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Luxair hängt Saarbrücken ab

Die Fluggesellschaft Luxair verzichtet ab März 2021 auf der Strecke Luxemburg-Hamburg auf den Zwischenstopp in Saarbrücken. Die Route wird künftig nonstop bedient. Das hat aber Folgen für den saarländischen Airport: Dieser verliert nicht nur die Route in die Hansestadt, sondern Luxair verlässt den Flughafen. Vor einiger Zeit stellte Luxair ab Saarbrücken die Berlin-Strecke ein. Diese wurde im Jänner 2020 von Danish Air Transport übernommen. Mit der bevorstehenden Aufgabe des Zwischenstopps zwischen Luxemburg und Saarbrücken zieht sich der Carrier gänzlich zurück. Der Airport entfernte zwischenzeitlich alle Luxair-Logos von der Homepage. Neu wird Luxair zweimal pro Woche von Luxemburg nach Heringsdorf fliegen. Der kleine Airport befindet sich auf Usedom, eine beliebte Urlaubsinsel in der Ostsee. Die Strecke soll mit DHC Dash 8-400 bedient werden. Ebenfalls neu im Luxair-Programm: Rostock-Laage.

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Salzburg: Ryanair streicht Dublin und London-Stansted

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Sommerflugplan 2021 die Präsenz auf dem Flughafen Salzburg reduzieren. Die Ziele London-Stansted und Dublin werden dem aktuellen Informationsstand nicht mehr reaktiviert. Damit verbleibt Palma de Mallorca, das ab 28. März 2021 angesteuert werden soll. Derzeit ist geplant, dass diese Route täglich mit Boeing 737-800 ex Palma bedient werden soll. Stansted und Dublin sollen zumindest im Sommer 2021 nicht bedient werden. Derzeit pausieren aufgrund der Corona-Pandemie sämtliche Ryanair-Strecken ab der Mozartstadt.

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Frachter-Wetlease: Spicejet flottet A330 und B767 ein

Die indische Billigfluggesellschaft nimmt im Rahmen von Wetlease-Verträgen zwei Frachtflugzeuge in die Flotte auf. Dabei handelt es sich um einen Airbus A330 und eine Boeing 767. Diese sollen unter der Marke „SpiceXpress“ betrieben werden. „Mit der neuesten Einführung will SpiceXpress, der Frachtarm der Fluggesellschaft, ihre Frachtflotte weiter stärken und gleichzeitig einen nahtlosen und sicheren Transport des COVID-19-Impfstoffs ermöglichen“, so das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Im Zuge der Corona-Pandemie ist der Lowcoster ins Cargogeschäft eingestiegen. Bislang setzte man überwiegend eigene Passagierflugzeuge, denen die Sitze entfernt wurden ein. Neun DHC Dash 8-400 wurden so in Frachter konvertiert. Weiters werden unter dem Brand SpiceXpress drei Boeing 737-700BDSF und zwei 737-800BCF betrieben. Im Rahmen eines Wetlease-Vertrags ist auch ein von Hifly Malta betriebener Airbus A340-300 auf Cargostrecken im Einsatz. Welcher Subunternehmer die Boeing 767 und den A330 betreiben wird, teilte Spicejet allerdings nicht mit. Man befinde sich noch in finalen Verhandlungen.

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Genf: Air Serbia nimmt Belgrad auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia beabsichtigt ab 1. März 2021 zwischen Belgrad und Genf zu fliegen. Vorerst soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag geflogen werden. Ursprünglich sollte die Route bereits im Vorjahr aufgenommen werden, wurde jedoch aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Air Serbia bedient in der Schweiz bereits Zürich. Mit der Aufnahme von Genf wird der Carrier in der Eidgenossenschaft zwei Ziele ansteuern. Im Sommer 2018 bediente die serbische Fluggesellschaft diese Route bereits als saisonale Sommerstrecke. Ab 1. März 2021 sollen Maschinen des Typs Airbus A319 eingesetzt werden.

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Air Belgium stellt den Flugbetrieb ein

Die belgische Regierung hat aufgrund der Corona-Pandemie ein Defacto-Reiseverbot, das nur wenige Ausnahmen vorsieht, erlassen. Dieses tritt am 27. Jänner 2021 in Kraft und wird zumindest bis zum 1. März 2021 andauern. Das hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr. Air Belgium teilte mit, dass der Flugbetrieb zwischen 30. Jänner 2021 und 1. März 2021 eingestellt wird. Bis 29. März 2021 will man jedoch noch fliegen, um insbesondere Personen, die sich momentan im Ausland im Urlaub befinden, nach Belgien zurückzubringen. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus den drei Airbus A340-300 mit den Registrierungen OO-ABA, OO-ABB und OO-ABD. Angeboten werden ab Charleroi die Ziele Fort-de-France, Pointe-à-Pitre sowie ab Brüssel-Zaventem Sir Seewoosagur Ramgoolam auf Mauritius.

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Teures WLAN: BA schließt Aufrüstung der Europa-Flotte ab

Das IAG-Konzernmitglied British Airways hat die WLAN-Aufrüstung jener Maschinen, die im Kurz- und Mittelstreckenverkehr eingesetzt werden, abgeschlossen. Zum Einsatz kommt das so genannte European Aviation Network von Immarsat, berichtet das Portal Simpleflying. Als Betreiber wird – genau wie bei Lufthansa, Swiss, Eurowings und Austrian Airlines – die Deutsche Telekom auftreten. Das System ist bei British Airways in den 124 Maschinen der Airbus-A320-Reihe verfügbar. Bei Konzernschwester Vueling läuft derzeit noch die Aufrüstung der Maschinen, ist jedoch auf vielen Airbus-Jets bereits verfügbar. Billig oder gar kostenlos ist die WLAN-Internetnutzung bei British Airways allerdings nicht. Eine Stunde kostet 4,99 Pfund-Sterling, vier Stunden schlagen mit 10,99 Pfund-Sterling zu Buche und für die gesamte Flugdauer werden 14,99 Pfund-Sterling fällig. Dafür erhält man allerdings nur das abgespeckte und gedrosselte Paket. Wer mehr Geschwindigkeit, beispielsweise für Streaming, haben möchte, muss 7,99 Pfund bzw. 17,99 Pfund bzw. 23,99 Pfund für die zuvor genannte Nutzungsdauer berappen. Passagiere, die das kostenpflichtige Wifi-Service nutzen, gehen einen Vertrag mit der Deutschen Telekom AG ein.

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Lufthansa kassiert künftig drei Euro für Kaffee

Die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines werden im Frühjahr 2021 in der Economy-Class auf Paid-Catering umstellen. Mit Ausnahme der AUA wird es jedoch weiterhin eine kostenlose Wasserflasche geben. Bei der österreichischen Fluglinie muss selbst dafür die Geldbörse gezückt werden. Lufthansa wird die Speisen und Snacks an Bord zwischen zwei und 12 Euro verkaufen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Im Bereich der Speisen kooperiert man mit Dean&David aus München. Zum Kauf angeboten werden unter anderem Salate, Bowls, Wraps und Sandwiches. Zubereitet werden diese von Gate Gourmet nach den Rezepten des Partners. Erhältlich sind diese ab eine Flugdauer von einer Stunde. Weiters werden diverse Kuchen, Snacks und Knabbereien anderer Hersteller angeboten. Das Angebot soll alle drei Monate überarbeitet werden. Im Bereich der Heißgetränke wird Lufthansa die Zusammenarbeit mit Dallmayr fortsetzen. Auch Pralinen sollen zum Kauf angeboten werden. Im Bereich der Kuchen wird Gate Gourment nach den Rezepten von Dallmayr produzieren. Ein Becher Kaffee soll ebenso wie Tomaten- oder Orangensaft drei Euro kosten. Voraussichtlich im Laufe des Sommerflugplans wird das neue Speisen- und Getränkeangebot auf Lufthansa Kurz- und Mittelstreckenflügen erhältlich sein. Bestellt wird direkt an Bord. Eine Wasserflasche und eine kleine Schokoladen-Überraschung werden kostenfrei gereicht, jedoch nicht bei der österreichischen Tochter Austrian Airlines.

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Frankreich: Testpflicht auch für EU-Passagiere

Wer nach Frankreich reisen möchte, muss nun einen negativen PCR-Test vorweisen. Dies gilt nun auch für alle Passagiere, die aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union einreisen wollen. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Damit dehnt Frankreich die „Testpflicht“ weiter aus, denn seit einiger Zeit müssen Fluggäste, die aus dem Nicht-EU-Ausland einreisen wollen, bereits einen negativen PCR-Testbefund vorlegen. Nun trifft es auch alle, die aus dem EU-Gebiet nach Frankreich wollen und zwar völlig unabhängig von der aktuellen Lange im Herkunftsland. Damit sollen „nicht notwendige Reisen“ weiter beschränkt werden. Österreich und Deutschland betrachten derzeit Frankreich als „Risikogebiet“. Das hat zur Folge, dass bei der Rückkehr eine Quarantäne blüht, sofern man nicht unter eine der vielen Ausnahmen fällt. Wie lange die Maßnahmen andauern werden, ist derzeit nicht absehbar.

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Tel Aviv: Israel macht Flughafen Ben Gurion weitgehend dicht

Seit Mitternacht ist der größte Flughafen Israels, Tel Aviv-Ben Gurion, weitgehend abgeriegelt. Der internationale Passagierflugverkehr soll bis voraussichtlich Ende Jänner 2021 eingestellt bleiben. Die Regierung um Premierminister Benjamin Netanjahu begründet den Schritt damit, dass man das „Einschleppen von Coronavirus-Mutationen verhindern will“. Vom Bann nicht erfasst sind Frachtflüge. Diese sollen weiterhin uneingeschränkt möglich sein. Im Passagierbereich sollen so wenige Ausnahmen wie möglich gemacht werden. Netanjahu sagte, dass man den Ben-Gurion-Flughafen „hermetisch abriegeln“ will. Vom Bann nicht erfasst sind Flüge, die innerhalb Israels durchgeführt werden. Auch der Eilat-Ramon-Airport ist weiterhin geöffnet, jedoch gibt es dort derzeit ohnehin keine internationalen Flüge. Die Regierung Israels ist der Ansicht, dass rund 40 Prozent der Neuinfektionen aus dem Ausland eingeschleppt wurden. Mit der Defacto-Schließung des größten Airports des Landes will man sich nun einige Zeit abschotten. Indes ist Israel jener Staat, der prozentual gesehen bereits die meisten Covid-19-Impfungen durchgeführt hat. Personen, die nicht über die Staatsbürgerschaft Israels verfügen, können seit fast einem Jahr nur mit Sondergenehmigung einreisen. Für Israelis gelten strenge Quarantänevorschriften.

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Griechenland verlängert harte Quarantäne-Regeln

Die derzeit besonders harte griechische Quarantäne-Regelung wird bis mindestens 8. Feber 2021 verlängert. Dies hat zur Folge, dass alle ankommenden Passagiere eine siebentägige Absonderung antreten müssen. Eigentlich wollte Griechenland die Vorschrift auslaufen lassen, doch man entschied sich wegen der Entwicklungen in anderen Staaten anders. Für Fluggäste, die in nächster Zeit nach Griechenland fliegen wollen, gilt es daher nachstehendes zu beachten: Bereits beim Boarding bzw. spätestens bei der Einreisekontrolle muss nebst dem PLF-Formular, das im Internet zu erstellen ist, ein negativer PCR-Testbefund vorgewiesen werden. Am griechischen Airport ist ein Schnelltest zu absolvieren. Dennoch ist anschließend eine einwöchige Isolation in einer Wohnung oder in der Ferienunterkunft einzuhalten. Österreich betrachtet Griechenland nicht mehr als Risikogebiet, so dass die Wiedereinreise in die Alpenrepublik ohne Auflagen möglich ist. Die Bundesrepublik Deutschland hat einige Regionen von der Liste der „Problemgebiete“ genommen. Hat man sich dort aufgehalten, so kann man ohne Test und Quarantäne nach Hause reisen.

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