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Wizz Air kündigt Basis in Sarajevo an

Bereits seit einiger Zeit wurde spekuliert, dass Wizz Air vor der Eröffnung einer Basis am Flughafen Sarajevo stehen könnte. Jetzt ist es offiziell, dass in Bosnien und Herzegowina die Base Nummer 41 eröffnet werden soll. Ab Mai 2021 wird eine Maschine des Typs Airbus A320 stationiert. Der Billigflieger kündigt insgesamt neun zusätzliche Flugverbindungen in sieben Länder an. Dabei handelt es sich um die Ziele Charleroi, Kopenhagen, Dortmund, Eindhoven, Göteborg, London Luton, Memmingen, Basel-Mulhouse und Paris Beauvais. Wizz Air ist seit 2013 in Bosnien und Herzegowina tätig. Der erste Flug führte von Tuzla nach Malmö. Eigenen Angaben nach hat der Carrier in den letzten acht Jahren rund drei Millionen Passagiere ab diesem Staat befördert. „Zuallererst möchten wir betonen, dass wir sehr erfreut sind, dass die Fluggesellschaft Wizz Air sich entschieden hat, die Basis auf unserem Flughafen zu errichten. Wir glauben, dass dies eine Nachricht ist, die von unseren zahlreichen Bürgern mit Freude begrüßt werden wird, aufgrund der erschwinglichen Tarife und der Destinationen, die Wizz Air plant. Wir sind besonders erfreut, dass dies auch Ziele sind, wo unsere Diaspora lebt“, Nermin Zijadić, Direktor der Abteilung für Luftverkehr und Luftfahrtservice am Flughafen Sarajevo. Andás Rado, Senior Corporate Communications Manager von Wizz Air, fügt hinzu: „Nach acht Jahren erfolgreicher Operationen nach Bosnien und Herzegowina freue ich mich, unsere zweite bosnische Basis in Sarajevo anzukündigen, da wir das Potenzial und die Nachfrage nach Low-Cost-Reisen in diesem Land sehen. Die heutige Ankündigung unterstreicht unser Bestreben, unsere Präsenz in Bosnien und Herzegowina auszubauen und noch günstigere Reisemöglichkeiten

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Maskenverweigerer nach Kopfstoß gegen Ryanair-Steward verhaftet

Ende letzter Woche kam es auf einem Ryanair-Flug von Teneriffa nach Manchester zu einem Zwischenfall mit einem Maskenverweigerer. Dieser endete für den 24-jährigen Mann auf der Polizeidienststelle am britischen Zielort. Mittels eines Kopfstoßes verletzte der Störenfried sogar einen Flugbegleiter. Dem Vernehmen nach soll der Passagier betrunken gewesen sein und einem Flugbegleiter gedroht haben, dass er ihm den Kopf einschlagen werde. Laut der Zeitung Daily Mail soll er drei Viertel einer Vodkaflasche intus gehabt haben. Die Aufforderung den Mund-Nasen-Schutz wieder aufzusetzen wurde nicht nur ignoriert, sondern dem Kabinenpersonal wurde auch massiv gedroht. Der Kapitän informierte die Flugsicherung über den Vorfall an Bord und versuchte eine Umleitung auf einen anderen Airport zu erreichen. Das wurde jedoch von der ATC verweigert, denn aufgrund der Corona-Pandemie waren jene Airports, die zum Zeitpunkt der Drohung in Frage gekommen sind, gesperrt. Somit wurde die Reise nach Manchester fortgesetzt. Die Flugbegleiter konnten die Situation in der Kabine in den Griff bekommen und den Störenfried ruhig stellen. Das nachstehende Video, das von Passagieren mit Mobiltelefonen aufgenommen wurde, zeigt den Vorfall sowie die anschließende Verhaftung. Verhaftung nach der Landung Nach der Landung auf dem britischen Airport betrat die Polizei die Boeing 737-800 und führte den 24-jährigen Mann ab. Die anderen Passagiere sollen das Einschreiten der Exekutive mit lautem Applaus gutgeheißen haben. Die lokal zuständige Staatsanwaltschaft ordnete die Verhaftung an und ermittelt wegen Sachbeschädigung und Gefährdung der Luftsicherheit. Zwischenzeitlich fand bereits eine erste Anhörung durch den Untersuchungsrichter statt. In dieser soll der Beschuldigte angegeben haben, dass er bereits rund eine

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AeroGround verlängert Zusammenarbeit mit Emirates und Ethiad

Die Golf-Carrier Emirates und Etihad vertrauen weiterhin auf die AeroGround Flughafen München GmbH.  Die beiden arabischen Fluggesellschaften haben ihre Verträge mit der auf die Abfertigung von Flugzeugen spezialisierten Tochterfirma der Flughafen München GmbH (FMG) um mehrere Jahre verlängert. Die Airlines sind seit der Aufnahme ihrer Flugverbindungen nach München vor mehr als 15 Jahren Kunden der FMG. „Emirates und Etihad nehmen seitdem Dienstleistungen wie die Flugzeug-, Gepäck- und Frachtabfertigung, die Versorgung mit Frischwasser bzw. die Entsorgung von Abwasser sowie den Transport der Passagiere oder der Crews auf dem Vorfeld in Anspruch“, heißt es in der Aussendung. Emirates verbindet München und Dubai derzeit fünf Mal die Woche mit einer Boeing 777. Etihad fliegt aktuell vier Mal wöchentlich nach Abu Dhabi und setzt dabei Flugzeuge vom Typ Boeing 787 ein.

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Israel: Frankfurt einzige aktive Flugverbindung

Israel geht in der Corona-Krise entschieden vor, der Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv ist seit einigen Tagen für Passagiere eine No-go-Area. Das Kabinett hat aber nun eine Ausnahme vorgesehen: tägliche „Rettungsflüge“ nach Frankfurt am Main. Die Flüge werden von der Fluggesellschaft Israir durchgeführt. Denn dutzende Staatsbürger würden noch im Ausland festsitzen. Umgekehrt müssten auch mindestens genauso viele Menschen ins Ausland reisen, so die Tagesschau. „Rettungsflüge“ dürfen aber nur von einem kleinen Kreis gebucht werden. Ein- und Ausreisen sind nur für dringende Angelegenheiten wie Beerdigungen oder medizinische Behandlungen vorgesehen. Darüber hinaus muss jedes Ticket zuerst durch das Komitee der Regierung genehmigt werden. Der größte Airport Deutschlands zählt zu den bedeutendsten Drehkreuzen weltweit, trotz Pandemie heben täglich Flugzeuge zu internationalen Zielen ab.

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BER meldetet nochmals weniger Flüge und Passagiere

Der Flughafen Berlin-Brandenburg verzeichnete im Jänner 2021 einen weiteren Rückgang. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat – damals noch Tegel und Schönefeld zusammengezählt – wurden um etwa 91 Prozent weniger Passagiere abgefertigt. Der BER zählte im Jänner 2021 insgesamt 207.620 Fluggäste. Das sind etwa 57.000 weniger als im Dezember 2020. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte sich auf etwa 4.000 Starts und Landungen. Zum Vergleich: Schönefeld und Tegel hatten im Jänner 2020 gemeinsam rund 20.000 Movements. Somit ging die Nutzung um etwa 80 Prozent zurück. „Der erneute Lockdown hat die ohnehin geringe Nachfrage nach Flugreisen weiter gedrückt und zu erneuten drastischen Verkehrsrückgängen an allen deutschen Flughäfen geführt. Die dramatische wirtschaftliche Situation wird sich erst dann allmählich ändern, wenn genügend Impfstoffe flächendeckend zur Verfügung stehen. Wir stehen aber gerade in der Krise als verlässlicher Partner bereit, um die Versorgung der Hauptstadtregion mit lebenswichtigen Gütern zu gewährleisten“, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Weniger dramatisch sind die Einbrüche bei der Luftfracht. Im Januar 2021 wurden etwa 1.703 Tonnen Luftfracht bewegt. Diese Zahl bewegt sich auf dem Niveau der vergangenen Monate. Im Vergleich zum Januar des letzten Jahres ist der Frachtverkehr um rund 35 Prozent zurückgegangen. Aufgrund der geringen Nutzung wird der Flughafen Berlin-Brandenburg temporär nur noch das Terminal 1 nutzen. Die Ex-Schönefeld Gebäude, die als Terminal 5 bezeichnet werden, sollen Mitte Feber 2021 für zumindest ein Jahr vom Netz genommen werden. Das Terminal 2, das sich rechts neben dem Terminal 1 befindet, bleibt weiterhin geschlossen. Um genau zu sein: Das T2 wurde noch gar

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Flugreise wird für Air France-Passagiere zum Horror-Trip

Eigentlich sollte eine Air France-Maschine unter der Flugnummer AF406 am Freitag auf dem chilenischen Flughafen Santiago landen. Und das tat die Triple Seven auch – fünf Tage später. Denn nach dem Boarding mussten die Passagiere das Flugzeug wieder verlassen. Ein zunächst harmloses technisches Gebrechen entwickelte sich schlussendlich zum Albtraum eines jeden Reisenden. Ganze fünf Tage lang tüftelten die Techniker am Flieger. Kein Problem für diejenigen, die die nötigen Dokumente mitführten, um nach Frankreich einreisen zu dürfen. Sie konnten einfach ein Hotel aufsuchen. Die Mehrheit der Menschen an Bord waren jedoch afrikanische oder indische Staatsbürger. Und diesen wurde – auch unter solchen Umständen – die Einreise verweigert. Also blieb ihnen nichts anderes übrig als es sich am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle gemütlich zu machen. Einer der Passagiere habe seine Nächte gar auf einer Yoga-Matte verbracht, so independent.co.uk.  „Air France hat uns wie Tiere behandelt. Niemand hat uns darüber informiert, wie es denn mit unserem Flug weitergeht. Wir waren, auch was die Nächte hier anbelangt, auf uns allein gestellt. Das war unglaublich stressig. Ich bin erschöpft vom Warten, Laufen und Anstehen“, schildert ein betroffener Fluggast. Als wäre das nicht genug, wartete noch ein anderes Problem auf die Passagiere: sie benötigten einen neuen PCR-Test, um nach Chile einreisen zu dürfen. Denn der Corona-Test, den alle vor Abflug gemacht haben, war ausgelaufen. Und die chilenischen Behörden weigerten sich, eine Ausnahme zu machen. Angesprochen auf die Ereignisse stellt ein Airline-Sprecher klar: „Air France hat den betroffenen Passagieren eine Unterkunft und Mahlzeiten zur Verfügung gestellt. Außerdem werden neue Covid-19-Tests für diejenigen organisiert,

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Tony Holohan: Keine Aussicht auf Auslandsreisen in diesem Sommer

Knapp ein Jahr nach Beginn der Pandemie sehen die Verkehrszahlen noch immer düster aus. Einzig und allein der Glaube an eine baldige Erholung gibt den Flughäfen noch Hoffnung.  Doch dieser schiebt der irische Gesundsheits-Chef Tony Holohan jetzt einen Riegel vor. Er glaube nicht an einen „normalen“ Sommer, berichtet die Independent. „Ich glaube nicht, dass Europa gerade auf herkömmliche Sommermonate zusteuert. Ganz im Gegenteil, Millionen von Menschen werden auch heuer auf den Badeurlaub verzichten müssen. Es sei denn, der Strand befindet sich im Landesinneren“, so Holohan weiter. Damit widerspricht er nahezu jedem Reise-Experten. Denn diese rechnen aufgrund der gestarteten Impf-Kampagnen mit einem Anstieg der Nachfrage ab Mitte des Jahres. So auch Ryanair-Boss Michael O’Leary. Dieser geht sogar einen Schritt weiter und greift die irischen Experten im öffentlichen Fernsehen an. Sie würden Falschinformationen verbreiten und damit bei den Menschen nur Angst und Verunsicherung erzeugen. Ohnehin würde uns ein risikoreicher Sommer bevorstehen, so das Fachportal Reuters. Denn die angeschlagenen Fluggesellschaften hätten keine Zeit mehr zu verlieren, sie müssen den Kunden einen Sommer-Flugplan vorlegen, obwohl es noch mehr als fraglich ist, ob alle Reiseziele auch wirklich angeflogen werden können. Es gleicht also einem Glücksspiel

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U.S.-Gericht verlängert Latam-Gläubigerschutz

Die sich unter Gläubigerschutz nach Chapter 11 befindliche Fluggesellschaft Latam bekommt mehr Zeit für die Vorlage eines Sanierungsplans. Das Gericht in New York gab dem Antrag des Unternehmens statt und verlängerte die Frist bis zum 30. Juni 2021. Als Folge der Corona-Pandemie meldete die chilenische Airline in den Vereinigten Staaten ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 an. Eigentlich hätte der Sanierungsplan bis Ende Jänner 2021 stehen müssen, doch Latam konnte glaubhaft machen, dass aufgrund der derzeit für die gesamte Branche unklare Situation mehr Zeit benötigt wird. Im Vorfeld gab es seitens einiger Gläubiger Widerstand gegen den Antrag. Diese wollten erreichen, dass eine maximale Fristverlängerung von 120 Tagen erteilt wird. Das Gericht folgte jedoch dem Antrag der Airline. Der Sanierungsplan muss dem aktuellen Informationsstand nach bis zum 23. August 2021 von den Gläubigern angenommen werden. Zuvor muss dieser dem Verfahrensrichter vorgelegt werden.

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Nach chinesischem Übernahmeversuch: Ermittlungen gegen Motor Sich

Zwei Tage nachdem der Präsident der Ukraine, Volodymyr Zelensky, ein Dekret zur Sanktionierung chinesischer Investoren unterzeichnet hatte, die die Kontrolle über Motor Sich erlangen wollten, leitete der Sicherheitsdienst der Ukraine „Ermittlungs- und Betriebsmaßnahmen in der Stadt Saporischschja“ ein, in der der ukrainische Motorenhersteller tätig war sollte am 31. Januar eine Hauptversammlung abhalten. Die Regierung will verhindern, dass das Unternehmen und die Technologie in ausländische Hände geraten. Befürchtet wird, dass dies andernfalls die nationale Sicherheit gefährden könnte. Konkret geht es um den Aktionär Skyrizon, dessen Anteile seit einigen Jahren eingefroren sind. Diesem wird unter anderem vorgeworfen eine Briefkastenfirma auf den Britischen Jungferninseln zu sein, jedoch defacto unter der Kontrolle Chinas zu stehen. Die Behörden sollen nun mögliche illegale Aktivitäten bei Motor Sich ermitteln. Die Ermittlungen, für die die Unschuldsvermutung gilt, sind noch nicht abgeschlossen. Vorgeworfen wird auch, dass Skyrizon über eine Kooperation mit einem Oligarchen eine Beteiligung „mit Strohmann“ erwerben wollte. Aufgrund der noch von der Trump-Regierung ausgesprochenen Sanktionen gegen China landete das chinesische Unternehmen am 14. Jänner 2020 auf der schwarzen Liste. Die Firmengruppe des Oligarchen vertritt laut lokalen Medienberichten die Ansicht, dass es sich um einen „seriösen Käufer“ handeln würden und gab sich hinsichtlich der U.S.-Sanktionen unwissend und überrascht. USA vermuten China als Strohmann für Russland Doch es wird noch schräger: Am 31. Jänner 2021 wurde eine Sitzung abgehalten, die nachträglich seitens des Aufsichtsrats für illegal erklärt wurde. Dagegen schießt nun Skyrizon verbal und behauptet, dass man rechtmäßiger Eigentümer von Motor Sich wäre und das Management dies anzuerkennen habe.

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USA verfügen erst jetzt Maskenpflicht in Flugzeugen

Fast unglaublich, doch die Regierung der Vereinigten Staaten ordnete erst jetzt eine bundesweite Tragepflicht von Masken in Verkehrsflugzeugen, Schiffen, Taxis, Zügen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln an. Der ehemalige Präsident, Donald Trump, blockierte diesen Schritt über viele Monate hinweg. Allerdings ordneten die lokalen Gesundheitsbehörden vieler Bundesstaaten die Maskenpflicht an, jedoch eben nicht in allen Teilen des Landes. Das ändert sich nun, denn die Biden-Regierung verfügte eine Verpflichtung, die im gesamten Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika gilt. Zuvor bestand jedoch auf Basis der Anordnungen der Bundesstaaten, aber auch gestützt auf das Hausrecht der Fluggesellschaften, eine Maskenpflicht im Flugverkehr. Diese ist nun bundeseinheitlich verankert und damit indiskutabel. In den USA gibt es immer wieder Probleme mit Maskenverweigerern. In Europa sorgten Lufthansa-Passagiere gleich zweimal für einen Polizeieinsatz und zwar in München und erst am Montag in Frankfurt am Main.

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