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Buenos Aires reaktiviert Stadtflughafen Jorge Newbery

Mitten in der Coronapandemie wird ein seit rund einem Jahr “stillgelegter” Airport reaktiviert: Am 15. März 2021 soll der Flughafen Buenos Aires-Jorge Newbery wieder in Betrieb gehen. Das innerstädtische Flugfeld ist der zweitwichtigste Airport Argentiniens. Im Jahr 2019 wurde dieser von 11,5 Millionen Reisenden genutzt. Die Regierung ordnete aufgrund der Corona-Pandemie die temporäre Schließung dieses Flughafens an. Die Zeit wurde für eine umfassende Sanierung genutzt. Am 15. März 2021 sollen die Pforten wieder geöffnet werden. Es wird mit einem erhöhten Interesse seitens Lowcostern gerechnet, denn diese wurden im Vorjahr zum Umzug von El Palomar zum Ezeiza Airport gezwungen, da der speziell für Billigflieger vorbehaltene Airport ebenfalls temporär geschlossen wurde. Mittlerweile bewerben zahlreiche Fluggesellschaften, darunter auch Aerolíneas Argentinas, die Wiederaufnahme ihrer Flüge ab Jorge Newbery. Buenos Aires verfügt über drei Verkehrsflughäfen, die für Passagiere relevant sind: Der internationale Flugverkehr wurde vor der Corona-Pandemie überwiegend in Ezeiza abgefertigt. Dieser befindet sich südwestlich der Stadt. Die überwiegende Mehrheit der Inlandsflüge wird ab Jorge Newbery durchgeführt. Dieser Flughafen befindet sich im Stadtteil Palermo direkt am Ufer des Río de la Plata. Der überwiegend von Jetsmart und Flybondi genutzte El Palomar AIrport ist ein Militärflughafen, der erst im Jahr 2018 zur zivilen Nutzung freigegeben wurde. Dieser befindet sich etwa 18 Kilometer westlich von Buenos Aires.

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Indische Vistara neu in Frankfurt am Main

Die indische Fluggesellschaft Vistara bedient seit Donnerstag zwei wöchentliche Rotationen zwischen dem indischen Delhi und Frankfurt am Main. Es handelt sich erst um das zweite Ziel, das der Carrier in Europa ansteuert. Die Aufnahme erfolgte gegen den Trend: Mitten in der Corona-Pandemie. Vistara setzt auf der Frankfurt-Strecke Langstreckenjets des Typs Boeing 787-9 ein. Derzeit werden die Flüge jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag angeboten. Firmenchef Leslie Thng sagte, dass die Aufnahme der Frankfurt-Route in “weiterer wichtiger Schritt” hinsichtlich des Ausbaus des Netzwerks ist. Der breiten Öffentlichkeit stehen die neuen Frankfurt-Delhi-Flüge aber noch nicht offen, denn die Route wird derzeit unter dem Safe-Corridor-Abkommen zwischen Deutschland und Indien bedient. Das bedeutet, dass nur Personen, die die beiderseitigen Bedingungen erfüllen können und – falls erforderlich – ein Visum vorweisen können, mitfliegen dürfen. Kooperationspartner von Vistara in Deutschland ist Lufthansa.

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Swiss bestellt neuen Cargo-Chef

Per 1. April 2021 bestellt Swiss mit Lorenzo Stoll einen neuen Leiter für den Bereich Swiss World Cargo. Er folgt auf Ashwin Bhat, der in der Funktion des Chief Commercial Officers zu Lufthansa Cargo wechseln wird. Stoll war bislang für die Westschweiz und den Swiss-Standort Genf zuständig. In seiner neuen Funktion berichtet er an Chief Financial Officer Markus Binkert. Bhat tritt seinen neuen Posten bei Lufthansa Cargo am 1. März 2021 an. “Ich freue mich sehr, dass wir mit Lorenzo Stoll einen versierten Experten aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. Er hat massgeblich zum Erfolg des Standorts Genf und zur Positionierung von SWISS als Premiumcarrier beigetragen. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner grossen Erfahrung im Kommerz-, Konsumgüter- und Aviatikbereich unsere Luftfrachtdivision genauso erfolgreich weiterentwickeln wird und wünsche ihm für seine neue Funktion viel Erfolg und Freude”, so Markus Binkert. Die Position des Genf-Leiters soll nachbesetzt werden. Die Suche nach einem geeigneten Manager läuft derzeit.

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Air Serbia flottet letzte Aviolet-B737 aus

Die Fluggesellschaft Air Serbia beendet laut lokalen Medienberichten der letzten verbliebenen Exemplare des Typs Boeing 737-300. Diese wurden zuletzt unter der Charter-Marke Aviolet betrieben. Eigentlich war die Ausflottung erst gegen Jahresende vorgesehen. “Der Ausstieg des Flugzeugs B737 aus der nationalen Fluggesellschaft war ursprünglich für Ende dieses Jahres geplant. Eine kleine Anzahl verfügbarer Zyklen blieb in beiden operativen Flugzeugen und der Rückgang des Verkehrsaufkommens beschleunigte die Entscheidung, sie zurückzuziehen”, so ein Sprecher von Air Serbia. Betroffen sind die Maschinen mit den Registrierungen YU-AND, YU-ANI und YU-ANK. Diese wurden in den 1980er Jahren an den Vorgänger JAT ausgeliefert und befinden sich im Eigentum von Air Serbia. In Zukunft will man sich auf den Betrieb von Maschinen der Hersteller Airbus und ATR fokussieren. Bedingt durch die Stilllegung der letzten Flugzeuge, die unter dem Brand Aviolet betrieben wurden, steht auch die Fortführung dieses Brands zur Debatte. Es handelt sich um eine Abteilung von Air Serbia und keine eigenständige Fluggesellschaft.

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Ab Dienstag nur noch Corona-Impfungen im BER-Terminal 5

Am 22. Feber 2021 wird das BER-Terminal 5 vorerst letztmalig für die Abfertigung von Passagieren genutzt. Die ehemaligen Schönefeld-Gebäude sollen für zunächst ein Jahr vom Netz gehen. Danach will die Geschäftsleitung erneut darüber entscheiden, ob die Kapazitäten benötigt werden. Da das Terminal 2 bis dato nicht eröffnet wurde, konzentriert die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH den Flugverkehr auf das Terminal 1. Dadurch sollen rund 25 Millionen Euro eingespart werden. Der öffentliche Nahverkehr soll jedoch fortgeführt werden, da im Gebäude M des Terminals 5 ein Impfzentrum eingerichtet wurde. „Der Flughafen SXF hat uns bislang sehr gute Dienste erwiesen. Mit der Eröffnung des BER wurden die Flughafengebäude K, L, M und Q als Terminal 5 voll in den BER-Betrieb integriert. Vor der Inbetriebnahme des BER haben wir in die Modernisierung der Ausstattung des Terminal 5 investiert, weil wir mit den Abfertigungskapazitäten noch für das gesamte Jahrzehnt bis etwa 2030 planen. Den Schlummerbetrieb ab März 2021 haben wir so organisiert, dass wir die Kapazitäten bei Bedarf innerhalb weniger Wochen wieder ans Netz bringen können. Deshalb sagen wir zum Terminal 5 weder Tschüss noch Danke, sondern auf Wiedersehen”, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup.

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Flughafen München: Briefbombe im DHL-Verteilzentrum gefunden

Nach dem Briefbomben-Anschlag in der Zentrale des Lebensmittel-Discounters Lidl im deutschen Neckarsulm haben die deutschen Behörden den Post- und Paketverkehr unter die Lupe genommen – mit Erfolg: Im DHL-Verteilzentrum Flughafen München wurde eine verdächtige Sendung abgefangen. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg teilten mit, dass es sich um einen nicht näher genannten Lebensmittelhersteller adressierte Postsendung handelte. Diese wurde in der Nacht auf Donnerstag durch Sprengstoffexperten unschädlich gemacht. in diesem Zusammenhang kam es zu einer engen Zusammenarbeit mit der bayerischen Exekutive. Ob ein Zusammenhang mit dem Briefbomben-Anschlag bei Lidl besteht, ist noch unklar. Jedenfalls werden Brief- und Paketsendungen derzeit genauer unter die Lupe genommen, da es noch einen weiteren Fall gibt, in dem eine mit einem Sprengsatz versehene Sendung an einen Getränkehersteller adressiert war. Bei dieser verletzte sich am Dienstag ein Mitarbeiter. Auch am Mittwoch bei Lidl gab es Verletzte. Die Staatsanwaltschaft gab keine Auskunft darüber wie das schädliche Paket im DHL-Verteilzentrum am Flughafen München identifiziert werden konnte. Lediglich sagte man, dass die Sendung “herausgefischt” und entschärft wurde. Die Ermittlungen nach dem Verursacher laufen auf Hochtouren. Das Motiv ist noch vollkommen unklar.

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Slowenen heben Quarantäne für Geimpfte auf

Für die Einreise nach Slowenien sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Dennoch sind nachweislich geimpfte Menschen klar im Vorteil.  Die slowenische Regierung hat bereits seit Mitte Oktober erneut den epidemiologischen Notstand ausgerufen und die Corona-bedingten Bestimmungen zur Einreise dadurch neu geregelt. Fast jeder Einreisende muss eine 10-tägige Quarantäne befürchten, nur in bestimmten Ausnahmefällen wird von dieser abgesehen. Neben Personen, die einen negativen CoV-Test mitführen, genießen neuerdings auch Geimpfte diesen Vorzug.  Denn wer bei Einreise eine Bescheinigung über die Impfung gegen Covid-19 vorlegen kann, der muss auch keine vorübergehende Isolierung gegen sich ergehen lassen. Vorausgesetzt, es sind seit Erhalt der zweiten Dosis des Impfstoffs von Biontech/Pfizer mindestens 7 Tage, des Impfstoffs von Moderna mindestens 14 Tage und des Impfstoffs von AstraZeneca mindestens 21 Tage vergangen, informiert das Außenministerium. 

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Ryanair verkürzt kostenlosen Online-Check-In-Zeitraum

Ohne Ankündigung hat die Billigfluggesellschaft Ryanair die maximale Vorlaufzeit, in der der verpflichtende Web-Check-In öffnet, von 48 auf 24 Stunden verkürzt. Möchte man die Bordkarte früher aufs Smartphone oder zum Selbstausdrucken erhalten, so ist eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung notwendig. Ryanair und andere Billigfluggesellschaften lassen den Internet-Check-In beim Kauf einer Sitzplatzreservierung schon einige Wochen vor dem Abflug zu. Das ermöglicht Reisenden, dass sie beispielsweise auf eine Urlaubsreise ihre Bordkarten für den Hin- und Rückflug zu Hause ausdrucken können oder aber auf das Smartphone laden können. Wer jedoch nicht für die optionale Reservierung eines Wunschsitzes bezahlen möchte, kann jetzt nur noch ab 24 Stunden vor dem Abflug einchecken. Der Billigflieger pocht auf den Internet-Check-in und verlangt am Flughafen eine Gebühr von 55 Euro, wenn der Schalter ohne den Ausdruck oder Barcode auf dem Smartphone aufgesucht wird. Hat man den Prozess abgeschlossen, jedoch die Bordkarte vergessen, so werden für den Ausdruck am Schalter stolze 20 Euro fällig.  Gerichte untersagten Check-In-Gebühren Immer wieder beklagen Passagiere, dass sie während ihrem Urlaub keine Möglichkeit hatten den Internet-Check-in zu nutzen. Dies ist jedoch nur bei wenigen, die über kein Smartphone verfügen tatsächlich begründet. Allerdings ist die Höhe der Check-In-Gebühr absurd hoch, wie auch der Oberste Gerichtshof in Sachen der Tochter Laudamotion festgestellt hat. Ein deutsches Gericht erklärte diese bei Ryanair in erster Instanz für unzulässig. Problematisch erweist sich für viele Passagiere immer wieder, dass in Urlaubsländern wie Marokko keine Handy-Bordkarten akzeptiert werden. Das liegt nicht an Ryanair, sondern an den lokalen Vorschriften, die auf Papier-Bordkarten pochen. Hotelgäste können

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VC stemmt sich gegen Single Pilot Operations

Vor einigen Jahren sorgte Ryanair-Chef Michael O’Leary mit der Forderung, dass Passagierflugzeuge künftig nur noch von einem Piloten geflogen werden sollen, für ordentlich Wirbel in der Branche. Damals gab es von allen Seiten – auch von anderen Fluggesellschaften – eine Absage für das Vorhaben. Doch auf Herstellerseite wird das Konzept weiterverfolgt. Hintergrund ist, dass zahlreiche Fluggesellschaften durchaus Interesse daran haben, wenn ein Pilot pro Flug eingespart werden kann. Die Diskussion erinnert stark an jene Zeit, in der die ersten größeren Maschinen, die ohne Flugingenieur zu fliegen waren, auf den Markt gekommen sind. Damals gab es starke Sicherheitsbedenken und beispielsweise Ansett Australia hat in die Boeing 767, die eigentlich ohne Ingenieur zu fliegen ist, extra Arbeitsplätze für diese einbauen lassen und flog diese einige Zeit mit Dreimann-Cockpit. Heute sind diese nur noch in älteren Maschinen anzutreffen, denn die Flightdeck-Besatzung Kapitän und Erster Offizier ist weltweiter Standard. Die technische Weiterentwicklung hat also den meisten Flugingenieuren den Job gekostet. Angesichts des Umstands, dass mittlerweile Flugtaxis entwickelt werden, die völlig automatisch ganz ohne Piloten von A nach B fliegen sollen, ist es nicht verwunderlich, dass die Branche neuerlich darüber nachdenkt nur noch einen Flugzeugführer ins Cockpit zu setzen. Die große Sicherheitsfrage ist aber; Was ist, wenn dem Mann oder der Frau, die alleine vorne sitzt, etwas passiert? Es muss reichen ja schon Übelkeit oder ein kleines Nickerchen? Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit lehnt den jüngsten Vorstoß von EASA-Chef Patrick Ky, dass es Lockerungen für die Reiseflugphase geben soll und in einigen Jahren ein Pilot

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Airbus fährt Milliardenverlust ein

Die Pandemie hinterlässt tiefe Spuren bei Airbus: Im abgelaufenen Geschäftsjahr verbuchte der europäische Flugzeughersteller einen Milliardenverlust. Unter dem Strich beträgt das Minus im Corona-Jahr 2020 insgesamt 1,13 Milliarden Euro. „Das vergangene Jahr war eine Herausforderung für Airbus. Es ist weit von den ursprünglichen Erwartungen für 2020 entfernt“, so Airbus-Chef Guillaume Faury. Und damit hat er nicht ganz unrecht. Denn die CoV-Krise hat hat dem Konzern mit Schaltzentrale in Toulouse massiv zugesetzt und sorgte für einen heftigen Geschäftseinbruch. Kurzzeitig musste die Flugzeug-Produktion eingestellt werden, daneben verloren tausende Mitarbeiter weltweit ihren Arbeitsplatz. Wenig überraschend sackte daher der Umsatz im Gesamtjahr um 29 Prozent auf 49,9 Milliarden Euro ab. Für das neue Jahr erwarte der Boeing-Konkurrent etwas bessere Zahlen. Das war es aber auch schon wieder. Nach Einschätzung des Managements dürfte das Unternehmen auch 2021 kaum mehr Flugzeuge ausliefern als im Krisenjahr 2020. Da hatte der Hersteller 566 Maschinen an seine Kunden übergeben, im Rekordjahr 2019 waren es noch 863. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten (bereinigtes Ebit) soll im laufenden Jahr auf mindestens 2 Milliarden Euro steigen. Eine Prognose, die viele Analysten nicht nachvollziehen können. Für sie blickt Airbus nämlich viel zu pessimistisch in die Zukunft und rechnet unbegreiflicherweise nicht damit, dass sich der aktuell positive Trend fortsetzen könnte. Dennoch gibt es auch gute Nachrichten. So bekam Airbus im vergangenen Jahr mehr Flugzeug-Bestellungen als Stornierungen und verteidigte somit seine Position als größter Flugzeugbauer der Welt. Alles in allem hinterlässt die Krise aber einen tiefer Krater in den Geschäftszahlen. Noch tiefer ist

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