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VKI: AUA zahlt erst nach Klage Geld zurück

Konsumenten erhielten erst nach Einbringung einer Klage den Flugpreis zur Gänze erstattet. Der VKI warnt zudem zukünftige Bucher. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat erfolgreich zwei Konsumenten unterstützt, die einen im Jahr 2019 gebuchten Flug der Austrian Airlines AG in die Vereinigten Staaten Ende August 2020 wegen der COVID-19-Pandemie stornieren wollten. Den Konsumenten wurde nur die Refundierung eines kleinen Teils des Flugpreises in Aussicht gestellt. Erst nachdem eine Klage eingebracht wurde, zahlte die AUA den Reisepreis zur Gänze zurück. Zwei Verbraucher hatten im Herbst 2019 einen Flug mit der Lufthansa-Tochter in die USA und retour gebucht. Wegen der COVID-19-Pandemie verhängten die USA im März 2020 ein Einreiseverbot für Nicht-US-Staatsbürger aus dem Schengen-Raum, das auch im geplanten Reisezeitraum der Konsumenten unverändert aufrecht war. Im geplanten Reisezeitraum galt für die USA zudem eine Reisewarnung des österreichischen Außenministeriums. Mitte August 2020 stornierten daher die Konsumenten ihren Flug. Der Vermittler, über den sie den Flug gebucht hatten, teilte ihnen mit, dass nach Rücksprache mit der AUA bei einem Storno lediglich 65 Euro pro Ticket refundiert würden, da der gebuchte Flug von keiner Streichung betroffen sei. Die restlichen knapp 2.000 Euro wollte sich der Carrier also einbehalten. Alternativ bot die Fluglinie eine einmalige kostenlose Umbuchung bis Ende Jänner 2021 an. Da die Austrian Airlines keinerlei Rückzahlung vornahm, klagte der VKI im Auftrag des Sozialministeriums für die Konsumenten auf Rückzahlung des Flugpreises in Höhe von 2.085 Euro und argumentierte unter anderem damit, dass die Geschäftsgrundlage für diesen Vertrag weggefallen sei. Eine Reise zum vereinbarten Zeitpunkt war

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CSU-Generalsekretär droht Österreich mit verstärkten Grenzkontrollen

Ab heute sperren in Österreich wieder die ersten Betriebe auf, auch Schule wechseln in den beschränkten Präsenzbetrieb. Doch nicht alle befürworten diese Lockerungsschritte. Für CSU-Generalsekretär Markus Blume seien baldige Lockerungen noch nicht in Sicht. Besonders Auslandsreisen müssten unterbunden werden, um einen erneuten Anstieg der Corona-Infektionen durch mutierte Viren aus Nachbarländern zu verhindern. „Die größte Gefahr geht nicht vom Friseur aus, sondern von der Grenze. Wir müssen sicherstellen, dass eine besonders gefährliche dritte Welle mit dem mutierten Virus nicht wieder über unsere Grenzen nach Deutschland schwappt“, so wird Blume von infranken.de zitiert. Österreich und Tschechien würden mit ihrer „unverantwortlichen Öffnungspolitik“ den Erfolg in Deutschland gefährden. Der Politiker fordert deswegen verstärkte Kontrollen an den Außengrenzen.

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Croatia Airlines rekapitalisiert

Die kroatische Fluggesellschaft ist über dem Berg. Und setzt den Rekapitalisierungsplan um. Insgesamt flossen über 46,2 Millionen Euro. Dabei gab Croatia Airlines 35 Millionen neue Aktienanteile aus, welche allesamt von der Regierung erworben wurden, um die Finanzen wieder auf Vordermann zu bringen – nämlich auf Vor-Krisen-Niveau. Das Unternehmen verfüge nun über ein Grundkapital von 82,6 Millionen Euro, wie exyuaviation.com berichtet. Neben der Kapitalerhöhung hatte die Regierung dem Luftfahrtunternehmen zuvor 33,2 Millionen Euro als Eigenkapitaldarlehen und 11,7 Millionen Euro als direkte Hilfe zur Verfügung gestellt. Die Europäischen Kommission gab sein grünes Licht. Croatia blickt vorsichtig optimistisch in die Zukunft. „Wir werden unsere Kapazitäten im Laufe des Jahres schrittweise erhöhen können“, so die Fluglinie.

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TAP: Gehaltskürzungen beschlossene Sache

Nur ein Jahr nach dem 75-jährigen Bestehen muss die Fluggesellschaft Nägel mit Köpfen machen. Bis 2024 werden die Gehälter der TAP-Piloten um 50 Prozent gekürzt. Die Corona-Krise stürzte die portugiesische Fluglinie in ungeahnte Sphären. Das zwingt den Carrier zum Handeln. In enger Zusammenarbeit mit der Regierung wurde daher ein neues Notfall-Maßnahmenpaket beschlossen, welches auch von der zuständigen Piloten-Gewerkschaft SPAC mitgetragen wird. 1.252 Flugzeuglenker würden in den nächsten drei Jahren auf die Hälfte des Gehalts verzichten müssen, Bodenmitarbeiter auf ein Viertel, berichtet dinheirovivo.pt. Und damit ist SPAC die erste Arbeitnehmervertretung, die die von der Regierung und der Fluggesellschaft festgelegten Bedingungen bedingungslos akzeptiert. Denn nur so würden Arbeitsplätze langfristig erhalten bleiben. 

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Berlin: Sylt wird einziges innerdeutsches Easyjet-Ziel

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird vorerst die innerdeutschen Routen von Berlin nach Düsseldorf, Köln/Bonn, München und Stuttgart nicht reaktiveren. Dies erklärte Deutschland-Chef Stephan Erler gegenüber der Touristik-Zeitung FVW. Eine einzige innerdeutsche Route soll im Sommerflugplan 2021 das Comeback feiern: Ab Berlin will Easyjet wieder nach Sylt fliegen. Die Route soll ab 18. März 2021 bis vorerst 29. Oktober 2021 jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag bedient werden. Zuletzt hatte der Carrier diese Strecke im Sommer 2019 im Programm. Erler erklärte gegenüber der FVW auch, dass sich Easyjet dieses Jahr auf touristische Strecken konzentrieren wird. Der Fokus liegt auf Urlaubern, die im In- und Ausland verweilen wollen. Das Geschäftsfeld „innerdeutsche Flüge“ will man allerdings nicht aufgeben, sondern zu einem späteren Zeitpunkt neu aufstellen.

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Uzbekistan Airways: Jeder zweite Mitarbeiter bangt um den Job

Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways will bis zu 50 Prozent des Personals abbauen, um Kosten einsparen zu können. Laut lokalen Medien wurde bereits eine Task Force gebildet, die „überflüssige“ Mitarbeiter ausfindig machen sollen. Eine entsprechende Aktennotiz des Managements gelangte an die Öffentlichkeit und wird in Usbekistan kontrovers diskutiert. In diesem ist unter anderem zu lesen, dass der Ausschuss Möglichkeiten zur Reduktion der Kosten und des Personalstands evaluieren soll. Weiters rechnet man für den Sommer 2021 mit etwa 25 Prozent des Aufkommens des Jahres 2019. Dies hat zur Folge, dass etwa 30 bis 50 Prozent des Personals nicht mehr benötigt wird. Wie viele Mitarbeiter der Carrier genau hat, ist unklar. Kolportiert werden bis zu 16.000 Beschäftigte. Die Flotte besteht derzeit aus 36 Flugzeugen, wobei viele aufgrund der Corona-Pandemie schon länger nicht eingesetzt wurden.

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SAS: Auslastung auf 30 Prozent gesunken

Das skandinavische Star-Alliance-Mitglied SAS beförderte im Jänner 2021 rund 280.000 Passagiere und damit um 28 Prozent weniger als im Dezember 2020. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank das Aufkommen gar um 85 Prozent. Die Auslastung lag bei nur 30 Prozent, was seitens SAS auf die harten Einreise- und Quarantänebestimmungen in den Heimatmärkten Schweden, Norwegen und Dänemark zurückgeführt wird. Das Angebot wurde im Jänner 2021 – gegenüber Dezember 2020 – abermals um 15 Prozent reduziert. „Im Januar wurden in Skandinavien und der übrigen EU kurzfristig neue Reisebeschränkungen eingeführt. Dies bedeutet, dass ab dem 1. Februar für alle internationalen Ziele von SAS entweder eine Quarantäne, ein negativer PCR-Test oder ein allgemeines Einreiseverbot für Nichtansässige erforderlich ist. Wieder eingeführte und erweiterte Reisebeschränkungen haben die Nachfrage nach Flugreisen erheblich reduziert und SAS gezwungen, sowohl die angebotenen Ziele als auch die Abflüge an die jeweiligen Bedingungen anzupassen. Aufgrund der zunehmenden Einschränkungen schätzen wir, dass die Nachfrage und damit unsere Kapazität für den Rest der Wintersaison auf einem niedrigen Niveau bleiben wird“, so SAS-Chef Rickard Gustafson.

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Air Cairo bietet vier A320 zum Kauf an

Die Charterfluggesellschaft Air Cairo trennt sich von insgesamt vier Airbus A320, die in den Jahren 2006 und 2007 hergestellt wurden. Der ägyptische Carrier nimmt bis zum 8. März 2021 Gebote entgegen. Es handelt sich um folgende Maschinen: SU-BPU, SU-BPV, SU-BPW und SU-BPX. Diese befinden sich laut CH-Aviation.com im Eigentum der Ferienfluggesellschaft. Derzeit werden die vier genannten Airbus A320 sowohl domestic als auch international eingesetzt. Die Flotte von Air Cairo besteht aus insgesamt sieben Airbus A320. Jene drei, die nicht im Eigentum stehen, sind geleast. Das Unternehmen plant einen jüngeren A320 sowie einen A320neo im Laufe des Jahres 2021 einzuflotten. Auch vier Embraer 170, zwei Boeing 737-800 und zwei weitere Airbus A320 sollen im Rahmen eines Leasingvertrags dazu stoßen. Woher diese Maschinen stammen sollen, ist noch unklar. Zwei Airbus A320 sollen jedenfalls von 60-Prozent-Gesellschafter EgyptAir bezogen werden.

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Lauda lässt 30 Passagiere trotz gültigem PCR sitzen

Eigentlich sollten Lauda Europe und Ryanair froh sein, dass am Freitag überhaupt Passagiere auf Flug FR 104 von Wien nach Palma gebucht waren. Doch gleich 30 Reisende hat der Billigflugkonzern wegen gültiger, jedoch von der Airline nicht anerkannter, österreichischer PCR-Befunde in Wien sitzen lassen und versuchte dann noch dreist 300 Euro Umbuchungsgebühr zu kassieren, berichtet die Mallorca Zeitung. Wenn den 30 Betroffenen kein finanzieller Schaden entstanden wären, könnte man darüber fast lachen: Ryanair und Lauda Europe interpretieren die spanische Einreiseverordnung auf ihre ganz eigene Art und haben das Ground Handling angewiesen, dass sehr genau auf die Art des PCR-Tests geachtet werden soll: Nur wer negative RT-PCR-Befunde vorweisen kann darf nach Palma mitfliegen. Wer jedoch mittels RNA-PCR negativ getestet wurde, für den endet die Reise am Gate. Spanien akzeptiert jedoch ausdrücklich beide Testverfahren für die Einreise. Das interessierte Ryanair und Lauda Europe nicht. Das Bodenpersonal unter Verweis auf eine Anweisung der Airline auf RT-PCR-Befunde und verweigerte die Beförderung. Betroffen waren- wie bereits erwähnt – gleich 30 Passagiere. Selbstredend hat Ryanair nirgendwo kommuniziert, dass RNA-PCR-Befunde bei dieser Fluggesellschaft nichts mehr wert sind. Billigflieger wollte 300 Euro pro Person abkassieren Doch jetzt wird es richtig dreist: Betroffene schilderten übereinstimmend gegenüber der Mallorca Zeitung und Aviation Direct, dass die Aufforderung erging einen „passenden“ PCR-Test zu machen. Man könne ja dann mit dem Flug am Sonntag nach Palma fliegen, jedoch für die Umbuchung wollte man sage und schreibe 300 Euro sehen. Die Stimmung, die ohnehin schon aufgeheizt war, dürfte nun – wenn man den Schilderungen

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Danzig: Schon wieder crasht ein Bodenfahrzeug einen Wizz-Air-Airbus

Bereits zum zweiten Mal binnen weniger Wochen machte auf dem Flughafen Danzig eine Maschine der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air unfreiwillige Bekanntschaft mit einem Bodenfahrzeug. Diesmal krachte am Samstag ein Servicefahrzeug in den A320neo mit der Registrierung HA-LJC. Es ist noch gar nicht lange her, da steckte ein Fahrzeug, das für das Bordwasser zuständig ist, unter einem Airbus der Wizz Air. Auch dieser Vorfall ereignete sich auf dem polnischen Flughafen Danzig. Der Jet wurde durch beschädigt und musste repariert werden. Diesmal wollte der Carrier die HA-LJC eigentlich nach Dortmund fliegen. Doch ein Bodenservice-Fahrzeug krachte in diese Nase des Airbus A320neo. Dadurch wurde erst im April 2020 ausgelieferte Mittelstreckenjet beschädigt. Zum Zeitpunkt der Kollision stand das Flugzeug still und befand sich in den Flugvorbereitungen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Fotos zeigen allerdings Schnee und Eis auf dem Vorfeld. Dies könnte gegebenenfalls eine Rolle gespielt haben. Wizz Air führte den Flug nach Dortmund mit einer Ersatzmaschine durch. Wie stark die HA-LJC beschädigt ist, ist noch nicht bekannt. Es bleibt angesichts zweier Vorfälle am gleichen Airport mit der gleichen Airline zu hoffen, dass der Flughafen Danzig gut versichert ist…

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