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American Airlines verschleudert Japan-Flüge für 90 U.S.-Dollar

Noch ist völlig unklar ab welchem Zeitpunkt wieder einigermaßen normal zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Japan gereist werden kann. Die Nachfrage scheint nicht sonderlich gut zu sein, denn American Airlines verschleudert derzeit Onewayflüge für 89,70 U.S.-Dollar. Laut dem Portal Viewformthewing.com sind diese unter anderem zwischen Miami und Tokio-Haneda verfügbar. Es handelt sich um Verbindungen mit Umstieg in Dallas/Fort Worth. Diese ultrabilligen Tickets werden ab September 2021 über die gesamte Winterflugplanperiode 2021/22 zu verschiedenen Terminen angeboten. Entsprechende Rückflüge sollen in etwa 50 U.S.-Dollar teurer sein. Selbstverständlich handelt es sich nicht um Business-, sondern um Economy-Class-Tickets. Der Haken an der Sache: Dieser Tarif kann weder umgebucht noch erstattet werden. Es gibt noch keinen konkreten Termin wann U.S.-Amerikaner wieder zu touristischen Zwecken in Japan einreisen dürfen. Umgekehrt ist die Einreise in die Vereinigten Staaten ebenfalls äußerst mühsam.

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Bulgarian Air Charter ist jetzt European Air Charter

Die Charterfluggesellschaft Bulgarian Air Charter tritt ab sofort als European Air Charter auf. Mit dem neuen Markennamen will sich das Unternehmen breiter aufstellen und zusätzliche Kunden in Europa an Land ziehen. Der Carrier mit Sitz in Sofia ist auf Flüge von/nach Varna und Burgas spezialisiert. Weiters führt man für Reiseveranstalter zahlreiche Verbindungen durch. In Österreich ist die nunmehrige European Air Charter unter anderem für Tui ab Linz und Graz tätig. Das Rückgrat der Flotte bilden fast 30 Jahre alte Mittelstreckenjets des Typs McDonnell Douglas MD-82. Von genanntem Maschinentyp hat man insgesamt acht Einheiten in der Flotte. Das Durchschnittsalter liegt bei 29,3 Jahren. Weiters betreibt European Air Charter auch sieben Airbus A320. Diese sind kaum jünger, denn auch deren durchschnittliches Alter liegt bei 29,3 Jahren. Der Anbieter konnte sich in den letzten Jahren im westeuropäischen Markt einen durchaus guten Ruf erarbeiten, denn Bulgarian Air Charter gilt aus äußerst zuverlässig und kann eine gute Pünktlichkeitsrate vorweisen.

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München sieht sich als „Tor zur Welt für das Baltikum“

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic bietet ab München nun die Destinationen Tallinn, Riga und Vilnius an. Der bayerische Airport bezeichnet sich nun selbst als „Tor zur Welt für das Baltikum“. Der Carrier führt bis zu 24 Rotationen pro Woche durch. Mit Lufthansa unterhält man eine Codeshare-Abkommen, so dass Umstiege am zweitgrößten Kranich-Drehkreuz möglich sind. Air Baltic nutzt das Terminal 2 des Münchner Flughafens. Die Flotte des lettischen Carriers besteht ausschließlich aus Maschinen des Typs Airbus A220-300. Die vormals genutzten Boeing 737 und DHC Dash 8-400 wurden im Vorjahr außer Dienst gestellt. Darüber hinaus nehmen auch weitere Fluggesellschaften derzeit verschiedene Verbindungen wieder in ihr Programm: Mit Lufthansa geht es ab sofort drei Mal in der Woche nach Denver. Die amerikanische Airline United fliegt ab dem 7. Mai fünf Mal wöchentlich von München nach Chicago. Die spanische Fluggesellschaft Vueling bietet bis zu fünf Mal wöchentlich Flüge nach Barcelona an, viermal in der Woche startet Aeroflot nach St. Petersburg.

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A380: Lufthansa flog D-AIML nach Teruel aus

Mit der D-AIML hat Lufthansa am Mittwoch einen weiteren Airbus A380 ins Log Time Storage nach Teruel überstellt. In Frankfurt am Main verbleiben lediglich die D-AIHM und die D-AIMM, die vorerst als Reserveflugzeuge in Breitschaft gehalten werden. Die übrigen Mitglieder der A380-Teilflotte wurden zwischenzeitlich ins so genannte Long Time Storage ausgeflogen. Der Wiedereinsatz bei Lufthansa ist ungewiss, denn Konzernchef Carsten Spohr äußerte sich wiederholt dahingehend, dass er ein Comeback der Superjumbos für „sehr unwahrscheinlich“ hält. Gänzlich ausgeschlossen hat es der Manager aber nicht. Lufthansa verfügt über insgesamt 14 Airbus A380. Zwei stehen in Frankfurt am Main, zwei in Tarbes in die restlichen in Teuel. Das Durchschnittsalter der Superjumbos beträgt nur 9,3 Jahre und ist damit deutlich niedriger als jenes der A321-100-Teilflotte. Dieses liegt bei über 25 Jahren. Auch die Airbus A330 sind mit rund 13 Jahren älter.

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Lufthansa Group vermittelt medizinische Reisebegleitung

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group bieten nun einen so genannten „persönlichen medizinischen Betreuungsservice“ an. Das Produkt ist nicht gerade günstig, denn bis zu 2.900 Euro können hierfür fällig werden. Das günstigste Paket schlägt mit 450 Euro zu Buche. Unter anderem Lufthansa, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines vermitteln dabei Dienstleistungen, die von Medical Travel Companions, erbracht werden. Es handelt sich dabei um einen Beteuungsservice durch medizinische Fachkräfte. Je nach gewähltem Paket sollen diese vor, nach oder während der Reise unterstützen. Das teuerste Produkt sieht auch vor, dass eine Fachkraft und/oder ein Arzt den Flug begleitet. Im günstigsten Paket gibt es zum Beispiel Unterstützung bei der Erlangung von PCR-Tests, sofern notwendig.

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Malaysia Airlines besiegelt Aus für A380-Flotte

Malaysia Airlines zählte zu den ersten Betreibern der Maschinen des Typs Airbus A380. Nun sieht der Vorstand des Carriers keine Zukunft mehr für die Superjumbos. Dies erklärte Firmenchef Izham Ismail während einer virtuell abgehaltenen Pressekonferenz. Der Manager sagte unter anderem: „Wir sind uns der Herausforderungen bewusst, die mit dem Verkauf dieses Flugzeugs verbunden sind, aber wir suchen immer noch nach Möglichkeiten und Mitteln, um unsere A380-Flotte zu verwerten. Derzeit ist das Management davon überzeugt, dass der A380 nicht zum Zukunftsplan passt“. Die Superjumbo-Teilflotte besteht derzeit aus sechs Exemplaren. Diese sind seit dem Beginn der Corona-Pandemie temporär stillgelegt. In den Liniendienst werden diese bei Malaysia Airlines mit äußert hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr treten. Die sechs Airbus A380 sind nicht geleast, sondern Eigentum des Carriers. Der Verkauf der Superjumbos zu einem akzeptablen Preis dürfte sehr schwierig werden, denn eine Nachfrage auf dem Gebrauchtmarkt besteht nicht und obendrein sind zahlreiche Maschinen anderer Carrier bzw. Leasinggeber ebenfalls erhältlich.

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Eurowings ortet starke Nachfrage am BER

Die Billigfluggesellschaft Eurowings unterhält seit 1. Mai 2021 eine Basis auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Der Carrier erklärt in einer Aussendung, dass man in den letzten Wochen Buchungszuwächse um 35 Prozent verzeichnet habe. Eurowings führte eigenen Angaben nach seit der Eröffnung des BER, die Ende Oktober 2020 erfolgte, rund 1.600 Flüge ab diesem Airport durch. Bislang hatte man keine Maschinen stationiert. Das änderte sich seit dem 1. Mai 2021. In der Vergangenheit unterhielt der Vorgänger Germanwings sowohl in Tegel als auch in Schönefeld Stützpunkte. Die genannte Konzernschwester musste im Zuge der Corona-Pandemie den Flugbetrieb endgültig einstellen und das obwohl Lufthansa zuvor eine Bestandsgarantie abgegeben hatte. In den kommenden Wochen fliegen Eurowings Fluggäste von der Hauptstadt unter anderem per Direktverbindung nach Köln/Bonn, Düsseldorf, Stuttgart, Palma de Mallorca, Heraklion, Gran Canaria und Beirut. In den Sommermonaten plant Eurowings eine erneute Ausweitung des Flugplans und wird dann auch beliebte Urlaubsziele auf Korsika, in Kroatien, Ägypten und Österreich ansteuern. Vor dem Hintergrund eines deutlichen Impffortschritts steigt gleichzeitig die Nachfrage: Auf allen Strecken ab Berlin verzeichnet die Airline einen Buchungszuwachs von durchschnittlich 35 Prozent. Besonders stark gefragt sind touristische Flüge nach Mallorca (plus 80 Prozent) und Kreta. Hier wird deutlich: Deutschland sitzt auf gepackten Koffern und sehnt sich nach dem wohlverdienten Urlaub.

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Drogenfund: Venezuela setzt TAP-A330neo samt Crew fest

Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal musste am Mittwoch den Frachtflug TP9532 von Caracas nach Lissabon aus einem nicht alltäglichen Grund absagen. Im Frachtraum des Airbus A330-900 fanden die venezolanischen Behörden Drogen. Die Airline bestätigte den Vorfall gegenüber RTP. Die örtlichen Behörden haben im Rahmen von routinemäßigen Kontrollen, die auch mit Hilfe von Spürhunden durchgeführt wurden, Betäubungsmittel gefunden. Diese sollen laut TAP im Frachtraum gefunden worden sein. Die lokalen Strafverfolgungsbehörden untersuchen nun wer diese dort deponiert hat. Für die Fluggesellschaft und deren Crew bedeutet der Vorfall eine unfreiwillige Verlängerung des Aufenthalts in Caracas. TAP betont, dass die drei Besatzungsmitglieder in einem Hotel unterbracht worden sind. Sowohl die Airline als auch die Crew vor Ort sollen vollumfänglich mit den venezolanischen Behörden kooperieren und alle Informationen, die vorhanden sind, zur Verfügung stellen. TAP Air Portugal führte über einen längeren Zeitraum hinweg sämtliche Flüge nach Venezuela nicht selbst durch, sondern beauftragte hierfür EuroAtlantic Airways. Erst seit wenigen Wochen fliegt TAP wieder selbst. Derzeit werden fast ausschließlich reine Frachtflüge zwischen den beiden Staaten durchgeführt. In der Vergangenheit begründete TAP den Wetlease-Einsatz mit Sicherheitsbedenken, da die politische Lage in Venezuela schon länger angespannt ist.

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Airline-Pleite: Gericht weist Klage gegen Veranstalter ab

Das Amtsgericht München wies in erster Instanz eine Klage eines Passagiers, der von seinem Reiseveranstalter eine Entschädigung für eine Flugverspätung, die aufgrund der Insolvenz von Small Planet Deutschland entstanden ist, haben wollte. Der Passagier und seine Ehefrau wollten am 2. Oktober 2018 von Nürnberg nach Marsa Alam fliegen. Die Tickets waren im Rahmen einer Pauschalreise enthalten, so dass der Tour Operator der Vertragspartner der beiden war. Small Planet Airlines musste am 18. September 2018 Insolvenz anmelden. Daraufhin nahm der Veranstalter eine Umbuchung auf eine andere Gesellschaft vor. Das hatte zur Folge, dass sich der Abflug um einige Stunden verschoben hatte. Freiwillig überwies der Tour Operator eine Preisminderung in der Höhe von 100 Euro. Das war dem Kläger aber zu wenig, denn er forderte für sich und seine Ehefrau insgesamt 800 Euro ein und berief sich dabei unter anderem auf die EU-VO 261/2004. Das Amtsgericht München ist aber der Ansicht, dass zwischen den Reisenden und dem Veranstalter keine verbindlichen Flugzeiten vereinbart waren und daher keine Ausgleichszahlung zu leisten ist. Weiters verwies das Gericht darauf, dass die Verschiebung „im Rahmen des Massentourismus als bloße Unannehmlichkeit“ anzusehen ist. Der Kläger führte weiters an, dass seine Ehefrau aufgrund der rund vierstündigen Wartezeit am Airport Kreislaufprobleme erlitten habe. Darauf ging das Amtsgericht München nicht weiter ein und tat diesen Umstand damit ab, dass eine Vorerkrankung vorgelegen habe und der Gesundheitszustand nicht Gegenstand des Pauschalreisevertrags war.

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April 2021: Wizz Air verzeichnet Aufwärtstrend

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beförderte im April 2021 insgesamt 564.634 Passagiere. Im direkten Vergleich mit März 2021 – 480.203 Reisende – konnte man ein Wachstum erzielen. Die Auslastung wird seitens des Konzerns mit 74,7 Prozent kommuniziert. Im April des Vorjahres stand der Flugbetrieb von Wizz Air weitgehend still. Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften führte man zu keinem Zeitpunkt ein vollständiges Grounding durch. Dennoch waren die Aktivitäten sehr stark eingeschränkt. Der Carrier hatte im April 2020 lediglich 78.389 Reisende. Vergleicht man die jüngste Beförderungsleitung mit dem Wert von April 2019, so liegt Wizz Air sehr deutlich darunter. Im April vor zwei Jahren zählte die Billigfluggesellschaft 3.288.731 Passagiere. Die Auslastung lag damals bei 91,4 Prozent.

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