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Hotels: Nächtigungen in Wien stark eingebrochen

Im März 2021 sind die Nächtigungszahlen in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien weiter massiv eingebrochen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat, der nur teilweise von der Corona-Pandemie betroffen war, reduzierten sich die Übernachtungen um 76,7 Prozent auf 88.000 Nächtigungen. Von Jänner bis März wurden insgesamt 216.000 Nächtigungen gezählt, was einem Minus von 91,5 Prozent entspricht. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Beherbergungsbetriebe steht derzeit für die Monate Jänner und Februar fest: 11,2 Millionen Euro bedeuten einen Rückgang um 89,8 Prozent. Wiens Beherbergungsbetriebe verzeichnen im heurigen März, in dem sie neuerlich durchgehend für Freizeitgäste geschlossen blieben, 88.000 Gästenächtigungen und damit ein Minus von 76,7 Prozent im Vergleich zum März 2020, der – anders als im Vorjahr – nur zur Hälfte in einem Lockdown lag. Den größten Anteil davon machen Nächtigungen aus Österreich aus (49.000, -44 Prozent), gefolgt von Deutschland (12.000, -84 Prozent) und Polen (2.600, -42 Prozent). Die weiteren Vorjahres-Top-10 Italien (1.200, -86 Prozent), USA (1.000, -93 Prozent), Schweiz (1.300, -82 Prozent), Großbritannien (900, -95 Prozent), Frankreich (900, -92 Prozent), Russland (1.000, -93 Prozent) und Spanien (600, -96 Prozent) haben die Marke von 1.000 Nächtigungen nur knapp übertroffen bzw. sie knapp unterschritten. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden insgesamt 216.000 Übernachtungen gezählt, um 91,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im März waren rund 34.000 Hotelbetten in Wien verfügbar, das waren Lockdown-bedingt rund 31.000 Betten (-47,8 Prozent) weniger als im März 2020. Die durchschnittliche Bettenauslastung betrug 6,9 Prozent (3/2020: 17,5 Prozent), jene der Zimmer rund 9 Prozent (3/2020: rund 23 Prozent). In

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Kein Kommentar: AUA-Chef vor Wechsel zu SAS?

In skandinavischen Medien wird unter anderem Austrian-Airlines-Chef Alexis von Hoensbroech als möglicher Nachfolger für den scheidenden SAS-CEO Rickard Gustafson genannt. Dieser wird im heurigen Sommer aus seinem Amt ausscheiden. Weiter Kandidaten, die sich laut lokalen Berichten auf der Shotlist für den Chefsessel der SAS befinden sollen, sind: Alex Cruz und Anko van der Werff. Der Vertrag des Austrian-Airlines-Generaldirektors wurde erst kürzlich bis 2026 verlängert. Ob Alexis von Hoensbroech tatsächlich die österreichische Lufthansa-Tochter verlassen will oder nicht, wollte der Carrier nicht kommentieren. Die neue Konzernsprecherin schrieb auf Anfrage lediglich, dass „wir zu Personalspekulationen grundsätzlich keine Stellung beziehen“. Vor der Corona-Pandemie wurden Lufthansa Ambitionen nachgesagt, dass man das skandinavische Star-Alliance-Mitglied übernehmen will.

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Orly: Transavia soll Ryanair & Co Paroli bieten

Aufgrund der neuerlichen Staatshilfe muss Air France am Flughafen Paris-Orly einige Slots abgeben. Dieser Airport ist auch eine wichtige Basis der Billigtochter Transavia France, die nun laut Konzernchef Ben Smith gegen mögliche Wettbewerber in Position gebracht werden soll. An den Slot-Paaren, die abgetreten werden müssen, haben Konkurrenten wie Wizzair, Vueling und Ryanair bereits Interesse angemeldet. Vorsorglich hat der irische Lowcoster bereits im Dezember 2020 die Basis in Beauvais reaktiviert. Während einer Onlinekonferenz gab sich Smith gelassen und meinte, dass man dem Mitbewerb mit Hilfe von Transavia France das Leben schwermachen wird. Man habe mit dem Lowcoster ein „ideales Instrument“ hierfür. Die Wahrscheinlichkeit, dass Start- und Landerechte an den konzerneigenen Billigflieger gehen werden, ist äußerst gering. Transavia ist einer der größten Anbieter in Paris-Orly und Air France will an diesem Airport zunehmend auf den Lowcoster verlagern. Diesbezüglich wurde bereits vor der Corona-Pandemie eine Einigung mit den Gewerkschaften erzielt.

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Ryanair plant 56 wöchentliche Flüge ab Memmingen

Ab Memmingen will Ryanair in der laufenden Sommerflugplanperiode 56 wöchentliche Flüge zu 23 Destinationen anbieten. Darunter befinden sich vier neue Ziele, die im Juli 2021 aufgenommen werden sollen: Lappeenranta, Rhodos, Korfu, und Zagreb (ab September 2021). Der irische Konzern geht davon aus, dass die Nachfrage mit dem Fortschreiten der Impfungen anziehen wird. Auch ist man der Ansicht, dass die derzeit noch bestehenden Reisebeschränkungen rechtzeitig vor den Sommerferien 2021 aufgehoben werden. „Mit der Fortsetzung der Impfprogramme in den kommenden Monaten, wird das Flugaufkommen stark ansteigen und wir freuen uns, unseren Sommerflugplan 21 ab Memmingen mit 56 wöchentlichen Flügen und 23 Zielen bekannt zu geben, darunter vier neue Routen nach Lappeenranta, Rhodos, Korfu und Zagreb“, so Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair.

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Michael O’Leary rechnet mit starkem Sommergeschäft

Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary ist der Ansicht, dass sich die Luftfahrtbranche rasch erhohlen wird. Der von ihm geleitete Konzern könnte sogar im laufenden Geschäftsjahr, das am 1. April 2021 begonnen hat, einen kleinen Gewinn schreiben. Allenfalls jedoch einen „geringen Verlust“. Dies führt der Manager im Gespräch mit Financial Times auch darauf zurück, dass die Ryanair Group während der Corona-Pandemie die Kosten drastisch senken konnte. Zum Teil ging dies zu Lasten des Personals, da in vielen Ländern Paycuts gemacht wurden. Auch verhandelte man Tarifverträge neu und drehte damit an der Lohnschraube. Gegenüber dem Medium sagte Michael O’Leary, dass die Anzahl der wöchentlichen Neubuchungen auf etwa 700.000 angestiegen ist. Im März lag man bei etwa 400.000 pro Woche. Im direkten Vergleich mit der Zeit „vor Corona“ sind die Zahlen jedoch unterirdisch schlecht, denn gelegentlich ist es dem Carrier – zum Beispiel bei Werbeaktionen – gelungen so viele Neubuchungen an nur einem Tag an Land zu ziehen.

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Israir fliegt nicht mehr am Sabbat

Die Fluggesellschaft Israir wird künftig nicht mehr am Sabbat fliegen. Davon sind sämtliche Flüge ab Freitagnachmittag bis Samstagabend betroffen. Bereits vor einigen Wochen wurde diese Maßnahme angekündigt, jedoch hieß es damals, dass es nur temporär aufgrund der Corona-Pandemie sein soll. Hinter der nun endgültigen Änderung dürfte stecken, dass das Unternehmen neue Eigentümer hat und diese den Sabbat beachten wollen. Die Folge daraus ist, dass Israir während der wöchentlichen „Flugpause“ auch keine Inlandsflüge zwischen Tel Aviv und Eilat anbieten wird. Ebenso betroffen sind sämtliche internationale Verbindungen. Der Flugbetrieb soll jeweils freitags gegen Nachmittag in eine Pause treten. Die Wiederaufnahme erfolgt jeweils an Samstagen nach Sonnenuntergang. Dieser Zeitpunkt markiert auch das offizielle Ende des Sabbats. Zuvor führte Israir am Ruhetag etwa zehn Prozent des regulären Angebots durch.

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Dortmund: Eurowings kündigt Rhodos an

Die Lufthansa-Tochter Eurowings kündigt mit Rhodos ein weiteres neues Ziel ab Dortmund an. Die griechische Insel soll ab 2. Juli 2021 an den Verkehrstagen Montag und Freitag angesteuert werden. Der Carrier stationiert in Dortmund zwei Flugzeuge. Neben München, Split und Mallorca, fliegt die Airline ab Juni auch nach Alicante, Kavala, Malaga, Heraklion, Neapel und Catania. Im Sommer 2021 liegt der Fokus auf touristischen Zielen. Der Mitbewerber Wizz Air kündigte ebenfalls zahlreiche neue Routen ab Dortmund an, so dass mit einem starken Wettbewerb zu rechnen ist.

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Aero Friedrichshafen 2021 ist endgültig abgesagt

Die Luftfahrtmesse Aero Friedrichshafen wird heuer nicht stattfinden. Zunächst wurde die Veranstaltung in den Juli 2021 verschoben, jedoch gaben nun die Initiatoren bekannt, dass die General Aviation Messe nicht durchgeführt wird. Als Begründung gaben die Veranstalter unter anderem an, dass die Corona-Verordnung des deutschen Bundeslands Baden-Württemberg die Durchführung nicht möglich mache. Man konzentriert sich daher auf die Aero 2022, die von 27. bis 30. April 2022 stattfinden soll. Auch andere Luftfahrtmesse, darunter die Paris Air Show, sind für 2021 abgesagt.

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Auswärtiges Amt: Indien-Urlauber sollten sich auf die Heimreise machen

Die deutsche Regierung ruft Indien-Touristen zurück. Sie sollen zumindest eine temporäre Rückkehr „bis zur Stabilisierung der medizinischen Versorgungslage“ in Erwägung ziehen. Denn das Infektionsgeschehen im Land habe utopische Maße angenommen. Das indische Gesundheitssystem und vor allem der Zugang zu intensivmedizinischer Versorgung seien dadurch massiv eingeschränkt. Grund dafür könnte eine hochinfektiöse Doppelmutante des Coronavirus sein. Erste Einschätzungen von Experten deuten darauf hin, dass es sich hierbei um eine besonders ansteckende Variante handeln könnte. Das Land registriere aktuell rund 260.000 Neuinfektionen an einem Tag, wie reisevor9.de berichtet.

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Laudamotion: OLG Wien erklärt 19 Klauseln für unzulässig

Das Oberlandesgericht (OLG) Wien erklärte 19 Klauseln der Allgemeinen Beförderungsbedingungen von Laudamotion für gesetzwidrig. Das Urteil ist rechtskräftig. Ein zentraler Punkt der Beanstandungen betrifft Klauseln, die es den Reisenden erschweren sollen, ihre Rechte gegen Laudamotion durchzusetzen. Eine sah zum Biespiel vor, dass die Reisenden ihre Ansprüche auf Ausgleichszahlung – beispielsweise bei verspäteten Flügen – selber geltend machen müssen und nicht an beauftragte Einrichtungen abtreten dürfen. Für das Oberlandesgericht Wien werden Reisende dadurch gröblich benachteiligt. Das OLG Wien bemängelte ebenfalls, dass Beanstandungen in vorgeschriebener Form, nämlich per Mail, Fax oder über ein Online-Beschwerdeformular einzubringen sind. „Die Verwendung bestimmter Formulare kann zwar empfohlen werden, jedoch darf das nicht dazu führen, dass ein Unternehmer Verbraucherbeschwerden in Form eines Briefes ablehnen darf“, so Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. Änderung der Flugzeiten Kritisch sah das Gericht auch, dass Flugzeiten ohne irgendwelche Einschränkungen beliebig geändert werden konnten. Für Verbraucher war nicht abschätzbar, unter welchen Umständen und in welchem Ausmaß eine Änderung der Abflugzeiten erfolgen konnte. Laut Urteil stellt dies ein unzulässiges Leistungsänderungsrecht von Laudamotion dar. Weitere unzulässige Klauseln betreffen unter anderem Haftungsbeschränkungen oder unbestimmte Lagergebühren für nicht abgeholte Gepäckstücke. Das Urteil im Volltext gibt es auf www.verbraucherrecht.at.

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