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Eurowings stationiert zweiten Airbus in Salzburg

Die österreichische Fluggesellschaft Eurowings Europe stationiert ab Donnerstag einen zweiten Airbus-Jet in Salzburg. Mit dieser Maschine werden diverse Ferienziele auf eigene Rechnung, aber auch im Auftrag von Reiseveranstaltern bedient. Eurowings Europe ist die momentan einzige Linienfluggesellschaft, die in Salzburg eine Basis unterhält. Jene von Austrian Airlines und Laudamotion wurden bereits vor einiger Zeit aufgelöst. Die AUA fliegt Salzburg regulär nicht mehr an. Eurowings Europe ist der österreichische Ableger des Lufthansa Billigfliegers und unterhält weiters in Pristina, Palma de Mallorca und bald auch in Prag Stützpunkte.

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Dortmund schafft Gepäckabgabe-Automaten an

Der Aufsichtsrat des Dortmunder Flughafens hat die Anschaffung von zehn Gepäckaufgabe-Automaten bewilligt. Bislang gibt es solche an diesem Airport, der primär von Lowcostern wie Ryanair, Wizz Air und Eurowings genutzt wird, noch nicht. In einer Medienmitteilung schreibt der Flughafen Dortmund, dass mit Hilfe dieser Automaten die Abgabe von Reisegepäck “effizienter, kostengünstiger und damit zukunftsfähig gestaltet werden” kann. Die Geräte sollen bis spätestens Sommerflugplan 2022 angeschafft und installiert werden. Das Kontrollgremium hatte sich auch mit dem von PricewaterhouseCoopers geprüften Jahresabschluss von 2020 zu befassen. Der Airport schrieb einen Verlust in der Höhe von 21,8 Millionen Euro. Durch die Corona-Pandemie nutzten im Jahr 2020 nur 1,22 Millionen Fluggäste den Dortmund Airport für ihre Reise (minus 55 Prozent). Dadurch sanken auch die Umsatzerlöse sowohl im Aviation- als auch im Non-Aviation-Bereich dramatisch. Zwar hat der Dortmund Airport mit Kurzarbeit, Zurückstellung von Investitionen und Prozessoptimierungen dagegengehalten, unter dem Strich hat sich das Jahresergebnis aber im Vergleich zum Jahr 2019 um 11,4 Millionen Euro verschlechtert.

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Air Berlin: Flöther verklagt Keflavik wegen 800.000 Euro

Der Insolvenzverwalter von Air Berlin, Lucas Flöther, brachte eine Klage gegen den Betreiber des Flughafens Keflavik, Isavia, ein. Im Namen der Masse wird das Unternehmen auf Zahlung von 800.000 Euro vor einem deutschen Gericht verklagt. Isavia wehrt sich dagegen und will den Fall durchprozessieren. Der Flughafen Keflavik legte am 19. Oktober 2017 den Airbus A320 mit der Registrierung D-ABDX aufgrund unbezahlter Rechnungen an die Kette. Air Berlin vertrat die Ansicht, dass die Forderungen beim Insolvenzverwalter angemeldet werden hätten müssen. Das interessierte Isavia herzlich wenig, weshalb Air Berlin am 30. Oktober 2017 die Außenstände bezahlte, um die Freigabe des Airbus A320 erreichen zu können. Mittlerweile fliegt diese Maschine als OE-IZT für Easyjet. Lucas Flöther forderte später die an Isavia geleistete Zahlung zurück, da Air Berlin nach deutschem Insolvenzrecht diese nicht hätte leisten dürfen. In solchen Fällen können Masseverwalter Geld zurückfordern. Da Isavia die Sache komplett anders sieht, beantrage Flöther Amtshilfe bei einem isländischen Gericht. Diese wurde verweigert, weshalb nun Klage in Deutschland eingereicht wurde. Inwiefern ein eventuelles Urteil in Island vollstreckbar ist, ist unklar.

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Ab Montag: Dänemark schafft die Maskenpflicht ab

Dänemark hat sich als erstes Land der Europäischen Union dazu durchgerungen, dass die Maskenpflicht weitgehend abgeschafft wird. Ab Montag ist nur noch in öffentlichen Verkehrsmittel der Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In allen anderen Bereichen fällt die Verpflichtung weg. Spätestens zum 1. September 2021 will die dänische Regierung die Masken auch in öffentlichen Verkehrsmitteln abschaffen. Bis dahin gilt ab Montag die Regel, dass der Mund-Nasen-Schutz nur dann getragen werden muss, wenn man den Sitzplatz im Fahrzeug verlässt. In Österreich findet innerhalb der Regierung eine kontroverse Diskussion über die Zukunft der Maskenpflicht statt. Während die ÖVP-Regierungsmitglieder diese spätestens zum 1. Juli 2021 fast vollständig abschaffen wollen, trat zuletzt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) auf die Bremse. Er meinte, dass man lediglich darüber reden könne, ob von FFP2 auf normale Masken umgestiegen wird. Das sehen seine Regierungskollegen aber anders, wobei zu diesem Thema noch keine finale Entscheidung getroffen wurde. In Österreich gab es nie eine flächendeckende Verpflichtung, dass auch im Freien Maske getragen werden muss. Lediglich an bestimmten Orten wurde dies verordnet, jedoch wieder aufgehoben. In anderen Staaten, darunter Malta, muss noch bis voraussichtlich 1. Juli 2021 auch im Freien MNS getragen werden. Das gilt nicht mehr an Stränden und Pools.

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Eurowings eröffnet neue Basis in Prag

Eurowings baut ihr europäisches Netzwerk aus: Mit Eröffnung einer neuen Basis in Prag erweitert die deutsche Airline ihr Angebot in Tschechien und stationiert ab 31. Oktober 2021 zunächst zwei Flugzeuge des Typs Airbus A320 in der tschechischen Hauptstadt. Im nächsten Sommer sollen dann bereits drei Flugzeuge für die Lufthansa-Tochter abheben. Die tschechische Hauptstadt wird damit zum 10. Eurowings-Standort in Europa. Der Billig-Flieger möchte sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisende an Bord begrüßen. „Eurowings wird preislich attraktive Direktverbindungen für Geschäftsreisende und Urlauber nach Tschechien bringen – pünktlich zum Neustart des Luftverkehrs nach der langen Corona-Krise. Darüber hinaus setzen wir am Standort Prag auf lokalen Touch und auf kundenfreundliche Services, die sich klar vom Billig-Wettbewerb abheben. Wir freuen uns sehr, wenn wir in Kürze auch zahlreiche Gäste aus Tschechien von unseren Eurowings Services überzeugen können“, so Eurowings-Chef Jens Bischof. Der heimischen Konkurrenz dürfte diese Ankündigung wohl gar nicht schmecken. Ohnehin befinden sich die nationalen Fluggesellschaften in finanzieller Notlage – Czech Airlines musste bereits Insolvenz anmelden. Diesen Umstand könnte der Ableger der Lufthansa für sich nutzen und die Kundschaft der schwächelnde Mitbewerber versorgen.

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Flughafen Salzburg bleibt in der Kurzarbeit

Österreichs Luftfahrt-Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) erklärte am Freitag, dass die geplante Änderung des Flughafenentgeltegesetzes (FEG) dazu führen würde, dass dem Salzburger AIrport über die nächsten fünf Jahre rund 35 Millionen Euro an Einnahmen sicher sein werden. Flughafenchefin Bettina Ganghofer, die auch Präsidentin  der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen ist, sagte dazu: “Mit diesen Novellen verhindern wir den Absturz der Flughafenentgelte und leisten Aufwind für Österreichs Luftfahrt. Ohne Gesetzesänderung würden die Entgelte für den Flughafen Salzburg bis 2026 um rund 40 Prozent sinken. Wir haben für den Flughafen Salzburg somit rund 35 Mio. Euro für die nächsten 5 Jahre gesichert”. Laut Brunner steuere die Bundesregierung hier gesetzlich gegen, weil sonst durch die Corona-Krise und den Einbruch des Flugverkehrs bedingt die gesetzlich zulässigen Gebühren der Flughäfen in den Keller rasseln würden. Auch sollen Flughäfen für die Errichtung von Solar- und Photovoltaik-anlagen künftig keine Genehmigung mehr brauchen.  Salzburg rechnet mit 300.000 Passagieren In einem normalen Jahr hat der Flughafen Salzburg bis zu 1,9 Millionen Passagiere, für heuer werden 300.000 prognostiziert. „Mittlerweile berichten Reiseveranstalter und Flughafen aber von einer besseren Buchungslage, die Flugverkehrszahlen steigen. Wir können also optimistisch in eine erfolgreiche Sommersaison und in den bevorstehenden Sommerreiseverkehr blicken. Für das nächste Jahr erwarten wir für Salzburg bereits wieder eine Million Passagiere“, so Brunner. „Nach Monaten der Einschränkungen ist Urlaub in und ab Salzburg endlich wieder möglich. Das vergangene Wochenende war ein echter Restart für die Urlaubsflüge aus Salzburg. Die Sehnsucht, ins Ausland zu fliegen, ist groß. Flughafen, Crews und Passagiere freuen sich schon darauf, wieder abzuheben.“

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Nur Check-in: Wien nimmt Terminal 1 teilweise in Betrieb

Zumindest teilweise nimmt der Flughafen Wien ab 15. Juni 2021 das Terminal 1 wieder in Betrieb. Vorläufig werden nur die Check-In-Schalter genutzt, denn Sicherheitskontrolle und Boarding werden weiterhin ausschließlich im Terminal 3 durchgeführt. Einige Fluggesellschaften werden den Check-In ihrer Passagiere ab 15. Juni 2021 im Terminal 1, das seit Mitte März 2020 geschlossen war, durchführen. Die Reisenden nutzen anschließend den Landside-Bereich des Terminals 2 als Durchgang ins Terminal 3. Dort werden die Sicherheitskontrolle und das Boarding durchgeführt. Die Gatebereiche B, C, D, die den Terminals 1 und 2 zugeordnet sind, werden zumindest vorläufig außer Betrieb bleiben. Auch die neu errichtete Sicherheitskontrolle, die sich im Terminal 2 befindet, wird bis auf weiteres nicht genutzt. Auch die neuen Gepäckbänder im Terminal 2 bleiben vorerst ungenutzt. Passagieren, die Gepäck aufgeben wollen oder aber den Check-in am Schalter durchführen wollen, wird geraten, dass diese sich ab 15. Juni 2021 unter diesem Link auf der Homepage der Flughafen Wien AG darüber informieren in welchem Terminal der Check-In durchgeführt wird.

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Air Montenegro anerkennt Gutscheine und Tickets des Vorgängers nicht

Der neugegründete Staatscarrier Air Montenegro arbeitet im Bereich Ticketvertrieb mit dem dänischen Anbieter Flexflight, besser bekannt als Worldticket, zusammen. Das bedeutet konkret, dass in GDS-Systemen die Flüge der Neugründung über Flexflight und unter deren Flugnummern verkauft werden. Dieses Vorgehen ist insbesondere bei kleineren Airlines, die zwar über GDS-Systeme buchbar sein wollen, jedoch hohe Kosten für die Implementierung scheuen, durchaus üblich. In Europa gibt es mit Flexflight und Hahn Air zwei branchenführende Anbieter, die auf diese Vertriebsdienstleistung spezialisiert sind.  Allerdings hegt sich in Montenegro auch Unmut über das Vorgehen der Regierung. Der Vorgänger Montenegro Airlines wurde in die Insolvenz geschickt und ursprünglich betonte das Wirtschaftsministerium, dass die Neugründung als Rechtsnachfolger fungieren wird. Dem ist aber nicht so, denn Air Montenegro weigert sich Tickets und Gutscheine, die vom Vorgänger ausgestellt wurden, anzuerkennen. Die Folge daraus ist, dass viele Passagiere, die im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie mit Montenegro-Airlines-Gutscheinen abgespeist wurden oder aber ihre Tickets in den diesjährigen Sommer haben umbuchen lassen, mit Tickets und Gutscheinen da stehen, die das Papier auf dem sie gedruckt sind, nicht wert sind. Während man ursprünglich betonte, dass Air Montenegro “der Rechtsnachfolger” wird, ist die Regierung in Podgorica nun um einen klaren Schnitt bemüht. Die Leidtragenden daraus sind Kunden, die Gutschein-Guthaben oder Tickets von Montenegro Airlines in den Händen halten. Mit diesen Dokumenten kann man bei Air Montenegro nichts mehr buchen und somit bleibt nur mehr die Möglichkeit die Forderung im Insolvenzverfahren anzumelden, wobei die Aussichten aufgrund der hohen Verschuldung von Montenegro Airlines eher schlecht sind.

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Mit 43 Jahren: FedEx schickt letzte MD-10-10F in Pension

Mit der Ausflottung der N562FE aus der Cargo-Flotte von FedEx Express endet eine Ära der Luftfahrtgeschichte. Es handelt sich um die weltweit letzte MD-10-10F, die noch im kommerziellen Einsatz stand.  DIeser Maschinentyp wurde ursprünglich als McDonnell Douglas DC-10-10 ausgeliefert. In den 1990er-Jahren bot der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer die Konvertierung in Frachtflugzeuge an. Bei diesem Vorgang wurden die Maschinen auch mit moderner Avionik ausgerüstet. Insgesamt hat sich FedEx 64 Exemplare in Frachtflugzeuge, die nach der Konvertierung die neue Bezeichnung McDonnell Douglas MD-10-10F erhalten haben, umbauen lassen. Man war übrigens auch der einzige Operator dieser Variante. Mit stolzen 43,6 Jahren trat die N562FE am 2. Juni 2021 ihren letzten kommerziellen Flug an. Damit endet das Kapitel dieser speziellen Frachtvariante. Nicht betroffen sind die 14 McDonnell Douglas MD-10-30F. Die enstanden aus der Konvertierung und Modernisierung von DC-10-30. FedEx Express wird die 13 verbliebenen Exemplare noch einige Zeit weiter betreiben. Wie lange? Das weiß der Logistikkonzern noch nicht so genau.

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Tui stockt Charter-Angebot ab Graz auf

Der Reiseveranstalter Tui bietet ab dem Flughafen Graz wöchentlich 15 Flüge zu Urlaubsdestinationen an. Heuer stehen Griechenland und Zypern im Fokus. Letzteres Land wird ab August wöchentlich angeboten.  Der Tour Operator ist der Ansicht, dass heuer besonders Nonstop-Flüge und damit möglichst kurze Anreisezeiten gefragt sind. Gleich nachdem die Reisebeschränkungen gelockert wurden, sind die Buchungen stark gestiegen. Innerhalb kurzer Zeit waren viele Flieger ausgebucht“, sagt Gottfried Math, Geschäftsführer Tui Österreich. “Wir haben daher unser Flugangebot ab Graz für den Sommer verstärkt und bieten 15 Flüge pro Woche in fünf Urlaubsländer an”. Ab 16. Juni 2021 sollen die Tui-Charterflüge ab Graz abheben. Die erste Verbindung wird nach Kreta führen. Weiters sind Rhodos, Kos, Korfu und neu nach Karpathos und Zakynthos, nach Mallorca (Spanien), nach Antalya (Türkei) und Hurghada (Ägypten). Neu ist auch die wöchentliche Nonstopverbindung nach Larnaca (Zypern) ab dem 2. August 2021.  Da das Flugprogramm für Sommer heuer etwas später als gewohnt startet, verlängert Tui die Sommersaison in Griechenland mit den Flügen nach Kreta und Rhodos, sowie auf Zypern und Mallorca bis Ende Oktober. „Wir erwarten vor allem für Griechenland einen guten Sommer. Daher haben wir unser Angebot ab Graz ausgebaut und bieten mit Zakynthos und Karpathos auch zwei neue griechische Destinationen an. Die Flüge führen wir mit unserem bewährten Flugpartner European Air Charter durch“, sagt David Szabo, Head of Operations bei Tui Österreich.

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