln bekannt zu geben. In den nächsten drei bis vier Jahren werden wir unsere Flotte von der Basis in Tirana verdoppeln und diese Entwicklung sieht die Beförderung von etwa 5 Millionen Passagieren mit Wizz Air, neue Ziele ab Tirana und einen hohen Servicestandard vor. Das ist eine außergewöhnliche Entwicklung für Albanien, für den Flughafen und für uns“, so George Michalopoulos, Commercial Director von Wizz Air.

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