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Ukraine sperrt 13 russische Carrier aus

Die Regierung der Ukraine untersagt nun explizit 13 russischen Fluggesellschaften die Nutzung des Luftraums. Dies schließt Überflüge, Starts und Landungen sowie Ferry-Flüge ein. Allerdings hat der Beschluss, der noch final abgesegnet werden muss, eher symbolischen Charakter, da russischen Carriern seit längerer Zeit der Betrieb im Luftraum der Ukraine verboten ist. Hintergrund der Maßnahme ist der Streit um die Krim. Das ukrainische Kabinett will nun 13 Airlines, die ihren Sitz in der Russischen Föderation haben, explizit aufgrund ihrer Flugangebote von/nach Simferopol sanktionieren. Die Krim wurde vor einigen Jahren von Russland annektiert und eingegliedert, jedoch ist dieser Vorgang international nicht anerkannt. Beispielsweise betrachtet die Europäische Union die Krim weiterhin als der Ukraine zugehörig. Vom Bann, der für drei Jahre ausgesprochen wird, sind nachstehende Airlines betroffen: Vologda Air KrasAvia Komiaviatrans Azimuth IrAero Aviaservice Tulpar Aerolimousine 223rd Flight Unit Pobeda Aviatsiyni Technologii Investitsii Servis Simargl Air Company State Corporation for Air Traffic Management Weiters sprach die Ukraine der syrischen Cham Wings Airlines ein Flugverbot aus. Warum dieser Carrier gebannt wird, erklärte die Regierung allerdings nicht. Es soll jedoch im Bereich der Eigentümerschaft Cham Wings Airlines ein Naheverhältnis zu Machthaber Baschar al-Assad geben. Da diese Fluggesellschaft Europa ohnehin nicht anfliegt, dürften sich die Auswirkungen allenfalls auf Umwege in Richtung Moskau beschränken.

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Easyjet muss 1.400 Mitarbeiter kündigen

Für Billig-Flieger Easyjet lief es im 1. Quartal zum 21. Dezember 2020 alles andere als gut – aber genau nach Plan. Das Finanzergebnis im ersten Quartal entsprach den Erwartungen des Managements – trotz erhöhter Unsicherheit aufgrund des sich verändernden Marktumfelds, das verschärfte Reisebeschränkungen in ganz Europa mit sich brachte. Die Passagierzahlen brachen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 87 Prozent auf 2,9 Millionen ein. Die Erlöse verringerten sich um 88 Prozent auf umgerechnet 187 Millionen Euro. Angesichts der Corona-Beschränkungen wird die Airline von Jänner bis März höchstens zehn Prozent der eigentlich möglichen Flüge durchführen. Das teilte die britische Fluggesellschaft am Donnerstag in Luton mit. Gleichzeitig gab Easyjet bekannt, mindestens 1.400 Angestellte vor die Tür setzen zu müssen. Denn immer noch verliere die Airline etwa 45 Millionen Euro – pro Woche. „Der Schlüssel, um Reisen wieder zu ermöglichen, sind die Impfprogramme in Kombination mit der schrittweisen Aufhebung der Beschränkungen durch die Regierungen, sobald dies sicher ist“, so Easyjet-Chef Johan Lundgren.

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2020: Basel meldet 71 Prozent weniger Passagiere

Der Flughafen Basel-Mulhouse zählte im Vorjahr 2,6 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2019 nutzten um 71 Prozent weniger Reisendende den Airport. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte sich auf 51.570 Starts und Landungen. Im Cargobereich konnte der Euro Airport einen 2,3-prozentigen Zuwachs auf 108.500 Tonnen verzeichnen. Als direkte Folge der pandemiebedingten Reisebeschränkungen wurde in den Monaten April bis Juni mit 97 Prozent der stärkste Rückgang des Passagierverkehrs verzeichnet. Im Sommer zog der Flugverkehr wieder etwas an, insbesondere im August, dem passagierstärksten Monat der Krise, in welchem der Flughafen 390 000 Passagiere und somit 40 Prozent weniger als im Vorjahr begrüsste. Im traditionell schwachen Monat November ging dieser mit einem Minus von 87 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erneut drastisch zurück. Um der Krise weiterhin standhalten zu können, führt der EuroAirport auch im Jahr 2021 die strenge Ausgabenkontrolle fort. Aufgrund der unsicheren Prognosen arbeitet der Flughafen mit drei Szenarien mit Passagieraufkommen zwischen 3 und 5 Millionen. Wie schnell sich der Passagierverkehr erholen wird, hängt von der Geschwindigkeit der nationalen Impfkampagnen, die dadurch verringerte Zahl der Ansteckungen und der damit zusammenhängenden Reduzierung der Reisebeschränkungen ab. Der EuroAirport geht heute davon aus, dass das Passagieraufkommen von 2019 erst in einigen Jahren wieder erreicht werden wird.

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Portugal streicht alle Flugverbindungen mit Brasilien

Portugal wird ab morgen alle Flugverbindungen von und nach Brasilien kappen.  Die portugiesische Regierung möchte es nicht riskieren, weitere Corona-Infizierte in das Landesinnere zu schleppen. Zudem beunruhigt die Entdeckung neuer Mutanten des Virus. Zwischen Brasilien und der ehemaligen Kolonialmacht Portugal gibt es traditionell enge Beziehungen. Diese Maßnahme soll deswegen nur für einen begrenzten Zeitraum gelten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte unterdessen mit, dass die zunächst in Brasilien festgestellte Mutante inzwischen in acht Ländern nachgewiesen worden sei. In Brasilien wurden zuletzt täglich mehr als tausend Coronavirus-Todesfälle registriert, so der ORF. 

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Ab Freitag: Norwegen schottet sich wieder ab

Die norwegische Regierung schirmt das Land in der Nacht zum Freitag ab: die Grenzen werden für nahezu alle Einreisende dicht gemacht. Ab morgen werde Norwegen die striktesten Einreisebeschränkungen seit Mitte März einführen, so die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg heute auf einer Pressekonferenz. Damit reagiert die Regierungsspitze auf die sich rasch verbreitenden Corona-Mutationen. „Die Grenze wird praktisch für alle geschlossen sein, die nicht in Norwegen leben“, so Solberg weiter. Es werde nur wenige Ausnahmen geben, darunter für Arbeitnehmer mit „kritischen Funktionen“, den Warentransport und im Gesundheitswesen aus den Nachbarländern Schweden und Finnland, so der ORF. Seit Mittwoch gelten auch in Finnland verschärfte Einreiseregeln. Dänemark lässt seit dem 9. Jänner bis auf wenige Ausnahmen nur noch Menschen ins Land, die einen triftigen Einreisegrund sowie einen negativen und maximal 24 Stunden alten Corona-Test vorweisen können. Schweden hat zudem seine Grenzen nach Norwegen geschlossen.

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WKO fordert europaweite Strategie für Restart der Reisebranche

Die Wirtschaftskammer Österreich, der europäische Dachverband der Hotellerie Hotrec sowie der Reisebüros ECTAA fordern, dass schnellstmöglich eine europaweite Gesamtstrategie für den Neustart der Reise- und Tourismusbranche abgestimmt und umgesetzt wird. Diese soll Quarantäne weitgehend vermeiden. „Für einen erfolgreichen Re-Start der Reise- und Tourismusbranche braucht es zwingend eine europaweit abgestimmte, effiziente Test- und Impfstrategie, um Quarantänemaßnahmen und Reisebeschränkungen vermeiden zu können“, zeigt sich Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Initiator der Arge „Restart“, mit den Playern der heimischen Reisebranche – Reisebüros, Hotellerie, Flugverkehr, Buchungssystemeanbieter – einig. „Es braucht europaweit eine beschleunigte Durchimpfung, einheitliche Vorgaben zum Nachweis von Tests und Impfungen sowie die Forcierung von schnell durchführbaren Antigentests, damit die sich ständig und kurzfristig ändernden Reisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen so weit wie möglich vermieden werden können und insbesondere Landeverbote der Vergangenheit angehören. Wenn wir es jetzt auf EU-Ebene schaffen, langfristig eine Strategie zu entwickeln, dann wird diese uns auch in möglicherweise kommenden Krisen vor derart horrenden Auswirkungen, wie wir sie jetzt erleben, schützen können“. Auch beim WKÖ-Fachverband Hotellerie ist man der Ansicht, dass eine europaweite Abstimmung und Koordination die Basis für eine erfolgreiche Sommersaison 2021 darstellt. Doch auch innerhalb Österreichs soll es noch einige Aufgaben zu erledigen geben: „Wir brauchen unter anderem genügend Vorlaufzeit, um unsere Betriebe wieder zu öffnen und dabei bedarf es einer guten Wiedereröffnungsstrategie, mit zielführenden und verhältnismäßigen Maßnahmen. Die geplanten Gästetestungen beispielsweise müssen praktisch und einfach umsetzbar sein, wir haben hier schon vor Wochen konkrete Vorschläge an die Politik geliefert“, so Susanne Kraus-Winkler,

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S7 Airlines verchartert A319 per Mausklick

Die russische S7 Airlines ermöglicht seit kurzer Zeit das Chartern von Maschinen des Typs Airbus A319 übers Internet. Mit wenigen Mausklicks kann der Sonderflug konfiguriert werden. Was es kosten wird, zeigt das Menü gleich an. Die Maschinen sind mit 25 Business- und 72 Economy-Class-Sitzen bestuhlt. Im Charterpreis sind unter anderem die Mitnahme von Gepäck, Catering und Sportgepäck inkludiert. Das Produkt nennt sich S7Select und richtet sich ausdrücklich an Privatpersonen und private Reisegruppen. Vorerst werden nur Charteraufträge innerhalb Russlands angenommen. Preisbeispiel: Oneway von Moskau-Domodedovo nach Sotschi kostet etwa 15.000 Euro, also gerundet zirka 155 Euro pro Sitzplatz.

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Chicago: Mann wohnte drei Monate im O’Hare-Sicherheitsbereich

Im Sicherheitsbereich des Flughafens Chicago O’Hare „wohnte“ ein 36-jähriger Mann rund drei Monate lang und das angeblich ohne, dass er dem Personal oder der Polizei aufgefallen wäre. Die Geschichte erinnert stark an den Kinofilm „Terminal“, denn der „Bewohner“ wollte aus Angst sich mit Covid-19 zu infizieren nicht abfliegen. Die zuständige Staatsanwaltschaft stellt den Verlauf der Dinge so dar: Der Mann ist am 19. Oktober 2020 aus Los Angeles kommend auf dem Flughafen Chicago O’Hare gelandet. Anschließend soll er einem Flughafenmitarbeiter einen Ausweis entwendet haben. Dieser hat den Diebstahl jedoch nicht bemerkt und seine Zutrittskarte für den Sicherheitsbereich bei der Ausweisstelle als verloren gemeldet. Diese nahm dann eine Sperrung vor. Angenommen wird, dass der 36-jährige den Sicherheitsbereich zumindest einmal verlassen und anschließend mit dem gestohlenen Dienstausweis wieder betreten hat. Seither „wohnte“ er im Transitbereich. Mit Mahlzeiten und Getränken habe er sich in den Geschäften versorgt, aber auch von Reisenden „Spenden“ erhalten. Insofern erscheint es doch fragwürdig, dass die Belegschaft des Airports drei Monate lang nichts bemerkt haben will. Erst dann sollen United-Airlines-Bedienstete misstrauisch geworden sein und den Mann um ein Ausweisdokument gebeten haben. Dieser zeigte den gestohlenen Mitarbeiterausweis vor, jedoch stimmte das Foto ganz offensichtlich nicht mit der Person überein. Die Exekutive wurde herbeigerufen und diese verhaftete den 36-jährigen. Der Mann muss sich nun vor Gericht verantworten. Laut Chicago Tribune soll die zuständige Richterin den Antrag der Staatsanwaltschaft zunächst für völlig unglaubwürdig gehalten habe. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass drei Monate lang niemand etwas bemerkt haben will und das auch

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UAC kauft ehemalige CityJet-Superjets zurück

Die irische Fluggesellschaft war der erste und bislang einzige Carrier mit Sitz in der Europäischen Union, der Maschinen des Typs Sukhoi Superjet SSJ-100 auf Linienflügen einsetzte. Sogar für die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines flog man mit dem russischen Muster. Nun bahnt sich an, dass die United Aircraft Company die sechs Regionaljets zurückkaufen könnte. Noch unter der Eigentümerschaft des Hans-Rudolf Wöhrl entschied sich Cityjet für den Superjet. Für den russischen Hersteller war es eine langersehnte Bestellung aus der Europäischen Union. Bedingt durch einen späteren Wetlease-Auftrag für Brussels Airlines waren die Maschinen aus russischer Entwicklung sogar für die Lufthansa Group im Einsatz. Doch Brussels und Cityjet waren in Sachen Ersatzteilversorgung äußerst unzufrieden. Diese ist die Achillesferse des Musters, denn die Wartezeiten sind zum Teil unzumutbar lange. So kam es dazu, dass die sieben Superjets ausgeflottet wurden und an das Leasingunternehmen Special Purpose Vehicle RJ Leasing zurückgegeben wurden. Der Lessor ist eine Tochter der italienischen Superjet International. Die Maschinen wurden ins maltesische Register „geparkt“ (9H-SJA, 9H-SJB, 9H-SJC, 9H-SJD, 9H-SJE, 9H-SJF und 9H-SJI). Die Order über 15 Einheiten wurde storniert und seither findet sich kein neuer Leasingnehmer. Russische Medien berichten, dass mit Ausnahme der 9H-SJI alle ehemaligen Cityjet-SSJs von der United Aircraft Company zurückgekauft werden. Derzeit sind die Maschinen in Belgrad und Venedig abgestellt. Finanziert werden soll der Rückkauf übrigens erneut von der staatlichen VEB, die bereits beim Cityjet-Deal das nötige Kleingeld bereitgestellt hat. Anschließend sollen die sechs SSJ-100 an die staatliche PSB-Aviaprofleasing übergeben werden und noch im Laufe des Jahres 2021 an russische Betreiber

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Inlandtourismus in Österreich: Kein Boom, sondern 30 Prozent Rückgang

Der österreichische Tourismus litt im Vorjahr massiv unter den Flogen der Corona-Pandemie, denn die Beherbergungsbetriebe verzeichneten laut Statistik Austria einen Rückgang von 35,9 Prozent auf 97,9 Millionen Nächtigungen. Damit befand man sich auf jenem Niveau, das man Anfang der 1970er Jahre hatte. Die Anzahl der Personen, die in touristischen Unterkünften genächtigt haben, brauch sogar noch stärker kein. Die Betriebe verzeichneten um 45,8 Prozent weniger Gäste und hatten somot nur noch 25 Millionen Urlauber. Vermieter von Ferienwohnungen kamen mit einem Rückgang von 22,6 Prozent (gewerblich) bzw. 23,6 Prozent (Privatvermieter) besser davon als Hotels und Pensionen. Der Aufruf der österreichischen Bundesregierung, dass man doch bitte im Inland Urlaub machen soll, konnte den starken Rückgang der internationalen Touristen nicht einmal ansatzweise kompensieren. Aus dem Ausland kamen etwa 15,1 Millionen Urlauber – Rückgang von 52,7 Prozent – und die restlichen 9,94 Millionen sind auf das Inland entfallen. Der Tourismus innerhalb Österreichs konnte – trotz des Aufrufs der Regierung – keinen „Boom“ verzeichnen, sondern brach gar um 30,5 Prozent ein. Somit hatte die Strategie der Kurz-Staatsführung keinen Erfolg.

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