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Schneechaos: Flugverkehr rund um New York steht still

Ein heftiger Schneesturm sorgt im Nordosten der Vereinigten Staaten für Unruhe. Die Flughäfen im Umland, darunter die drei Flughäfen der Weltstadt New York, musste schon tausende Flüge aus dem Programm nehmen. New Yorks Bürgermeister rief den Notstand aus, Straßen wurden für den Einsatz von Rettungsfahrzeugen freigehalten, alle nicht notwendigen Fahrten eingeschränkt. In der Großstadt wurden bis zu 60 Zentimeter Schnee erwartet. Der nationale Wetterdienst warnte für die gesamte Nordostküste von Virginia bis Maine vor heftigem Schneefall und starken Winden. Die Behörde sprach von „Blizzard-ähnlichen Zuständen“, die womöglich bis Mittwoch andauern könnten und besonders den Flugverkehr gänzlich lahmlegen. Betroffene Fluggesellschaften würden derzeit ihre Passagiere informieren und Umbuchungsmöglichkeiten schaffen, so simpleflying.com. 

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Spohr-Bruder ist neuer Chef von Lufthansa Aviation Training

Der Bruder von Carsten Spohr, Matthias Spohr, ist seit 1. Feber 2021 Geschäftsführer von Lufthansa Aviation Training. Zuvor war er Flugbetriebsleiter und Head of Flight Ops Standards and Engineering bei Eurowings. Er folgt auf Stephan Klar, der eine andere Funktion innerhalb des Konzerns übernehmen wird. Über die die bei Eurowings aufgrund des Wechsels des Bruders des Konzernchefs freigewordene Position will die Lufthansa Group zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. Als Chief Financial Officer bei Trainings- und Ausbildungstochter fungiert Tiziana Heilig. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe im Team von erfahrenen als auch jungen Kolleginnen und Kollegen an den LAT-Standorten! Ich möchte dabei mitwirken, nicht nur unsere Position im Konzern weiter zu stärken, sondern auch das externe Geschäft voranzutreiben. Lufthansa Aviation Training wird auch in dem bevorstehenden Restart der Airlines der Lufthansa Group eine bedeutende Rolle zukommen“, so Matthias Spohr zu seinem Start bei LAT.

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Anja Bronstert übernimmt UFO-Vorsitz

Die deutsche Flugbegleitergewerkschaft UFO formierte ein neues Führungsteam. Hintergrund ist, dass Vorsitzender Daniel Flohr und Louisa Collenberg Ende Jänner 2021 zurückgetreten sind. Den beiden folgen Anja Bronstert, Purserin bei Germanwings, und Wolfgang Heriban, Flugbegleiter bei Lufthansa CityLine, nach. Den Vorsitz übernimmt Bronstert, die erklärt: „Ich freue mich auf die spannenden anstehenden Aufgaben und bin mir sicher, meine fundierten Kenntnisse im Bereich der Tarifarbeit gewinnbringend für UFO einsetzen zu können“. Heriban ist innerhalb der UFO kein Newcommer, sondern war bereits zwischen 2008 und 2012 im Vorstand der Gewerkschaft. Zwei Jahre lang war er auch Vorsitzender der Arbeitnehmervertretung. In einer Aussendung der UFO ist zu lesen, dass er in seiner ersten Amtszeit als Konfliktlöser aufgetreten wäre. „Nach vielen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit bei Augsburg Airways und in der CityLine-Tarifkommission schaue ich zuversichtlich auf die nächsten Wochen und Monate“, so Heriban. Sobald als möglich will die Gewerkschaft UFO die Mitglieder zur Neuwahl des Vorstands bitten. Bis dahin werden Bronstert und Heriban ihre neuen Ämter interimsweise ausüben.

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Emirates: Leer nach UK, mit Passagieren zurück nach Dubai

Golfcarrier Emirates Airlines wird am Dienstag die Flüge zwischen London und Dubai reaktivieren. Diese pausieren derzeit, da die Regierung des Vereinigten Königreichs die Landung von Passagierfügen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet sind, untersagt. Dabei wird es auch bleiben, denn Emirates wird ferry, also ohne Passagiere, in die britische Hauptstadt fliegen und anschließend mit Reisenden an Bord zurück nach Dubai. Die gleiche Vorgehensweise wählt der Carrier auch auf der Manchester-Strecke. Dabei wird das Flugverbot nicht umgangen, denn UK bannt ausdrücklich Passagierflüge, die in den VAE abgehoben sind. Die umgekehrte Richtung, also beispielsweise London Heathrow-Dubai, ist erlaubt. Die Entscheidung derartig lange Ferry-Flüge durchzuführen hängt möglicherweise auch damit zusammen, dass der Golfcarrier im Frachtgeschäft sehr stark ist und Belly Cargo auf diesen Routen eine nicht unbedeutende Einnahmequelle ist. Alle anderen Emirates-Strecken zwischen Dubai und dem Vereinigten Königreich werden, sofern diese nicht gänzlich pausieren, weiterhin als reine Frachtverbindungen geführt. Ab London kommen auf den „Oneway“-Flügen vorerst Langstreckenjets des Typs Boeing 777 zum Einsatz. Zuletzt flog Emirates auf dieser Route, die eine der ertragreichsten im Streckennetz ist, auch gelegentlich wieder mit Airbus A380.

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Hamburg: Airbus-Hygienekonzept lässt zu wünschen übrig

Die Ursache des Corona-Ausbruchs war lange unklar. Jetzt deuten erste Hinweise auf Eigenverschulden des Flugzeugherstellers hin. Die Justizbehörde, die für die Einhaltung des Arbeitsschutzes in Hamburg verantwortlich ist, hat jedenfalls bereits vor dem Ausbruch seine Bedenken über die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen bei Airbus geäußert. Die damalige Überprüfung fiel eher mäßig aus: „Dabei wurde festgestellt, dass Maßnahmen zum Schutz vor einer Infektion nachgebessert werden müssen“, so Christine Osterland, Sprecherin der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz gegenüber mopo.de. Mängel gab es demnach beim Lüften und bei der Verfügbarkeit von Desinfektionsmitteln. Außerdem wurde gegen Regelungen zum Einhalten von Abständen und Masken verstoßen. Diese Umstände haben dem Ausbruch beim größten Boeing-Rivalen wohl in die Karten gespielt – jetzt folgen erste Konsequenzen. Bevor der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, müssen diese Mängel beim Arbeitsschutz nun beseitigt werden. Ansonsten könne die Produktion nicht wieder hochgefahren werden. Vor einigen Wochen hat die zuständige Gesundheitsbehörde rund 500 Beschäftigte des Airbus-Werks Finkenwerder unter Quarantäne gestellt. Bei Sieben der bislang 21 Infizierten konnte die britische CoV-Mutation nachgewiesen werden.

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Ryanair erwartet Verlust in Milliardenhöhe

Die Corona-Krise hat das aktuelle Weltgeschehen noch immer voll im Griff. Das spiegelt auch die Bilanz des dritten Quartals bei Ryanair wider. Waren im dritten Quartal vor einem Jahr noch rund 36 Millionen Fluggäste mit dem irischen Low-Coster unterwegs, ist die Zahl um satte 78 Prozent geschrumpft – nur 8,1 Millionen Passagiere begrüßte die Fluggesellschaft heuer an Bord. Das hinterlässt natürlich Spuren: Ryanair machte einen Nettoverlust von knapp 321 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum stand beim Billig-Flieger unter dem Strich noch ein Plus in der Höhe von 88 Millionen Euro. Das hemmt auch die Erwartungen für das Gesamtjahr. Das Management rechnet deswegen mit einem Verlust von fast einer Milliarde Euro im laufenden Geschäftsjahr. Der Umsatz betrug im dritten Quartal nur noch rund 340 Millionen Euro. Vor einem Jahr waren es noch 1,91 Milliarden. Das entspricht einem Einbruch von 82 Prozent. „Covid-19 richtet weiter Verwüstungen in der Branche an“, sagte Ryanair-Chef Michael O’Leary. Doch danach soll es wieder bergauf gehen. Im übernächsten Geschäftsjahr soll bei der Zahl der Fluggäste wieder das Vorkrisenniveau erreicht werden. Bis zum Geschäftsjahr 2026 soll die Zahl der jährlichen Fluggäste auf 200 Millionen wachsen.

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Ryanair „bestraft“ Reisebüro-Nutzer

In Zeiten der unzähligen Stornierungen hängt bei Ryanair die Rückvergütung einzig und allein von einer Tatsache ab: dem Ort des Vertragsabschlusses. Denn wer seinen Flug direkt auf der Website des irischen Low-Coster bucht, der bekommt auch sein Geld in voller Höhe zurückerstattet. Davon würden Kunden, die über Reisebüros buchen, nur träumen können, so Alex Agius Saliba, maltesischer Jurist und Abgeordneter im Europaparlament in seinem Gastbeitrag auf timesofmalta.com. Sie bekommen nach der Wartezeit einlösbare Schecks im Wert des gezahlten Betrages ausgehändigt, die noch in bares Geld verwandelt werden müssen. Und da ist auch der Haken: Denn das passiert in Banken. Diese verrechnen im Regelfall eine Gebühr für die Transaktion, meist bis zu 100 Euro pro Fall. Genau dieser Umstand verstoße gegen die EU-Richtlinie über Pauschalreisen, so Agius Saliba. Es würde keine sachliche Rechtfertigung für solch eine Benachteiligung gegenüber jenen, die den direkten Weg über die Fluggesellschaft wählen, geben. Deswegen habe er auch die EU-Kommission mit der Angelegenheit betraut. 

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Air Belgium flottet sechs Frachter ein

Die Fluggesellschaft Air Belgium will im Laufe des Jahres 2021 insgesamt sechs Frachtflugzeuge einflotten und sich damit ein zweites Standbein aufbauen. Die erste Maschine soll voraussichtlich im März 2021 kommen und auf dem Flughafen Lüttich stationiert werden. Die Homebase von Air Belgium ist Charleroi. Der Passagierflugbetrieb wurde aufgrund der Pandemie eingestellt und soll zumindest bis März 2021 ruhen. Der Carrier setzt in diesem Segment Vierstrahler des Typs Airbus A340 ein. Welche Frachtflugzeuge angeschafft werden, teilte Air Belgium nicht mit. Die ersten vier Frachtflugzeuge, die übernommen werden, stehen momentan bei Qatar Airways im Dienst. Es handelt sich um Airbus A330-200 mit den Registrierungen A7-AFG, A7-AFH, A7-AFI und A7-AFJ. „In einer so unsicheren Zeit sind dies gute Nachrichten für die Fluggesellschaft. Wir freuen uns sehr, mit dieser Diversifizierung in den Handels- und Frachtsektor beginnen zu können, die mein Team und ich gut kennen. Dies wird unser bestehendes Passagiergeschäft ergänzen, das von den aktuellen Reisebeschränkungen stark betroffen ist. Dies zeigt einmal mehr die Widerstandsfähigkeit und Flexibilität des Entwicklungspotenzials unserer Fluggesellschaft. Ebenso wie die stetig wachsende Attraktivität des Flughafens Lüttich“, so Firmenchef Niky Terzakis.

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Frankreich und Tschechien mit neuen Einreiseregeln

Die Staaten Frankreich und Tschechien haben ihre Einreisebestimmungen geändert. Das Nachbarland Österreichs und Deutschlands riegelt sich wieder weitgehend ab und will den Zutritt nur noch in Ausnahmefällen gestatten. Kontrollieren will man aber nur stichprobenartig. Frankreich untersagt das Betreten des Staatsgebiets, wenn man aus einem Nicht-EU-Land kommend einreisen möchte. Es bestehen auch hier einige Ausnahme, denn beispielsweise sind Personen mit Wohnsitz in Frankreich und Umsteiger, die formell nicht einreisen, sondern lediglich das Flugzeug wechseln, nicht betroffen. Aus EU-Gebieten kommend muss ein negativer Coronatest vorgewiesen werden.

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UK: Qatar stoppt Buchungen aus Südafrika, Rwanda und den VAE

Die Regierung des Vereinigten Königreichs übte Druck auf Qatar Airways aus und der Carrier willigte ein, dass keine Buchungen ab Südafrika, Rwanda und den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung UK angenommen werden. Der Carrier teilte mit, dass die Maßnahme aufgrund von Bedenken der britischen Regierung gesetzt wurde. Die Flüge werden allerdings weiterhin durchgeführt. Derzeit können aus den genannten Ländern abfliegend keine Umsteigeflüge mit Qatar Airways ins Vereinigte Königreich gebucht werden. Der Golfcarrier gab sich zu den Gründen äußerst wortkarg und verwies auf das untenstehende Twitter-Statement.

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