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Singapore Airlines feiert Comeback in München

In München feierte Singapore Airlines am Mittwoch das Comeback und wird künftig dreimal wöchentlich den zweitgrößten Airport Deutschlands mit Singapur verbinden. Die Flüge werden an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag mit Airbus A350-900 durchgeführt. „Unsere Flüge nach München liegen uns seit der Inbetriebnahme im Jahr 2010 sehr am Herzen. Die bayerische Hauptstadt ist der perfekte Ausgangspunkt für Firmen- und Urlaubsreisende aus Süddeutschland und Österreich und die Wiederaufnahme der Singapore Airlines-Flüge von München nach Singapur bietet einen ausgezeichneten Zugang nach Asien, Australien und Neuseeland. Diese Entwicklung bestätigt unser Vertrauen in eine beginnende Markterholung und wir freuen uns darauf, unsere Kunden bald an Bord begrüßen zu dürfen“, so Sek Eng Lee, Regional Vice President Europe von Singapore Airlines. Seit Dezember 2020 können notwendige Reisen wie zum Beispiel Geschäfts- und offizielle Dienstreisen zwischen Deutschland und Singapur unter bestimmten Bedingungen beantragt werden. Entsprechende Leitlinien wurden von der singapurischen Regierung veröffentlicht, nachdem sich beide Länder bereits am 23. Oktober 2020 auf die Einführung einer sogenannten „Reciprocal Green Lane“ (RGL), einem gegenseitigen „Grünen Reisekorridor“, geeinigt haben. Zudem sind die beiden Flughäfen partnerschaftlich verbunden, ein „sister airport agreement“ zwischen dem Singapur Changi Airport und dem Münchner Flughafen ermöglicht einen regen Fachaustausch. „Wir freuen uns sehr darüber, dass mit Singapore Airlines eine der renommiertesten Fluggesellschaften aus dem asiatischen Raum von nun an wieder regelmäßig in München startet. Die Wiederaufnahme der Nonstop-Verbindung von München nach Singapur ist gerade in dieser schwierigen Zeit ein ganz wichtiges Signal. Als bewährte Luftbrücke für Geschäftsreisende und als effizienter Transportweg für Frachtgut bringt

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Lufthansa: Aus Ocean wird Eurowings Discover

Die unter Gewerkschaftern umstrittene Lufthansa-Tochter Ocean wird künftig unter der Marke „Eurowings Discover“ auftreten. Der Firmenname der Ocean GmbH soll in Kürze dahingehend geändert werden, berichtet das Portal Airliners.de. Das Unternehmen wird unter dem IATA-Code „4Y“ fliegen und soll im Sommer 2021 mit zunächst drei Airbus A330 an den Start gehen. Lufthansa erklärt, dass es aufgrund verschiedener rechtlicher Vorschriften notwendig ist, dass Ocean ein entsprechender Name, der auf Eurowings hinweist, verpasst wird. Wie sich die weitere Expansion entwickelt wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Dies hänge vom Fortgang der Pandemie ab. Laut Lufthansa sollen die von Eurowings Discover betriebenen Maschinen auch den entsprechenden Zusatz tragen. In welcher Form dieser angebracht wird oder ob die Flugzeuge gar eine gesonderte Livery bekommen werden, steht noch nicht fest. Das Projekt ist massiv umstritten, denn es gibt keinen Tarifvertrag. Die deutschen Gewerkschaften werfen daher Dumpinglöhne und Tarifflucht vor. Konzernweit ist man auf der Suche nach Mitarbeitern und bietet beispielsweise auch AUA-Flugbegleitern an, dass diese sich beurlauben lassen können, um für Eurowings Discover zu fliegen. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren auch, dass nahezu alle geplante Strecken auch von Condor bedient werden und die Vereinbarung über die Zubringerflüge aufgekündigt wurde. Da beide Unternehmen vom deutschen Staat gerettet wurden, fordern die Gewerkschaften, dass Staatshilfe nicht für einen Verdrängungswettbewerb verwendet werden soll. Condor brachte kürzlich eine Beschwerde beim deutschen Bundeskartellamt ein.

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Innsbruck: 57 Prozent Rückgang, drei Millionen Euro Verlust

Der Flughafen Innsbruck verzeichnete im Vorjahr einen Rückgang um 57 Prozent und zählte 487.450 Fluggäste. Die Anzahl der Flugbewegungen im Charter- und Linienverkehr reduzierte sich um 59 Prozent auf 4.980 Starts oder Landungen. Vergleichsweise ist der Rückgang in Innsbruck niedrig ausgefallen. Das hängt damit zusammen, dass dieser Airport den Großteil seines Jahresaufkommens in den Wintermonaten hat. Das erste Quartal 2020 konnte noch weitgehend normal „mitgenommen“ werden. Der Airport konnte gar noch eine neue Rekordmarke erzielen, ehe dann abrupt aufgrund der Corona-Pandemie der Flugverkehr eingebrochen ist. Innsbruck konnte in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 rund 40 Prozent des gesamten Jahresaufkommens erzielen. Unterm Strich steht jedoch ein voraussichtlicher Jahresverlust in der Höhe von drei Millionen Euro, teilte die Betreibergesellschaft mit. Die testierte Bilanz liegt allerdings noch nicht vor. Für das laufende Jahr 2021 rechnet man mit einem noch stärkeren Rückgang und „hohen wirtschaftlichen Einbußen“, da das Wintergeschäft komplett weggebrochen ist. „Auch wenn uns die Covid-Krise fest in der Hand hatte, haben wir 2020 alles darangesetzt, so effizient wie möglich zu arbeiten und gleichzeitig für die wenigen Flüge den Betrieb zu gewährleisten“, erklärt Flughafenchef Marco Pernetta. Positiv gestimmt sieht man am Flughafen dem kommenden Sommer entgegen. Die touristische Nachfrage ist auf jeden Fall hoch und die Reiseveranstalter Idealtours, TUI, Christophorus Reisen und Gruber Reisen haben auch wieder attraktive Reiseangebote ab Innsbruck geschnürt. Wir gehen davon aus, dass man im Sommer mit Impfung und/oder negativem Test auch wieder ab Innsbruck bequem in den Urlaub in Richtung Mittelmeer starten kann. Italien, Kroatien, Griechenland,

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Rekordflug: Lufthansa bringt Forscher-Team zu den Falklandinseln

Der längste Passagierflug in der Geschichte der Deutschen Lufthansa. Dieses Ereignis findet in wenigen Tagen statt. Und wäre ohne die Corona-Krise wohl nie entstanden.  In normalen Zeiten reisen Forscher über Südafrika an. Doch wegen der neuartigen Corona-Variante scheidet diese Option aus. Da kommt die Kranich-Airline ins Spiel. Und startet einen ungewöhnlichen Sonderflug: Es geht 13.000 Kilometer von Hamburg in Richtung Falklandinseln. Nonstop. Am 1. Februar werde es nach Flug Revue-Informationen für die Lufthansa-A350 D-AIXN mit den Forschern des Alfred-Wegener-Instituts an Bord losgehen. Die Flugdauer werde mit über 15 Flugstunden angesetzt. Nach der Landung auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Mount Pleasant auf den Falklandinseln geht es für das Forscher-Team mit dem Schiff weiter in die Antarktis. Die Vorbereitungen auf den Sonderflug haben jetzt schon begonnen. Alle 18 Besatzungsmitglieder (vier Piloten, vier Techniker und zehn Flugbegleiter) und die mitreisenden Wissenschaftler befinden sich bereits jetzt in Quarantäne.

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Air France-KLM: Zähe Verhandlungen über weitere Finanzhilfen

Über zehn Milliarden Euro flossen schon an den börsennotierten Zusammenschluss Air France-KLM. Doch es wird noch mehr benötigt. Die Verhandlungen darüber kommen aber nicht so richtig in Fahrt.  Gespräche zwischen der französischen und der niederländischen Regierung über weitere Finanzhilfen für Air France-KLM verlaufen schleppend. Und dass seit dem vergangenen Jahr. Denn die Regierungsvertreter würden sich schon seit November damit auseinandersetzen. Bislang ohne jeglichen Erfolg. Dabei seien weitere sechs Milliarden Euro im Gespräch, berichtet die Aero. Es könnte daran liegen, dass beide Seiten keine gemeinschaftliche Lösung anstreben. Vielmehr werde nur auf sich geschaut. Die Niederländer würden ihr Geld direkt in KLM hineinstecken wollen und Air France außen vor lassen. Auch von französischer Seite klangen zuletzt nationalistische Töne an die Öffentlichkeit: „Air France-KLM ist keine richtige Gruppe, sie teilen wenige Sparten ihres Betriebes und die Niederländer haben jede Menge Macht“, so der Staatssekretär im französischen Verkehrsministerium Jean-Baptiste Djebbari im Oktober. „Es stellt sich die Frage, was wir tun sollten und ob wir es gemeinsam tun sollten.“ 

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Russische Luftfahrt um 46 Prozent eingebrochen

Die russischen Fluggesellschaften sind vergleichsweise glimpflich durch die Corona-Pandemie gekommen, denn im Vorjahr wurde ein Rückgang von „nur“ 46 Prozent verzeichnet. Die Airlines beförderten gemeinsam 69,17 Millionen Reisende, teilte die Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsiya mit. Dabei dürfte für die Carrier die Größe des Landes und die damit verbundenen Möglichkeiten im Inland zu fliegen vorteilhaft gewesen sein. Der internationale Verkehr brach aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen stark ein und spielt in der Statistik kaum eine Rolle. Die meisten Passagiere flogen im Jahr 2020 mit Aeroflot und S7 Airlines. Die fünf größten Airlines der Russischen Föderation weisen nachstehende Fluggastzahlen für das Vorjahr aus: Aeroflot: 14,6 Millionen Passagiere – 61 Prozent Rückgang S7 Airlines: 12,3 Millionen Passagiere – 31 Prozent Rückgang Pobeda: 9,1 Millionen Passagiere – 12 Prozent Rückgang Rossiya: 5,7 Millionen Passagiere – 51 Prozent Rückgang Ural Airlines: 5,6 Millionen Passagiere – 41 Prozent Rückgang

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El Al: Sun d’Or fliegt nicht mehr am Sabbat

Sun d’Or, die Leisureabteilung von El Al, wird künftig nicht mehr am Sabbat fliegen. Damit vereinheitlicht der Konzern die Verhaltensweise, denn El Al selbst fliegt nicht am im jüdischen Glauben wichtigen Tag. Bislang führte der Carrier unter der Marke Sun d’Or auch am Sabbat Ferien- und Charterflüge durch. Nun wurden die Crews laut lokalen Medien darüber informiert, dass diese Praxis beendet wird und der gesamte El-Al-Konzern am Sabbat keine Passagierflüge durchführen wird. Diese Maßnahme dürfte jedoch nicht primär „religiöse Gründe“ haben, sondern eher dem simplen Umstand geschuldet sein, dass Touristen derzeit in Israel nur mit Sondergenehmigung einreisen dürfen und daher keine Nachfrage besteht. Unter der Marke Sun d’Or wollte El Al im Sommerflugplan 2020 auch nach Salzburg fliegen. Allerdings machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung, so dass die Verbindung bislang nicht aufgenommen wurde. Laut einem Sprecher des Carriers sind die Pläne weiterhin aufrecht und mit einer Aufnahme der Route ist im Sommer 2021, sofern sich die beiderseitigen Einreise- und Quarantänebestimmungen lockern, zu rechnen. Die Corona-Pandemie führte übrigens auch dazu, dass die in der Republik Israel registrierten Carrier zur Sabbat-Pause übergeben. Erst kürzlich kündigte Israir an, dass künftig nicht mehr an Samstagen geflogen wird. El Al tat dies – mit Ausnahme der Leisuremarke Sun d’Or – ohnehin nie. Momentan fliegt nur noch Arkia am Sabbat. Die Entscheidungen haben offensichtlich primär finanzielle Hintergründe, da die Nachfrage aufgrund der weltweiten Krise äußerst gering ist.

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Bremen meldet 74,2 Prozent weniger Passagiere

Die Corona-Pandemie macht sich in den Passagierzahlen des Bremer Flughafens deutlich bemerkbar. Der Airport verzeichnete im Vorjahr einen 74,2-prozentigen Rückgang auf 594.680 Reisende. Im Jahr 2019 hatte man noch 2.308.338 Fluggäste. Die Anzahl der Starts und Landungen reduzierte sich um 50,4 Prozent auf 14.661 Flugbewegungen. Im Frachtbereich hingegen konnte Bremen einen Zuwachs um 118 Prozent auf 1.151 Tonnen verzeichnen. Allerdings hatte der Airport nicht wirklich etwas davon, da der Großteil des Cargoaufkommens im Frachtraum von Passagierflugzeugen oder in Lastwägen befördert wird. Unterm Strich war daher dieses Geschäftssegment um 19,4 Prozent rückläufig.

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Norwegen: Flyr will mit intransparentem Verkaufsmodell starten

Im Sommer 2021 will das norwegische Start-Up Flyr mit Maschinen des Typs Boeing 737-800 an den Start gehen. Das Tarifmodell wirkt allerdings äußerst intransparent und wirft auch Fragen hinsichtlich des Datenschutzes auf: Das Unternehmen will die Tickets ausschließlich über eine App verkaufen. Der Verkauf von Flugscheinen soll im April 2021 starten. Das alleine wäre ein mutiger Ansatz, doch in der Mitteilung des Unternehmens ist auch zu lesen, dass eine Art Algorithmus zum Einsatz kommen soll und die Preise individuell angezeigt werden. Das bedeutet konkret, dass es dazu kommen kann, dass je nach Gerät und Nutzer unterschiedliche Preise angezeigt werden. Wie und insbesondere aufgrund welcher Faktoren der „personalisierte Ticketpreis“ kalkuliert wird, ist nicht bekannt. Es ist daher nicht auszuschließen, dass die Flyr-App eine regelrechte „Datenkrake“ sein könnte. Das Start-Up argumentiert das freilich ganz anders und schreibt davon, dass so die individuellen Bedürfnisse der Reisenden bestmöglich erfüllt werden können. Hinter Flyr steht der in der Branche nicht unbekannte Erik Braathen. Gemeinsam mit Investoren will er eine neue Airline in die Luft bringen. Diese soll zunächst Flüge innerhalb Norwegens anbieten und später auch größere Städte in Europa anfliegen. Vorerst will man mit fünf Boeing 737-800 an den Start gehen. Marktpotential sieht Braathen für bis zu 30 Maschinen dieses Typs, jedoch nicht kurzfristig, sondern langfristig. In gewisser Weise dürften die Chancen auch von der weiteren Performance des schwerst angeschlagenen Mitbewerbers Norwegian Air Shuttle abhängen. Flyr soll laut Unternehmensmitteilung ein Startkapital in der Höhe von 60 Millionen Euro zur Verfügung haben.

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73,9 Prozent weniger Übernachtungen in Wien

Wien zählte aufgrund der Pandemie 2020 4,6 Mio. Nächtigungen und damit um 73,9% weniger als im bisherigen Rekordjahr 2019. Nach starken Zuwächsen im Jänner und Februar verzeichneten sämtliche anderen Monate des Jahres 2020 Rückgänge im hohen zweistelligen Prozentbereich, im Lockdown-Monat Dezember wurden zuletzt nur 76.000 Nächtigungen getätigt (-95,6%). Die Netto-Nächtigungsumsätze der Hotellerie stehen zurzeit für Jänner bis November 2020 fest: 231,5 Mio. Euro bedeuten Rückgänge in der Höhe von 74,4%. Wiens Beherbergungsbetriebe zählten 2020 4.590.000 Nächtigungen (-73,9%) bzw. 2.007.000 Ankünfte (-74,7%). Mit Ausnahme von China, das im Nächtigungsranking 2020 auf den 18 Platz abgestiegen ist, finden sich alle Top-10-Märkte aus 2019 auch 2020 in der Liste, nunmehr ergänzt um Polen. Die Hälfte aller Nächtigungen kam aus zwei Ländern – Österreich (1.278.000, -58%) und Deutschland (1.002.000, -70%), beide Länder trugen jeweils über eine Million Nächtigungen zum Gesamtergebnis bei. Mit einigem Abstand komplettieren Italien (188.000, -78%), Großbritannien (139.000, -81%), Frankreich (127.000, -75%), die USA (123.000, -88%), Spanien (120.000, -82%), die Schweiz (117.000, -75%), Polen (109.000, -58%) und Russland (104.000, -78%) Wiens Top-10 des Vorjahres. Die Umsätze der Beherbergungsbetriebe liegen aktuell für die Monate Jänner bis November 2020 vor. Mit 231.459.000 Euro (-74,4 %) konnten Wiens Beherbergungsbetriebe in diesem Zeitraum um rund drei Viertel weniger erwirtschaften als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten sank im Dezember auf 5,8% (12/2019: 70,6%), jene der Zimmer auf rund 8% (12/2019: rund 91%). Insgesamt waren im Dezember rund 35.000 Hotelbetten in Wien verfügbar, das waren Lockdown-bedingt rund 32.000 Betten (-47,8%) weniger als im Dezember

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