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Covid: Erwin-Rommel-Kaserne hilft in Portugal aus

Das Sanitätsregiment 3 Alb-Donau der Erwin-Rommel-Kaserne in Dornstadt entsendet insgesamt 27 weitere Ärzte und Pfleger nach Portugal. Dort werden die medizinischen Bundeswehr-Soldaten dem derzeit überlasteten Gesundheitssystem unter die Arme greifen. Portugal bat im Rahmen des EU-Systems die Partnerstaaten um Hilfe. Deutschland entsendete bereits Anfang Feber 2021 Ärzte und Pfleger, die bei der Behandlung von Covid-Patienten, mitanpacken. Das erste Einsatzkontingent wird nun abgelöst. Österreich nahm zwischenzeitlich zahlreiche portugiesische Patienten zur Behandlung auf. Erst vor wenigen Tagen bat auch die Slowakei die EU-Partner um Hilfe in Form dringender Entsendung von Ärzten und Pflegekräften. Das nach Portugal entsandte Team der Erwin-Rommel-Kaserne Dornstadt hob am Dienstag um 10 Uhr 00 am Flughafen Stuttgart-Echterdingen ab. Ziel des militärischen Flugs, der mit Airbus A400M durchgeführt wurde, ist Lissabon. Dort werden die Ärzte und Pfleger ihre portugiesischen Kollegen unterstützen und entlasten. Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen ist seit einigen Jahren nach Manfred Rommel, dem ehemaligen Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart benannt. Der verstorbene CDU-Politiker war der Sohn von Generalfeldmarschall Erwin Rommel.

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DRV fordert Fahrplan für sicheres Reisen

Der Deutsche Reise-Verband kritisiert die momentane Praxis, das Grenzen geschlossen werden und Saaten oder Regionen unter Lockdowns gestellt werden, heftig. DRV-Präsident Norbert Fiebig verweist darauf, dass die bisherigen Ma0nahmen „bereits erhebliche wirtschaftliche Schäden angerichtet haben“ und die Menschen in ihren Grundrechten „stark eingeschränkt“ sind. Auch ortet man, dass Reisen seitens der Politik gezielt kompliziert gemacht werden, um den persönlichen Bewegungsradius einschränken zu können. Die Folge daraus ist, dass laut DRV einige Millionen Menschen ihre Arbeitsplätze in der Touristik und Luftfahrt verloren haben. In vielen Fällen hätten die „staatlichen Sicherungsnetze“ nicht oder zumindest nicht ausreichend gegriffen. Der DRV legt nun eine Strategie auf den Tisch, mit der sicheres Reisen möglich sein soll. Das Kernstück bilden Testungen, die nach Möglichkeit unmittelbar an der Grenze, beispielsweise an einem Flughafen, vorgenommen werden sollen. Sofern die Rückkehr nicht aus Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebieten erfolgt, soll das negative Testergebnis die momentan praktizierte Zwangsquarantäne ersetzen. Auch fordert der Reiseverband, dass die deutsche Bundesregierung die Situation auf Inseln genauer differenzieren soll. Weiters ist man der Ansicht, dass Speichel- und Gurgeltests in der Praxis einfacher durchzuführen sind, da diese im Gegensatz zum Nasen-Rachen-Abstrich kein medizinisches Fachpersonal benötigen. Dieses könnte man dann in Alten- und Pflegeheimen einsetzen und so die Kapazitäten entlasten. Das Tragen von Masken und die Einhaltung sollen selbstverständlich sein und etwaige Verstöße durch Reisende sollen von den Behörden mit Bußgeldern belegt werden. Ein digitaler Impfpass soll als Nachweis für bereits erfolgte Immunisierungen dienen. Das soll die Abläufe vereinfachen und entzerren. Der DRV ist der Ansicht, dass die Impfungen

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128 Boeing 777-200 müssen am Boden bleiben

Die Fehlfunktion des PW400-112-Triebwerks einer von United Airlines betriebenen Boeing 777-200 hat nun ein Nachspiel. Mehrere Länder haben ein temporäres Flugverbot für dieses Muster mit diesem Antrieb angeordnet. Die FAA verlangt, dass die betroffenen Maschinen umfangreich überprüft werden. Boeing erklärt, dass insgesamt 128 Maschinen betroffen sind. Demnach soll United Airlines der einzige Betreiber in den Vereinigten Staaten sein. Weitere Maschinen sind unter anderem in Südkorea und Japan im Einsatz. Als erster Staat verhängte das Vereinigte Königreich ein Flugverbot für Boeing 777-200 mit PW4000-Triebwerken. Die FAA verlangt, dass die Maschinen bis zum Abschluss einer außerplanmäßigen Überprüfung am Boden bleiben. Hintergrund ist, dass am Samstag eine Fehlfunktion am rechten Triebwerk einer von United Airlines betriebenen 777-200 aufgetreten ist. Dabei wurden Feuer gesichtet und Teile gingen zu Boden. Am Boden entstand bloßer Sachschaden. Verletzte gab es keine, die Maschine konnte sicher in Denver landen. Die U.S.-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA verlangt, dass die mit PW4000-Triebwerken bestückten Boeing 777-200 auf ihre Flugtauglichkeit überprüft werden müssen. Erste Erkenntnisse der Unfalluntersuchung zeigen, „dass die Inspektionsintervalle für die hohlen Lüfterflügel erhöht werden sollten, die einzigartig für dieses Triebwerksmodell sind und nur beim Typ 777 verbaut werden“. FAA-Chef Steve Dickson sagte weiters, dass zwei Lüfterflügen gebrochen sind und sich so Verkleidungsteile lösen konnten. 69 aktive Maschinen betroffen Von den 128 Maschinen, die nun überprüft werden müssen, sind nur 69 Stück im aktiven Dienst. Die verbleibenden 59 Exemplare sind aufgrund der Corona-Pandemie schon länger abgestellt. United Airlines teilte mit, dass die 56 betroffenen Flugzeuge unverzüglich zum Zweck der Überprüfung stillgelegt wurden.

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Urlaube: SunExpress rechnet mit hoher Türkei-Nachfrage

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress geht davon aus, dass im Sommer 2021 die Türkei als Urlaubsland stark gefragt sein wird. Aus der D-A-CH-Region wird man zwischen April und Ende Oktober 2021 acht zusätzliche Flugverbindungen anbieten. Insgesamt will der Carrier ab Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 300 Mal pro Woche in Richtung Türkei abheben. Ab 14 deutschen Flughäfen will das Joint-Venture von Lufthansa und Turkish Airlines Türkei-Flüge anbieten. In der Schweiz sollen drei Airports angesteuert werden. In Österreich beschränkt sich das Angebot auf den Flughafen Wien-Schwechat. Neu ist unter anderem: Von Düsseldorf aus geht es einmal die Woche nach Eskişehir in Anatolien sowie nach Hatay im Süden des Landes. Zweimal wöchentlich steuert SunExpress ab April 2021 von Düsseldorf aus Zonguldak an der türkischen Schwarzmeerküste an. Neu ist zudem auch die wöchentliche Flugverbindung vom Flughafen Köln/Bonn nach Bodrum an der türkischen Ägäis und vom Flughafen Frankfurt aus nach Malatya in Ostanatolien. „Wir alle sehnen uns nach Sonne und Erholung“, erklärt Max Kownatzki, CEO von SunExpress. „Die Türkei hat im letzten Jahr bewiesen, dass sie sicheren Urlaub in der Sonne auch in Corona-Zeiten bieten kann. Sie ist bei deutschsprachigen Reisenden eines der beliebtesten Urlaubsziele und wenn die Pandemie uns keinen Strich durch die Rechnung macht, sehen wir großes Potenzial für einen starken Sommer 2021“. Auch ab Wien wird es einen neuen wöchentlichen Flug nach Bodrum geben, zudem erhöht SunExpress die Flugfrequenz in der Schweiz mit einer Verbindung die Woche vom Flughafen Genf nach Izmir sowie zwei Flügen pro Woche von Genf nach Antalya. „Wir

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Israir startet Flüge nur für Geimpfte

Als weltweit erste Airline startet Israir Flüge, die nur von Personen, die gegen das Coronavirus geimpft sind oder eine Erkrankung überstanden haben, genutzt werden dürfen. Vorerst handelt es sich um die Inlandsstrecke zwischen Tel Aviv und Eilat. Der Carrier kündigte an, dass es im ersten Schritt einzelne Verbindungen geben wird, auf der nur immunisierte Passagiere befördert werden. Die Fluggäste müssen einen Nachweis über die erfolgte Impfung oder aber die überstandene Erkrankung vorlegen. Alternativ kann hierfür der entsprechende „Green Pass“ Israels verwendet werden. Zunächst will Israir einen täglichen Flug exklusiv für immune Personen anbieten. Später will man dies ausdehnen, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass langfristig auf allen Verbindungen ein entsprechender Nachweis vorgelegt werden muss. Bei der Buchung muss bestätigt werden, dass eine der beiden Voraussetzungen erfüllt werden kann. Beim Boarding muss das entsprechende Dokument vorgewiesen werden, andernfalls wird die Beförderung verweigert. Israel kündigte erst kürzlich an, dass Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind oder eine Erkrankung überstanden haben, erhebliche Erleichterungen im Alltag erhalten werden. Mit dem Zertifikat oder dem Green Pass ist der Besuch von Fitnessstudios, Restaurants und so weiter möglich. Auch ist man von der Quarantäne befreit. Mit Zypern und Griechenland wurden erste bilaterale Abkommen für Reisen ohne Absonderung für Geimpfte geschlossen.

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Cabo Verde: Kein Geld für Löhne – Staat springt ein

Nach elf Monaten Grounding ist Cabo Verde Airlines nicht mehr in der Lage die Löhne der Mitarbeiter zu bezahlen. Der Staat gewährt aus diesem Grund ein weiteres Darlehen, das über die Caixa Económica de Cabo Verde ausbezahlt wird. Die Höhe des Notkredits beläuft sich auf umgerechnet 1,2 Millionen U.S.-Dollar. Laut offizieller Erklärung von Finanzminister José Ulisses de Pina Correia e Silva beträgt die Laufzeit des staatlich garantierten Kredits 12 Monate. Das Gesamtvolumen, das Cabo Verde Airlines gewährt wurde, beläuft sich auf 3,4 Millionen U.S.-Dollar. Ein Teil der Darlehen wurde auch für die Wartung der geparkten Maschinen des Typs Boeing 757-200 verwendet. Den letzten kommerziellen Flug führte Cabo Verde Airlines am 18. März 2020 durch. Aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen ruht der Flugverkehr seither. Vor der Insolvenz wurde der Carrier nur deshalb bewahrt, weil der Staat Bürgschaften für insgesamt drei Kredite eingegangen ist. Ein exakter Termin für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs steht noch nicht fest. Jedenfalls betont man, dass diverse Verträge neu verhandelt wurden, um so die Kosten absenken zu können.

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Kuwait: Weiterhin Einreiseverbot für Ausländer

Kuwait verlängert das Einreiseverbot für Nicht-Staatsbürger auf unbestimmte Zeit. Ursprünglich war dieses auf 14 Tage befristet. Damit will der Golfstaat das Einschleppen von Corona-Mutationen verhindern. Bereits zuvor hatte Kuwait komplizierte Einreisebestimmungen. Lokale Medien berichten, dass die touristische Buchungslage „gut“ sein soll, jedoch die Hoteliers nun um ihr Geschäft bangen müssen, da die Gäste gar nicht einreisen dürfen. Da Kuwait insgesamt 35 Länder auf eine rote Liste gesetzt hatte und verlangte, dass man sich vor der Einreise 14 Tage lang in einem Drittsaat aufgehalten haben muss, sind nun viele in Dubai „gestrandet“. Dies betrifft nicht unbedingt Touristen, sondern eher Personen, die in Kuwait arbeiten, jedoch nicht über die Staatsbürgerschaft verfügen. Beispielsweise sollen einige indische Servicemitarbeiter schon seit rund vier Wochen in Dubai festsitzen. Bis zum 7. Feber 2021 galt die Regel, dass eine 14-tägige Quarantäne in einem Drittstaat notwendig ist. Kuwait überraschte dann viele mit einem generellen Einreiseverbot für Ausländer, das nun unbefristet verlängert wurde.

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Anleihe: Genf organisiert sich 180 Millionen Franken

Der Flughafen Genf organisiert sich auf dem Kapitalmarkt über eine Anleihe 180 Millionen Schweizer Franken. Die Verzinsung liegt bei 0,95 Prozent. Die Laufzeit endet am 25. März 2031. Die Finanzmittel sollen den Fortbestand des Airports sichern. Genf schrieb im Jahr 2020 erstmals in der Firmengeschichte rote Zahlen. Der Verlust wurde seitens der Geschäftsleitung mit 129,5 Millionen Schweizer Franken beziffert. Hintergrund ist das aufgrund der Corona-Pandemie stark rückläufige Flugaufkommen. Flughafenchef André Schneider ist erfreut, dass die Anleihe von Investorenseite her gut angenommen wurde. Weiters verweist er darauf, dass sich die Schweizerische Eidgenossenschaft als starker Eigentümer erweist. Derzeit führt Swiss ab Genf ein stark ausgedünntes Flugangebot durch. Aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen werden nur noch drei Ziele angeflogen.

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Reisebüros: Emirates führt GDS-Gebühr ein

Der Golfcarrier Emirates führt eine Gebühr für Buchungen, die über GDS-Systeme getätigt werden, ein. Die Höhe ist abhängig von der Distanz und beträgt mindestens 12 Euro und maximal 21 pro Ticket. Betroffen sind in erster Linie Reisebüros und Firmenstellen, die GDS-Systeme wie Galileo, Sabre oder Amadeus nutzen. Vor einigen Jahren sorgte Lufthansa für Aufregung als ein solcher Zuschlag eingeführt wurde. Mittlerweile zogen zahlreiche Fluggesellschaften nach. Emirates hatte bislang eine solche Gebühr nicht, jedoch setzt der Carrier künftig auf „Emirates Gateway“, das auf der NDC-Technologie basiert. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Fluggesellschaft mit Hauptsitz in Dubai für Buchungen, die darüber getätigt werden, keine Gebühr verlangt. Reisebüros benötigen allerdings eine Vereinbarung zur Nutzung von „Emirates Gateway“.

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Essen: WDL startet Coronatests unterm Luftschiff

Wer schon immer mal einen Corona-Schnelltest unter bzw. neben einem Luftschiff absolvieren wollte, kommt nun im Hangar der WDL auf dem Flughafen Essen-Mühlheim auf seine Kosten. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und Weles Medizinprodukte hat der Blimp-Betreiber in seinem Hangar eine Drive-In-Teststraße eingerichtet. Die WDL Luftschiffgesellschaft ist ein alteingesessenes Unternehmen, das sowohl so genannte Blimps produziert als auch Werbe- und Rundfahrten mit diesen anbietet. Dieser Luftschiff-Typ ist nicht mit den Starrluftschiffen der Zeppelin-Ära und auch nicht mit dem halbstarren Zeppelin-NT zu verwechseln. Die kürzlich in German Airways umbenannte WDL Aviation war einst eine Konzernschwester, wurde jedoch vor ein paar Jahren an Zeitfracht verkauft. Die Luftschiffe verblieben bei den ursprünglichen Eigentümern. Spannend ist auch, dass WDL seit einiger Zeit keine Hangar-Führungen mehr anbietet und dies auf der Homepage mit der aktuellen Corona-Situation begründet. Testungen scheinen aber kein Problem zu sein, weshalb direkt neben und unter geparkten Luftschiffen Antigen-Tests im Drive-In-Verfahren durchgeführt werden. Corona-Tests in einer Luftschiffhalle gibt es wohl nur bei WDL auf dem Flughafen Essen-Mühlheim, auf dem abgesehen von General Aviation, den Luftschiffen und Ausbildung von Piloten nicht sonderlich viel los ist. Ob nun die Luftschiffbau Zeppelin GmbH, die über Konzerntöchter sowohl in der Produktion als auch im Betrieb des Zeppelin NT aktiv ist, nachziehen wird und mit Corona-Tests unterm Zeppelin NT kontert, ist nicht bekannt. Es ist aber doch sehr unwahrscheinlich. Angeboten werden im WDL-Hangar am Flugplatz Essen-Mühlheim zwei unterschiedliche Tests: Der „klassische“ Antigen-Schnelltest, bei dem ein Nasen-Rachen-Abstrich genommen wird, zum Preis von 29,99 Euro. Für fünf

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