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Griechenland will UK-Verkehr nicht kappen

Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten, darunter auch Österreich, will Griechenland den Flugverkehr mit dem Vereinigten Königreich nicht kappen. Die Regierung verkündete allerdings, dass sämtliche aus UK einreisenden Personen verpflichtend sieben Tage in Quarantäne müssen. Die Dauer der Absonderung wird per 25. Dezember 2020 auf zehn Tage ausgedehnt. Derzeit ist ein „Freitesten“ nicht vorgesehen. Für Personen, die aus dem Vereinigten Königreich kommend nach Griechenland einreisen wollen, gilt folgendes: Ein negativer PCR-Test muss vorgelegt werden, noch am Airport muss ein kostenloser Antigen-Test absolviert werden und im Anschluss muss eine Quarantäne angetreten werden. Während der Absonderung kann das Gesundheitsamt einen PCR-Test anordnen.

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Easyjet übernimmt 22 A320neo später

Der Lowcoster Easyjet wird weitere 22 Maschinen der A320neo-Reihe später als ursprünglich geplant übernehmen. Mit dem Hersteller einigte man sich darauf, dass diese statt zwischen 2022 und 2024 erst in 2027 und 2028 übergeben werden. Billig ist die Angelegenheit für Easyjet nicht, denn Firmenchef Johan Lundgren musste einem Preisaufschlag von 28 Millionen Euro zustimmen. Weiters wird Airbus die Kosten für eventuell steigende Material- und Personalkosten weiterverrechnen. In einer Medienerklärung sagt der CEO des orangefarbenen Billigfliegers, dass diese Lösung Easyjet ermögliche in der unsicheren Zeit die Flottenplanung flexibel zu gestalten.

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Air Greenland verschiebt A330neo-Übernahme

Die Bestellung soll den einzigen Airbus A330-200 ersetzen. Dieser wird hauptsächlich im Verkehr zwischen Kangerlussuaq und Kopenhagen eingesetzt. CH-Aviation.com schreibt, dass Air Greenland den Airbus A330neo in Zukunft auch ab Nuuk und Ilulissat einsetzen will. Derzeit werden die Runways saniert, mit der Fertigstellung wird für das Jahr 2023 gerechnet. Air Greenland wird einen im März dieses Jahres bestellten Airbus A330neo später übernehmen. Ursprünglich hätte die Maschine Ende 2021 ausgeliefert werden sollen. Nun einigte sich der Staatscarrier auf einen neuen Termin: Viertes Quartal 2022.

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Spanien: Drei Norwegian-Töchter melden Gläubigerschutz an

Norwegian meldete nun auch für drei spanische Tochtergesellschaften ein Gläubigerschutzverfahren an. Dabei handelt es sich um Norwegian Air Resources Spain, Red Handling Spain und Red Maintenance Spain. Bei diesen Gesellschaften ist das ab Spanien eingesetzte Personal angestellt. Die zuerst genannte Konzerngesellschaft ist auch Arbeitgeber des fliegenden Personals diverser anderer Bases. Dies sorgte in der Vergangenheit wiederholt für heftige Kritik seitens der Gewerkschaften, denn dem Billigflieger wurde vorgeworfen, dass dieser Schlupflöcher im Arbeitsrecht miteinander kombinieren würde. Eigentümer der drei Firmen ist Norwegian Air Shuttle. Von der Insolvenzanmeldung nicht betroffen ist Norwegian Air Resources Shared Service Centre, das konzerninterne Servicecenter. Der Carrier schreibt, dass die Gewerkschaften, die Mitarbeiter in den drei Gesellschaften vertreten, vorab über die Maßnahme informiert wurden. Nun hat der Konzern ein halbes Jahr Zeit, um mit den Gläubigern zu verhandeln und dem Gericht einen Sanierungsplan vorzulegen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, so könnte das Gericht die drei Gesellschaften auch Bankrott erklären und die Abwicklung anordnen.

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Finnair: Verschrottung im Zehnerpack droht

Die Fluggesellschaft Finnair trennt sich von insgesamt zehn Airbus A320-214. Diese wurden in den Jahren 2001 bis 2003 gebaut und befinden sich mit zwei Ausnahmen im Eigentum der Finnair Aircraft Finance Oy. Findet sich kein Käufer, so droht dem „Zehnerpack“ die Verschrottung. Der Carrier beabsichtigt die zehn Mittelstreckenjets im Laufe des Jahres 2022 außer Dienst zu stellen. Es handelt sich um die OH-LXL, OH-LXC, OH-LXK, OH-LXH, OH-LXM, OH-LXD, OH-LXF, OH-LXA, OH-LXI und OH-LXB. Die jüngsten Maschinen wurden im Jahr 2003 hergestellt, die ältesten in 2001. MyAirTrade.com schreibt, dass die Verschrottung der zehn Airbus A320 höchstwahrscheinlich ist.

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ASL gründet UK-Ableger

Die ASL Aviation Holding hob aufgrund des Brexits eine neue Tochtergesellschaft ins Leben. Diese wird mit vorerst einer ATR 72-200F ausgestattet und soll es dem Konzern ermöglichen ab dem Vereinigten Königreich Frachtflüge durchzuführen. Der Antrag auf Erteilung der Zertifikate wurde laut CH-Aviation.com im Sommer 2020 gestellt. Umgemeldet wurde die EI-SOA, die nun die Registrierung G-OASL trägt. Ob AOC und Betriebsgenehmigung bereits erteilt wurden oder nicht, beantwortete ASL allerdings nicht. Der neue Ableger trägt den Namen ASL Airlines UK.

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Aeroflot prüft „maskenfreie Zonen“

Das russische Skyteam-Mitglied Aeroflot überlegt derzeit in den Flugzeugen spezielle Zonen für Personen, die keine Maske tragen wollen, einzurichten. Grund dafür ist, dass Maskenverweigerer ein immer größeres Problem für den Carrier geworden sind. Angedacht ist, dass beispielsweise die letzten beiden Reihen zur maskenfreien Zone erklärt werden sollen. Dieser Bereich soll auch Personen, die aus medizinischen Gründen keinen MNS tragen können, zur Verfügung stehen. Die genaue Umsetzung steht noch nicht fest, jedoch sollen durch die neuen Zonen zunehmende Probleme über den Wolken minimiert werden. In den letzten Wochen kam es wiederholt zu Zwischenfällen während der Flüge.

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WDL offiziell in German Airways umbenannt

Der traditionsreiche Name WDL verschwindet nun vom Himmel. Eigentümer Zeitfracht verpasste der Fluggesellschaft einen neuen Namen: German Airways. Auch das Rufzeichen und der ICAO-Code ändern sich: German Eagle bzw. GER. Die Namensänderung wurde laut einer Medienmitteilung zwischenzeitlich im Handelsregister vollzogen. WDL ist die zweitälteste Fluggesellschaft Deutschlands und wurde im Juli 1955 gegründet. Zeitfracht ist der Ansicht, dass der neue Name „einen hohen Qualitätsanspruch“ symbolisieren soll. Eine wenig rosige Zukunft hat die Konzernschwester Luftfahrtgesellschaft Walter, die kurzzeitig ebenfalls die Marke German Airways nutze. LGW wurde zu Beginn der Coronapandemie in den Konkurs geschickt und befindet sich in Abwicklung. Die Vorgehensweise wird von den Gewerkschaften scharf kritisiert.

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Swiss stoppt Flüge von und nach UK und Südafrika

Swiss reagiert auf die verhängten Landeverbote des Bundesamtes für Zivilluftfahrt und setzt bis auf weiteres sämtliche Passagierflüge von und nach Großbritannien und Südafrika aus. Reine Frachtflüge seien von der Streichung allerdings nicht betroffen, teilte die Lufthansa-Tochter am Montag mit. Die Swiss bot zuletzt Flüge an die Flughäfen London Heathrow, London Gatwick und Manchester in Grossbritannien sowie Johannesburg in Südafrika an. Kunden, deren Flüge aufgrund des aktuellen Entscheides ausfallen, würden von der Swiss kontaktiert. Am Wochenende war die Sorge über die Auswirkungen der mutierten Coronavirus-Variante auf den Britischen Inseln stetig gewachsen. Die Taskforce der Schweiz vermutet, dass sie schon in der Alpenrepublik angekommen ist.

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Deutschland: Bereits zehn England-Rückkehrer positiv

Seit wenigen Tagen macht in Großbritannien eine neue Variante des Coronavirus die Runde. Mindestens zehn England-Passagiere seien auf den letzten erlaubten Flügen nach Deutschland positiv auf das Virus getestet worden. Die betroffenen Personen seien in Berlin, Stuttgart, Hannover und Dortmund gelandet, wie das Nachrichtenmagazin NTV berichtet. Ob sie sich mit der mutierten Variante des Virus infiziert haben, sei noch unklar. Ausschließen können die Behörden zum jetzigen Zeitpunkt nichts. Aktuell sprechen nahezu alle Regierungen ein Landeverbot für Flüge aus dem Vereinigten Königreich aus – auch Österreich bannt UK-Flüge seit gestern. Zu groß sei die Gefahr, dass Reisende die gefährliche Mutation mit an Bord nehmen.   

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