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Charter mangels Linienflüge: AUA fliegt SK Rapid nach Altenrhein

Momentan pausiert das von Peoples durchgeführte Linienflugangebot zwischen Wien und Altenrhein. Daher müssen die Fußball-Bundesliga-Spieler des SK Rapid Wien zu ihrem Auswärtsmatch gegen den SCR Altach per Charterflug anreisen. Dieser wird am Freitag als OS 2651 mit DHC Dash 8-400 von Austrian Airlines durchgeführt. Die Wiener Fußballmannschaft wird am Samstag auswärts in Vorarlberg auf Altach treffen. Da es im genannten Bundesland keinen Verkehrsflughafen gibt, wird seit Jahrzehnten das sich auf schweizerischem Hoheitsgebiet befindliche Flugfeld Altenrhein als „Vorarlberger Flughafen“ genutzt. Rheintalflug baute den „Ländle-Shuttle“ auf Austrian Airlines bediente ab diesem Airport über viele Jahre hinweg die für die lokale Wirtschaft wichtige Anbindung an die Hauptstadt Wien. Man baute diese jedoch nicht selbst auf, sondern die Strecke wurde von der Rheintalflug Seewald Ges.m.b.H., die im Jahr 2001 gekauft wurde, aufgebaut. Rheintalflug wurde im Jahr 2002 mit der damaligen AUA-Tochter Tyrolean Airways fusioniert. Aus dieser Zeit stammte auch die Crewbasis Altenrhein, die erst im Jahr 2019 geschlossen wurde. Die Verbindung Altenrhein-Wien wurde seitens Austrian Airlines per 31. März 2013 eingestellt. Zuvor gab es einen harten Wettbewerb mit der damals noch jungen hauseigenen Airline des Flughafens Altenrhein, Peoples. Auch der Rheintalflug-Nachfolger InterSky heizte ab Friedrichshafen den Wettbewerb auf der Wien-Strecke an. Zunächst zog sich die Bregenzer Airline von dieser Route zurück, dann Austrian Airlines aus Altenrhein. Die Route war nicht mehr profitabel genug, so die damalige Begründung. Seither ist Peoples Alleinanbieter, jedoch pausiert die Strecke bis mindestens 27. März 2021, so dass die Fußballer auf eine gecharterte AUA-Dash ausweichen müssen.

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Valentín Lago wird neuer Air-Europa-Chef

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa bekommt mit Valentín Lago einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Der Manager war in der Vergangenheit in Führungspositionen unter anderem bei Air Nostrum, Iberia Express und Vueling tätig. Eigentümer Globalia und der staatliche Fonds Sepi, über den die Regierung den Carrier aufgrund der Coronakrise unterstützt, einigten sich nach mehrwöchigen Verhandlungen auf Lago. Die Bestellung ist auch ein Vorzeichen auf die bevorstehende Übernahme durch die International Airlines Group, denn der Manager gilt als langjähriger Weggefährte von IAG-Chef Luis Gallego, so dass laut spanischen Medien grundsätzliches Vertrauen besteht und nicht mit einer Abberufung nach dem Verkauf zu rechnen ist. Derzeit nimmt Globalia-Gründer Juan José Hidalgo die Funktion des Air-Europa-CEOs selbst wahr. Im Zuge der Staatshilfe hat der Fonds Sepi ein Mitspracherecht und kann zwei Vertreter in den Aufsichtsrat entsenden. Über die Position des Vorstandsvorsitzenden gab es eine längere Unstimmigkeit, denn Globalia stemmte sich gegen ehemalige Iberia-Manager, die von Sepi vorgeschlagen wurden. Nach der Übernahme von Air Europa durch die International Airlines Group ist eine Eingliederung in Iberia vorgesehen. Die Zustimmung der EU-Kommission steht noch aus. Globalia und die IAG rechnen damit, dass der Deal – vorbehaltlich der kartellrechtlichen Freigabe – im zweiten Halbjahr 2021 freigegeben wird. Der Kaufpreis ist erst in rund sechs Jahren fällig, näheres dazu in diesem Artikel.

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Embraer lieferte im Vorjahr 130 Flugzeuge aus

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer konnte im Vorjahr insgesamt 130 Flugzeuge an Kunden ausliefern. Im Jahr 2019 konnte der Konzern noch 198 Maschinen übergeben. Das bedeutet, dass Embraer 35 Prozent weniger ausgeliefert hat. Der Großteil der übergebenen Flugzeuge entfällt mit 86 Einheiten auf Businessjets. Im kommerziellen Passagierbereich wurden 44 Maschinen an Kunden ausgeliefert. Per 31. Dezember 2020 hatte Embraer Festbestellungen für 130 Verkehrsflugzeuge in der Pipeline. Der Auftragswert lag bei 14,4 Milliarden U.S.-Dollar. Im Vorjahr platzte die angestrebte Zusammenarbeit mit dem U.S.-amerikanischen Mitbewerber Boeing. Dieser sollte für einen hohen Preis die Mehrheit am zivilen Programm übernehmen. Die militärischen Produkte wären bei den Brasilianern verblieben. Boeing steig aus dem Projekt aus. Anzunehmen ist, dass die U.S.-Amerikaner aufgrund der hohen Kosten, die im Zusammenhang mit der 737-Max entstanden sind, aber auch wegen der Coronakrise, einen Rückzieher gemacht haben. Embraer befindet sich auf der Suche nach einem neuen Partner, macht jedoch derweil stand-alone weiter.

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Billiger als in Wien: Flughafen Graz startet Corona-Tests

Am Flughafen Graz werden nun in Kooperation mit dem Hygienicum Graz und der NYR Consulting GmbH sowohl Antigen- als auch PCR-Tests angeboten. Diese sind kostenpflichtig und als Privatleistung von den Nutzern selbst zu bezahlen. Der Test-Point am Flughafen Graz wurde so eingerichtet, dass er allen Ansprüchen einer schützenswerten Infrastruktur gerecht wird und steht zu bestimmten Öffnungszeiten zur Verfügung. Das Angebot steht allen interessierten Personen offen und ist nicht exklusiv für Fluggäste. „Stringente Teststrategien werden neben der COVID-Impfung in den kommenden Monaten dazu beitragen, bestehende Reiseeinschränkungen zu lockern und damit Geschäfts- und Privatreisen zu erleichtern“, erklären Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Es war uns daher wichtig, für unsere Passagiere eine praktische Testmöglichkeit direkt am Flughafen zu schaffen. Die kostenpflichtigen Tests können jedoch auch von Nicht-Passagieren in Anspruch genommen werden.“ Die Kosten am Flughafen Graz liegen unter jenen, die am Wiener Airport genommen werden. Für den PCR-Test werden am größten Flughafen Österreichs 99 Euro fällig und für den Antigen-Schnelltest 35 Euro. Informationen zu den Tests: PCR-Tests: Kosten: 69 Euro Bei der Durchführung von 08:00 bis 11:00 Uhr liegt das Ergebnis noch am selben Tag bis spätestens 20:00 Uhr vor. Bei einer späteren Durchführung liegt das Ergebnis am darauffolgenden Arbeitstag bis spätestens 20:00 Uhr vor. Antigen Tests: Kosten 33 Euro Sollte ein Test positiv sein, besteht die Möglichkeit vor Ort eine PCR Probe abzunehmen. Dafür ist eine Laborauswertung notwendig.

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Enteisung im Winter macht Fliegen sicher

Im Winter erleben Passagiere häufig, dass vor dem Start das Flugzeug auf eine Plattform gefahren wird und anschließend besprüht wird. Dieses als „Enteisung“ bezeichnete Verfahren dient der Sicherheit, denn Eisbildung auf den Tragflächen ist nicht nur gefährlich, sondern war in der Vergangenheit auch die Ursache fataler Abstürze. Damit Fliegen im Winter eine sichere Sache ist nimmt man es bei der Enteisung besonders genau. In der momentanen Corona-Situation eher unwahrscheinlich, aber durchaus möglich: Wenn eine Maschine zu lange in einer Warteposition auf den Start warten muss, müssen die Piloten beim Überschreiten der maximalen Wirkungszeit nochmals auf die Plattform zum „Deicing“. Sicher ist sicher. Der Flughafen Stuttgart erklärt den Vorgang anhand eines „Preighters“ des Typs Boeing 787 wie folgt: „Mit einem biologisch abbaubaren Heißwasser-Glykol-Gemisch werden Tragflächen und andere wichtige Flugzeugteile abgesprüht. Was nach der heißen Dusche abtropft, wird in den Rückhaltebecken des Flughafens gespeichert und vorbehandelt, bevor es an die Kläranlagen in den Nachbarorten geht. Dort werden die Reste der Enteisungsmittel als externe Kohlenstoffquelle zur Optimierung biologischer Prozesse genutzt.“

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Korruptionsvorwürfe: Lüttich-Chef fristlos entlassen

Der bisherige Chef des belgischen Flughafens Lüttich wurde aufgrund von Korruptionsvorwürfen fristlos entlassen. Dies bestätigte der wallonische Finanzminister Jean-Luc Crucke. Zuvor trat der Verwaltungsrat zu einer Sondersitzung zusammen. In dieser Zusammenkunft sollen alle stimmberechtigten Mitglieder für die fristlose Entlassung von Airportchef Luc Partoune gestimmt haben. Zuvor soll die Wirtschaftsprüfungskanzlei Deloitte Unregelmäßigkeiten festgestellt haben. Dem Manager, für den die Unschuldsvermutung gilt, werden Korruptionsvorwürfe gemacht.  Laut lokaler Berichterstattung sollen angeblich Beratergehälter an einen Politiker bezahlt worden sein, wobei es keine Gegenleistungen gegeben haben soll. Insgesamt stehen 40 Vorwürfe, für die die Unschuldsvermutung gilt, im Raum.

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British Airways mottet fabrikneuen Dreamliner ein

Die Boeing 787-10 soll auf den Langstrecken von British Airways in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, doch am Mittwoch wurde ein fabrikneuer Dreamliner ins Long-Time-Storage nach Victorville überstellt. Derzeit sind nur zwei Einheiten im Einsatz. Der vierten Maschine, die sich momentan in der finalen Testphase befindet, könnte unmittelbar nach der Auslieferung auch für unbestimmte Zeit der Parkplatz blühen. Das Vorgehen ist momentan gar nicht so ungewöhnlich, denn beispielsweise Etihad Airways hat seit längerer Zeit werksneue Airbus A350-1000 auf einem französischen Flughafen eingemottet. Eigentlich wollte British Airways im Jahr 2020 sechs Boeing 787-10 übernehmen. Ausgeliefert wurden jedoch noch zwei Maschinen und diese obendrein verspätet. Die erste Einheit übernahm man im Ende Juni 2020 und die zweite am 1. Juli 2020. Die Nummer Drei flog unmittelbar nach der Übernahme ins Storage nach Victorville.

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Leasinggeber Avolon tief in den roten Zahlen

Der irische Leasinggeber Avolon schrieb im Jahr 2020 einen Verlust in der Höhe von 37 Millionen U.S.-Dollar. Nur ein Jahr zuvor konnte man noch einen Gewinn in der Höhe von 225 Millionen U.S.-Dollar ausweisen. Das Unternehmen verfügt über eine aus 850 Maschinen bestehende Flotte, die an 142 Fluggesellschaften in 61 Ländern verleast ist. Aufgrund der Corona-Krise waren zahlreiche Flugzeuge nicht im Einsatz. Auch kam man vielen Kunden finanziell entgegen, was sich letztlich negativ auf das Betriebsergebnis von Avolon ausgewirkt hat. „2020 war weltweit ein äußerst herausforderndes Jahr für die Luftfahrtindustrie. Als sich die Pandemie entwickelte, waren die Regierungen gezwungen, Reiseverbote zu verhängen, was zu geerdeten Flotten führte, die schwerwiegende und unmittelbare Auswirkungen auf die Fluggesellschaften der Welt hatten. Wir haben eng mit unseren Kunden zusammengearbeitet, um Unterstützung zu bieten und gleichzeitig unsere eigene Kapitalposition umsichtig zu verwalten“, so Avolon-Chef Domhnal Slattery. Der Leasinggeber konnte im Vorjahr 57 neue Maschinen an insgesamt 26 Airlines ausliefern. Weiters erwarb man im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Deals 44 Flugzeuge. Veräußern konnte man 29 Maschinen. Weiters konnte Kaufverträge für 28 weitere Flugzeuge ausverhandeln sowie mit Kunden Leasingkontrakte für 141 Fluggeräte. Über das Jahr 2020 hinweg waren 98 Prozent der Flotte verleast.

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Genf: Swiss verlängert Minimalpräsenz

Die Fluggesellschaft Swiss wird noch bis mindestens 27. März 2021 ab Genf lediglich Anbindungen an die Drehkreuze Zürich und Frankfurt am Main anbieten. Die Point-to-Point-Strecken werden weiterhin pausieren. Davon ausgenommen ist Pristina. In Richtung Frankfurt am Main wird es ab Genf sieben wöchentliche Umläufe geben und zum Swiss-Drehkreuz Zürich 13 Rotationen pro Woche. Lediglich das Ziel Pristina soll ab dem Airport in der Westschweiz zumindest einmal wöchentlich angeflogen werden. Swiss verkündete vor wenigen Tagen, dass die Präsenz auf dem Flughafen Genf temporär auf ein Minimalprogramm reduziert wird. Hintergrund sind die verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen der Schweiz. Der Carrier betont allerdings, dass das langfristige Bekenntnis zu diesem Airport aufrecht bleibt und die Wideraufnahme der Routen so bald als möglich erfolgen soll.

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German Airways holt sich neuen Abfertiger an Bord

German Airways hat einen Servicevertrag mit dem Kölner Unternehmen German Aviation Service (GAS) geschlossen. Der Serviceanbieter fertigt künftig deutschlandweit alle Flugzeuge der German Airways und der German Airways Private ab. GAS, seit über 25 Jahren im Geschäft, bietet zum Beispiel Flugzeugabfertigung, Catering, das Einholen von Landegenehmigungen oder die Versorgung mit Treibstoff an. Auch weitere Dienstleistungen stellt German Aviation Service über seine Netzwerkpartner zur Verfügung. Für German Airways betreut das Unternehmen in Zukunft die komplette Flotte, die aus Flugzeugen der Typen Embraer E190 und Pilatus PC-12 besteht. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun die zweitälteste deutsche Fluggesellschaft betreuen können. Unser Anspruch ist es, German Airways und German Airways Private Dienstleistungen auf einem Niveau zu heben, das auch für uns nicht alltäglich ist. Die Airline hat gerade in der aktuellen Krisensituation eine hohe Flexibilität bewiesen, und wir freuen uns sehr, sie künftig in diesem Sinne unterstützen zu können“, so Andreas Becker, CEO von German Aviation Service.

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