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Ryanair „bestraft“ Reisebüro-Nutzer

In Zeiten der unzähligen Stornierungen hängt bei Ryanair die Rückvergütung einzig und allein von einer Tatsache ab: dem Ort des Vertragsabschlusses. Denn wer seinen Flug direkt auf der Website des irischen Low-Coster bucht, der bekommt auch sein Geld in voller Höhe zurückerstattet. Davon würden Kunden, die über Reisebüros buchen, nur träumen können, so Alex Agius Saliba, maltesischer Jurist und Abgeordneter im Europaparlament in seinem Gastbeitrag auf timesofmalta.com. Sie bekommen nach der Wartezeit einlösbare Schecks im Wert des gezahlten Betrages ausgehändigt, die noch in bares Geld verwandelt werden müssen. Und da ist auch der Haken: Denn das passiert in Banken. Diese verrechnen im Regelfall eine Gebühr für die Transaktion, meist bis zu 100 Euro pro Fall. Genau dieser Umstand verstoße gegen die EU-Richtlinie über Pauschalreisen, so Agius Saliba. Es würde keine sachliche Rechtfertigung für solch eine Benachteiligung gegenüber jenen, die den direkten Weg über die Fluggesellschaft wählen, geben. Deswegen habe er auch die EU-Kommission mit der Angelegenheit betraut. 

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Air Belgium flottet sechs Frachter ein

Die Fluggesellschaft Air Belgium will im Laufe des Jahres 2021 insgesamt sechs Frachtflugzeuge einflotten und sich damit ein zweites Standbein aufbauen. Die erste Maschine soll voraussichtlich im März 2021 kommen und auf dem Flughafen Lüttich stationiert werden. Die Homebase von Air Belgium ist Charleroi. Der Passagierflugbetrieb wurde aufgrund der Pandemie eingestellt und soll zumindest bis März 2021 ruhen. Der Carrier setzt in diesem Segment Vierstrahler des Typs Airbus A340 ein. Welche Frachtflugzeuge angeschafft werden, teilte Air Belgium nicht mit. Die ersten vier Frachtflugzeuge, die übernommen werden, stehen momentan bei Qatar Airways im Dienst. Es handelt sich um Airbus A330-200 mit den Registrierungen A7-AFG, A7-AFH, A7-AFI und A7-AFJ. „In einer so unsicheren Zeit sind dies gute Nachrichten für die Fluggesellschaft. Wir freuen uns sehr, mit dieser Diversifizierung in den Handels- und Frachtsektor beginnen zu können, die mein Team und ich gut kennen. Dies wird unser bestehendes Passagiergeschäft ergänzen, das von den aktuellen Reisebeschränkungen stark betroffen ist. Dies zeigt einmal mehr die Widerstandsfähigkeit und Flexibilität des Entwicklungspotenzials unserer Fluggesellschaft. Ebenso wie die stetig wachsende Attraktivität des Flughafens Lüttich“, so Firmenchef Niky Terzakis.

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Frankreich und Tschechien mit neuen Einreiseregeln

Die Staaten Frankreich und Tschechien haben ihre Einreisebestimmungen geändert. Das Nachbarland Österreichs und Deutschlands riegelt sich wieder weitgehend ab und will den Zutritt nur noch in Ausnahmefällen gestatten. Kontrollieren will man aber nur stichprobenartig. Frankreich untersagt das Betreten des Staatsgebiets, wenn man aus einem Nicht-EU-Land kommend einreisen möchte. Es bestehen auch hier einige Ausnahme, denn beispielsweise sind Personen mit Wohnsitz in Frankreich und Umsteiger, die formell nicht einreisen, sondern lediglich das Flugzeug wechseln, nicht betroffen. Aus EU-Gebieten kommend muss ein negativer Coronatest vorgewiesen werden.

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UK: Qatar stoppt Buchungen aus Südafrika, Rwanda und den VAE

Die Regierung des Vereinigten Königreichs übte Druck auf Qatar Airways aus und der Carrier willigte ein, dass keine Buchungen ab Südafrika, Rwanda und den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung UK angenommen werden. Der Carrier teilte mit, dass die Maßnahme aufgrund von Bedenken der britischen Regierung gesetzt wurde. Die Flüge werden allerdings weiterhin durchgeführt. Derzeit können aus den genannten Ländern abfliegend keine Umsteigeflüge mit Qatar Airways ins Vereinigte Königreich gebucht werden. Der Golfcarrier gab sich zu den Gründen äußerst wortkarg und verwies auf das untenstehende Twitter-Statement.

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144 Millionen Euro Staatskredit für Norwegian

Der schwer angeschlagene Billigflieger Norwegian Air Shuttle soll seitens der norwegischen Regierung einen Kredit in der Höhe von umgerechnet 144 Millionen Euro gewährt bekommen. Dies erklärte Premierministerin Erna Solberg am Freitag. Im Herbst erhielt der Lowcoster zunächst einen Korb und meldete dann in Irland und Norwegen Gläubigerschutz an. Offenbar gelang es dem Management die Staatsführung zu überzeugen. Vor einigen Tagen sagte die Finanzministerin, dass der vorgelegte Plan eine klare Perspektive darstellen würde. Im nächsten Schritt muss das Parlament die Zustimmung erteilen.

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AUA verschiebt Präsentation des Sommerflugplans

Die Finalisierung des Sommerflugplans, der Ende März 2021 in Kraft treten wird, verzögert sich bei Austrian Airlines weiter. Normalerweise sind derartige Planungen bereits jeweils im Herbst abgeschlossen, doch heuer lassen sich nahezu alle Fluggesellschaften deutlich mehr Zeit. Durch möglichst späte Entscheidungen versuchen die Carrier möglichst flexibel zu bleiben, denn momentan ist nicht absehbar wie sich die Angelegenheiten Einreisebestimmungen, Quarantäne, Flugverbote und Impfungen entwickeln werden. Zwar hofft die gesamte Branche darauf, dass in den Sommermonaten wieder ohne großartige Einschränkungen gereist werden kann, doch fix ist das definitiv noch nicht. Die Androhung von Quarantäne gilt als regelrechter „Nachfragekiller“. Bei Austrian Airlines wollte man eigentlich Ende Jänner 2021 den bevorstehenden Sommerflugplan präsentieren. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass dies nun auf „Mitte Februar 2021“ verschoben wurde. Das bedeutet in weiterer Folge auch, dass nicht alle auf der Homepage dargestellten Strecken und Frequenzen endgültig fix sind. Es werden aufgrund der Coronapandemie wesentlich häufiger als in den Vorjahren Änderungen vorgenommen.

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Charter: Smartwings zieht 346-Millionen-Euro-Auftrag an Land

Die tschechische Smartwings Group und die DER-Touristik-Töchter Exim Tours und CK Fischer einigten sich auf eine dreijährige Verlängerung der Zusammenarbeit. Die Fluggesellschaften der Firmengruppe, der auch CSA angehört, werden weiterhin für die Tour Operator fliegen. Der Auftragswert beträgt umgerechnet rund 346,28 Millionen Euro. Laut Mitteilung der Konzerne soll die Smartwings Group im Auftrag der Tour Operator rund 50 Destinationen ansteuern. Diese befinden sich überwiegend in Europa und Afrika. Auch mit CK Blue Style wird die Zusammenarbeit fortgeführt. „Der Abschluss des Vertrags ist für uns in der gegenwärtigen Situation besonders wertvoll, in der sowohl die Luftfahrt- als auch die Reisebranche die schlimmste Notlage aller Zeiten erleben“, erklärt Smartwings-CEO Roman Vik.

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Aviation Direct gibt es jetzt auch gratis in der SQUID App

Ab sofort stehen Aviation-Direct-Lesern neue mobile Services zur Verfügung. Um diese optimal umsetzen zu können, arbeitet das Fachportal für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Partnern zusammen. Beispielsweise können die Nachrichtenartikel nun auch in der kostenlosen SQUID App gelesen werden. SQUID App ist eine kostenlose News-App, die in Schweden entwickelt wurde. Diese ist in den üblichen Stores zum Download erhältlich. Die Nachrichtenartikel von Aviation Direct erscheinen in der Rubrik Reise. Die Suchfunktion liefert thematisch passende Beiträge von Aviation Direct. Die Zusammenarbeit mit SQUID App ist der Auftakt einer ganzen Reihe neuer Features, Services und Kooperationen, die Aviation Direct in den nächsten Wochen und Monaten launchen wird. Ganz ohne nähere Ankündigung wurden zwischenzeitlich Stellenanzeigen, Push-Notifications für PC und Android sowie ein Telegram-Channel implementiert. Im Bereich der mobilen Nachrichtenservices wird das österreichische Fachportal für Luftfahrt, Reisen und Touristik stark ausbauen und ist bereits weitere Kooperationen eingegangen, die nach und nach vorgestellt werden. Der Fokus auf Services, die kostenfrei mit dem Smartphone genutzt werden können, trägt auch dem Umstand Rechnung, dass mehr als 80 Prozent der Zugriffe auf Aviation Direct mit mobilen Geräten erfolgen. Die Zusammenarbeit mit SQUID App macht es Lesern noch einfacher und komfortabler die Neuigkeiten von Aviation Direct, aber auch von vielen anderen Medien aus aller Welt, zu lesen. Die kostenfreie SQUID App kann in den üblichen App-Stores kostenfrei heruntergeladen werden: iPhone: Apple App Store Android: Google Play Store Huawei: AppGallery

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Erfurt: Ex-Air-Berlin-A330 flog als „Preighter“ FFP2-Masken ein

Der deutsche Regionalflughafen Erfurt-Weimar hatte am Freitagvormittag einen für diesen Airport nicht alltäglichen Gast: Wamos Air setzte um 9 Uhr 30 mit einem „Preighter“ des Typs A330 zur Landung an. Großraumflugzeuge sind auf dem kleinen Flughafen in Thüringen eher die Ausnahme. Im Auftrag der Spedition Röhling brachte Wamos Air mit der EC-MTU, die vor einigen Monaten durch das Entfernen der Sitze in einen „Behelfsfrachter“ umgewandelt wurde, rund zwei Millionen FFP2-Masken von Guangzhou/China nach Erfurt. Rund zwei Stunden dauerte die Entladung und anschließende Betankung des Airbusses durch die Mitarbeiter des Airports. Anschließend flog der „Preighter“ zurück zur Homebase nach Madrid. „Mit diesem wichtigen Frachtflug mit einem Großraumflugzeug beweist der Flughafen Erfurt-Weimar erneut seine wichtige Infrastrukturfunktion für den Freistaat Thüringen“, erklärt Airportchef Gerd Stöwer, der auch darauf hinweist, dass FedEx/TNT fast täglich mit kleinerem Gerät Cargoflüge an diesem Flughafen durchführen. Auch steige die Bedeutung von Erfurt-Weimar im Bereich der Wartung. Der eingesetzte Airbus A330-200 mit der Registrierung EC-MTU hat eine „deutsche Vergangenheit“, denn der Zweistrahler wurde im Jahr 2002 fabrikneu an LTU ausgeliefert. Nach der Übernahme und Integration stand die damalige D-ALPE im Dienst der Air Berlin. Offiziell wurde der A330 im Dezember 2017 an Leasinggeber AerCap zurückgegeben. Seit April 2018 ist Wamos Air der neue Leasingnehmer des fast 19 Jahre alten Großraumjets, der momentan als „Preighter“ fungiert. „Wir haben mit dem Erfurter Flughafen im Frühjahr letzten Jahres schon gute Erfahrung bei der Abfertigung dringend benötigter und zeitkritischer Fracht gemacht und haben uns deshalb wieder für diesen Flughafen entschieden“, so Daniel Brix,

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Wien: Terminal 1 verwaist – Apotheke hält wie Asterix die Stellung

Das Terminal 1 des Flughafens Wien-Schwechat wird seit 19. März 2020 wegen dem aufgrund der Corona-Pandemie stark reduziertem Angebot nicht mehr genutzt. Seither schlummert der Gebäudekomplex vor sich hin. Alle Geschäfte, Check-in-Schalter, Gates und Lokale sind geschlossen. Wirklich alle? Nein, die Apotheke hält einsam die Stellung in der menschenleeren Abfertigungshalle. Im Gegensatz zu den Restaurants und Shops darf diese aufgrund ihres gesetzlichen Versorgungsauftrags nicht zusperren. Somit gibt es wenigstens ein bisschen Leben im ansonsten verwaisten Terminal 1, in dem selbst der Billa-Supermarkt mangels Kundenfrequenz zugesperrt hat. Auf dem Flughafen Mailand-Malpensa muss die sich im geschlossenen Terminal 2 befindliche Apotheke übrigens ebenfalls aus gesetzlichen Gründen offenhalten und dort einsam die Stellung halten. Das gegenüberliegende Terminal 1A, das im August 2005 als Provisorium für drei Jahre errichtet wurde, jedoch daraus ein „Dauerprovisorium“, das sich schon seit über 15 Jahren hält wurde, ist ebenfalls geschlossen. Das älteste Abfertigungsgebäude, Terminal 2, wird seit 2013 nur noch als Durchgang in den Sicherheitsbereich (B, C und D) genutzt. Hier finden Modernisierungsarbeiten statt, denn hier soll sich in Zukunft eine zentrale Sicherheitskontrolle befinden. Eine Video-Rundfahrt über das verschlafene Vorfeld des Wiener Flughafens unter diesem Link. Wann die Terminals 1, 1A und 2 wieder in Betrieb gehen werden, ist noch völlig unklar. Derzeit ist das Terminal 3 nicht einmal annähernd ausgelastet. Das Angebot der Fluggesellschaften ist stark reduziert und die Auslastung vieler Flüge liegt unter 20 Passagiere. Natürlich gibt es gelegentlich Ausnahmen nach oben hin, doch diese kommen immer seltener vor. Das nachstehende Video zeigt einen kleinen Overview

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