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UK-Regierung bestätigt Flybe-OL-Entzug

Der angestrebte Neustart der britischen Regionalfluggesellschaft Flybe dürfte sich nun noch schwieriger gestalten, denn die Regierung hält an der Entscheidung des Entzugs der Betriebsgenehmigung fest. An dieser hängen die Start- und Landerechte. Eine Übertragung auf die Neugründung ist damit fast unmöglich geworden. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs entzog Flybe im März 2021 die Operating License. Zuvor war der Carrier aufgrund der Insolvenz schon weit über ein Jahr nicht mehr in der Luft. Sowohl Käufer Cyrus Capital als auch der Masseverwalter legten gegen diese Entscheidung ein Rechtsmittel ein. Der Grund dafür ist simpel: An der “OL” hängen die so genannten Slots. Flybe besitzt an zahlreichen Airports, unter anderem in London-City und London-Heathrow, wertvolle Start- und Landerechte. Diese hätte man zu Geld machen können oder aber für die “neue Flybe” nutzen können. Die Neugründung, die nun den Namen Flybe Ltd. trägt, verfügt seit April 2021 über AOC und Betriebsgenehmigung. Man konnte sich in Heathrow einige Slots sichern, jedoch stammen diese nicht aus “Altbeständen”, sondern wurden neu erlangt. Auf dem Luftfahrtbetreiberzeugnis ist mittlerweile mit der G-CLXC eine DHC Dash 8-400 registriert. Diese stand bis Ende 2020 in Diensten der Austrian Airlines und trug die österreichische Kennung OE-LGA. Das Flugzeug trägt noch immer den überwiegenden Teil des Farbenkleids von Austrian Airlines und ist auf dem Airport Exeter abgestellt.

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Ukraine erleichtert Geimpften die Einreise

Die Ukraine gestattet nun Personen, die über vollständigen Impfschutz gegen Covid-19 verfügen, die Einreise ohne Quarantäne bzw. PCR-Test. Neu ist auch, dass negative Antigen-Schnelltest-Befunde anerkannt werden. Seitens der Ukraine werden alle Impfstoffe, ausgenommen der russische Sputnik V, akzeptiert. Es muss die vom Hersteller vorgesehene Anzahl von Teilimpfungen verabreicht worden sein. Die Dokumentation wird auf Papier und in elektronischer Form akzeptiert. Die Impfbestätigung muss in englischer Sprache ausgestellt sein. Davon ausgenommen sind Impfungen, die in der Ukraine verabreicht wurden. In diesem Fall wird selbstredend auch die Landessprache akzeptiert. Antigen-Schnelltestbefunde dürfen nicht älter als 72 Stunden sein. Das Dokument wird in den Sprachen Englisch, Russisch und Ukrainisch angenommen. Alternativ kann ein negativer PCR-Befund vorgelegt werden, der ebenfalls in den zuvor genannten Sprachen abgefasst sein muss. Sollte dies nicht möglich sein, muss eine anerkannte Übersetzung vorgelegt werden. Keine Einreiseerleichterungen gibt es derzeit für Genesene. Diese benötigen weiterhin einen negativen Coronatest. Die nachstehenden Impfstoffe werden seitens der Ukraine anerkannt: Pfizer/BioNTech, Johnson & Johnson’s Janssen, AstraZeneca/Covishield (India), AstraZeneca/SKBio (South Korea), Moderna, Sinopharm, CoronaVac (Sinovac)

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Lufthansa: OGH erklärte insgesamt 30 Klauseln für unzulässig

Wegen fragwürdiger Klauseln in den Beförderungsbedingungen zog der Verein für Konsumenteninformation (VKI) gegen die Lufthansa AG vor den Obersten Gerichtshof – und bekam auch mehrheitlich Recht. Das Urteil ist rechtskräftig. Eine der vom VKI beanstandeten Klauseln legte eine Nachzahlungspflicht fest, wenn Kunden ihre Flüge nicht auf allen Teilstrecken oder nicht in der gebuchten Reihenfolge in Anspruch nahmen. Zwar sah diese Klausel Ausnahmen von sogenannten „No-Show-Gebühren“ vor, diese gingen dem OGH aber letztlich nicht weit genug.  Das Unternehmen definierte zwar Ausnahmen (z.B. Verhinderung aufgrund höherer Gewalt, Krankheit), verbunden mit der Auflage, Gründe für die Verhinderung sofort nach Kenntniserlangung mitzuteilen und nachzuweisen. Doch die genannten Ausnahmen seien zu eng bemessen, so die Höchstrichter. Zudem stieß sich das Gericht an der Regelung, dass Fluggäste Hinderungsgründe sogar in jenen Situationen sofort mitteilen müssten, in denen ihnen eine unmittelbare Kontaktaufnahme mit der Luftlinie nicht möglich sei. Der OGH stufte diese Klausel daher als gröblich benachteiligend ein. „Für den VKI sind No-Show-Gebühren grundsätzlich nicht nachvollziehbar“, kritisiert Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Die Kundinnen und Kunden der Airline haben schließlich den vereinbarten Preis für die gesamte Flugreise gezahlt. Warum sie dann noch zusätzliche Zahlungen leisten müssen, wenn sie einen Teil der vereinbarten – und bereits bezahlten – Leistung bzw. Reise nicht in Anspruch nehmen, bleibt unverständlich.“ Lufthansa verweigert die Beförderung bei beschädigtem Flugticket Eine weitere Klausel sah vor, dass unter anderem dann kein Anspruch auf Beförderung besteht, wenn der vorgelegte Flugschein erheblich beschädigt worden ist. Auch diese Regelung stufte das Höchstgericht als rechtswidrig ein.

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Linz startet mit aufgepepptem Terminal in den Sommer

Der oberösterreichische Flughafen Linz-Hörsching startet mit einem neugestalteten Passagierterminal in die Sommersaison. Der Airport nutzte die lange Pause, um die Revitalisierung der Innenräume voranzutreiben. „Im Gegensatz zum Frachtgeschäft, das derzeit regelrecht boomt, mussten wir im Passagierverkehr eine lange Durststrecke überstehen. Mitte Juni werden wieder die ersten Passagiermaschinen in Linz abheben. Wir haben deshalb die letzten Monate dazu genutzt, das „Innenleben“ unseres Passagierterminals neu zu gestalten. Oberste Prämisse war, die Abläufe für unsere Passagiere noch rascher, einfacher und komfortabler zu gestalten“, erläutert Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airport. Bürgermeister Klaus Luger, Eigentümervertreter der Stadt Linz, geht davon aus, dass es für klassische Regionalflughäfen immer schwieriger wird, bestehende Flugverbindungen abzusichern oder neue Flugverbindungen zu akquirieren. „Wir sehen ganz deutlich, dass sich viele Fluggesellschaften verstärkt auf Volumenmärkte konzentrieren und dezentrale Märkte an Bedeutung verlieren. Dieser Trend hat sich durch die Covid 19 Pandemie noch einmal verschärft. In den vergangenen 20 Jahren hat der Flughafen immer positiv bilanziert. Damit verfügt das Unternehmen über ausreichende Rücklagen, um eine derartige Krise wirtschaftlich zu meistern. Dennoch muss das Unternehmen auf Sicht fahren und auch bei den Investitionen vorausschauend agieren. Die thermische Sanierung und die Umgestaltung des Passagierterminals sind strategisch wichtige Investitionen, die den Flughafen nicht nur nachhaltiger machen, sondern auch für die Passagiere einen spürbaren Mehrwert schaffen. Daher haben die Eigentümer entschieden, diese Umbauten plangemäß umzusetzen“ so Bürgermeister Luger. Im Zuge der Modernisierung des Innenbereichs wurden in einem ersten Schritt die Reisebürocounter erneuert, die Autovermieter in den Ankunftsbereich integriert, die Sicherheitsstraßen erweitert und das Café Frederick &

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El Al: Kinder zahlen nur die Taxen

Die Fluggesellschaft El Al versucht derzeit mehr Familien zum Reisen zu bewegen. Dazu bietet man an, dass Kinder bis inklusive 12 Jahren kostenlos mitfliegen können. Das Angebot hat allerdings einen Haken, denn lediglich auf den so genannten Netto-Air-Fare verzichtet der Carrier aus Israel. Gänzlich kostenfrei ist die Mitnahme von Kindern daher nicht. El Al bittet unter anderem für die Flughafenhafengebühren und sonstigen personenbezogen Taxen zur Kasse. In Israel ist es legal mit dem Netto-Air-Fare zu werben. In der Europäischen Union war dies bis zu einer Änderung der gesetzlichen Grundlage ebenfalls zulässig, jedoch müssen seit vielen Jahren Brutto-Endpreise angegeben werden. Dennoch dürften die Flugscheine für Familien, die von/nach Tel Aviv fliegen wollen, günstiger werden, denn der reine Flugpreis (Netto-Air-Fare) ist für Kinder bis inklusive 12 Jahren auf null herabgesetzt. Somit ergibt sich eine gewisse Ersparnis. Das Angebot ist auf ausgewählten Strecken während des Promotion-Zeitraums verfügbar.

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Urteil: Maskenpflicht kann zum Rücktritt von Pauschalreise berechtigen

Eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum kann dazu führen, dass Kunden von Pauschalreisen zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt sind. Das Amtsgericht Düsseldorf hatte sich mit einer Klage einer Familie zu befassen, die im Juni 2020 eine Mallorca-Reise storniert hatte. Der beklagte Tour Operator wollte das Argument, dass eine umfangreiche Maskenpflicht in der Hotelanlage, aber auch im öffentlichen Raum bei sommerlichen Temperaturen unzumutbar ist, nicht akzeptieren und verrechnete die übliche Stornogebühr. Dagegen zog der Vater der Familie vor Gericht und obsiegte vor dem Amtsgericht Düsseldorf in erster Instanz. Maßgeblich für die Entscheidung war aber, dass der Reisevertrag zu einem Zeitpunkt geschlossen wurde, zu dem eine Maskenpflicht noch kein Thema war. Sprich: Die Reise wurde vor der Pandemie gebucht. Mallorca verlangte über einen langen Zeitraum hinweg, dass auch im öffentlichen Raum Masken getragen werden müssen. Da sich die Maskenpflicht mittlerweile „eingebürgert“ hat, ist nicht damit zu rechnen, dass dieses Argument für Buchungen, die heuer getätigt wurden, noch zum kostenlosen Rücktritt von der Reise berechtigen könnte. Der Tour Operator könnte dagegenhalten, dass auch im Heimatland an vielen Orten Maskenpflicht besteht.

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Salzburg: Wizz Air verschiebt auch Kiew erneut

Das Salzburg-Comeback der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air wird noch kleiner ausfallen als bisher bekannt. Lediglich die bulgarische Schwarzmeerstadt Varna soll im Sommer 2021 angeboten werden. Die Aufnahme soll per 13. Juni 2021 erfolgen. Vor wenigen Tagen wurde durch einen Bericht von Aviation Direct bekannt, dass die angekündigte Verbindung nach St. Petersburg auf den 19. September 2021 verschoben wurde. Sofern dieser Termin hält, hätte Wizz Air rund ein Jahr Verspätung. Nun trifft es auch die geplante Aufnahme der Nonstop-Verbindung zum innerstädtischen Flughafen Kiew-Schuljany. Diese war nach mehreren Verschiebungen für Ende Juni 2021 angekündigt. Daraus wird auch diesmal nichts, denn Wizz Air kündigt diese Route nun für den 17. September 2021 an. Damit wird das Comeback des Billigfliegers, der im Vorjahr überraschend einige Salzburg-Strecken, die nach wenigen Umläufen wieder eingestellt wurden, aufgenommen hatte, erheblich kleiner ausfallen. Ob der Aufnahmetermin von Varna-Salzburg-Varna halten wird, ist unklar.

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Budapest: Wizz Air und Buzz bauen wieder aus

Die Fluggesellschaften Wizz Air und Buzz haben in den letzten Tagen ab Budepest zahlreiche Strecken reaktiviert. Die Ryanair-Tochter nahm die Flüge zu insgesamt 16 Destinationen wieder auf. Beim ungarischen Mitbewerber sind es sieben Ziele. Die polnische Buzz fliegt im Auftrag von Ryanair wieder nach Athen, Bristol, Cagliari, Catania, Kopenhagen, Edinburgh, Lissabon, Madrid, Marseille, Mykonos, Napoli, Palermo, Paphos, Porto, Sevilla, und Valencia. Im Juni 2021 wird der Carrier insgesamt 35 Umläufe pro Woche durchführen. Für Juli und August 2021 sind je 47 wöchentliche Rotationen geplant. Derweil nahm Wizz Air über das Wochenende sieben Routen wieder auf. Dabei handelt es sich um Podgorica, Luqa (Malta), Lissabon, Catania, Barcelona, Bari und Göteborg. Weiters sollen die Frequenzen auf zahlreichen Budapest-Strecken erhöht werden. Unter dem Strich sollen wöchentlich um 3.992 Sitze mehr angeboten werden.

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Nouvelair expandiert in Richtung Deutschland

Die Fluggesellschaft Nouvelair will im diesjährigen Sommer die deutschen Destinationen Frankfurt am Main, Hannover, Düsseldorf, Köln/Bonn und Berlin-Brandenburg anfliegen. In der Schweiz steht Genf im Flugplan. Der aus Tunesien stammende Carrier setzt dabei laut Medienmitteilung primär auf den so genannten ethnischen Verkehr. Man hofft, dass in Deutschland lebende Tunesier die Flugverbindungen für Besuche in ihrer Heimat nutzen. Die Einreisebestimmungen sind derzeit noch restriktiv, so dass touristische Nutzung eine eher untergeordnete Bedeutung spielen dürften. Angeboten werden die neuen Flüge ab Tunis und teilweise auch ab Monastir. Tickets können bereits über die Homepage von Nouvelair gebucht werden. Die Fluggesellschaft wurde 1996 gegründet und betreibt derzeit zehn Airbus A320-200. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt 14,9 Jahre.

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Salzburg feiert Comeback von Eurowings Europe

Am Flughafen Salzburg war es einige Monte besonders ruhig, denn aufgrund der Corona-Pandemie waren viele Strecken ausgesetzt. Immer wieder gab es sogar überhaupt keine Linienflüge ab Österreichs zweitgrößtem Flughafen. Eurowings Europe fährt nun das Ferienprogramm hoch. „Mit viel Vorfreude im Gepäck und Erleichterung über die zum großen Teil aufgehobenen Reisebeschränkungen sind unsere Passagiere dieses Wochenende durchgestartet! Aber nicht nur die Passagiere waren begeistert, auch die Crews der Eurowings Flieger freuten sich über den Start in Richtung Normalität. Ende Juni werden wir auch wieder viele Deutschland Verbindungen wie den Lufthansa HUB Frankfurt aufleben lassen. Damit auch unsere Flugverbindungen in die Türkei, Großbritannien und Arabien starten können, bedarf es aber noch einer klaren und positiven Einreiseverordnung – auf die hoffen wir jetzt mit Nachdruck. Wir nehmen auf jeden Fall wieder Fahrt auf und hoffen auf günstigen Rückenwind,“ so Flughafenprokurist und Bereichsleiter Verkehr & Sales, Christopher Losmann. Der Salzburg Airport machte aus dem Comeback der Eurowings-Urlaubsflüge am Wochenende ein kleines Vorfeld-Event, das die Freude zum Ausdruck bringen soll. Selbst eine Kutsche wurde eingesetzt, um die Fluggäste zum Flugzeug bringen zu können.

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