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Wien-Chef Ofner fordert einheitliche App für Europa

„Europa muss einheitlich vorgehen“, fordert Wiens Flughafenvorstand Günther Ofner und nennt als wesentlich Element die App CommonPass, in der Tests und Impfungen eingetragen und ausgelesen werden können. Der Manager sagte gegenüber dem Österreichischen Rundfunk auch, dass er der Ansicht ist, dass diese Applikation „das Reisegeschehen wesentlich erleichtern würde“. Maßgeblich ist aber auch, dass Europa einheitlich vorgeht, „um die Krise möglichst rasch zu bewältigen“. Der von Ofner gemeinsam mit seinem Co-Vorstand Julian Jäger geleitete Flughafen ist der größte in Österreich und wurde ebenfalls hart von der Krise getroffen. Ohne die Kurzarbeit hätte man womöglich schon viele Mitarbeiter kündigen müssen. „Wir sind sehr dankbar, dass es vor allem die Möglichkeit der Kurzarbeit gibt. Diese Unterstützung des Staats hat es uns bisher ermöglicht von Kündigungen abzusehen. Unser Ziel ist es möglichst viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den dann hoffentlich wieder kommenden Aufschwung im Unternehmen zu halten. Aber dazu brauchen wir jedenfalls eine Verlängerung und eine Weiterführung der Kurzarbeit“, so Ofner. Während das Passagiergeschäft im Vorjahr regelrecht zusammengebrochen ist und nach einem kurzen Aufschwung wieder rapide zurückgegangen ist, blieb das Frachtgeschäft konstant. Nähere Einzelheiten zu monatlichen Entwicklung des Flug- und Passagieraufkommens in Österreich unter diesem Link. Der Gütertransport auf dem Luftweg blieb stabil und hatte im Vorjahr eine besondere Bedeutung, wie Günther Ofner gegenüber dem ORF unterstreicht: „Ohne die Luftfracht wäre die Versorgung in Österreich zusammengebrochen. Die medizinischen Hilfsgüter, die Masken, die Schutzausrüstungen – all das ist mit dem Flugzeug ins Land gekommen. Auch die Industrie hätte nicht weiter arbeiten können ohne eine

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Lufthansa verpasst „alten“ A350 die neue Livery

Einige Maschinen des Typs Airbus A350 tragen noch die alte Lufthansa-Livery. Das ändert sich nun, denn mit der D-AIXA wurde die erste Maschine zur Wartung und Lackierung nach Toulouse überstellt. Dieser A350 wird aus Frankreich in jenem Farbenkleid, das im Jahr 2018 eingeführt wurde, zurückkehren. „Dieser Airbus A350 wurde nach Toulouse überstellt, um im Rahmen der planmäßigen Wartung auch die neuen Farben zu erhalten“, bestätigt das Unternehmen. Die D-AIXA ist der erste Airbus A350-900, den Lufthansa vor rund vier Jahren fabrikneu übernommen hatte. In den folgenden Monaten sollen auch die anderen Langstreckenjets dieses Typs in die neue Livery umlackiert werden.

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Lufthansa: Erneut Maskenverweigerer von Polizei abgeführt

Am Montag hatte Lufthansa erneut Probleme mit einem pöbelnden Maskenverweigerer. Diesmal ereignete sich der Vorfall auf dem Flughafen Frankfurt am Main. Die Bundespolizei führte den 45-jährigen Kanadier ab und kassierte eine Sicherheitsleistung in der Höhe von 1028,50 Euro. Laut Mitteilung der Exekutive soll sich der Passagier strikt geweigert haben einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen. Dies habe unmittelbar nach dem Boarding zu einer lautstarken Diskussion mit der Crew geführt. Dabei sollen sowohl die Flugbegleiter als auch andere Passagiere massiv beleidigt worden sein. Der Kapitän entschied dann, dass dem 45-jähren Mann die Beförderung verweigert wird. Da er das Flugzeug nicht freiwillig verlassen wollte, wurde die Exekutive gerufen. Beamten der Bundes- und Landespolizei führten den Kanadier, der eigentlich nach Vancouver fliegen wollte, dann ab. In München ereignete sich erst vor wenigen Tagen ein ähnlicher Vorfall, der ebenfalls Lufthansa betraf und der Kapitän gar die Rückkehr der Maschine zum Gate vollzog. Laut Medienmitteilung wurde gegen ihn nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung und ein Ordnungswidrigkeitsverfahrens wegen des Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz eingeleitet. Da der aus Kanada stammende Mann keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung in der Höhe von 1028,50 Euro hinterlegen. Anschließend konnte er die Dienststelle der Bundespolizei auf freiem Fuß verlassen.

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KLM baut den Bordservice wieder aus

Einige Fluggesellschaften, darunter auch KLM, haben mit Beginn der Corona-Pandemie den Bordservice stark eingeschränkt oder gar gänzlich abgeschafft. Der niederländische Carrier teilte nun mir, dass man diesen Ende Jänner 2021 wiederaufgenommen hat. Dieser soll unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen erfolgen. Aus diesem Grund ist auch die Auswahl weiterhin eingeschränkt. Das bedeutet, dass auch weiterhin nur wenige Getränke bzw. Snacks an Bord angeboten werden. Ob und wann das Angebot, das man vor der Pandemie hatte, reaktiviert wird, ist noch offen. Die EASA legte im Frühjahr 2020 nahe, dass die Airlines zur Reduktion der Kontakte ihren Bordservice einschränken sollen. Das war bei manchen „Premium-Carriern“ ein willkommener Vorwand, um diesen auf ein sehr karges Niveau zu reduzieren oder gleich auf Paid-Catering umzustellen. Einige Lowcoster haben jedoch nur verändert, dass es keine gedruckten Speisekarten mehr gibt und die Bezahlung nur mit Kreditkarte erfolgen kann.

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Staatskredit: Enter Air bekommt 62 Millionen Euro

Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air erhält seitens der Regierung über die Polski Fundusz Rozwoju einen Hilfskredit in der Höhe von rund 62 Millionen Euro gewährt. Das Geld soll noch im Feber 2021 an den Carrier fließen. In einer Medienmitteilung erklärt Firmenchef Grzegorz Polaniecki, dass mit Hilfe dieses Darlehens die kommenden Monate überbrückt werden können und sich Enter Air auf die Sommersaison vorbereiten könne. Die Fluggesellschaft wurde im Jahr 2009 gegründet und unterhält ihre Homebase auf dem Chhopin-Flughafen in Warschau. Die Flotte besteht derzeit aus 22 Boeing 737-800 und zwei Boeing 737 Max 8, die jedoch nicht im Einsatz sind. Weiters erwartet man die Auslieferung von sechs weiteren Exemplaren des zuletzt genannten Typs. In der Schweiz hält man 49 Prozent am Germania-Nachfolger Chair Airlines.

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Ungarn: Grenzen bleiben bis mindestens 1. März 2021 dicht

Ungarn verlängert die schon seit September 2020 andauernde Abschottung bis mindestens 1. März 2021. Abgesehen von Staatsbürgern und Personen mit Wohnsitz in diesem Land gestaltet sich die Einreise durchaus umständlich. Zwar gibt es zahlreiche Ausnahmen, jedoch trifft die Grenzpolizei häufig Einzelfallentscheidungen. Am Flughafen Budapest muss ein neues Quarantäne-Formular bei der Kontrolle abgegeben werden. Dieses kann unter diesem Link heruntergeladen werden. Die bloße Durchreise durch Ungarn ist auf speziellen Transitkorridoren möglich. Sofern man nicht unter eine Ausnahme fällt, die von der Quarantäne befreit ist, muss eine zehntägige Quarantäne angetreten werden. Diese kann verkürzt werden, wenn innerhalb von fünf Tagen im Abstand von 48 Stunden zwei PCR-Tests in ungarischen Laboren vorgenommen werden. Sofern bei der Einreise bereits ein negativer PCR-Befund, der im Schengen-Gebiet, in den USA oder in Kanada ausgestellt wurde, vorgelegt werden kann, wird dieser anerkannt und in Ungarn muss dann nur eine Testung vorgenommen werden. Der Befund muss jedoch und englischer oder ungarischer Sprache abgefasst sein. Eine Liste der in ungarischen Labore, die über eine Zulassung verfügen, ist unter diesem Link bereitgestellt. Mit Stand 2. Feber 2021 sind folgende Personengruppen von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen, sofern entsprechende Nachweise vorgelegt werden können: Güterverkehr Geschäftsreisende Grenzpendler, maximal 30 Kilometer Radius, maximal 24 Stunden Aufenthalt ungarische, polnische, tschechische und slowakische Staatsangehörige im Reiseverkehr zwischen diesen Ländern Inhaber von Diplomaten- oder Dienstpässen Personen, die beim Grenzübertritt glaubhaft nachweisen können, dass sie innerhalb von sechs Monaten vor dem Grenzübertritt bereits an COVID-19 erkrankt waren Die ungarischen Behörden bieten Personen, die unter keine Ausnahme fallen,

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ADV: „Die Lage bleibt angespannt“

Der Lockdown hält den Luftverkehr weiter am Boden. Der Flughafenverband ADV gibt einen Überblick über die aktuelle Lage. Im Verlaufe des Monats Dezember 2020 fiel das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen weiter zurück: Nur 2.033.947 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen – das sind -87,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um -69,2 Prozent zurück auf 47.747 Starts und Landungen. Das Cargo-Aufkommen stieg hingegen um +13,0 Prozent auf 449.226 Tonnen. Der verschärfte Lockdown ab Mitte des Monats Dezember, verbunden mit der politischen Aufforderung nicht notwendige Reisen in den Weihnachtsferien zu unterlassen, drückte die ohnehin geringe Nachfrage. Trotz vereinzelt positiver Buchungszahlen in wenige touristische Destinationen, erfüllten sich die zarten Hoffnungen in der Branche auf eine leichte Erholung der Nachfrage in den Weihnachtsferien nicht. Die Flugverbote nach Großbritannien und Südafrika bremsten eine mögliche Erholung zusätzlich aus. Die Flughäfen verharrten auch über den Jahreswechsel im Lockdown, fernab jeder Wirtschaftlichkeit. „Der Start ins neue Jahr wird keine Trendveränderungen mit sich bringen – die wirtschaftliche Lage der Flughäfen, die dennoch ihre Verkehrsfunktion zur Daseinsvorsorge erfüllen, bleibt daher kritisch und angespannt“, heißt es in der Aussendung.

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Jetblue führt neue Business-Class ein

Mini-Suiten im Billig-Flieger? Jetblue macht das möglich. Die amerikanische Fluggesellschaft stellt ihre umgebaute Business Class namens Mint vor. Sitze lassen sich ganz einfach per Knopfdruck in flache Betten verwandeln. In manchen Airbus A321 des US-Carriers wird das Alltag. Die neue Business Class im neuen Airbus A321 Neo LR, mit dem Jetblue ab dem Sommer Fluggäste nach London fliegen möchte, bietet 16 Plätze, abwechselnd in 2-2- und 1-1-Konfiguration. Die vier Einzelplätze sind Mini-Suiten mit eingebauter Schiebetür – das schafft zusätzliche Privatsphäre. Darüber hinaus befindet sich jede Sitzmöglichkeit in unmittelbarer Nähe zum Gang. 22 der 24 Plätze sind sogenannte Mint Suiten. Die beiden Plätze in der ersten Reihe nennen sich Mint Studio und bieten mehr Platz. Eines das natürlich auch nicht fehlen: das In-flight-Entertainment. So verfügt jeder Platz über einen Bildschirm. In den zwei Studios ist nicht nur der Raum sondern auch der Screen größer (22 statt 17 Zoll), es gibt einen zweite Tisch und einen kleinen Klappsitz.

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Brussels gibt letzte A330-200 ab

Brussels Airlines schickt seinen letzte Airbus-Maschine der Modellreihe A330-200 in Rente. Die belgische Lufthansa-Tochter verabschiedet sich von dem Flugzeug mit der Registrierung OO-SFZ. Damit wurde auch die letzte A330-200 ausgeflogen, heute Mittag ging es für den Flieger zum Flughafen Twente im niederländischen Enschende. Dort soll er in Einzelteile zerstückelt und die Ersatzteile anschließend verkauft werden. Diesen Prozess würde vor Ort  das auf Flugzeugabbau spezialisierte Unternehmen AELS übernehmen, wie simpleflying.com berichtet. Die verbleibende Langstreckenflotte von Brussels besteht jetzt ausschließlich aus zwölf Airbus A330-300 mit einem Durchschnittsalter von 13,8 Jahren.

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Airbus: Kürzung der Arbeitszeit soll Jobs in Wales retten

Die Krise kostete schon zu viele Kündigungen. Der europäische Flugzeugbauer Airbus möchte in Wales nun keine weiteren Arbeitsplätze abbauen.  Stattdessen soll die Arbeitszeit der gesamten Belegschaft ein ganzes Jahr lang um zehn Prozent reduziert werden. Darüber werde derzeit am Standort Broughton abgestimmt, so simpleflying.com. Ausgehandelt habe diese Maßnahme die zuständige Arbeitnehmervertretung Unite. Denn dadurch würden Hunderte Arbeitsstellen gerettet werden. „Die verheerende Coronavirus-Krise kostete uns bereits fast 1.000 hochwertige Arbeitsplätze. Wir können es uns nicht leisten, mehr zu verlieren “, so Peter Hughes, Regionalsekretär von Unite Wales. Die Auswirkungen seien dabei natürlich spürbar, aber geringer Natur: nur 6,6 Prozent des Gehalts würden die Mitarbeiter monatlich verlieren. Und das sei immer noch besser, als den Job ganz los zu sein, zumal die Kürzung auf ein Jahr begrenz ist.

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