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UK verlangt nun drei negative Coronatests

Das Vereinigte Königreich verschärft die Einreisebestimmungen abermals. Künftig müssen insgesamt drei Tests absolviert werden und zusätzlich eine zehntägige Quarantäne eingehalten werden. Der erste negative Befund muss bei der Einreise vorgelegt werden. Laut britischem Gesundheitsministerium muss am zweiten Tag nach der Ankunft ein weiterer Test absolviert werden. Der dritte Test muss am achten Tag gemacht werden. Nur wenn auch dieser negativ ausfällt, endet die Absonderung am zehnten Tag. Die Kosten für die drei Testungen sind privat zu bezahlen. Die neue Regelung soll für alle Länder, ausgenommen jene 33, für die sogar ein Aufenthalt in einem so genannten „Quarantäne-Hotel“ verpflichtend ist, gelten. Bei Missachtung drohen saftige Geldstrafen. Wie lange die erneut verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen gelten sollen, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock noch nicht.

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Icelandair will ab Frühjahr 2021 mit Boeing 737-Max fliegen

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair will ab Frühling 2021 sechs Boeing 737 Max reaktivieren. Der Carrier flog im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 376 Millionen U.S.-Dollar ein und musste einen Passagierrückgang von 83 Prozent verzeichnen. Mit Hilfe der Boeing 737 Max will Icelandair im Frühjahr das Netzwerk langsam und vorsichtig hochfahren, kündigt Firmenchef Bogi Nils Bogason an. Derzeit laufen umfangreiche Updates und Pilotenschulungen. Der Carrier geht davon aus, dass die niedrigeren Betriebskosten dieses Musters beim Restart hilfreich sein werden. Seit etwa Dezember 2020 ruht der Großteil des Netzwerks von Icelandair. Nur noch wenige Routen werden niederfrequent bedient. Hintergrund ist die schwache Nachfrage, die primär den harten Einreise- und Quarantänebestimmungen vieler Staaten geschuldet ist.

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El Al: Eingesperrte Katze beschädigte Boeing 737 erheblich

Eine Katze, die es sich einige Tage in einer auf dem Flughafen Tel Aviv-Ben Gurion abgestellten Boeing 737-900ER gemütlich gemacht hatte, beschädigte die Maschine erheblich. Der Streuner schlich sich unbemerkt in den Mittelstreckenjet und harrte dort einige Tage ohne Futter und Wasser aus. Wie lange der Vierbeiner tatsächlich in der 4X-EHB „eingesperrt“ war, ist unklar. Das Flugzeug ist seit 27. Jänner 2021 auf dem Vorfeld des größten Airports Israels abgestellt. Vermutet wird, dass an diesem Tag unbemerkt in die Boeing 737-900ER gelangte und seither dort „gefangen“ war. Eine Absicht kann absolut ausgeschlossen werden, denn Katzen sind regelrechte Weltmeister des Versteckens und die Besatzung bzw. die Techniker dürften das Tier schlichtweg nicht gesehen haben. Rein zufällig fand sich der Journalist Itay Blumental aufgrund einer gänzlich anderen journalistischen Aufgabe in der Nähe der 4X-EHB. Er bemerkte die Katze im Bereich des Cockpitfensters und machte sofort den Technikbetrieb von El Al aufmerksam. Zunächst hatte man gewisse Zweifel, doch Safety first: Die Mechaniker öffneten das Flugzeug und fanden tatsächlich eine lebendige Katze. Allerdings hat das Tier im Cockpit erheblichen Sachschaden angerichtet, den Itay Blumental fotografisch dokumentiert ist. Das Tier kratzte Teile der Verkleidung regelrecht auf. Die Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt. Jedenfalls soll es der Katze gut gehen und um die Reparatur des unfreiwilligen Aufenthalts des Tiers kümmern sich bereits die Techniker der Fluggesellschaft El Al.

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Lufthansa: Boeing 747 tritt letzte Reise in die Wüste an

Die D-ABVT, eine Boeing 747-400 der Lufthansa, trat einen Oneway-Flug in die Mojave-Wüste an. Der 23-jährige Jumbojet befand sich zuletzt im Long-Time-Storage, soll jedoch nicht mehr reaktiviert werden und landet nun auf dem „Flugzeugfriedhof“. Zuletzt stand der Vierstrahler in Tarbes, wurde jedoch vor dem vermutlich letzten transatlantischen Flug noch zur Homebase nach Frankfurt am Main geflogen. Zuletzt war die D-ABVT am 19. März 2020 im Einsatz und wurde am 17. Juni 2020 ins Long Time Storage nach Frankreich überstellt. Gestern flog die Boeing 747-400 als LH9923 ferry von Tarbes nach Frankfurt. Heute geht es als LH9922 nach Los Angeles und morgen weiter in die Mojave Wüste. Dort wird sich der Vierstrahler, der im Jahr 1997 ausgeliefert wurde, zu zahlreichen anderen Flugzeugen gesellen. Lufthansa wird diesen Jumbojet nicht mehr reaktivieren. Die Zukunft der Maschine ist ungewiss, jedoch gilt es als wahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit die Zerlegung droht.

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Aer Lingus bekommt weitere 150 Millionen zugesprochen

Aer Lingus leidet weiterhin unter den Folgen der Corona-Krise.  Deswegen greift die irische Regierung der Fluggesellschaft jetzt unter die Flügel und genehmigt Aer Lingus Staatshilfen in Höhe von rund 150 Millionen Euro. Die Liquidität des angeschlagenen Carriers soll damit für mindestens drei Jahre gestärkt werden, so ein Sprecher der Behörde. Die entsprechende Vereinbarung stand demnach schon Ende letzten Jahres. „Aer Lingus schätzt die großzügige Hilfe der Regierung. Mit ihr im Gepäck wollen wir nun in die Zukunft fliegen. Wir sind überzeugt, dass wir eine Schlüsselrolle bei der wirtschaftlichen Erholung Irlands einnehmen werden“, so eine Airline-Sprecherin gegenüber dem Luftfahrtportal CH-Aviation. Zurzeit würde die Fluglinie nur eingeschränkt im Einsatz sein – nur 26 der 54 Flugzeuge sind in der Luft. 

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TUI kann Kapitalfluss bremsen

Der von der Corona-Pandemie gebeutelte Reisekonzern muss im ersten Geschäftsquartal 2020/21 erneut den Rotstift ansetzen. Der operative Verlust fiel jedoch geringer aus als von Experten befürchtet. Wie Vorstandschef Fritz Joussen am Morgen mitteilte, verlor das Urlaubsunternehmen zwischen Oktober und Dezember durchschnittlich rund 300 Millionen Euro pro Monat. Angekündigt worden waren zuvor zwischen 400 und 450 Millionen Euro. „Mit strikter Kostendisziplin und der mit Hochdruck vorangetriebenen Neuausrichtung des Konzerns ist es gelungen, den Verlust im abgelaufenen Quartal zu reduzieren“, so Joussen. Dank der inzwischen begonnen Impfkampagnen und mehr Covid-19-Schnelltests ist der Konzern zuversichtlich, dass ein Ende des Stillstands im Tourismus möglich ist. Eine Prognose für das laufende Jahr traut sich die TUI AG aber noch nicht zu.  In den drei Monaten per Ende Dezember brachen die Erlöse wegen der weltweiten Reisebeschränkungen um 88 Prozent auf 468,1 Millionen Euro ein. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei minus 698,6 Millionen Euro, nach minus 146,7 Millionen im Vorjahresquartal. Der Konzernverlust weitete sich auf 813,1 Millionen von 105,4 Millionen Euro aus. Den Aktionären sei dabei ein Verlust von 802,9 Millionen Euro zuzurechnen, berichtet das Handelsblatt. Die Führungsetage blickt optimistisch in die Zukunft. Denn die Sommersaison kann den Angaben zufolge vom sehr zügigen Impfverlauf im wichtigen TUI-Markt Großbritannien profitieren. Für den Sommer 2021 verzeichnet TUI bislang insgesamt 2,8 Millionen Buchungen, das entspricht rund 56 Prozent der Buchungen zum vergleichbaren Zeitpunkt für den Sommer 2019. Die Kapazität für das Sommerprogramm 2021 entspricht weiterhin rund 80 Prozent des Programms vom Sommer 2019. „Der britische Mark hat für unser Unternehmen eine besondere

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Tourismusoffensive: Griechenland und Israel beabsichtigen Reisekorridor für Geimpfte

Die Griechen arbeiten eifrig daran, den Tourismus im Land wieder anzukurbeln.  Die Impfkampagnen gehen in der Europäischen Union teilweise schleppend voran. So auch die Debatte über mögliche Vorzüge, die Geimpfte nach der Vakzine erwarten könnten. Diese wurde nämlich erneut vertagt. Bei Israel und Griechenland soll es hingegen recht schnell gehen. Vertreter beider Länder verständigten sich gestern in Jerusalem darauf, geimpften Bürgern das Reisen zwischen den Staaten ohne Auflagen zu gestatten. Und zwar sobald die Flugbeschränkungen aufgehoben sind. Die Grundlage der Abmachung bilde die gegenseitige Anerkennung sogenannter „grüner Impfpässe“, berichtet der ORF. Damit machen die beiden Regierungs-Chefs ihren Standpunkt klar: Geimpfte Menschen sollen bevorzugt behandelt und von geltenden Beschränkungen ausgenommen werden, während diejenigen, die sich nicht impfen lassen, weiterhin mit Restriktionen rechnen müssen. Innerhalb der EU reißen indes die Diskussionen über möglich Vorteile nicht ab – noch ist aber keine klare Richtung erkennbar. Die mögliche Aufhebung von Reisebeschränkungen für Menschen mit Impfung bleibt ein kontroverses Thema. 

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Linz: Luftfrachtakademie nun IATA Regional Partner

Die Grow Now angehörige Luftfrachtakademie am Flughafen Linz-Hörsching wurde seitens der IATA zum Regional Training Partner ernannt. Die Kooperation mit dem Weltluftfahrtverband soll neue Schulungsmöglichkeiten bieten. Die Betreiber rechnen, dass in den nächsten Jahren der Bedarf stark steigen wird. Am Linzer Flughafen können die Abläufe praxisorientiert und hautnah erlernt werden. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit IATAund die Nominierung als IATA Regional Training Partner. Unsere Partnerschaft bietet den Teilnehmern neue und zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten in höchster Qualität und Wachstumschancen mit innovativen und praxisbezogenen Lernkonzepten, speziell für die Luftfracht-Logistik und Versandindustrie entwickelt“, so Grow-Now-Group-Chef Roland Zistler.

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Lettland untersagt die Einreise weitgehend

Ab 11. Feber 2021 ist die Einreise nach Lettland nur noch mit triftigem Grund möglich. Weiters werden Passagierflüge, die in Irland, Portugal und im Vereinigten Königreich gestartet sind untersagt. Unabhängig davon müssen jene Personen, die einreisen dürfen, einen negativen Coronatest vorlegen. Dies dürfte sich höchstwahrscheinlich auch negativ auf die Fluggesellschaft Air Baltic auswirken. Der Carrier beförderte im Jänner 2021 rund 44.400 Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Minus von 86 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte sich von 4.529 im Jänner 2020 auf 900.

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USA-Strecken: Lufthansa pausiert First Class

Passagiere der Lufthansa müssen auf den USA-Strecken bis mindestens Mai 2021 auf die First Class verzichten. Der Carrier setzt wegen der schwachen Nachfrage, die auch den Einreiseverboten geschuldet ist, auf das Muster Airbus A350-900. Dieses hat keine Erste Klasse an Bord. Betroffen sind alle Strecken von Deutschland in die Vereinigten Staaten von Amerika. Bislang waren nur Chicago und Los Angeles betroffen. Nun werden alle Routen, sofern diese nicht ohnehin pausieren, nicht mehr mit Boeing 747-8, sondern beispielsweise mit dem kleineren Airbus A350-900 bedient. Die Maßnahme soll bis mindestens 30. April 2021 andauern, berichtet das Portal onemileatatime.com.

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