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Lufthansa: Spohr verkündet Aus für A340-600

Die vierstrahligen Airbus A340-600 wird Lufthansa dem aktuellen Planungsstrand nach nicht mehr in den Liniendienst stellen. Dies erklärte Konzernchef Carsten Spohr während der jüngsten Eurocontrol-Veranstaltung. Die 17 Maschinen befinden sich bereits seit längerer Zeit in Spanien in einem so genannten Long-Time-Storage. Spohr stellte nun klar, dass die Vierstrahler kein Comeback bei Lufthansa haben werden. „Wir haben vierstrahlige Flugzeuge herausgenommen und die gesamte A380-Flotte gegroundet. Wir haben die A340-600 herausgenommen und planen nicht sie wieder in die Luft zu bringen. Es gibt also eine bedeutende Flottenmodernisierung durch die Tatsache, dass wir jetzt eine kleinere Fluggesellschaft sind und daher unsere Flotte aufgrund der reinen Mathematik dahinter schneller modernisieren können“, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Unklar ist die Zukunft der 17 Airbus A340-300. Diese sollen laut dem Kranich-Generaldirektor zumindest vorerst in Betrieb bleiben bzw. bei Bedarf reaktiviert werden. Das Durchschnittsalter dieser Teilflotte beträgt 21,3 Jahre.

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Wien testet elektrischen Flugzeugschlepper

Am Wiener Flughafen kommt ab sofort probeweise ein elektrisch angetriebener Flugzeugschlepper zum Einsatz. Es handelt sich um das Modell „Bison E620“, mit dem Maschinen bis zu 260 Tonnen, beispielsweise Boeing 777, 767 und 737, die Airbusmodelle A350 und A320, sowie Embraer-Jets, geschleppt und gepusht werden können. Laut Flughafen Wien AG sind bereits rund 400 Elektrofahrzeuge im Einsatz. Dabei handelt es sich unter anderem um Autos, Catering-Hubwagen und Gepäckfahrzeuge. Nun testet der Airport auch einen elektrisch angetriebenen Flugzeugschlepper aus dem Hause Goldhofer. Dieser soll etwa zwei Monate lang getestet werden. Anschließend will der Vorstand über weitere Anschaffungen entscheiden. „Die krisenbedingt verkehrsarme Zeit nutzen wir, um weitere Maßnahmen zu entwickeln, wie wir den CO2-Ausstoß des Flughafen-Betriebs weiter reduzieren können. Wir haben einen Großteil unserer Vorfeld-Fahrzeugflotte schon auf Elektromobilität umgestellt, rund 400 E-Fahrzeuge sind hier bereits im Einsatz. Der neue E-Schlepper ist ein großer Fortschritt auf diesem Weg. Schleppfahrzeuge benötigen sehr hohe Leistung – entspricht das Fahrzeug unseren Anforderungen, ist vorgesehen, auch diese Geräte verstärkt einzusetzen“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Peoples verlängert Flugpause bis 28. März 2021

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples verlängert die Flugpause der Linienverbindung Altenrhein-Wien bis zum 28. März 2021. Das Unternehmen begründet den Schritt mit den behördlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Diese würden dazu führen, dass die Nachfrage auf unverändert niedrigem Niveau stagniert. Die OE-LMK, das einzige Flugzeug des Carriers, ist derzeit auf dem Flughafen Wien-Schwechat abgestellt. Peoples strebt die Wiederaufnahme des Linienflugverkehrs mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 an.

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2020: Volotea will 90,7 Prozent Auslastung erreicht haben

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea will im Vorjahr mit 90,7 Prozent eine vergleichsweise äußerst hohe Auslastung erzielt haben. Der Carrier führte im Vergleich mit 2019 um 49 Prozent weniger Flüge durch. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass der rasche Fokus auf Inlandsflüge das Rezept zum Erfolg war. So wurden 86 Prozent der Flüge innerhalb der jeweiligen Länder, in denen Volotea tätig ist, durchgeführt. Befördert wurden laut Medienmitteilung 3,8 Millionen Passagiere. „Wir sind sehr stolz auf diese Zahlen, angesichts des aktuellen Kontextes sehr positiv. Die Zuverlässigkeit und Flexibilität von Volotea sowie die Fähigkeit, in Rekordzeit ein brandneues inländisches Netzwerk anzubieten, waren entscheidend. Diese Ergebnisse, die zu dem im Sommer unterzeichneten Konsortialkredit in Höhe von 150 Millionen Euro hinzukommen, helfen Volotea, in einer starken Position in das Jahr 2021 einzutreten, um von der erwarteten Belebung des Kurzstrecken-Freizeitverkehrs im Frühjahr / Sommer zu profitieren, wenn die Impfung voranschreitet“, so Volotea-Chef Carlos Muñoz. Der Billigflieger will heuer wieder expandieren. Dazu flottet man fünf Airbus A320 ein, wobei die erste Einheit bereits in Ostrava lackiert wurde. Auch sollen weitere A319 zur Flotte stoßen. Allerdings beendete man zwischenzeitlich den Betrieb der Boeing 717. Volotea war Europas letzter Betreiber dieses Musters. Die Volotea-Zahlen auf einen Blick: Anzahl Fluggäste: 3,8 Millionen durchgeführte Flüge: 30.600 (-49 Prozent) Ladefaktor: 90,7 Prozent Anzahl der Strecken: 293

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Wien: Zoll ertappt Schmuggler mit 74 Chamäleons

Die Beamten der Zollstelle am Flughafen Wien-Schwechat konnten am 20. Jänner 2021 einen 56-jährigen Mann aufgreifen, der 74 artengeschützte Chamäleons in einem Koffer versteckt nach Österreich schmuggeln wollte. Zwei der Tiere waren zum Zeitpunkt der Kontrolle bereits verendet. Laut Mitteilung des Finanzministeriums kam der Passagier aus Tansania und stieg in Addis Abeda um. Er wählte den so genannten „grünen Kanal“ und wurde von den anwesenden Zollbeamten routinemäßig kontrolliert. Da das Durchleuchten des Gepäckstücks ein verdächtiges Bild ergeben hat, wurde der Koffer geöffnet und intensiver untersucht. So fanden die Zöllner mehrere Verstecke wie Socken und Plastikdosen, in denen sich insgesamt 74 artengeschützte Chamäleons befanden. Die Boxen wurden daraufhin umgehend von der Zollfahndung in den Tiergarten Schönbrunn transportiert und dort von Reptilienexperten des Tiergartens geöffnet. Von den 74 Tieren waren zwei bereits tot und sind offenbar während des Transports von Tansania nach Österreich verendet. Die überlebenden Chamäleons wurden im Tiergarten Schönbrunn untersucht und versorgt. Bei den Tieren handelt es sich sowohl um Jungtiere im Alter von nur einer Woche als auch um erwachsene Chamäleons. Sie stammen den Experten des Tiergartens zufolge aus dem Usambara-Gebirge, eine momentan sehr regenreiche und kühle Region in Tansania. Die Reptilien werden nun in Terrarien untergebracht, die ihre speziellen Bedürfnisse wie hohe Grundfeuchtigkeit sowie eine luftige und kühle Umgebung erfüllen. Den Ermittlungen zufolge waren die Tiere für den tschechischen Markt bestimmt und sollten dort weiterverkauft werden. Der Schwarzmarktwert beträgt rund 37.000 Euro. „Die wichtige Arbeit des Zolls trägt auch regelmäßig dazu bei, Tierleid zu beenden und skrupellosen Tierschmugglern

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German Airways schafft weitere Pilatus PC-12 an

Die Fluggesellschaft German Airways (vormals: WDL Aviation) will künftig im Geschäftsreisesegment verstärkt mitmischen. Die Flotte wird daher um eine weitere Pilatus PC-12 erweitert. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde mit Air Alliance in Köln unterzeichnet. Die Auslieferung ist für Sommer 2021 vorgesehen. Die Flotte von German Airways besteht derzeit aus fünf Embraer 190 und einer Pilatus PC-12. Die Neuauslieferung soll – im Gegensatz zum bereits vorhandenen Turbopropflugzeug – die Livery des Unternehmens tragen. Die kleineren Maschinen sollen für Charterflüge für Privatpersonen und Geschäftsreisende verwendet werden.

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Verschärfung: Deutschland teilt die Welt neu ein

Das deutsche Robert-Koch-Institut teilt nun die Welt in vier Kategorien ein. Künftig gibt es „Virusvarianten-Gebiete“, „Hochinzidenzgebiete“, Risikoinzidenzgebiete“ und Staaten, die nicht mehr als Risikogebiete gelten. Die deutsche Bundesregierung hat zwischenzeitlich beschlossen, dass für die Einreise aus „Virusvarianten-Gebieten“ und „Hochinzidenzgebieten“ abermals verschärfte Einreise- und Quarantänebestimmungen gelten. Beispielsweise muss zwingend ein negativer Coronatest vorgewiesen werden und eine Absonderung angetreten werden.

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Krisenvertrag: Edelweiss und Gewerkschaft einig

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss konnte sich mit der Pilotengewerkschaft Aeropers auf eine Krisentarifvereinbarung einigen. Diese verlangt den Flugzeugführern einiges ab, jedoch wäre klar gewesen, dass diese „einen substanziellen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten müssen“, so Kilian Kraus, Präsident des Pilotenverbands. Die Kurzarbeit soll so lange wie möglich fortgeführt werden. Sollte diese nicht mehr zur Verfügung stehen und Edelweiss zu viele Flugzeugführer haben, so wird deren Arbeitspensum bei reduziertem Bezug auf Teilzeit zurückgefahren. Dies setzt allerdings voraus, dass die Nachfrage noch deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie liegt. Aufgrund von Zugeständnissen werden die Piloten in dieser Phase generell weniger Lohn erhalten als auch die Einzahlungen in die Pensionskasse werden reduziert. In Phase Drei sollen die Flugzeitenregelungen aus dem Gesamtarbeitsvertrag angepasst werden und somit der Einsatz der Flugzeugführer länger und flexibler erfolgen. Auch verzichten die Piloten temporär auf Urlaubstage. Die Maßnahmen sollen bis vorerst Ende 2023 gelten. Im Anschluss soll der bestehende Gesamtarbeitsvertrag bis Mitte 2024 gelten. Das Verhandlungsergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Mitglieder. Diese werden in Kürze zur Abstimmung aufgerufen. Nehmen diese die Krisenvereinbarung an, so soll sie zeitnah in Kraft treten. Bei der Konzernschwester Swiss gibt es laut Aeropers noch keinen Durchbruch. Man befinde sich noch mitten in den Verhandlungen, konnte jedoch noch keine nennenswerten Fortschritte erzielen. Kraus verweist in diesem Zusammenhang auf die nächsten Gesprächstermine.

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Finnair: Kein Boarding ohne negativem Coronatest

Ab Montag wird Finnair die Flüge vom Vereinigten Königreich und von Irland als nach Finnland wiederaufnehmen. Die Luftfahrtbehörde Traficom erteilte die entsprechende Genehmigung. Ab 28. Jänner 2021 müssen alle Personen, die auf dem Luftweg nach Finnland einreisen wollen, vor dem Abflug einen negativen Coronabefund vorweisen. Personen, die Covid-19 bereits überstanden haben, können auch einen Nachweis darüber vorweisen. Ausgenommen von der Verpflichtung sind lediglich Reisende, die in Helsinki umsteigen, jedoch nicht einreisen. Finnair teilte mit, dass am Check-In bzw. am Gate überprüft wird, ob ein negativer Testbefund oder ein Nachweis über eine überstandene Erkrankung vorhanden ist. Gegebenenfalls wird das Einsteigen verweigert. „Diese Anforderung ergänzt unsere anderen umfassenden Maßnahmen an Bord und auf Flughäfen, um ein sicheres Reisen während der Pandemie zu gewährleisten“, erklärt Jaakko Schildt, Chief Operating Officer bei Finnair.

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EU-Regierungschefs: Keine Reiseerleichterungen für Geimpfte

Zumindest vorläufig wird ein Nachweis über eine bereits erfolgte Covid-19-Impfung keine Erleichterungen für Reisen innerhalb der Europäischen Union bringen. Unter anderem die Regierungen von Spanien, Griechenland und Malta drängen darauf, um die Sommersaison 2021 retten zu können. Dem können aber die meisten anderen Regierungschefs der EU-Mitglieder nichts abgewinnen, so dass das Projekt „einheitlicher digitaler Impfpass“ auf die lange Bank geschoben wurde. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, dass momentan überhaupt nicht klar wäre, ob geimpfte Personen das Virus weitergeben können oder nicht. Weiters wäre unklar wie lange die Schutzwirkung überhaupt andauert. Gänzlich vom Tisch ist das Projekt allerdings nicht, es soll zu einem späteren Zeitpunkt unter den EU-Regierungschefs diskutiert werden.

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