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Im März: Southwest holt 737 Max zurück

Boeings größter 737 Max-Kunde plant das Comeback des Krisen-Fliegers noch dieses Jahr. Knapp drei Monate nach der Wiederzulassung wird Southwest den Unglücks-Flieger bald wieder einsetzen. Ab dem 11. März 2021 soll die Maschine regelmäßig eingesetzt werden. Aktuell würden im Hintergrund wichtige Vorbereitungen stattfinden wie simpleflying.com berichtet. Unter anderem würden ausgewählte Piloten die erforderliche Zusatzausbildung erhalten, so Southwest-Chef Gary C. Kelly. „Ich hatte erst kürzlich die Gelegenheit, die adaptierte Version der 737 Max zu testen. Dieser Testflug hat mein Vertrauen in die Sicherheit des Fliegers nur noch mehr bestärkt. Ich bin sehr stolz auf unser Team, welches Tag und Nacht daran arbeitet, die Rückkehr der Boeing-Maschine am 11. März 2021 vorzubereiten“, so Kelly weiter. Darüber hinaus bestätigte der US-Carrier auch, dass bis Ende des JAHRES 35 Exemplare ausgeliefert werden.

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Eurowings: Ohne Karte gibt’s keine Speisen und Getränke

Eurowings-Kunden können ihr Bargeld in Zukunft stecken lassen. Denn die Lufthansa-Tochtergesellschaft feilt weiter an ihren Hygiene-Maßnahmen. Und akzeptiert ab dem 1. Februar 2021 ausschließlich bargeldlose Zahlungen für Snacks und Produkte an Bord ihrer Maschinen. Die Fluglinie akzeptiere alle gängigen Kreditkarten, EC-Karten (Bankomatkarten) sowie Apple Pay, Google Pay oder weitere NFC-fähige Karten. Ob nun das Bargeld eine wesentliche Rolle in der Verbreitung des Coronavirus spielt oder nicht ist äußerst umstritten. Es gibt Studien, die besagen, dass die Ansteckungsgefahr äußerst gering bis nicht vorhanden sein soll und andere empfehlen ausdrücklich bargeldlose Zahlung.

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Jordanien: Joramco wartet für Lauda Europe

Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe hat seit einigen Wochen einen neuen Partner für die Durchführung der Heavy Maintenance. Die Dubai-Aerospace-Enterprise-Tochter Joramco führt auf dem Flughafen Amman-Queen Alia diese Wartungsarbeiten im Auftrag der Ryanair-Tochter durch. Die so genannte Line Maintenance wird weiterhin vom Ryanair-Technikbetrieb, der vormals Teil von Laudamotion war, durchgeführt. Joramco wurde 1963 gegründet und ist seit vielen Jahren für den irischen Billigflieger tätig, zählt aber auch Lufthansa, Swiss, Gulf Air, Fly Dubai, Air Malta, Hi Fly, Air Belgium, Brusssels Airlines, SunExpress, Corendon und weitere Airlines zu seinen Kunden.

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Hamburg: Britische Mutation bei Airbus nachgewiesen

Noch immer befinden sich rund 500 Mitarbeiter des Hamburger Airbus-Werks in Quarantäne. Nun gab die zuständige Gesundheitsbehörde bekannt, dass bei sieben der bislang 21 Infizierten die britische Mutation nachgewiesen wurde. Weiters soll es laut dem Amt fünf weitere positive Fälle geben, die am Wochenende noch nicht bekannt waren. Wo sich die Betroffenen angesteckt haben, konnte bislang nicht ermittelt werden. Am Sonntagnachmittag wurde bekannt, dass die Hamburger Gesundheitsbehörde rund 500 Beschäftigte des Airbus-Werks Finkenwerder unter Quarantäne gestellt hat.

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Norwegian reduziert die Flotte auf 53 Maschinen

Norwegian möchte sich allem Anschein nach neu ausrichten: Die angeschlagene Fluggesellschaft wird ihre Flotte um die Hälfte reduzieren. Somit würden nur mehr 53 Flugzeuge im Fuhrpark der Airline verbleiben. Die Airline hat nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie enorme Verluste eingefahren und musste deswegen die Regierung um Hilfe bitten. Dementsprechend strich die Fluglinie vor einigen Tagen auch alle Langstrecken-Flüge und konzentriert sich in Zukunft auf das Kurzstrecken-Geschäft. Ziel des vereinfachten Geschäftsmodells sei es, günstige Preise auf vielen Inlandsrouten in Norwegen sowie im skandinavischen Raum und in Richtung wichtiger Reiseziele in Europa anzubieten. Und so das Unternehmen wieder profitabel zu machen.  

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Sundair stellt Stockholm-Beirut wieder ein

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair stellt die erst Mitte Dezember 2020 aufgenommene Verbindung zwischen Stockholm und Beirut wieder ein. Die Route wird kommende Woche letztmalig bedient. Geschäftsführer Marcos Rossello bestätigte dies gegenüber Aviation Direct. Ob diese Route zu einem späteren Zeitpunkt reaktiviert wird oder nicht, steht noch nicht fest. Im Sommerflugplan 2021 will sich Sundair auf die Flüge ab Deutschland fokussieren. Auf die Frage nach dem Grund für die Aufgabe der Route Stockholm-Beirut sagte Rossello, dass diese ohnehin nur bis März 2021 geplant war. Die derzeit aufgrund der weltweiten Pandemiesituation schwache Nachfrage würde den hohen Aufwand nicht mehr rechtfertigen. Als Beispiel nannte er, dass Besatzungen von/nach Stockholm reisen müssen, um ihre Kollegen abzulösen. Bislang wird die Verbindung nach folgendem Muster bedient: Düsseldorf-Beirut-Stockholm-Beirut-Düsseldorf. Der Wechsel der Crew erfolgte daher in Schweden. Daraus, dass die vorzeitige Aufgabe der ersten Strecke außerhalb Deutschlands aufgrund niedriger Auslastung erfolgt, macht Rossello „kein Geheimnis“ und meint „leider ist es so“.

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Sundair zahlt die Gehälter wieder selbst

Am Donnerstag entschied das Amtsgericht Stralsund, dass Sundair im eröffneten Schutzschirmverfahren die Eigenverwaltung behält. Der Carrier teilte mit, dass die Gehälter der etwa 240 Mitarbeiter aus eigener Kraft bezahlt werden. Sachwalter bleibt Lucas Flöther, der bereits bei Air Berlin und Condor diese Funktion ausgeübt hat. Die Fluggesellschaft will sich aufgrund der Coronakrise mit Hilfe des Schutzschirmverfahrens neu aufstellen. Laut Geschäftsführer Marcos Rossello konnte mit den Eigentümern der Flugzeuge eine Einigung erzielt werden. Der Carrier tauscht diese gegen andere Maschinen aus, berichtete Aviation Direct. „Wir sind gerade dabei, drei neue A319 einzuflotten, von zwei A320 und zwei A319 trennen wir uns. Somit besteht die Flotte künftig aus sechs Flugzeugen“, wird Geschäftsführer Marcos Rossello in einer Pressemitteilung zitiert. Somit verkleinert sich die Flotte um eine Maschine. Mit den Gläubigern habe man bereits verhandelt und diese hätten dem ausgearbeiteten Sanierungsplan in der Entwurfsfassung zugestimmt. Das Unternehmen teilt weiters mit, dass das Dokument in Kürze dem Gericht und den Gläubigern zur Einholung der formellen Zustimmung vorgelegt wird. Im Anschluss muss die Gläubigerversammlung abstimmen.

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Schweiz: Riskantes Flugmanöver führte zum Absturz der HB-HOT

Die Flugunfallermittler der Schweiz schreiben in ihrem Abschlussbericht, dass der Absturz der Ju-52 im Jahr 2018 unter anderem durch ein riskantes Manöver der Flugzeugführer verursacht wurde. Der Verein, der die historischen Maschinen betreibt, will nun die Auswahl und Ausbildung der Piloten verbessern. Am 4. August 2018 stürzte im Kanton Graubünden die HB-HOT ab. Das etwa 80 Jahre alte Fluggerät befand sich auf einem Rundflug. Alle Insassen kamen beim Unfall ums Leben. Nun üben die Ermittler Kritik am Betreiber, aber auch am Bundesamt für Zivilluftfahrt. Sicherheitsprobleme wären übersehen worden und der Verein habe Risiken nicht erkannt. Im Bericht ist weiters zu lesen, dass der Oldtimer diverse technische Mängel hatte, jedoch sollen diese nicht ursächlich für den Absturz gewesen sein. Als Hauptursache für den Absturz machten die Behörden ein riskantes Pilotenmanöver aus. Im Bericht steht geschrieben: „Die Piloten steuerten das Flugzeug in geringer Höhe, ohne Möglichkeit für einen alternativen Flugweg und mit einer für diese Verhältnisse gefährlich tiefen Geschwindigkeit in das enge Tal südwestlich des Piz Segnas. In diesem Tal durchflog das Flugzeug Turbulenzen, wie sie im Gebirge in Geländenähe stets zu erwarten sind. Diese hochriskante Flugführung bewirkte, dass die Piloten in diesen nicht außergewöhnlichen Turbulenzen die Kontrolle über das Flugzeug verloren und für ein Abfangen des Flugzeuges zu wenig Raum zur Verfügung stand. Als Folge davon stürzte das Flugzeug nahezu senkrecht zu Boden“. Die Schweizer Unfalluntersuchungsstelle veröffentlichte auch ein Video, in dem die Erkenntnisse der Behörde einfach verständlich dargestellt sind: Der Betreiberverein wurde im November 2018 mit einem Flugverbot belegt. Eine

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Auktion: Tegel-Inventar unter dem Hammer

Ende Oktober 2020 schloss der Flughafen Berlin-Tegel seine Pforten. Nun kommt das Inventar unter den Hammer. Wer sich ein Sitzbänke, Bildschirme oder gar einen Schneepflug in die Wohnung oder ins Büro holen möchte, könnte jetzt fündig werden. Das Auktionshaus Wilhelm Dechow versteigert derzeit im Auftrag der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH diverse Gegenstände, die vormals am Airport Tegel eingesetzt waren. Derzeit werden zum Beispiel Bildschirme und Sitzbänke an den jeweiligen Höchstbietenden verkauft. Das Angebot soll laufend erweitert werden. Die momentan laufende Auktion findet sich unter diesem Link. Tipp: Aviation Direct hat dem Flughafen Berlin-Tegel eine Fotoreportage gewidmet.

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Ukraine sperrt 13 russische Carrier aus

Die Regierung der Ukraine untersagt nun explizit 13 russischen Fluggesellschaften die Nutzung des Luftraums. Dies schließt Überflüge, Starts und Landungen sowie Ferry-Flüge ein. Allerdings hat der Beschluss, der noch final abgesegnet werden muss, eher symbolischen Charakter, da russischen Carriern seit längerer Zeit der Betrieb im Luftraum der Ukraine verboten ist. Hintergrund der Maßnahme ist der Streit um die Krim. Das ukrainische Kabinett will nun 13 Airlines, die ihren Sitz in der Russischen Föderation haben, explizit aufgrund ihrer Flugangebote von/nach Simferopol sanktionieren. Die Krim wurde vor einigen Jahren von Russland annektiert und eingegliedert, jedoch ist dieser Vorgang international nicht anerkannt. Beispielsweise betrachtet die Europäische Union die Krim weiterhin als der Ukraine zugehörig. Vom Bann, der für drei Jahre ausgesprochen wird, sind nachstehende Airlines betroffen: Vologda Air KrasAvia Komiaviatrans Azimuth IrAero Aviaservice Tulpar Aerolimousine 223rd Flight Unit Pobeda Aviatsiyni Technologii Investitsii Servis Simargl Air Company State Corporation for Air Traffic Management Weiters sprach die Ukraine der syrischen Cham Wings Airlines ein Flugverbot aus. Warum dieser Carrier gebannt wird, erklärte die Regierung allerdings nicht. Es soll jedoch im Bereich der Eigentümerschaft Cham Wings Airlines ein Naheverhältnis zu Machthaber Baschar al-Assad geben. Da diese Fluggesellschaft Europa ohnehin nicht anfliegt, dürften sich die Auswirkungen allenfalls auf Umwege in Richtung Moskau beschränken.

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