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Enteisung im Winter macht Fliegen sicher

Im Winter erleben Passagiere häufig, dass vor dem Start das Flugzeug auf eine Plattform gefahren wird und anschließend besprüht wird. Dieses als „Enteisung“ bezeichnete Verfahren dient der Sicherheit, denn Eisbildung auf den Tragflächen ist nicht nur gefährlich, sondern war in der Vergangenheit auch die Ursache fataler Abstürze. Damit Fliegen im Winter eine sichere Sache ist nimmt man es bei der Enteisung besonders genau. In der momentanen Corona-Situation eher unwahrscheinlich, aber durchaus möglich: Wenn eine Maschine zu lange in einer Warteposition auf den Start warten muss, müssen die Piloten beim Überschreiten der maximalen Wirkungszeit nochmals auf die Plattform zum „Deicing“. Sicher ist sicher. Der Flughafen Stuttgart erklärt den Vorgang anhand eines „Preighters“ des Typs Boeing 787 wie folgt: „Mit einem biologisch abbaubaren Heißwasser-Glykol-Gemisch werden Tragflächen und andere wichtige Flugzeugteile abgesprüht. Was nach der heißen Dusche abtropft, wird in den Rückhaltebecken des Flughafens gespeichert und vorbehandelt, bevor es an die Kläranlagen in den Nachbarorten geht. Dort werden die Reste der Enteisungsmittel als externe Kohlenstoffquelle zur Optimierung biologischer Prozesse genutzt.“

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Korruptionsvorwürfe: Lüttich-Chef fristlos entlassen

Der bisherige Chef des belgischen Flughafens Lüttich wurde aufgrund von Korruptionsvorwürfen fristlos entlassen. Dies bestätigte der wallonische Finanzminister Jean-Luc Crucke. Zuvor trat der Verwaltungsrat zu einer Sondersitzung zusammen. In dieser Zusammenkunft sollen alle stimmberechtigten Mitglieder für die fristlose Entlassung von Airportchef Luc Partoune gestimmt haben. Zuvor soll die Wirtschaftsprüfungskanzlei Deloitte Unregelmäßigkeiten festgestellt haben. Dem Manager, für den die Unschuldsvermutung gilt, werden Korruptionsvorwürfe gemacht.  Laut lokaler Berichterstattung sollen angeblich Beratergehälter an einen Politiker bezahlt worden sein, wobei es keine Gegenleistungen gegeben haben soll. Insgesamt stehen 40 Vorwürfe, für die die Unschuldsvermutung gilt, im Raum.

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British Airways mottet fabrikneuen Dreamliner ein

Die Boeing 787-10 soll auf den Langstrecken von British Airways in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, doch am Mittwoch wurde ein fabrikneuer Dreamliner ins Long-Time-Storage nach Victorville überstellt. Derzeit sind nur zwei Einheiten im Einsatz. Der vierten Maschine, die sich momentan in der finalen Testphase befindet, könnte unmittelbar nach der Auslieferung auch für unbestimmte Zeit der Parkplatz blühen. Das Vorgehen ist momentan gar nicht so ungewöhnlich, denn beispielsweise Etihad Airways hat seit längerer Zeit werksneue Airbus A350-1000 auf einem französischen Flughafen eingemottet. Eigentlich wollte British Airways im Jahr 2020 sechs Boeing 787-10 übernehmen. Ausgeliefert wurden jedoch noch zwei Maschinen und diese obendrein verspätet. Die erste Einheit übernahm man im Ende Juni 2020 und die zweite am 1. Juli 2020. Die Nummer Drei flog unmittelbar nach der Übernahme ins Storage nach Victorville.

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Leasinggeber Avolon tief in den roten Zahlen

Der irische Leasinggeber Avolon schrieb im Jahr 2020 einen Verlust in der Höhe von 37 Millionen U.S.-Dollar. Nur ein Jahr zuvor konnte man noch einen Gewinn in der Höhe von 225 Millionen U.S.-Dollar ausweisen. Das Unternehmen verfügt über eine aus 850 Maschinen bestehende Flotte, die an 142 Fluggesellschaften in 61 Ländern verleast ist. Aufgrund der Corona-Krise waren zahlreiche Flugzeuge nicht im Einsatz. Auch kam man vielen Kunden finanziell entgegen, was sich letztlich negativ auf das Betriebsergebnis von Avolon ausgewirkt hat. „2020 war weltweit ein äußerst herausforderndes Jahr für die Luftfahrtindustrie. Als sich die Pandemie entwickelte, waren die Regierungen gezwungen, Reiseverbote zu verhängen, was zu geerdeten Flotten führte, die schwerwiegende und unmittelbare Auswirkungen auf die Fluggesellschaften der Welt hatten. Wir haben eng mit unseren Kunden zusammengearbeitet, um Unterstützung zu bieten und gleichzeitig unsere eigene Kapitalposition umsichtig zu verwalten“, so Avolon-Chef Domhnal Slattery. Der Leasinggeber konnte im Vorjahr 57 neue Maschinen an insgesamt 26 Airlines ausliefern. Weiters erwarb man im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Deals 44 Flugzeuge. Veräußern konnte man 29 Maschinen. Weiters konnte Kaufverträge für 28 weitere Flugzeuge ausverhandeln sowie mit Kunden Leasingkontrakte für 141 Fluggeräte. Über das Jahr 2020 hinweg waren 98 Prozent der Flotte verleast.

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Genf: Swiss verlängert Minimalpräsenz

Die Fluggesellschaft Swiss wird noch bis mindestens 27. März 2021 ab Genf lediglich Anbindungen an die Drehkreuze Zürich und Frankfurt am Main anbieten. Die Point-to-Point-Strecken werden weiterhin pausieren. Davon ausgenommen ist Pristina. In Richtung Frankfurt am Main wird es ab Genf sieben wöchentliche Umläufe geben und zum Swiss-Drehkreuz Zürich 13 Rotationen pro Woche. Lediglich das Ziel Pristina soll ab dem Airport in der Westschweiz zumindest einmal wöchentlich angeflogen werden. Swiss verkündete vor wenigen Tagen, dass die Präsenz auf dem Flughafen Genf temporär auf ein Minimalprogramm reduziert wird. Hintergrund sind die verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen der Schweiz. Der Carrier betont allerdings, dass das langfristige Bekenntnis zu diesem Airport aufrecht bleibt und die Wideraufnahme der Routen so bald als möglich erfolgen soll.

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German Airways holt sich neuen Abfertiger an Bord

German Airways hat einen Servicevertrag mit dem Kölner Unternehmen German Aviation Service (GAS) geschlossen. Der Serviceanbieter fertigt künftig deutschlandweit alle Flugzeuge der German Airways und der German Airways Private ab. GAS, seit über 25 Jahren im Geschäft, bietet zum Beispiel Flugzeugabfertigung, Catering, das Einholen von Landegenehmigungen oder die Versorgung mit Treibstoff an. Auch weitere Dienstleistungen stellt German Aviation Service über seine Netzwerkpartner zur Verfügung. Für German Airways betreut das Unternehmen in Zukunft die komplette Flotte, die aus Flugzeugen der Typen Embraer E190 und Pilatus PC-12 besteht. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun die zweitälteste deutsche Fluggesellschaft betreuen können. Unser Anspruch ist es, German Airways und German Airways Private Dienstleistungen auf einem Niveau zu heben, das auch für uns nicht alltäglich ist. Die Airline hat gerade in der aktuellen Krisensituation eine hohe Flexibilität bewiesen, und wir freuen uns sehr, sie künftig in diesem Sinne unterstützen zu können“, so Andreas Becker, CEO von German Aviation Service.

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BRU: Nur 283.164 Passagiere im Januar

Die Corona-Krise sitzt der Luftfahrtbranche noch immer tief im Nacken: Nur 283.164 Fluggäste flogen im Januar über den Brüsseler Airport.  Damit fällt dieser Wert auf lediglich 16 Prozent des Vorjahres-Niveaus. Ein Viertel davon waren Transfer-Passagiere, unterwegs nach Nordamerika, Afrika und natürlich Europa. Die Gründe für diese Talfahrt liegen – wie soll es auch anders sein – auf der Hand: die anhaltenden Reisebeschränkungen infolge der Covid-19-Pandemie schwächen die Nachfrage. Viele Fluggesellschaften hätten ihr ohnehin gekapptes Flugangebot in den vergangenen Wochen weiter zurückgefahren. Auch die Zahl der Flugbewegungen ging mit 5.680 Starts und Landungen um 66 Prozent zurück – im Vorjahr lag dieser Wert im selben Zeitraum noch bei 16.885. Bei den Cargo-Zahlen schaut die Welt hingegen ganz anders aus. Unter dem Strich verzeichnet der Airport hier im ersten Monat des Jahres ein Plus von über 21 Prozent. Mit diesen Zahlen spiele man europäisch gesehen im oberen Drittel mit, so der Flughafen stolz. Besonders die Impfstoff-Transporte würden dem Hauptstadt-Flughafen dabei in die Karten spielen.

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Erfurt: Hifly Malta brachte 25 Tonnen FFP2-Masken

Der deutsche Regionalflughafen Erfurt-Weimar hatte am Donnerstag gegen späten Nachmittag erneut Besuch von einem Großraumjet. Die maltesische Fluggesellschaft Hifly Malta brachte mit dem Airbus A330-300 mit der Registrierung 9H-TAJ rund 2,3 Millionen FFP2-Masken nach Deutschland. Der Langstreckenjet ist kein reines Frachtflugzeug, sondern ein so genannter „Preighter“. Das bedeutet, dass die Maschine normalerweise Passagiere befördert, jedoch aufgrund der hohen Nachfrage im Cargobereich die Sitze entfernt wurden und momentan Fracht geflogen wird. Die 9H-TAJ starte in Shanghai, legte einen Zwischenstopp in Almaty ein und erreichte Erfurt-Weimar am Donnerstag gegen 16 Uhr 50. An Bord befanden sich insgesamt 25 Tonnen FFP2-Schutzmasken, die für verschiedene Drogerie- und Handelsketten in Thüringen und ganz Deutschland bestimmt sind. Erneut nutzte die Frankfurter Spedition Röhlig Deutschland GmbH & Co. KG den Flughafen Erfurt-Weimar als Logistikstandort zur Einfuhr von dringend benötigten medizinischen Schutzgütern. „Der Internationale Verkehrsflughafen Erfurt-Weimar setzt sich weltweit, bei Fluggesellschaften und Logistikern, immer mehr auch als professioneller Frachtflughafen, insbesondere für zeitkritische Expressfracht, durch“, so Flughafendirektor Gerd Stöwer. Rund 2,5 Stunden dauerte die Entladung und anschließende Betankung des Airbusses durch die Mitarbeiter des Airports. Der Rückflug nach Beja/Portugal ist für Freitag, den 12.02.21, 13.30 Uhr geplant. Dort befindet sich die Basis der portugiesischen Muttergesellschaft Hifly.

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Ryanair: 700 Strecken angekündigt – wohin weiß man aber nicht…

Die Ryanair Goup kündigte am Donnerstag an, dass für den Winterflugplan 2021/22 bereits 700 Verbindungen zur Buchung freigegeben wurden und wie immer eine Aktion mit günstigen Tickets gestartet wurden. Doch eine ganz simple Frage wollte der Carrier nicht beantworten. Gefragt wurde der Billigflieger welche Ziele ab Österreich und Deutschland im Winterflugplan 2021/22 angeboten werden. Die Destinationen nannte Ryanair nicht, übermittelte jedoch nachstehendes Statement: „Dies ist eine erste Ankündigung mit einer Auswahl der beliebtesten Winterrouten von Ryanair. Wir schlüsseln die Zahlen nicht nach Märkten oder Regionen auf, da diese Flugpläne nicht vollständig sind und in den kommenden Wochen/Monaten weitere Strecken hinzukommen werden. Die Verbindungen sind auf der Website Ryanair.com verfügbar.“ Mit anderen Worten: Ryanair weiß offenbar noch gar nicht wohin man im Winter 2021/22 tatsächlich fliegen wird und hütet sich lieber davor konkrete Ziele zu nennen. Nichts ist leichter als eine Route rasch von der eigenen Homepage zu löschen. Der Mitbewerber Wizz Air kündigte vor wenigen Tagen konkrete Routen an. Somit entsteht der nicht unbegründete Eindruck, dass der irische Lowcoster einfach „irgendwie“ nachziehen wollte. Wer bucht jetzt eigentlich für den Winter? Die berechtigte Folgefrage, die sich durchaus stellt: Warum sollten Passagiere genau jetzt Flugtickets für den Winter buchen, wenn noch nicht einmal ansatzweise klar ist, ob und wenn ja wie man Urlaube im Sommer 2021 verbringen kann? Anders ausgedrückt: Die Ankündigungen beider Anbieter dürften wohl eher Versuche sein ein paar wenige Vorausbuchungen bzw. die damit verbundenen Ticketgelder in die Kasse zu bekommen. Es ist aber nicht anzunehmen, dass die vergünstigten Flugscheine

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Wien: Mercedes geriet vor dem Terminal 3 in Flammen

Auf der Abflugebene vor dem Terminal 3 des Flughafens Wien-Schwechat geriet am Donnerstagabend ein Mercedes Vito aus noch ungeklärter Ursache in Brand. Das Fahrzeug gehört einem Parkplatzbetreiber, der auch Shuttledienste durchführt. Binnen weniger Momente geriet das Kraftfahrzeug in Vollbrand. Die Betriebsfeuerwehr der Flughafen Wien AG griff rasch ein und löschte den Brand. Durch den Zwischenfall wurde niemand verletzt, auch der Fahrer des Mercedes konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit können Fremdverschulden oder böse Absichten ausgeschlossen werden, es dürfte sich um einen technischen Defekt gehandelt haben. Flughafenchef Julian Jäger dankte auf Facebook der Betriebsfeuerwehr: „‘Brand aus!‘ Soeben hat unsere Feuerwehr-Mannschaft ein brennendes Auto direkt vor dem Terminal am Flughafen Wien – Vienna Airport gelöscht! Zum Glück wurde niemand verletzt. Danke an die Kolleginnen und Kollegen für das rasche Handeln!“.

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