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Nepal: Buddha Air flog 69 Passagiere zum falschen Airport

In Nepal ist es zu einem Missgeschick gekommen, das zur Folge hatte, dass ein Buddha-Air-Flug auf dem falschen Flughafen gelandet ist. Die Maschine setzte statt in Janakpur im rund 255 Kilometer entfernten Pokhara auf. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag und wird nun von der Zivilluftfahrtbehörde untersucht.  Eigentlich wollten 69 Passagiere einen Inlandsflug mit einer von Buddha Air betriebenen ATR72 nach Janakpur antreten, doch die Maschine landete in Pokhara. Wie genau es dazu kommen konnte ist noch unklar, aber lokale Medien schreiben, dass eine Verkettung ungünstiger Umstände die wahrscheinlichste Ursache sein dürfte. Am Inlandsterminal des Kathmandu-Airport waren die Wetterverhältnisse etwas unschön, so dass bis 15 Uhr 00 Lokalzeit nicht gestartet werden konnte. Anschließend musste alles schnell gehen, denn die Airline wollte nach der Freigabe nicht riskieren, dass sich der Flug erneut aufgrund des Wetters verzögert. Nun passierte in der Hektik gleich mehrere Fehler: Jene Maschine, die ursprünglich nach Pokhara hätte fliegen sollen, wurde nach Janakpur eingeplant und eben umgekehrt. Das hatte man beim Boarding nicht wirklich berücksichtigt, so dass die Fluggäste ins nun “falsche” Flugzeug eingestiegen sind. Die Crew wusste nichts davon, dass die Passagiere vom kurzfristigen Tausch des Fluggeräts eben nichts wussten. So kam es dazu, dass U4505 zügig gestartet ist, jedoch sich die “falschen” Passagiere an Bord befanden. Derartige Vorfälle ereignen sich sehr selten, kommen jedoch auch in Europa vor. So flog die deutsche Fluggesellschaft WDL im Auftrag von British Airways von London-City nach Edinburgh. Die Passagiere wollten aber eigentlich nach Düsseldorf. Der Crew wurde irrtümlich

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Sundair startet in Schweden – Konkurrenz in den Startlöchern

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair nahm Mitte Dezember 2020 die erste Strecke auf, die nicht in Deutschland startet oder endet. Der Carrier fliegt seit 11. Dezember 2020 von Stockholm-Arlanda nach Beirut. Zwischenzeitlich kündigte sich bereits Konkurrenz auf dieser Nischenstrecke an. „Wir sind bereits sehr erfahren mit Flügen nach Beirut, einem Ziel, das wir von Berlin Brandenburg International und Düsseldorf International aus bedienen. Stockholm mit seiner großen libanesischen und auch syrischen Bevölkerung war der nächste logische Schritt für uns, um zu expandieren”, so Sundair-Chef Marcos Rossello in einer Aussendung.  Die deutsche Fluggesellschaft musste aufgrund der Corona-Pandemie ein Schutzschirmverfahren anmelden. Der Betrieb ist derzeit wegen der Einreise- und Quarantänebestimmungen stark eingeschränkt. Ab Deutschland werden derzeit lediglich einige Flüge auf die kanarischen Inseln durchgeführt. In Schweden kündigte Northern Airlines ab Stockholm-Arlanda die Aufnahme von Nonstop-Flügen nach Malaga und Beirut an. Diese sollen im März 2021 aufgenommen werden, was unweigerlich dazu führen wird, dass Sundair Konkurrenz bekommen wird. Allerdings führte die Neugründung bislang keinen einzigen Flug durch, so dass es abzuwarten gilt, ob der Start tatsächlich erfolgen wird. Northern Airlines will als Newcomer mit Boeing 737-800 abheben.

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Comeback: Bin Air erlangt AOC zurück

Die deutsche Fluggesellschaft Bin Air steht kurz vor dem Comeback: Zwei Jahre nach dem Entzug des AOCs konnte der Carrier dieses kurz vor Weihnachten wiedererlangen. Das deutsche Luftfahrtbundesamt erteilte Bin Air auch die notwendige Betriebsgenehmigung. Bin Air ist nun wieder zur Beförderung von Passagieren, Fracht und Postsendungen berechtigt. Laut CH-Aviation.com hatte das 1996 gegründete Unternehmen einst die größte Metroliner-Flotte Europas. Diese bestand zu Hochzeiten aus 15 Exemplaren. Zum Zeitpunkt der Betriebsuntersagung im Oktober 2018 hatte Bin Air noch elf Metroliner. In welches Geschäftssegment der deutsche Carrier nun eintreten möchte, ist noch unklar. Das Unternehmen gab zur Wiedererlangung der Zulassung keine Stellungnahme ab. Die Internetpräsenz wurde laut CH-Aviation.com zuletzt im Jahr 2015 aktualisiert. Die Maschinen des Carriers sind unter anderem in Essen und Mönchengladbach abgestellt. Lokale Luftfahrtfreunde berichten seit einigen Wochen davon, dass Aktivitäten an den Maschinen zu sehen sind. Bin Air macht diese vermutlich wieder flugfit. Der Carrier war in der Vergangenheit auch auf den Transport von dringenden Medikamenten und sonstiger medizinischer Güter spezialisiert, so dass nicht auszuschließen ist, dass die kleinen Flugzeuge dieses Anbieters möglicherweise Corona-Impfstoffe in abgelegene Regionen einfliegen könnten.

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EU-Kommission gibt grünes Licht für Aegean-Staatshilfe

Ganz kurz vor dem Heiligen Abend erteilte die EU-Kommission grünes Licht für die für Aegean Airlines bestimmte Staatshilfe. Die griechische Regierung meldete einen direkten Zuschuss in der Höhe von 120 Millionen Euro an. Anzunehmen ist, dass in Kürze eine weitere Anmeldung erfolgen wird, denn es handelt sich formell um eine Entschädigung für den Zeitraum von 23. März bis 30. Juni 2020. Griechenland entschädigt Aegean Airlines für finanzielle Schäden, die aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen entstanden sind. Der Carrier und die Tochter Olympic Air können sich momentan über ein stabiles Geschäft im Domestic-Verkehr erfreuen, jedoch schwächeln die internationalen Routen erheblich. Die Regierung verschärfte erst vor wenigen Wochen die Einreisebestimmungen, was sich rasch negativ aus die Nachfrage ausgewirkt hat.

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Schweiz: Bazl lässt Swiss-Flüge aus UK und Südafrika zu

Die Fluggesellschaft Swiss darf seit 24. Dezember 2020 (Mitternacht) wieder Passagierflüge ins Vereinigte Königreich und nach Südafrika ab Genf und Zürich durchführen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt macht allerdings Auflagen. Aus der Schweiz heraus in die beiden Staaten darf Swiss alle Passagiere befördern, sofern dem nicht etwaige Einschränkungen des Vereinigten Königreichs oder Südafrikas gegenüberstehen. Auf den Rückflügen dürfen temporär nur Personen mit Staatsbürgerschaft Liechtensteins und der Schweiz sowie Personen, die bestimmte Aufenthaltstitel der beiden Länder vorweisen können, mitfliegen. Betroffen sind die Destinationen Johannesburg, London-Heathrow, London-Gatwick und Manchester. Wie lange die durch das Bazl angeordnete Maßnahme andauern wird, ist derzeit noch offen. Zahlreiche Staaten, darunter auch Österreich, sprachen Landeverbote für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aus. Einige weitere Länder auch für Südafrika.

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Lufthansa stockt Pilotengehälter mit Staatshilfe auf

Lufthansa-Chef Carsten Spohr will den gut verdienenden Langstrecken-Kapitänen, die bislang auf dem Airbus A380 flogen, das Kurzarbeitergeld in der Höhe von rund 5.000 Euro “nicht zumuten”. Dieses wird aus Mitteln der Staatshilfe auf etwa 15.000 Euro pro Monat aufgestockt, bestätigte der Konzernchef gegenüber Welt am Sonntag. Spohr führte gegenüber der Zeitung aus, dass sich die Bezüge mit reinem Kurzarbeitergeld “mehr als halbieren”, denn der überwiegende Teil der Pilotengehälter würde über der Bemessungsgrenze liegen. “Das können und wollen wir unseren Piloten nicht zumuten”, so Spohr gegenüber Welt am Sonntag. Die größte Fluggesellschaft Deutschlands nimmt daher Geld aus dem neun Milliarden schweren Staatskredit in die Hand und stockt damit die Gehälter der Piloten auf, so dass diese statt 5.000 Euro eben 15.000 Euro pro Monat erhalten. Das Geschäft lief im Dezember 2020 äußerst miserabel. Spohr erklärt, dass man “weniger als zehn Prozent der Passagiere im Vergleich zum Vorjahr” befördert habe. Bis Jahresende sollen 29.000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen haben. Der Manager sagt, dass es sich rechnerisch um jede fünfte Vollzeitstelle handeln würde. „Das können aber nicht in allen Bereichen Vollzeitarbeitsplätze sein. Wir müssen die Arbeit einfach anders verteilen“, so der Lufthansa-Chef gegenüber Welt. Spohr geht davon aus, dass Teilzeitmodelle bis mindestens Mitte der 2020er-Jahre benötigt werden. Es sollen weitere Kosteneinsparungen erzielt werden, denn Lufthansa vermutet, dass sich der Erholung der Branche noch sehr lange hinziehen wird. Mit den Gewerkschaften verhandelt man daher über Lösungen und Modelle, die über das Jahr 2021 hinaus angewandt werden sollen.

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Fixkostenzuschuss: GRZ wird benachteiligt

Die Bundesregierung wird das Coronavirus-Hilfspaket für die Gemeinden um 1,5 Milliarden Euro aufstocken. So weit so gut. Doch die Debatte bringt auch eines ans Licht: Während KLU vom CoV-Hilfspaket profitiert, bekommt der Grazer Flughafen keinen Cent. Diesen Umstand kritisiert der Österreichische Städtebund nun gegenüber dem ORF. Der Fixkostenzuschuss, der für private Unternehmen zur Verfügung steht, würde städtischen oder stadtnahen Unternehmen weiterhin verwehrt bleiben. Rechtlich müsse er aber auch für kommunale Unternehmen zugänglich sein. Diese Ungleichbehandlung führe zu echten Wettbewerbsnachteilen. So bekommt beispielsweise der Flughafen Klagenfurt Unterstützung, der Flughafen Graz hingegen bekommt nichts, so der Städtebund. Das müsse sich in Zukunft ändern.

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Lufthansa stellt UK-Flüge nicht ein

Nach dem Auftreten einer neuen Variante des Coronavirus haben zahlreiche Länder den Flugverkehr aus Großbritannien vorerst eingestellt. Die Lufthansa möchte jedoch nicht zur Gänze auf UK-Flüge verzichten: Die AUA-Mutter fliegt weiterhin Passagiere nach Großbritannien. Die Heimreise würden die Maschinen aber leer antreten, so ein Unternehmens-Sprecher gegenüber der Aero. Gestrichen seien zudem Verbindungen, bei denen die Besatzung in Großbritannien übernachten müsste. Am Montag würden sieben Flüge in das Land durchgeführt. Die Frachttochter Lufthansa Cargo versucht derweil, mit zusätzlichen Verbindungen auf die Insel auf die angespannte Lage beim Güterverkehr zu reagieren.

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Berlin: Journalist will Quarantäne-Verordnung kippen

Der Berliner Journalist Olaf Alp hat ein Problem: Er muss sich nach seinem Kanaren-Urlaub in häusliche Quarantäne begeben. Doch das möchte er jetzt per Eilantrag verhindern. Seit dem 20. Dezember stuft das Auswärtige Amt auch die Kanarischen Inseln als Risikogebiet ein. Folglich werden Reise-Rückkehrer in Quarantäne geschickt. Der Betroffene lässt das aber nicht auf sich sitzen und setzt alles daran, die Quarantäne-Verordnung zu kippen. Dabei beruft er sich besonders auf zwei Eckpfeiler des Grundgesetzes: den Gleichbehandlungsgrundsatz und den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.  In dem Antrag an das Berliner Verwaltungsgericht führt er aus, dass die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes Berlin bei 212 Fällen auf 100.000 Einwohner liege, während sich die Inzidenz der Kanarischen Inseln bei 72,82 Fällen auf 100.000 Einwohner bewege. Vor diesem Hintergrund ergebe sich für Personen, die das Land Berlin nicht verlassen haben „eine höhere oder zumindest ebenso hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie das Coronavirus aufgenommen haben“. Die Menschen aus Berlin würden aber nicht in ihren Freiheitsrechten eingeschränkt, obwohl objektiv betrachtet das Ansteckungsrisiko höher sei, zitiert das Reiseportal Reisevor9 den Journalisten. Daher würde die Pflicht zur zehntägigen häuslichen Quarantäne eine sachlich nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung vergleichbarer Sachverhalte darstellen.  Der Kläger folgt hier einer bekannten Argumentationslinie: Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte vor einigen Wochen die in der Corona-Einreiseverordnung des Bundeslandes geregelte Quarantänepflicht für Auslandsrückkehrer aus Risikogebieten verworfen. Nach Ansicht des Gerichts hatte das Land nicht berücksichtigt, dass Reisende bei der Rückkehr aus Ländern mit geringeren Infektionszahlen als an ihrem Wohnort nach der Heimkehr einem höherem Ansteckungsrisiko ausgesetzt seien als am Urlaubsort. Gerichte sind zwar bei der Urteilsfindung in aller Regel

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Ryanair versucht mit Impfungen Tickets zu verkaufen

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair versucht derzeit unter Hinweis auf nun zugelassene Corona-Impfstoffe Kasse zu machen. Der Carrier wirbt für Sommerurlaube wortwörtlich mit „Impfen und Loslegen“. Noch ist überhaupt nicht klar, ob es mit einem entsprechenden Eintrag in der Impfkarte zu Einreiseerleichterungen kommen wird oder nicht. Auf den zuletzt genannten Umstand weist der irische Carrier selbstredend nicht hin. Auch ist die Verfügbarkeit von Impfungen für die Allgemeinbevölkerung, beispielsweise in Österreich, momentan defacto nicht vorhanden. Europaweit ist keinesfalls sichergestellt, dass alle impfwilligen Personen vor dem Sommerurlaub 2021 die Injektion erhalten können. Ryanair sprach sich wiederholt gegen Testungen vor dem Abflug aus. Daher ist die nunmehrige Werbekampange, die Sommerurlaube mit einer Spritze und einem Gefäß mit der Aufschrift „Vaccine“ bewirbt durchaus ein wenig heuchlerisch. Da können auch die beworbenen 15 Prozent und der Verzicht auf Umbuchungsgebühren nicht hinwegtäuschen, denn eine eventuelle Tarifdifferenz fällt sowieso an. Auch sind die Fristen für den Erlass auf die horrende Gebühr nicht gerade kundenfreundlich ausgelegt.

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