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Sundair zahlt die Gehälter wieder selbst

Am Donnerstag entschied das Amtsgericht Stralsund, dass Sundair im eröffneten Schutzschirmverfahren die Eigenverwaltung behält. Der Carrier teilte mit, dass die Gehälter der etwa 240 Mitarbeiter aus eigener Kraft bezahlt werden. Sachwalter bleibt Lucas Flöther, der bereits bei Air Berlin und Condor diese Funktion ausgeübt hat. Die Fluggesellschaft will sich aufgrund der Coronakrise mit Hilfe des Schutzschirmverfahrens neu aufstellen. Laut Geschäftsführer Marcos Rossello konnte mit den Eigentümern der Flugzeuge eine Einigung erzielt werden. Der Carrier tauscht diese gegen andere Maschinen aus, berichtete Aviation Direct. „Wir sind gerade dabei, drei neue A319 einzuflotten, von zwei A320 und zwei A319 trennen wir uns. Somit besteht die Flotte künftig aus sechs Flugzeugen“, wird Geschäftsführer Marcos Rossello in einer Pressemitteilung zitiert. Somit verkleinert sich die Flotte um eine Maschine. Mit den Gläubigern habe man bereits verhandelt und diese hätten dem ausgearbeiteten Sanierungsplan in der Entwurfsfassung zugestimmt. Das Unternehmen teilt weiters mit, dass das Dokument in Kürze dem Gericht und den Gläubigern zur Einholung der formellen Zustimmung vorgelegt wird. Im Anschluss muss die Gläubigerversammlung abstimmen.

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Schweiz: Riskantes Flugmanöver führte zum Absturz der HB-HOT

Die Flugunfallermittler der Schweiz schreiben in ihrem Abschlussbericht, dass der Absturz der Ju-52 im Jahr 2018 unter anderem durch ein riskantes Manöver der Flugzeugführer verursacht wurde. Der Verein, der die historischen Maschinen betreibt, will nun die Auswahl und Ausbildung der Piloten verbessern. Am 4. August 2018 stürzte im Kanton Graubünden die HB-HOT ab. Das etwa 80 Jahre alte Fluggerät befand sich auf einem Rundflug. Alle Insassen kamen beim Unfall ums Leben. Nun üben die Ermittler Kritik am Betreiber, aber auch am Bundesamt für Zivilluftfahrt. Sicherheitsprobleme wären übersehen worden und der Verein habe Risiken nicht erkannt. Im Bericht ist weiters zu lesen, dass der Oldtimer diverse technische Mängel hatte, jedoch sollen diese nicht ursächlich für den Absturz gewesen sein. Als Hauptursache für den Absturz machten die Behörden ein riskantes Pilotenmanöver aus. Im Bericht steht geschrieben: „Die Piloten steuerten das Flugzeug in geringer Höhe, ohne Möglichkeit für einen alternativen Flugweg und mit einer für diese Verhältnisse gefährlich tiefen Geschwindigkeit in das enge Tal südwestlich des Piz Segnas. In diesem Tal durchflog das Flugzeug Turbulenzen, wie sie im Gebirge in Geländenähe stets zu erwarten sind. Diese hochriskante Flugführung bewirkte, dass die Piloten in diesen nicht außergewöhnlichen Turbulenzen die Kontrolle über das Flugzeug verloren und für ein Abfangen des Flugzeuges zu wenig Raum zur Verfügung stand. Als Folge davon stürzte das Flugzeug nahezu senkrecht zu Boden“. Die Schweizer Unfalluntersuchungsstelle veröffentlichte auch ein Video, in dem die Erkenntnisse der Behörde einfach verständlich dargestellt sind: Der Betreiberverein wurde im November 2018 mit einem Flugverbot belegt. Eine

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Auktion: Tegel-Inventar unter dem Hammer

Ende Oktober 2020 schloss der Flughafen Berlin-Tegel seine Pforten. Nun kommt das Inventar unter den Hammer. Wer sich ein Sitzbänke, Bildschirme oder gar einen Schneepflug in die Wohnung oder ins Büro holen möchte, könnte jetzt fündig werden. Das Auktionshaus Wilhelm Dechow versteigert derzeit im Auftrag der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH diverse Gegenstände, die vormals am Airport Tegel eingesetzt waren. Derzeit werden zum Beispiel Bildschirme und Sitzbänke an den jeweiligen Höchstbietenden verkauft. Das Angebot soll laufend erweitert werden. Die momentan laufende Auktion findet sich unter diesem Link. Tipp: Aviation Direct hat dem Flughafen Berlin-Tegel eine Fotoreportage gewidmet.

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Ukraine sperrt 13 russische Carrier aus

Die Regierung der Ukraine untersagt nun explizit 13 russischen Fluggesellschaften die Nutzung des Luftraums. Dies schließt Überflüge, Starts und Landungen sowie Ferry-Flüge ein. Allerdings hat der Beschluss, der noch final abgesegnet werden muss, eher symbolischen Charakter, da russischen Carriern seit längerer Zeit der Betrieb im Luftraum der Ukraine verboten ist. Hintergrund der Maßnahme ist der Streit um die Krim. Das ukrainische Kabinett will nun 13 Airlines, die ihren Sitz in der Russischen Föderation haben, explizit aufgrund ihrer Flugangebote von/nach Simferopol sanktionieren. Die Krim wurde vor einigen Jahren von Russland annektiert und eingegliedert, jedoch ist dieser Vorgang international nicht anerkannt. Beispielsweise betrachtet die Europäische Union die Krim weiterhin als der Ukraine zugehörig. Vom Bann, der für drei Jahre ausgesprochen wird, sind nachstehende Airlines betroffen: Vologda Air KrasAvia Komiaviatrans Azimuth IrAero Aviaservice Tulpar Aerolimousine 223rd Flight Unit Pobeda Aviatsiyni Technologii Investitsii Servis Simargl Air Company State Corporation for Air Traffic Management Weiters sprach die Ukraine der syrischen Cham Wings Airlines ein Flugverbot aus. Warum dieser Carrier gebannt wird, erklärte die Regierung allerdings nicht. Es soll jedoch im Bereich der Eigentümerschaft Cham Wings Airlines ein Naheverhältnis zu Machthaber Baschar al-Assad geben. Da diese Fluggesellschaft Europa ohnehin nicht anfliegt, dürften sich die Auswirkungen allenfalls auf Umwege in Richtung Moskau beschränken.

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Easyjet muss 1.400 Mitarbeiter kündigen

Für Billig-Flieger Easyjet lief es im 1. Quartal zum 21. Dezember 2020 alles andere als gut – aber genau nach Plan. Das Finanzergebnis im ersten Quartal entsprach den Erwartungen des Managements – trotz erhöhter Unsicherheit aufgrund des sich verändernden Marktumfelds, das verschärfte Reisebeschränkungen in ganz Europa mit sich brachte. Die Passagierzahlen brachen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 87 Prozent auf 2,9 Millionen ein. Die Erlöse verringerten sich um 88 Prozent auf umgerechnet 187 Millionen Euro. Angesichts der Corona-Beschränkungen wird die Airline von Jänner bis März höchstens zehn Prozent der eigentlich möglichen Flüge durchführen. Das teilte die britische Fluggesellschaft am Donnerstag in Luton mit. Gleichzeitig gab Easyjet bekannt, mindestens 1.400 Angestellte vor die Tür setzen zu müssen. Denn immer noch verliere die Airline etwa 45 Millionen Euro – pro Woche. „Der Schlüssel, um Reisen wieder zu ermöglichen, sind die Impfprogramme in Kombination mit der schrittweisen Aufhebung der Beschränkungen durch die Regierungen, sobald dies sicher ist“, so Easyjet-Chef Johan Lundgren.

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2020: Basel meldet 71 Prozent weniger Passagiere

Der Flughafen Basel-Mulhouse zählte im Vorjahr 2,6 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2019 nutzten um 71 Prozent weniger Reisendende den Airport. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte sich auf 51.570 Starts und Landungen. Im Cargobereich konnte der Euro Airport einen 2,3-prozentigen Zuwachs auf 108.500 Tonnen verzeichnen. Als direkte Folge der pandemiebedingten Reisebeschränkungen wurde in den Monaten April bis Juni mit 97 Prozent der stärkste Rückgang des Passagierverkehrs verzeichnet. Im Sommer zog der Flugverkehr wieder etwas an, insbesondere im August, dem passagierstärksten Monat der Krise, in welchem der Flughafen 390 000 Passagiere und somit 40 Prozent weniger als im Vorjahr begrüsste. Im traditionell schwachen Monat November ging dieser mit einem Minus von 87 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erneut drastisch zurück. Um der Krise weiterhin standhalten zu können, führt der EuroAirport auch im Jahr 2021 die strenge Ausgabenkontrolle fort. Aufgrund der unsicheren Prognosen arbeitet der Flughafen mit drei Szenarien mit Passagieraufkommen zwischen 3 und 5 Millionen. Wie schnell sich der Passagierverkehr erholen wird, hängt von der Geschwindigkeit der nationalen Impfkampagnen, die dadurch verringerte Zahl der Ansteckungen und der damit zusammenhängenden Reduzierung der Reisebeschränkungen ab. Der EuroAirport geht heute davon aus, dass das Passagieraufkommen von 2019 erst in einigen Jahren wieder erreicht werden wird.

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Portugal streicht alle Flugverbindungen mit Brasilien

Portugal wird ab morgen alle Flugverbindungen von und nach Brasilien kappen.  Die portugiesische Regierung möchte es nicht riskieren, weitere Corona-Infizierte in das Landesinnere zu schleppen. Zudem beunruhigt die Entdeckung neuer Mutanten des Virus. Zwischen Brasilien und der ehemaligen Kolonialmacht Portugal gibt es traditionell enge Beziehungen. Diese Maßnahme soll deswegen nur für einen begrenzten Zeitraum gelten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte unterdessen mit, dass die zunächst in Brasilien festgestellte Mutante inzwischen in acht Ländern nachgewiesen worden sei. In Brasilien wurden zuletzt täglich mehr als tausend Coronavirus-Todesfälle registriert, so der ORF. 

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Ab Freitag: Norwegen schottet sich wieder ab

Die norwegische Regierung schirmt das Land in der Nacht zum Freitag ab: die Grenzen werden für nahezu alle Einreisende dicht gemacht. Ab morgen werde Norwegen die striktesten Einreisebeschränkungen seit Mitte März einführen, so die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg heute auf einer Pressekonferenz. Damit reagiert die Regierungsspitze auf die sich rasch verbreitenden Corona-Mutationen. „Die Grenze wird praktisch für alle geschlossen sein, die nicht in Norwegen leben“, so Solberg weiter. Es werde nur wenige Ausnahmen geben, darunter für Arbeitnehmer mit „kritischen Funktionen“, den Warentransport und im Gesundheitswesen aus den Nachbarländern Schweden und Finnland, so der ORF. Seit Mittwoch gelten auch in Finnland verschärfte Einreiseregeln. Dänemark lässt seit dem 9. Jänner bis auf wenige Ausnahmen nur noch Menschen ins Land, die einen triftigen Einreisegrund sowie einen negativen und maximal 24 Stunden alten Corona-Test vorweisen können. Schweden hat zudem seine Grenzen nach Norwegen geschlossen.

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WKO fordert europaweite Strategie für Restart der Reisebranche

Die Wirtschaftskammer Österreich, der europäische Dachverband der Hotellerie Hotrec sowie der Reisebüros ECTAA fordern, dass schnellstmöglich eine europaweite Gesamtstrategie für den Neustart der Reise- und Tourismusbranche abgestimmt und umgesetzt wird. Diese soll Quarantäne weitgehend vermeiden. „Für einen erfolgreichen Re-Start der Reise- und Tourismusbranche braucht es zwingend eine europaweit abgestimmte, effiziente Test- und Impfstrategie, um Quarantänemaßnahmen und Reisebeschränkungen vermeiden zu können“, zeigt sich Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Initiator der Arge „Restart“, mit den Playern der heimischen Reisebranche – Reisebüros, Hotellerie, Flugverkehr, Buchungssystemeanbieter – einig. „Es braucht europaweit eine beschleunigte Durchimpfung, einheitliche Vorgaben zum Nachweis von Tests und Impfungen sowie die Forcierung von schnell durchführbaren Antigentests, damit die sich ständig und kurzfristig ändernden Reisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen so weit wie möglich vermieden werden können und insbesondere Landeverbote der Vergangenheit angehören. Wenn wir es jetzt auf EU-Ebene schaffen, langfristig eine Strategie zu entwickeln, dann wird diese uns auch in möglicherweise kommenden Krisen vor derart horrenden Auswirkungen, wie wir sie jetzt erleben, schützen können“. Auch beim WKÖ-Fachverband Hotellerie ist man der Ansicht, dass eine europaweite Abstimmung und Koordination die Basis für eine erfolgreiche Sommersaison 2021 darstellt. Doch auch innerhalb Österreichs soll es noch einige Aufgaben zu erledigen geben: „Wir brauchen unter anderem genügend Vorlaufzeit, um unsere Betriebe wieder zu öffnen und dabei bedarf es einer guten Wiedereröffnungsstrategie, mit zielführenden und verhältnismäßigen Maßnahmen. Die geplanten Gästetestungen beispielsweise müssen praktisch und einfach umsetzbar sein, wir haben hier schon vor Wochen konkrete Vorschläge an die Politik geliefert“, so Susanne Kraus-Winkler,

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S7 Airlines verchartert A319 per Mausklick

Die russische S7 Airlines ermöglicht seit kurzer Zeit das Chartern von Maschinen des Typs Airbus A319 übers Internet. Mit wenigen Mausklicks kann der Sonderflug konfiguriert werden. Was es kosten wird, zeigt das Menü gleich an. Die Maschinen sind mit 25 Business- und 72 Economy-Class-Sitzen bestuhlt. Im Charterpreis sind unter anderem die Mitnahme von Gepäck, Catering und Sportgepäck inkludiert. Das Produkt nennt sich S7Select und richtet sich ausdrücklich an Privatpersonen und private Reisegruppen. Vorerst werden nur Charteraufträge innerhalb Russlands angenommen. Preisbeispiel: Oneway von Moskau-Domodedovo nach Sotschi kostet etwa 15.000 Euro, also gerundet zirka 155 Euro pro Sitzplatz.

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