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144 Millionen Euro Staatskredit für Norwegian

Der schwer angeschlagene Billigflieger Norwegian Air Shuttle soll seitens der norwegischen Regierung einen Kredit in der Höhe von umgerechnet 144 Millionen Euro gewährt bekommen. Dies erklärte Premierministerin Erna Solberg am Freitag. Im Herbst erhielt der Lowcoster zunächst einen Korb und meldete dann in Irland und Norwegen Gläubigerschutz an. Offenbar gelang es dem Management die Staatsführung zu überzeugen. Vor einigen Tagen sagte die Finanzministerin, dass der vorgelegte Plan eine klare Perspektive darstellen würde. Im nächsten Schritt muss das Parlament die Zustimmung erteilen.

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AUA verschiebt Präsentation des Sommerflugplans

Die Finalisierung des Sommerflugplans, der Ende März 2021 in Kraft treten wird, verzögert sich bei Austrian Airlines weiter. Normalerweise sind derartige Planungen bereits jeweils im Herbst abgeschlossen, doch heuer lassen sich nahezu alle Fluggesellschaften deutlich mehr Zeit. Durch möglichst späte Entscheidungen versuchen die Carrier möglichst flexibel zu bleiben, denn momentan ist nicht absehbar wie sich die Angelegenheiten Einreisebestimmungen, Quarantäne, Flugverbote und Impfungen entwickeln werden. Zwar hofft die gesamte Branche darauf, dass in den Sommermonaten wieder ohne großartige Einschränkungen gereist werden kann, doch fix ist das definitiv noch nicht. Die Androhung von Quarantäne gilt als regelrechter „Nachfragekiller“. Bei Austrian Airlines wollte man eigentlich Ende Jänner 2021 den bevorstehenden Sommerflugplan präsentieren. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass dies nun auf „Mitte Februar 2021“ verschoben wurde. Das bedeutet in weiterer Folge auch, dass nicht alle auf der Homepage dargestellten Strecken und Frequenzen endgültig fix sind. Es werden aufgrund der Coronapandemie wesentlich häufiger als in den Vorjahren Änderungen vorgenommen.

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Charter: Smartwings zieht 346-Millionen-Euro-Auftrag an Land

Die tschechische Smartwings Group und die DER-Touristik-Töchter Exim Tours und CK Fischer einigten sich auf eine dreijährige Verlängerung der Zusammenarbeit. Die Fluggesellschaften der Firmengruppe, der auch CSA angehört, werden weiterhin für die Tour Operator fliegen. Der Auftragswert beträgt umgerechnet rund 346,28 Millionen Euro. Laut Mitteilung der Konzerne soll die Smartwings Group im Auftrag der Tour Operator rund 50 Destinationen ansteuern. Diese befinden sich überwiegend in Europa und Afrika. Auch mit CK Blue Style wird die Zusammenarbeit fortgeführt. „Der Abschluss des Vertrags ist für uns in der gegenwärtigen Situation besonders wertvoll, in der sowohl die Luftfahrt- als auch die Reisebranche die schlimmste Notlage aller Zeiten erleben“, erklärt Smartwings-CEO Roman Vik.

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Aviation Direct gibt es jetzt auch gratis in der SQUID App

Ab sofort stehen Aviation-Direct-Lesern neue mobile Services zur Verfügung. Um diese optimal umsetzen zu können, arbeitet das Fachportal für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Partnern zusammen. Beispielsweise können die Nachrichtenartikel nun auch in der kostenlosen SQUID App gelesen werden. SQUID App ist eine kostenlose News-App, die in Schweden entwickelt wurde. Diese ist in den üblichen Stores zum Download erhältlich. Die Nachrichtenartikel von Aviation Direct erscheinen in der Rubrik Reise. Die Suchfunktion liefert thematisch passende Beiträge von Aviation Direct. Die Zusammenarbeit mit SQUID App ist der Auftakt einer ganzen Reihe neuer Features, Services und Kooperationen, die Aviation Direct in den nächsten Wochen und Monaten launchen wird. Ganz ohne nähere Ankündigung wurden zwischenzeitlich Stellenanzeigen, Push-Notifications für PC und Android sowie ein Telegram-Channel implementiert. Im Bereich der mobilen Nachrichtenservices wird das österreichische Fachportal für Luftfahrt, Reisen und Touristik stark ausbauen und ist bereits weitere Kooperationen eingegangen, die nach und nach vorgestellt werden. Der Fokus auf Services, die kostenfrei mit dem Smartphone genutzt werden können, trägt auch dem Umstand Rechnung, dass mehr als 80 Prozent der Zugriffe auf Aviation Direct mit mobilen Geräten erfolgen. Die Zusammenarbeit mit SQUID App macht es Lesern noch einfacher und komfortabler die Neuigkeiten von Aviation Direct, aber auch von vielen anderen Medien aus aller Welt, zu lesen. Die kostenfreie SQUID App kann in den üblichen App-Stores kostenfrei heruntergeladen werden: iPhone: Apple App Store Android: Google Play Store Huawei: AppGallery

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Erfurt: Ex-Air-Berlin-A330 flog als „Preighter“ FFP2-Masken ein

Der deutsche Regionalflughafen Erfurt-Weimar hatte am Freitagvormittag einen für diesen Airport nicht alltäglichen Gast: Wamos Air setzte um 9 Uhr 30 mit einem „Preighter“ des Typs A330 zur Landung an. Großraumflugzeuge sind auf dem kleinen Flughafen in Thüringen eher die Ausnahme. Im Auftrag der Spedition Röhling brachte Wamos Air mit der EC-MTU, die vor einigen Monaten durch das Entfernen der Sitze in einen „Behelfsfrachter“ umgewandelt wurde, rund zwei Millionen FFP2-Masken von Guangzhou/China nach Erfurt. Rund zwei Stunden dauerte die Entladung und anschließende Betankung des Airbusses durch die Mitarbeiter des Airports. Anschließend flog der „Preighter“ zurück zur Homebase nach Madrid. „Mit diesem wichtigen Frachtflug mit einem Großraumflugzeug beweist der Flughafen Erfurt-Weimar erneut seine wichtige Infrastrukturfunktion für den Freistaat Thüringen“, erklärt Airportchef Gerd Stöwer, der auch darauf hinweist, dass FedEx/TNT fast täglich mit kleinerem Gerät Cargoflüge an diesem Flughafen durchführen. Auch steige die Bedeutung von Erfurt-Weimar im Bereich der Wartung. Der eingesetzte Airbus A330-200 mit der Registrierung EC-MTU hat eine „deutsche Vergangenheit“, denn der Zweistrahler wurde im Jahr 2002 fabrikneu an LTU ausgeliefert. Nach der Übernahme und Integration stand die damalige D-ALPE im Dienst der Air Berlin. Offiziell wurde der A330 im Dezember 2017 an Leasinggeber AerCap zurückgegeben. Seit April 2018 ist Wamos Air der neue Leasingnehmer des fast 19 Jahre alten Großraumjets, der momentan als „Preighter“ fungiert. „Wir haben mit dem Erfurter Flughafen im Frühjahr letzten Jahres schon gute Erfahrung bei der Abfertigung dringend benötigter und zeitkritischer Fracht gemacht und haben uns deshalb wieder für diesen Flughafen entschieden“, so Daniel Brix,

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Wien: Terminal 1 verwaist – Apotheke hält wie Asterix die Stellung

Das Terminal 1 des Flughafens Wien-Schwechat wird seit 19. März 2020 wegen dem aufgrund der Corona-Pandemie stark reduziertem Angebot nicht mehr genutzt. Seither schlummert der Gebäudekomplex vor sich hin. Alle Geschäfte, Check-in-Schalter, Gates und Lokale sind geschlossen. Wirklich alle? Nein, die Apotheke hält einsam die Stellung in der menschenleeren Abfertigungshalle. Im Gegensatz zu den Restaurants und Shops darf diese aufgrund ihres gesetzlichen Versorgungsauftrags nicht zusperren. Somit gibt es wenigstens ein bisschen Leben im ansonsten verwaisten Terminal 1, in dem selbst der Billa-Supermarkt mangels Kundenfrequenz zugesperrt hat. Auf dem Flughafen Mailand-Malpensa muss die sich im geschlossenen Terminal 2 befindliche Apotheke übrigens ebenfalls aus gesetzlichen Gründen offenhalten und dort einsam die Stellung halten. Das gegenüberliegende Terminal 1A, das im August 2005 als Provisorium für drei Jahre errichtet wurde, jedoch daraus ein „Dauerprovisorium“, das sich schon seit über 15 Jahren hält wurde, ist ebenfalls geschlossen. Das älteste Abfertigungsgebäude, Terminal 2, wird seit 2013 nur noch als Durchgang in den Sicherheitsbereich (B, C und D) genutzt. Hier finden Modernisierungsarbeiten statt, denn hier soll sich in Zukunft eine zentrale Sicherheitskontrolle befinden. Eine Video-Rundfahrt über das verschlafene Vorfeld des Wiener Flughafens unter diesem Link. Wann die Terminals 1, 1A und 2 wieder in Betrieb gehen werden, ist noch völlig unklar. Derzeit ist das Terminal 3 nicht einmal annähernd ausgelastet. Das Angebot der Fluggesellschaften ist stark reduziert und die Auslastung vieler Flüge liegt unter 20 Passagiere. Natürlich gibt es gelegentlich Ausnahmen nach oben hin, doch diese kommen immer seltener vor. Das nachstehende Video zeigt einen kleinen Overview

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Berlin: Falscher „Fluglotse“ narrte die Piloten sechs Monate lang

Ein 32-jähriger Berliner soll in den letzten sechs Monaten wiederholt über Funk Kontakt mit Passagier- und Frachtflugzeugen sowie Hubschraubern der Polizei aufgenommen haben. Dabei erteilte er laut Exekutive auch Anweisungen, mit denen er Piloten zu gefährlichen Manövern verteilten wollte. Nun verhaftete die Polizei den Mann. In der Medienerklärung der Exekutive ist zu lesen, dass die Anweisungen des falschen „Fluglotsen“ immer professioneller wurden. „Hierbei soll der Mann Fluganweisungen gegeben haben, die im Laufe der Zeit immer professioneller wirkten und somit geeignet gewesen wären, gefährliche Flugmanöver nach sich zu ziehen“, so die Polizei in einer Aussendung. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag bekam der Berliner Besuch von der Exekutive und diese sollen ihn „auf frischer Tat“ mit zwei Funkgeräten, die auf entsprechende Frequenzen des Flugverkehrs eingestellt waren, erwischt haben. Die Polizei verhaftete ihn aufgrund des Tatverdachts des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Laut Mitteilung soll der Beschuldigte die Aussage vorerst verweigert haben.

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Chair Airlines führt Paid-Catering ein

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair bittet ab 1. April 2021 für Speisen und Getränke zur Kasse. Der Carrier ersetzt den bislang inkludierten Bordservice durch Paid-Catering. Im Frühjahr werden Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines dies ebenfalls auf der Kurz- und Mittelstrecke einführen. Der Ferienflieger servierte bislang auf längeren Flügen alkoholfreie Getränke und warme Speisen kostenfrei. Auf den Kurzstreckenverbindungen waren zumindest ein Snack und Getränke im Flugpreis inkludiert. Mit 1. April 2021 ändert sich das. An Bord können beispielsweise Chips, Schokolade und eine warme Pizza käuflich erworben werden. Auch für Durstlöscher mit ohne Alkohol bittet Chair dann zur Kasse. Wer warme Speisen – abgesehen von der Pizza – oder Salate haben möchte, muss diese mindestens 24 Stunden vorher online bestellen. Auch besteht die Möglichkeit diese im Zuge der Flugbuchung mitzukaufen. Chair Airlines ging aus dem schweizerischen Ableger von Germania hervor. Die polnische Charterfluggesellschaft hält 49 Prozent. Die Mehrheit befindet sich in den Händen einer Schwestergesellschaft des schweizerischen Reisebüros Air Prishtina, für das auch zahlreiche Flüge durchgeführt werden.

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Benedikt Escher wird Swiss-Netzwerkchef

Die Fluggesellschaft Swiss bestellt per 1. Feber 2021 mit Benedikt Escher einen neuen Netzwerkchef. Der Manager war bereits zuvor für den Carrier tätig. Der bisherige Head of Network Management, Michael Trestl, wechselte Anfang des Jahres als Chief Commercial Officer in den Vorstand der Konzernschwester Austrian Airlines. Escher ist seit Feber 2019 in der Funktion des Head of Scheduling & Slot Management für die schweizerische Lufthansa-Tochter tätig. Er berichtet direkt an Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour und innerhalb der Lufthansa Group an den Senior Vice President Network & Mobility Offer, Heiko Reitz. Vor seiner Tätigkeit für Swiss arbeitete Benedikt Escher für Edelweiss Air. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Benedikt Escher einen äusserst versierten und erfahrenen Netzwerk-Experten aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. In seiner bisherigen Funktion ist es ihm gelungen, trotz anspruchsvoller und dynamischer Rahmenbedingungen die für einen reibungslosen Flugbetrieb notwendigen Ressourcen bestmöglich zu optimieren. Bei seiner neuen Aufgabe wünsche ich ihm viel Erfolg und Freude“, so Tamur Goudarzi, Chief Commercial Officer bei Swiss.

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Hamburg: Falkland-Sonderflug hebt am Sonntag ab

Am Sonntag wird Lufthansa unter der Flugnummer LH2574 den längsten Nonstopflug in der Firmengeschichte durchführen. Der Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AIXP wird Forscher des Alfred-Wegener-Instituts von Hamburg nach Mount Pleasant auf den Falkland-Inseln fliegen. Die Entfernung beträgt 13.700 Kilometer. Der Charterflug soll gegen 21 Uhr 30 mit 16 Besatzungsmitgliedern und 92 Passagieren abheben. An Bord des Sonderfluges sind Wissenschaftler und Schiffbesatzungen, die im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, für die kommende Expedition mit dem Forschungsschiff Polarstern auf den 15-stündigen Flug gehen. Bereits am Sonntagnachmittag wird der A350-900 aus Frankfurt nach Hamburg überführt. Die Landung auf dem Hamburger Flughafen ist um 16:30 Uhr unter der Flugnummer LH9924 geplant. Der Airbus mit der Kennung D-AIXP und dem Taufnamen der Stadt Braunschweig ist erst seit dem vergangenen Jahr Mitglied der Lufthansa Flotte. Crew und Passagiere in Quarantäne Da die Hygieneanforderungen rund um diesen Flug extrem hoch sind, ist die Lufthansa Crew bereits vor zwei Wochen zeitgleich mit den Passagieren in einem Bremerhavener Hotel in Quarantäne gegangen. Begleitet wurden sie in dieser Zeit von einem virtuellen Informations- und Sportprogramm. So absolvierten sie einen 10.000-Schritte Wettbewerb, eine Idee der Lufthansa Crew, um sich in der ersten Woche der Zimmerquarantäne fit zu halten. Dazu kamen interne Vorträge der mitreisenden Wissenschaftler, die sehr bald virtuell von mehreren hundert Lufthanseaten mitverfolgt wurden. Crew und Reiseteilnehmer werden am Sonntag mit einem Bus von Bremerhaven nach Hamburg fahren. Mit einem eng abgestimmten Hygienekonzept stellt der Flughafen Hamburg für Crew und Expeditionsteilnehmer ein kontaktloses

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