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ADV: „Die Lage bleibt angespannt“

Der Lockdown hält den Luftverkehr weiter am Boden. Der Flughafenverband ADV gibt einen Überblick über die aktuelle Lage. Im Verlaufe des Monats Dezember 2020 fiel das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen weiter zurück: Nur 2.033.947 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen – das sind -87,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um -69,2 Prozent zurück auf 47.747 Starts und Landungen. Das Cargo-Aufkommen stieg hingegen um +13,0 Prozent auf 449.226 Tonnen. Der verschärfte Lockdown ab Mitte des Monats Dezember, verbunden mit der politischen Aufforderung nicht notwendige Reisen in den Weihnachtsferien zu unterlassen, drückte die ohnehin geringe Nachfrage. Trotz vereinzelt positiver Buchungszahlen in wenige touristische Destinationen, erfüllten sich die zarten Hoffnungen in der Branche auf eine leichte Erholung der Nachfrage in den Weihnachtsferien nicht. Die Flugverbote nach Großbritannien und Südafrika bremsten eine mögliche Erholung zusätzlich aus. Die Flughäfen verharrten auch über den Jahreswechsel im Lockdown, fernab jeder Wirtschaftlichkeit. „Der Start ins neue Jahr wird keine Trendveränderungen mit sich bringen – die wirtschaftliche Lage der Flughäfen, die dennoch ihre Verkehrsfunktion zur Daseinsvorsorge erfüllen, bleibt daher kritisch und angespannt“, heißt es in der Aussendung.

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Jetblue führt neue Business-Class ein

Mini-Suiten im Billig-Flieger? Jetblue macht das möglich. Die amerikanische Fluggesellschaft stellt ihre umgebaute Business Class namens Mint vor. Sitze lassen sich ganz einfach per Knopfdruck in flache Betten verwandeln. In manchen Airbus A321 des US-Carriers wird das Alltag. Die neue Business Class im neuen Airbus A321 Neo LR, mit dem Jetblue ab dem Sommer Fluggäste nach London fliegen möchte, bietet 16 Plätze, abwechselnd in 2-2- und 1-1-Konfiguration. Die vier Einzelplätze sind Mini-Suiten mit eingebauter Schiebetür – das schafft zusätzliche Privatsphäre. Darüber hinaus befindet sich jede Sitzmöglichkeit in unmittelbarer Nähe zum Gang. 22 der 24 Plätze sind sogenannte Mint Suiten. Die beiden Plätze in der ersten Reihe nennen sich Mint Studio und bieten mehr Platz. Eines das natürlich auch nicht fehlen: das In-flight-Entertainment. So verfügt jeder Platz über einen Bildschirm. In den zwei Studios ist nicht nur der Raum sondern auch der Screen größer (22 statt 17 Zoll), es gibt einen zweite Tisch und einen kleinen Klappsitz.

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Brussels gibt letzte A330-200 ab

Brussels Airlines schickt seinen letzte Airbus-Maschine der Modellreihe A330-200 in Rente. Die belgische Lufthansa-Tochter verabschiedet sich von dem Flugzeug mit der Registrierung OO-SFZ. Damit wurde auch die letzte A330-200 ausgeflogen, heute Mittag ging es für den Flieger zum Flughafen Twente im niederländischen Enschende. Dort soll er in Einzelteile zerstückelt und die Ersatzteile anschließend verkauft werden. Diesen Prozess würde vor Ort  das auf Flugzeugabbau spezialisierte Unternehmen AELS übernehmen, wie simpleflying.com berichtet. Die verbleibende Langstreckenflotte von Brussels besteht jetzt ausschließlich aus zwölf Airbus A330-300 mit einem Durchschnittsalter von 13,8 Jahren.

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Airbus: Kürzung der Arbeitszeit soll Jobs in Wales retten

Die Krise kostete schon zu viele Kündigungen. Der europäische Flugzeugbauer Airbus möchte in Wales nun keine weiteren Arbeitsplätze abbauen.  Stattdessen soll die Arbeitszeit der gesamten Belegschaft ein ganzes Jahr lang um zehn Prozent reduziert werden. Darüber werde derzeit am Standort Broughton abgestimmt, so simpleflying.com. Ausgehandelt habe diese Maßnahme die zuständige Arbeitnehmervertretung Unite. Denn dadurch würden Hunderte Arbeitsstellen gerettet werden. „Die verheerende Coronavirus-Krise kostete uns bereits fast 1.000 hochwertige Arbeitsplätze. Wir können es uns nicht leisten, mehr zu verlieren “, so Peter Hughes, Regionalsekretär von Unite Wales. Die Auswirkungen seien dabei natürlich spürbar, aber geringer Natur: nur 6,6 Prozent des Gehalts würden die Mitarbeiter monatlich verlieren. Und das sei immer noch besser, als den Job ganz los zu sein, zumal die Kürzung auf ein Jahr begrenz ist.

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Schneechaos: Flugverkehr rund um New York steht still

Ein heftiger Schneesturm sorgt im Nordosten der Vereinigten Staaten für Unruhe. Die Flughäfen im Umland, darunter die drei Flughäfen der Weltstadt New York, musste schon tausende Flüge aus dem Programm nehmen. New Yorks Bürgermeister rief den Notstand aus, Straßen wurden für den Einsatz von Rettungsfahrzeugen freigehalten, alle nicht notwendigen Fahrten eingeschränkt. In der Großstadt wurden bis zu 60 Zentimeter Schnee erwartet. Der nationale Wetterdienst warnte für die gesamte Nordostküste von Virginia bis Maine vor heftigem Schneefall und starken Winden. Die Behörde sprach von „Blizzard-ähnlichen Zuständen“, die womöglich bis Mittwoch andauern könnten und besonders den Flugverkehr gänzlich lahmlegen. Betroffene Fluggesellschaften würden derzeit ihre Passagiere informieren und Umbuchungsmöglichkeiten schaffen, so simpleflying.com. 

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Spohr-Bruder ist neuer Chef von Lufthansa Aviation Training

Der Bruder von Carsten Spohr, Matthias Spohr, ist seit 1. Feber 2021 Geschäftsführer von Lufthansa Aviation Training. Zuvor war er Flugbetriebsleiter und Head of Flight Ops Standards and Engineering bei Eurowings. Er folgt auf Stephan Klar, der eine andere Funktion innerhalb des Konzerns übernehmen wird. Über die die bei Eurowings aufgrund des Wechsels des Bruders des Konzernchefs freigewordene Position will die Lufthansa Group zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. Als Chief Financial Officer bei Trainings- und Ausbildungstochter fungiert Tiziana Heilig. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe im Team von erfahrenen als auch jungen Kolleginnen und Kollegen an den LAT-Standorten! Ich möchte dabei mitwirken, nicht nur unsere Position im Konzern weiter zu stärken, sondern auch das externe Geschäft voranzutreiben. Lufthansa Aviation Training wird auch in dem bevorstehenden Restart der Airlines der Lufthansa Group eine bedeutende Rolle zukommen“, so Matthias Spohr zu seinem Start bei LAT.

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Anja Bronstert übernimmt UFO-Vorsitz

Die deutsche Flugbegleitergewerkschaft UFO formierte ein neues Führungsteam. Hintergrund ist, dass Vorsitzender Daniel Flohr und Louisa Collenberg Ende Jänner 2021 zurückgetreten sind. Den beiden folgen Anja Bronstert, Purserin bei Germanwings, und Wolfgang Heriban, Flugbegleiter bei Lufthansa CityLine, nach. Den Vorsitz übernimmt Bronstert, die erklärt: „Ich freue mich auf die spannenden anstehenden Aufgaben und bin mir sicher, meine fundierten Kenntnisse im Bereich der Tarifarbeit gewinnbringend für UFO einsetzen zu können“. Heriban ist innerhalb der UFO kein Newcommer, sondern war bereits zwischen 2008 und 2012 im Vorstand der Gewerkschaft. Zwei Jahre lang war er auch Vorsitzender der Arbeitnehmervertretung. In einer Aussendung der UFO ist zu lesen, dass er in seiner ersten Amtszeit als Konfliktlöser aufgetreten wäre. „Nach vielen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit bei Augsburg Airways und in der CityLine-Tarifkommission schaue ich zuversichtlich auf die nächsten Wochen und Monate“, so Heriban. Sobald als möglich will die Gewerkschaft UFO die Mitglieder zur Neuwahl des Vorstands bitten. Bis dahin werden Bronstert und Heriban ihre neuen Ämter interimsweise ausüben.

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Emirates: Leer nach UK, mit Passagieren zurück nach Dubai

Golfcarrier Emirates Airlines wird am Dienstag die Flüge zwischen London und Dubai reaktivieren. Diese pausieren derzeit, da die Regierung des Vereinigten Königreichs die Landung von Passagierfügen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet sind, untersagt. Dabei wird es auch bleiben, denn Emirates wird ferry, also ohne Passagiere, in die britische Hauptstadt fliegen und anschließend mit Reisenden an Bord zurück nach Dubai. Die gleiche Vorgehensweise wählt der Carrier auch auf der Manchester-Strecke. Dabei wird das Flugverbot nicht umgangen, denn UK bannt ausdrücklich Passagierflüge, die in den VAE abgehoben sind. Die umgekehrte Richtung, also beispielsweise London Heathrow-Dubai, ist erlaubt. Die Entscheidung derartig lange Ferry-Flüge durchzuführen hängt möglicherweise auch damit zusammen, dass der Golfcarrier im Frachtgeschäft sehr stark ist und Belly Cargo auf diesen Routen eine nicht unbedeutende Einnahmequelle ist. Alle anderen Emirates-Strecken zwischen Dubai und dem Vereinigten Königreich werden, sofern diese nicht gänzlich pausieren, weiterhin als reine Frachtverbindungen geführt. Ab London kommen auf den „Oneway“-Flügen vorerst Langstreckenjets des Typs Boeing 777 zum Einsatz. Zuletzt flog Emirates auf dieser Route, die eine der ertragreichsten im Streckennetz ist, auch gelegentlich wieder mit Airbus A380.

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Hamburg: Airbus-Hygienekonzept lässt zu wünschen übrig

Die Ursache des Corona-Ausbruchs war lange unklar. Jetzt deuten erste Hinweise auf Eigenverschulden des Flugzeugherstellers hin. Die Justizbehörde, die für die Einhaltung des Arbeitsschutzes in Hamburg verantwortlich ist, hat jedenfalls bereits vor dem Ausbruch seine Bedenken über die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen bei Airbus geäußert. Die damalige Überprüfung fiel eher mäßig aus: „Dabei wurde festgestellt, dass Maßnahmen zum Schutz vor einer Infektion nachgebessert werden müssen“, so Christine Osterland, Sprecherin der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz gegenüber mopo.de. Mängel gab es demnach beim Lüften und bei der Verfügbarkeit von Desinfektionsmitteln. Außerdem wurde gegen Regelungen zum Einhalten von Abständen und Masken verstoßen. Diese Umstände haben dem Ausbruch beim größten Boeing-Rivalen wohl in die Karten gespielt – jetzt folgen erste Konsequenzen. Bevor der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, müssen diese Mängel beim Arbeitsschutz nun beseitigt werden. Ansonsten könne die Produktion nicht wieder hochgefahren werden. Vor einigen Wochen hat die zuständige Gesundheitsbehörde rund 500 Beschäftigte des Airbus-Werks Finkenwerder unter Quarantäne gestellt. Bei Sieben der bislang 21 Infizierten konnte die britische CoV-Mutation nachgewiesen werden.

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Ryanair erwartet Verlust in Milliardenhöhe

Die Corona-Krise hat das aktuelle Weltgeschehen noch immer voll im Griff. Das spiegelt auch die Bilanz des dritten Quartals bei Ryanair wider. Waren im dritten Quartal vor einem Jahr noch rund 36 Millionen Fluggäste mit dem irischen Low-Coster unterwegs, ist die Zahl um satte 78 Prozent geschrumpft – nur 8,1 Millionen Passagiere begrüßte die Fluggesellschaft heuer an Bord. Das hinterlässt natürlich Spuren: Ryanair machte einen Nettoverlust von knapp 321 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum stand beim Billig-Flieger unter dem Strich noch ein Plus in der Höhe von 88 Millionen Euro. Das hemmt auch die Erwartungen für das Gesamtjahr. Das Management rechnet deswegen mit einem Verlust von fast einer Milliarde Euro im laufenden Geschäftsjahr. Der Umsatz betrug im dritten Quartal nur noch rund 340 Millionen Euro. Vor einem Jahr waren es noch 1,91 Milliarden. Das entspricht einem Einbruch von 82 Prozent. „Covid-19 richtet weiter Verwüstungen in der Branche an“, sagte Ryanair-Chef Michael O’Leary. Doch danach soll es wieder bergauf gehen. Im übernächsten Geschäftsjahr soll bei der Zahl der Fluggäste wieder das Vorkrisenniveau erreicht werden. Bis zum Geschäftsjahr 2026 soll die Zahl der jährlichen Fluggäste auf 200 Millionen wachsen.

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