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Deutsche Regierung pocht auf „Protz-Terminal“ am BER

Die deutsche Bundesregierung braucht ein „repräsentatives Regierungsterminal“ am Flughafen Berlin-Brandenburg. Koste es was es wolle, es muss einfach her. Man hält am Bau dieser Super-VIP-Abfertigungsanlage eisern fest, geht aus einer Anfragebeantwortung im Bundestag hervor. Doch ähnlich wie beim „zivilen BER“ gibt es auch beim Regierungsterminal massive Bauverzögerungen. Dieses sollte eigentlich schon seit 2011 in Betrieb sein, doch wenn es um Flughäfen in Berlin geht, dann geht alles ein kleines bisschen langsamer. Zuletzt drängte auch die BER-Gesellschaft auf einen anderen Standort, denn man befürchtete Platzprobleme. Zunächst sah es auch danach aus als würde die Regierung auf ihren repräsentativen „Protzbau“, wie in Berlin gescherzt wird, verzichten. Projektkosten haben sich schon verdreifacht Nun hat man aber einen anderen Standort auserkoren und pocht wieder auf das Regierungsterminal. Zwar hat man für rund 70 Millionen Euro ein Interimsgebäude errichtet, doch das ist dem Bund einfach zu wenig. Man will ein repräsentatives Gebäude und keine Übergangslösung ala Tegel-C haben. Die ehemaligen Schönefeld-Gebäude, die Mitte Feber 2021 für voraussichtlich ein Jahr vom Netz gehen sollen, sind nun im Fokus der Regierung. Diese könnte man plattmachen und dort den „repräsentativen Bau“ errichten. Allerdings ist völlig unklar wie lange die BER-Gesellschaft am Terminal 5 festhalten wird. Wann die Regierung ihr Luxus-Gebäude errichten wird, hängt also davon ab wann die BER-Gesellschaft die alten Schönefeld-Terminals endgültig räumt. Im Jahr 2019 wurden für den Abriss und den Neubau schon 344 Millionen Euro im Bundesbudget eingeplant. Die geplanten Baukosten haben sich also seit Anfang der 2000er Jahre bereits verdreifacht. Baubeginn soll nun in

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Nürnberg: Ural Airlines fliegt 14 Tonnen Schnelltests ein

Mit einem Airbus A320neo brachte die russische Fluggesellschaft Ural Airlines rund 14 Tonnen Corona-Schnelltests von China nach Nürnberg. Eingesetzt wurde die VP-BOP, die eigentlich ein Passagierjet ist, jedoch aufgrund der erhöhten Cargo-Nachfrage auch als Frachter herangezogen wird. Laut Flughafen Nürnberg wurden die Antigen-Tests von einem fränkischen Hersteller und Anbieter von Medizintechnik bestellt. Der Airport betont in einer Aussendung, dass man trotz des geringen Passagieraufkommens rund um die Uhr betriebsbereit ist, damit wichtige Ambulanz-, Rettungs- und Frachtflüge für die Metropolregion Nürnberg durchgeführt werden können.

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Covid-Flugausfälle: APF holte schon über 1,1 Millionen Euro zurück

Seit der ersten Annullierungswelle von Flügen aufgrund der Covid-19-Pandemie, hält die Einreichung von Schlichtungsanträgen zu Ticketerstattungen die Experten der Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF) in Atem. Bis Ende Jänner 2021 habe die apf insgesamt über 1.800 Schlichtungsverfahren mit Corona-19-Bezug abgeschlossen und im Zuge dessen insgesamt mehr als 1,1 Millionen Euro an Erstattungen für Betroffene erwirkt. Dabei würden nur neun Verfahren noch nicht abgeschlossen, weil sich die Unternehmen weigern zu zahlen. Hier würden weitere rechtliche Schritte geprüft. Die Beratungs-Agentur warnt zudem vor der Buchung beim Reiseveranstalter. Denn Flugunternehmen hätten eine gesetzliche Mitwirkungspflicht bei den Verfahren der APF und würden dieser in den allermeisten Fällen auch nachkommen. Diese fehlt etwa bei Online-Buchungsplattformen. Das würde immer wieder zu Problemen bei der Rückerstattung von Ticketkosten führen. Daher rät die APF Passagieren unbedingt dazu, direkt bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu buchen.  „Grundsätzlich gilt: Wird ein Flug durch das Flugunternehmen gecancelt, haben betroffene Passagiere gemäß EU-Fluggastrechteverordnung das Recht auf Erstattung des vollen Ticketpreises. Kommt das Unternehmen seiner Verpflichtung nicht nach, kann bei der APF – soweit der geplante Flug im Zuständigkeitsbereich liegt – ein Schlichtungsantrag eingereicht werden“, so Maria-Theresia Röhsler, Leiterin der APF. Dabei sei der Service für Passagiere immer kostenlos und provisionsfrei – und zwar unabhängig vom Ausgang des Verfahrens.

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Fraport schließt Großprojekt ab

Der Flughafenbetreiber Fraport hat die Modernisierung von 14 griechischen Flughäfen drei Monate früher fertiggestellt als geplant. Dies teilte am Mittwoch der Chef von Fraport Griechenland Alexander Zinell mit. Es seien 440 Millionen Euro investiert worden. Fünf Flughäfen haben nun ein völlig neues Gebäude bekommen, darunter die Airports der Inseln Lesbos, Kefalonia und Mykonos. Zudem wurden bei zwölf Flughäfen die Landebahnen modernisiert und ausgebaut. Es seien auch moderne Sicherheitssysteme installiert worden. Modernisiert und verdoppelt wurden zudem die Anlagen des Flughafens der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki. Griechenland verfüge nun über 14 moderne Flughäfen und sei damit „für den Neustart der Tourismusindustrie“ bereit, erklärte Zinell. Fraport hatte im April 2017 offiziell den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen übernommen. Die Vergabe der Konzessionen über die Dauer von 40 Jahren gilt als eines der größten Privatisierungsprojekte im damals völlig überschuldeten Griechenland. Athens Privatisierungsfonds hätte dafür 1,234 Milliarden Euro kassiert, wie news.gtp.gr berichtet.

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Slowakei schickt alle Einreisenden in Quarantäne

Die slowakische Regierung macht Nägel mit Köpfen. Die Slowakei verschärft ab Montag kommender Woche ihre Grenzpolitik. Laut einem Regierungsbeschluss werden restlos alle Personen, die aus dem Ausland einreisen, verpflichtend eine 14-tägige Quarantäne antreten müssen, verkündete Gesundheitsminister Marek Krajci heute in Bratislava. Und zwar ausnahmslos alle – auch Menschen, die aus „sicheren Ländern“ ankommen, so Krajci. Ab Montag werden zudem staatliche Einrichtungen angeboten, in denen Einreisende ihre Isolationszeit verbringen können. Frühestens am achten Tag könne die Quarantäne durch ein negatives Testergebnis vorzeigt beendet werden, so der ORF. Sollte es die Situation erfordern, könnten die Regeln noch strikter gestaltet werden, warnte Krajci. Infrage komme auch eine rein staatliche Pflicht-Quarantäne. Einzig und allein Pendler bleiben von diesen einschneidenden Maßnahmen weitestgehend verschont. Allem Anschein nach werden sie für die Einreise weiterhin einen negativen Covid-19-Test benötigen, der nicht älter als sieben Tage ist.

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Regierung schickt Air Namibia in die Liquidation

Die Fluggesellschaft Air Namibia ist am Ende. Der Flugbetrieb wurde am Donnerstag eingestellt und laut Regierung soll das Unternehmen, das rund 75 Jahre lang in der Luft war, liquidiert werden. Betroffene Passagiere sollen sich für mögliche Erstattungsansprüche bei der Airline melden. Das staatliche Luftfahrtunternehmen beschäftigt derzeit 636 Mitarbeiter, die eine Abfindung erhalten sollen. Die Aussichten auf neue Jobs sind allerdings angesichts der momentanen Coronakrise nicht gerade rosig. Am Donnerstag wollen Vertreter von Air Namibia, der Gewerkschaft und der Regierung zusammentreffen und weitere Details der Liquidation besprechen. Hintergrund der Schließung ist, dass die Fluggesellschaft Anfang des Monats vor dem Höchstgericht Namibias einer Klage des Leasinggebers Challengair unterlegen ist. Verhandelt wurde über ausstehende Leasingraten für eine Boeing 767-300ER. Die Forderungen gehen bis in das Jahr 1998 zurück. Letztlich einigte man sich darauf, dass eine Summe in der Höhe von 9,9 Millionen Euro in Raten bezahlt wird. Die erste Teilzahlung in der Höhe von fünf Millionen Euro ist am 18. Feber 2021 fällig. Jedenfalls ist die Regierung mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und da die staatliche Air Namibia ohnehin finanziell angeschlagen ist, entschied man sich für die Liquidation. Finanzminister Ipumbu Shiimi bezifferte den Kapitalbedarf mit rund 461,6 Millionen U.S.-Dollar. Diese Summe will man den Steuerzahlern nicht zumuten. Die Flotte von Air Nambia bestand zuletzt aus drei Airbus A319, zwei A330-200, vier Embraer 135 und einer inaktiven Boeing 737-500. Die Langstreckenjets werden von Castlelake geleast. Ein Airbus A319 wird von Deucalion Aviation Funds geleast. Die anderen Maschinen befinden sich im Eigentum der Fluggesellschaft.

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Adria Airways: Markenrechte für nur 33.000 Euro verkauft

Nach mehreren Anläufen ist des dem Insolvenzverwalter gelungen die Marke Adria Airways zu verkaufen. Der Erlös ist aber nicht sonderlich hoch, denn laut offizieller Mitteilung wurden nur 33.000 Euro eingenommen. Ziemlich wenig für ein einst stolzes Brand. Doch gerade der Ruf, den Adria Airways in den letzten Jahren der Existenz genossen hat, dürfte sich äußerst negativ auf den Kaufpreis der Markenrechte ausgewirkt haben. Der Pleite-Carrier und der mittlerweile in der Versenkung verschwundene deutsche Eigentümer sorgten regelmäßig für negative Schlagzeilen. Daher ist es auch gar nicht verwunderlich, dass der Insolvenzverwalter gleich mehrere Anläufe unternehmen musste, um einen Käufer für das Brand zu finden. Das Mindestgebot wurde wiederholt abgesenkt und nun schlug ein nicht näher genannter Bieter zum Preis von 33.000 Euro zu. Der zuletzt abermals reduzierte Rufpreis war 10.000 Euro. Vor der letzten Reduktion erhielt man übrigens überhaupt keine Gebote.

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Frankfurt: ANA legt Sonderflüge nach Nagoya auf

Die japanische Fluggesellschaft ANA wird im März 2021 zwei Rotationen zwischen Nagoya und Frankfurt am Main durchführen. Zielgruppe sind im Ausland arbeitende oder studierende Japaner, denn die Einreise- und Quarantänebestimmungen sind hart. Der Flug NH 1916 wird für den 14. und den 21. März 2021 angeboten. Zum Einsatz kommt dafür eine Boeing 777-300. Der Flug startet in Frankfurt um 18:00 Uhr und erreicht den Flughafen Chubu bei Nagoya um 13:30 Uhr des Folgetages. Weiters konnten für die Monate Februar und März 2021 zusätzliche Flüge aufgelegt werden. Das Angebot wird auf Flügen von Tokio nach Bangkok und Manila ausgebaut und um einzelne weitere Flugverbindungen vornehmlich in die Chubu-Region ergänzt. Zum Beispiel ab Los Angeles, San Francisco, Chicago – und eben aus Frankfurt.

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Jänner 2021: 86 Prozent weniger Reisende in Zürich

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Jänner 2021 von 287.767 Passagieren genutzt. Damit verzeichnete der größte Airport der Schweiz im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat einen Rückgang von 86 Prozent. Die Anzahl der lokalen Fluggäste sank im Jänner 2021 um 84,5 Prozent auf 229.080 Reisende. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 19,7 Prozent (-11.4 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die Zahl der Umsteiger sank um 91,6 Prozent auf 56.342. Gezählt wurden auch um 73 Prozent weniger Flugbewegungen. Durchgeführt wurden 5.553 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Auslastung der Maschinen lag mit 79,4 Reisenden um 34,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Ladefaktor verschlechterte sich um 26,3 Prozentpunkte auf 45,6 Prozent. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Jänner 23.685 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Rückgang von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

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Abha: A320 von Flyadeal nach Beschuss in Brand

Am Mittwoch wurde auf dem Flughafen Abha in Saudi-Arabien ein Airbus A320 von Flyadeal beschossen. Die Maschine befand sich auf dem Boden, geriet jedoch in Brand. Offizielle Stellen behaupten, dass schiitische Rebellen für die Tat verantwortlich sein sollen. Betroffen ist die HZ-FAB, die ihren vorerst letzten kommerziellen Flug am 10. Feber 2021 als F34512 von Dammam nach Abha absolvierte. Es ist unklar, ob sich zum Zeitpunkt des Brandes Personen an Bord der Maschine befunden haben. Vermutet wird, dass für den Angriff Drohnen eingesetzt wurden.

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