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Wien: Terminal 1 verwaist – Apotheke hält wie Asterix die Stellung

Das Terminal 1 des Flughafens Wien-Schwechat wird seit 19. März 2020 wegen dem aufgrund der Corona-Pandemie stark reduziertem Angebot nicht mehr genutzt. Seither schlummert der Gebäudekomplex vor sich hin. Alle Geschäfte, Check-in-Schalter, Gates und Lokale sind geschlossen. Wirklich alle? Nein, die Apotheke hält einsam die Stellung in der menschenleeren Abfertigungshalle. Im Gegensatz zu den Restaurants und Shops darf diese aufgrund ihres gesetzlichen Versorgungsauftrags nicht zusperren. Somit gibt es wenigstens ein bisschen Leben im ansonsten verwaisten Terminal 1, in dem selbst der Billa-Supermarkt mangels Kundenfrequenz zugesperrt hat. Auf dem Flughafen Mailand-Malpensa muss die sich im geschlossenen Terminal 2 befindliche Apotheke übrigens ebenfalls aus gesetzlichen Gründen offenhalten und dort einsam die Stellung halten. Das gegenüberliegende Terminal 1A, das im August 2005 als Provisorium für drei Jahre errichtet wurde, jedoch daraus ein „Dauerprovisorium“, das sich schon seit über 15 Jahren hält wurde, ist ebenfalls geschlossen. Das älteste Abfertigungsgebäude, Terminal 2, wird seit 2013 nur noch als Durchgang in den Sicherheitsbereich (B, C und D) genutzt. Hier finden Modernisierungsarbeiten statt, denn hier soll sich in Zukunft eine zentrale Sicherheitskontrolle befinden. Eine Video-Rundfahrt über das verschlafene Vorfeld des Wiener Flughafens unter diesem Link. Wann die Terminals 1, 1A und 2 wieder in Betrieb gehen werden, ist noch völlig unklar. Derzeit ist das Terminal 3 nicht einmal annähernd ausgelastet. Das Angebot der Fluggesellschaften ist stark reduziert und die Auslastung vieler Flüge liegt unter 20 Passagiere. Natürlich gibt es gelegentlich Ausnahmen nach oben hin, doch diese kommen immer seltener vor. Das nachstehende Video zeigt einen kleinen Overview

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Berlin: Falscher „Fluglotse“ narrte die Piloten sechs Monate lang

Ein 32-jähriger Berliner soll in den letzten sechs Monaten wiederholt über Funk Kontakt mit Passagier- und Frachtflugzeugen sowie Hubschraubern der Polizei aufgenommen haben. Dabei erteilte er laut Exekutive auch Anweisungen, mit denen er Piloten zu gefährlichen Manövern verteilten wollte. Nun verhaftete die Polizei den Mann. In der Medienerklärung der Exekutive ist zu lesen, dass die Anweisungen des falschen „Fluglotsen“ immer professioneller wurden. „Hierbei soll der Mann Fluganweisungen gegeben haben, die im Laufe der Zeit immer professioneller wirkten und somit geeignet gewesen wären, gefährliche Flugmanöver nach sich zu ziehen“, so die Polizei in einer Aussendung. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag bekam der Berliner Besuch von der Exekutive und diese sollen ihn „auf frischer Tat“ mit zwei Funkgeräten, die auf entsprechende Frequenzen des Flugverkehrs eingestellt waren, erwischt haben. Die Polizei verhaftete ihn aufgrund des Tatverdachts des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Laut Mitteilung soll der Beschuldigte die Aussage vorerst verweigert haben.

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Chair Airlines führt Paid-Catering ein

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair bittet ab 1. April 2021 für Speisen und Getränke zur Kasse. Der Carrier ersetzt den bislang inkludierten Bordservice durch Paid-Catering. Im Frühjahr werden Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines dies ebenfalls auf der Kurz- und Mittelstrecke einführen. Der Ferienflieger servierte bislang auf längeren Flügen alkoholfreie Getränke und warme Speisen kostenfrei. Auf den Kurzstreckenverbindungen waren zumindest ein Snack und Getränke im Flugpreis inkludiert. Mit 1. April 2021 ändert sich das. An Bord können beispielsweise Chips, Schokolade und eine warme Pizza käuflich erworben werden. Auch für Durstlöscher mit ohne Alkohol bittet Chair dann zur Kasse. Wer warme Speisen – abgesehen von der Pizza – oder Salate haben möchte, muss diese mindestens 24 Stunden vorher online bestellen. Auch besteht die Möglichkeit diese im Zuge der Flugbuchung mitzukaufen. Chair Airlines ging aus dem schweizerischen Ableger von Germania hervor. Die polnische Charterfluggesellschaft hält 49 Prozent. Die Mehrheit befindet sich in den Händen einer Schwestergesellschaft des schweizerischen Reisebüros Air Prishtina, für das auch zahlreiche Flüge durchgeführt werden.

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Benedikt Escher wird Swiss-Netzwerkchef

Die Fluggesellschaft Swiss bestellt per 1. Feber 2021 mit Benedikt Escher einen neuen Netzwerkchef. Der Manager war bereits zuvor für den Carrier tätig. Der bisherige Head of Network Management, Michael Trestl, wechselte Anfang des Jahres als Chief Commercial Officer in den Vorstand der Konzernschwester Austrian Airlines. Escher ist seit Feber 2019 in der Funktion des Head of Scheduling & Slot Management für die schweizerische Lufthansa-Tochter tätig. Er berichtet direkt an Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour und innerhalb der Lufthansa Group an den Senior Vice President Network & Mobility Offer, Heiko Reitz. Vor seiner Tätigkeit für Swiss arbeitete Benedikt Escher für Edelweiss Air. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Benedikt Escher einen äusserst versierten und erfahrenen Netzwerk-Experten aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. In seiner bisherigen Funktion ist es ihm gelungen, trotz anspruchsvoller und dynamischer Rahmenbedingungen die für einen reibungslosen Flugbetrieb notwendigen Ressourcen bestmöglich zu optimieren. Bei seiner neuen Aufgabe wünsche ich ihm viel Erfolg und Freude“, so Tamur Goudarzi, Chief Commercial Officer bei Swiss.

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Hamburg: Falkland-Sonderflug hebt am Sonntag ab

Am Sonntag wird Lufthansa unter der Flugnummer LH2574 den längsten Nonstopflug in der Firmengeschichte durchführen. Der Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AIXP wird Forscher des Alfred-Wegener-Instituts von Hamburg nach Mount Pleasant auf den Falkland-Inseln fliegen. Die Entfernung beträgt 13.700 Kilometer. Der Charterflug soll gegen 21 Uhr 30 mit 16 Besatzungsmitgliedern und 92 Passagieren abheben. An Bord des Sonderfluges sind Wissenschaftler und Schiffbesatzungen, die im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, für die kommende Expedition mit dem Forschungsschiff Polarstern auf den 15-stündigen Flug gehen. Bereits am Sonntagnachmittag wird der A350-900 aus Frankfurt nach Hamburg überführt. Die Landung auf dem Hamburger Flughafen ist um 16:30 Uhr unter der Flugnummer LH9924 geplant. Der Airbus mit der Kennung D-AIXP und dem Taufnamen der Stadt Braunschweig ist erst seit dem vergangenen Jahr Mitglied der Lufthansa Flotte. Crew und Passagiere in Quarantäne Da die Hygieneanforderungen rund um diesen Flug extrem hoch sind, ist die Lufthansa Crew bereits vor zwei Wochen zeitgleich mit den Passagieren in einem Bremerhavener Hotel in Quarantäne gegangen. Begleitet wurden sie in dieser Zeit von einem virtuellen Informations- und Sportprogramm. So absolvierten sie einen 10.000-Schritte Wettbewerb, eine Idee der Lufthansa Crew, um sich in der ersten Woche der Zimmerquarantäne fit zu halten. Dazu kamen interne Vorträge der mitreisenden Wissenschaftler, die sehr bald virtuell von mehreren hundert Lufthanseaten mitverfolgt wurden. Crew und Reiseteilnehmer werden am Sonntag mit einem Bus von Bremerhaven nach Hamburg fahren. Mit einem eng abgestimmten Hygienekonzept stellt der Flughafen Hamburg für Crew und Expeditionsteilnehmer ein kontaktloses

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DTM: Sky Express fliegt nach Heraklion

Die Airline-Vielfalt am Dortmund Airport wächst. Gute Nachrichten für alle Griechenland-Fans: Ab dem 23. Mai 2021 fliegt Sky Express von Dortmund nach Heraklion – und zwar immer dienstags und sonntags. Es ist die erste Strecke, die die griechische Airline ab dem Dortmund Airport bedient. Die Flüge seien bereits jetzt buchbar, wie man mitteilt. „Wir haben im vergangenen Jahr gesehen, dass die neu eingeführten Strecken auf die griechischen Inseln von Anfang an sehr beliebt waren. Deshalb freut es uns besonders, dass wir das Angebot nach Kreta in diesem Jahr mit Sky Express erweitern können“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing. Der Dortmunder Flughafen litt genauso unter den Folgen der Krise. Rund 1,2 Millionen Fluggäste nutzen den Airport im Jahr 2020 für ihre Reisen. Damit sank die Zahl der Passagiere am im Vergleich zum Rekordjahr 2019 um 55 Prozent. 

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Österreich verlängert Flugverbote und dehnt auf Brasilien aus

Die österreichische Regierung hat das für aus dem Vereinigten Königreich bzw. Südafrika kommende Passagierflugzeuge ausgesprochene Landeverbot erneut verlängert. Zusätzlich wurde nun auch Brasilien auf die Liste der unerwünschten Startländer gesetzt. Dies geht aus dem Notam A0170/21, das an Airlines und Piloten verteilt wurde, hervor. Die Maßnahme kommt zwar nicht überraschend, jedoch äußerte sich Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erst vor wenigen Tagen dahingehend, dass er den Bann von Nonstopflügen für wirkungslos hält. Er verwies unter anderem darauf, dass diese mittels Umstieg in einem anderen Staat sehr leicht umgangen werden können. Offensichtlich dürfte sich aber Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) durchgesetzt haben, denn die entsprechende Verordnung, auf der das Notam basiert, trägt seine Unterschrift. Derzeit sind die Flugverbote bis inklusive 8. Feber 2021 befristet. Es ist allerdings sowohl mit einer Verlängerung als auch mit der Ausdehnung auf weitere Staaten zu rechnen. Dem Vernehmen nach könnte Portugal bald auf die Liste gesetzt werden.

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Portugal schließt Grenze zu Spanien

Die Regierung Portugals untersagt seit Freitag das Überschreiten der Grenze zum Nachbarland Spanien. Die Maßnahme soll für vorerst zwei Wochen gelten. Innenminister Eduardo Cabrita erklärte, dass der Grenzübertritt in beide Richtungen nur in Ausnahmefällen erfolgen darf. Hintergrund der Grenzschließung ist die aktuelle Pandemiesituation in Portugal. Offiziellen Angaben nach breitet sich die britische Mutation des Coronavirus stark aus. Rund die Hälfte der Neuinfektionen in der Region Lissabon soll bereits diese Variante ausmachen. Verschiedene Staaten haben bereits Flug- und/oder Einreiseverbote verhängt. Deutschland prüft dies ebenfalls, mit einer Entscheidung ist am Freitag zu rechnen. Portugal selbst untersagt seit einigen Tagen den Flugverkehr mit Brasilien.

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Alitalia: Umsatz um 78 Prozent eingebrochen

Das Corona-Jahr 2020 setzte auch der insolventen Alitalia kräftig zu. Der Umsatz reduzierte sich um 78 Prozent auf 590 Millionen Euro. Im Jahr 2019 nahm der italienische Carrier noch 2,67 Milliarden Euro ein. Der Sonderverwalter teilte dem italienischen Parlament mit, dass auch die Anzahl der beförderten Passagiere stark eingebrochen ist. Alitalia hatte im Vorjahr 6,3 Millionen Fluggäste an Bord – ein Rückgang um 79,72 Prozent. Erst kürzlich griff der Staat dem angeschlagenen Carrier neuerlich mit 73 Millionen Euro unter die Flügel. Im April 2021 soll die Nachfolgegesellschaft Ita an den Start gehen. Die EU-Kommission verlangt von Italien, dass die Marke Alitalia künftig nicht mehr genutzt wird. Derzeit versucht die italienische Regierung die Bedenken der Wettbewerbshüter auszuräumen und hofft offensichtlich darauf, dass Ita unter der Traditionsmarke Alitalia fliegen kann. Die Flotte soll stark verkleinert werden, wodurch auch viele Slots frei werden. Auf jene in Rom und Mailand-Linate schielt mittlerweile der Billigflieger Ryanair.

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Air Corsica fliegt für Rhomberg nach Calvi

Der Reiseveranstalter Rhomberg Reisen bietet im Sommerflugplan 2021 die Destination Calvi ab Salzburg und Wien an. Die Charterflüge nach Korsika werden heuer mit von Air Corsica betriebenen Airbus A320 durchgeführt. Es sind sowohl Pauschalreisen als auch Flugtickets beim Veranstalter erhältlich. Die Verbindung soll im Zeitraum von 2. Mai bis Anfang Oktober 2021 bedient werden. Ab Memmingen und Altenrhein hat Rhomberg Reisen ebenfalls Calvi im Angebot. Ab diesen beiden Airports kommt der Embraer 170 der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples zum Einsatz.

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