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Swiss verlängert Vertrag mit Swissport

Die Fluggesellschaft Swiss setzt auch weiterhin auf Ground Handling durch Swissport. Der mit Jahresende auslaufende Vertrag wurde um sieben Jahre verlängert. Damit wird der Dienstleister in Zürich, Genf und Basel weiterhin die Passagier- und Flugzeugabfertigung für Swiss, Edelweiss, Lufthansa und Austrian Airlines durchführen. „Wir freuen uns, die seit vielen Jahren bewährte Partnerschaft mit Swissport in den kommenden Jahren weiterführen zu können. Eine kompetente und reibungslose Passagierbetreuung und Bodenabfertigung ist für unsere Kunden und uns von zentraler Bedeutung und Swissport ist auf diesem Gebiet ein äusserst zuverlässiger Partner von SWISS und weiteren Airlines der Lufthansa Group“, so Christoph Casparis, Head of Ground Operations bei Swiss.

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Peoples setzt Altenrhein-Wien bis 14. Feber 2021 aus

Die Regionalfluggesellschaft Peoples setzt den Betrieb der Strecken Altenrhein-Wien bis vorerst 14. Feber 2021 erneut aus. In einer Aussendung begründet das Unternehmen die Entscheidung mit neuerlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie dem dritten Lockdown in Österreich. „Die Geschäftsleitung der Fluglinie People’s sieht sich daher gezwungen, den Flugbetrieb auf der Strecke Altenrhein-Wien bis einschliesslich 14. Februar 2021 auszusetzen. Die dadurch betroffenen Passagiere werden wie üblich durch das People’s Info Center informiert. Die bereits kommunizierten Sonderregelungen für Umbuchungen oder Stornierungen bleiben weiterhin unverändert“, so das Unternehmen in einer Medienerklärung.

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Deutschland vor Abschaffung der Quarantäne

Deutschland hat offenbar erkannt, dass die seit 8. November 2020 praktizierte „Zwangsquarantäne“ nicht praktikabel ist. Nun beabsichtigt die Bundesrepublik eine Testpflicht einzuführen, wobei alternativ auch der Nachweis von Antikörpern oder eine bereits erfolgte Impfung anerkannt werden sollen. Vorgesehen ist, dass Personen, die aus „Risikogebieten“, die sich außerhalb der Schengen-Zone befinden, bereits vor der Einreise die Nachweise vorlegen müssen. Dies könnte im Zuge der so genannten „elektronischen Einreiseanmeldung“ erfolgen. Innerhalb des Schengen-Raums können die Dokumente innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise an das jeweilige Gesundheitsamt übermittelt werden. Die neue Regelung sieht vor, dass die Quarantänepflicht dann entfällt. Wer jedoch nichts vorlegen kann, darf in Zukunft nicht mehr in die Bundesrepublik Deutschland befördert werden. Im vorliegenden Entwurf ist explizit die Rede von PCR-Tests, so dass zumindest momentan nicht daran gedacht wird Antigen-Tests als Alternative anzuerkennen. Das kann sich jedoch noch ändern. Es ist derzeit noch völlig unklar wann die geplante Verordnung, die zwar zu mehr Bürokratie, jedoch zu einfacherem Reisen führen wird, erlassen wird. Die Bildzeitung schreibt, dass dies im Laufe des Jänners 2021 geschehen soll. Auch findet sich diese Information im vorliegenden Entwurf der so genannten Musterverordnung, da die Details dann die jeweiligen Bundesländer erlassen müssen.

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Köln/Bonn bekommt 75 Millionen Euro

Der Flughafen Köln/Bonn rechnet damit, dass der Umsatz im Krisenjahr 2020 auf 220 Millionen Euro sinken wird. Das operative Ergebnis wird um mindestens 50 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert liegen. Der Personalstand soll durch freiwillige Austritte – gegen Abfindungen – und vorzeitige Pensionierungen reduziert werden. Die Gesellschafter werden dem Airport mit vorerst 75 Millionen Euro unter die Arme greifen. Der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrats, CDU-Politiker Friedrich Merz, ab anschließend seinen Rücktritt bekannt. Ob dieser im Zusammenhang mit der Bewilligung der Landeshilfe steht, ist nicht ganz klar. In das Kontrollgremium ziehen neu Arndt Klocke und Gerrit Krupp ein. Der scheidende Vorsitzende Merz sagte: „Ich bin sehr dankbar, dass es uns gemeinsam gelungen ist, eine vertrauensvolle und erfolgreiche Arbeit zu leisten. Nach der Kapitalerhöhung ist der Flughafen trotz der gravierenden Folgen der Corona-Pandemie für die nächsten Monate gut aufgestellt“.

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AUA-Chef kann Insolvenz nicht ausschließen

Austrian-Airlines-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech rechnet nicht damit, dass sich nach der Coronakrise der Preiskampf mit den Lowcostern beruhigen wird. Im Gespräch mit der Tageszeitung Kurier meinte er, dass es „naiv wäre zu glauben, dass sich die Billigflieger irgendwie eines Besseren besinnen“. Der Manager räumt auch ein, dass Austrian Airlines den Preiskampf „ein Stückweit mitgehen“ muss, denn „sonst sind unsere Flugzeuge halb leer“. Das billigste Ticket bei der AUA soll jedoch weiterhin 40 Euro oneway kosten. Diese Schwelle will von Hoensbroech nicht unterschreiten. Dazu sagte er gegenüber dem Kurier: „Bei diesem schmutzigen Geschäft spielen wir sicher nicht mit“. Als Folge der Coronakrise will Alexis von Hoensbroech den Personalstand um 1.100 Mitarbeiter reduzieren. Vor der Krise war der Abbau von 800 Beschäftigten geplant. „Es ist richtig, dass es der Austrian nie so richtig gut ging. Es ist aber auch richtig, dass wir sieben Jahre in Folge schwarze Zahlen geschrieben haben. Wir waren also ein gesundes Unternehmen, wenn auch nicht rentabel genug, um neue Investitionen zu finanzieren“, so der Manager gegenüber dem Kurier. Der Staatskredit soll jedenfalls zurückbezahlt werden, zumindest geht von Hoensbroech davon aus. Das Ausmaß der „zweiten Welle“ habe die AUA allerdings überrascht. Angesprochen auf den Umstand, dass Austrian Airlines täglich rund zwei Millionen Euro verbraucht, sagte der Firmenchef, dass eine Insolvenz nicht ausgeschlossen werden kann. Es wäre dann aber die Ultimaratio, die „wir nur notfalls gehen müssen, wenn wir dazu gezwungen wären, aber sicher nicht wollen“. In diesem Jahr habe das AUA-Management gelernt, dass „es klug ist, grundsätzlich nichts auszuschließen,

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China greift nach Air Serbia

Dass Etihad Airways bei Air Serbia “raus” will, ist seit dem Kollaps der „Etihad-Partners-Allianz“ ein offenes Geheimnis. Der Staatscarrier aus Abu Dhabi schaffte bereits erste Fakten, denn die Belgrad-Strecke wird eingestellt und das Codeshareabkommen wurde ebenfalls aufgekündigt. Nun hat China ein Auge auf Air Serbia geworden. Laut serbischen Medienberichten soll sich eine Beteiligungsgesellschaft der chinesischen Regierung in Verhandlungen mit Etihad Airways, aber auch mit der serbischen Staatsführung, befinden. Ziel dieser ist es, dass der 49-prozentige Anteil, den momentan der Carrier aus Abu Dhabi hält, verkauft wird. In Serbien hat man hohe Erwartungen an den Einstieg der Chinesen, denn man hofft insbesondere auf verstärkten Incoming-Tourismus. Selbstredend denkt man langfristig und meint dabei die Zeit nach der Corona-Pandemie. Derzeit ist die Informationslage ein wenig verworren, denn ist die Rede davon, dass die Beteiligung entweder seitens einer staatlichen Holding, der wiederum einer der drei staatlichen Airlines Chinas gekauft werden könnte oder aber dass sich eine der drei Fluggesellschaften direkt beteiligt. Sofern die Verhandlungen zu einem positiven Abschluss kommen, so soll Air Serbia künftig mit einer chinesischen Fluggesellschaft kooperieren. Diese soll im Grunde das, das bislang von Etihad Airways mehr oder weniger halbherzig erbracht wurde, in verbessertem Umfang erbringen. Auch erhofft man sich in Serbien den Zugriff auf neues Fluggerät. In China denkt man auch darüber nach, dass Air Serbia mit Maschinen aus chinesischer Produktion ausgerüstet werden könnte. So schafft man sich Präsenz auf dem europäischen Markt. Die weitere Entwicklung bleibt allerdings abzuwarten, da die Verhandlungen noch in einem sehr frühen Stadium sind.

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Kurz: „Kostenlose Antigen-Tests für den Urlaub“

Am Freitag verkündete Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) einen neuerlichen Lockdown für die Alpenrepublik. Diesen wird man gegen Ende durch „Freitesten“ verlassen können. Dazu will die Regierung in Kooperation mit den Ländern und dem Bundesheer aufbauen eine engmaschige Testinfrastruktur. Eine Aussage des Politikers ist allerdings verwunderlich, denn er hob hervor, dass man dort künftig auch Testungen für Reisen machen lassen kann. „Jeder wird überall in der Nähe eine Teststation haben, wo man sich kostenfrei testen lassen kann. Viele Länder verlangen für die Einreise ein negatives Testergebnis und man kann sich vor einer Reise dann kostenlos ganz in der Nähe testen lassen“, so Kurz während einer Pressekonferenz. „Wenn man also einen für in den Urlaub fliegen braucht, kann man den schnell und gratis bekommen.“ Bislang propagierte Österreichs Regierung stets, dass nicht notwendige Auslandsreisen unterlassen werden sollen. Ein Verbot hierfür gab es nie, jedoch kommen die beiderseitigen Einreise- und Quarantänebestimmungen bei vielen potentiellen Zielen einem „Defacto-Verbot“ gleich. Die Aussage des Sebastian Kurz, dass die künftigen Testmöglichkeiten auch kostenlos vor Urlaubsreisen in Anspruch genommen werden können, um im Zielland Einreiseerleichterungen zu bekommen, ist daher eine 180-Grad-Kehrtwende seiner bisherigen Äußerungen. Die Angelegenheit hat dennoch einen Haken: Die Regierung beabsichtigt Antigen-Schnelltests durchzuführen. Zwar anerkennt Österreich seit 19. Dezember 2020 die Ergebnisse dieses Testtypus für die Einreise in die Alpenrepublik, jedoch pocht die überwiegende Mehrheit der Staaten weiterhin auf negative PCR-Befunde. Das hat zur Folge, dass die Antigen-Ergebnisse für Reisende wertlos sind, wenn der Zielstaat auf PCR pocht. Auch gilt es zu erwähnen, dass viele Länder

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Swiss transportierte 14 Tonnen Impfstoff nach Brasilien

Unter der Flugnummer LX96 transportierte die Frachtabteilung von Swiss am Freitag rund 14 Tonnen Covid-19-Impfstoff von Zürich nach São Paulo. Die Maschine hob am Abend des 17. Dezember 2020 in der Schweiz ab. Zuvor war die Lieferung von Peking nach Zürich befördert worden. Die Spezialsendung wurde in zehn Envirotainer RAP-e2 Containern transportiert, welche die Temperatur während des Fluges konstant im Bereich von 2-8 Grad Celsius gekühlt hielten. Zusammen mit dem Speditionspartner PGL Brazil führte Swiss WorldCargo den Transport im Auftrag des brasilianischen Butantan-Instituts durch. Bei der Ankunft wurde das Flugzeug von mehreren prominenten Regierungsvertretern begrüsst, darunter der Gouverneur von São Paulo, Herr João Doria. Die gesamte Sendung enthielt fast 2 Millionen Dosen COVID-19-Impfstoff.

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Privatreisen sollen 2021 im Trend stehen

Reisen war 2020 nicht einfach – viel Verunsicherung herrschte bezüglich Einreiseformalitäten und aufgrund ständig neuer Corona-Schutzmaßnahmen im Urlaubsgebiet. Viele wagten gar keinen Urlaub – oder wenn, dann nur im eigenen Land oder in wohl bekannten Nachbarländern. Dabei sehnen sich viele Reise-Fans eigentlich nach Abenteuern und Erkundungen. Die wohl sicherste Variante scheint für die Urlaubsplanung 2021 eine Privatreise zu sein: Unter einer Privatreise versteht man einen Urlaub unter der professionellen Leitung eines Reiseveranstalters bzw. Profis vor Ort. Dabei kann die Reise ganz alleine oder mit mehreren Personen, die sich zu einer privaten Gruppe zusammenschließen, sowie einem Reiseleiter oder einem Guide angetreten werden. Mehr und mehr Menschen planen in so einer sicheren “Blase” auf Tour zu gehen – dies zeigen die aktuellen Buchungszahlen von TourRadar, dem weltweit führenden Online-Marktplatz für Rundreisen. “Nach dem schwierigen Jahr 2020 sehnen sich die Menschen in die Ferne – die Reiselust ist trotz des aktuellen Lockdowns ungebrochen. Das sehen wir auch an den jüngsten Buchungszahlen – gerade zum Black Friday haben sich viele dazu entschieden, eine Reise, die flexibel umbuchbar ist für 2021 oder gar 2022 zu planen. Damit sehen wir erste Anzeichen der Erholung in der Branche”, erklärt Travis Pittman, CEO und Gründer von TourRadar. Dabei ist auffällig: “Mit der anhaltenden Covid-19 Pandemie hat sich die Nachfrage nach personalisierten Reisen merklich erhöht. Diesen Druck haben wir auch bei TourRadar gespürt und so konnten wir im Jahr 2020 unser Angebot an Privatreisen fast vervierfachen. Wir bieten nun über 23,000 Individualreisen weltweit an. Ein Großteil dieser Reisen kann

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Euro Atlantic und TAP loten enge Zusammenarbeit aus

Momentan ist die Lage bei nahezu allen europäischen Fluggesellschaften äußerst stark angespannt. In Portugal wird nun offen darüber gesprochen, ob TAP Air Portugal und der Mitbewerber Euro Atlantic Airways möglicherweise eng kooperieren könnten. Im Parlament war die Rede von einer eventuellen Partnerschaft zwischen den beiden Carriern. Die Regierung zeigt sich dieser Idee aufgeschlossen und offen gegenüber. Viele Details wurden noch nicht besprochen bzw. beschlossen. So ist auch völlig unklar, ob die beiden Firmen eventuell fusionieren könnten oder nur im Bereich des Vertriebs kooperieren. Seitens Euro Atlantic Airways fanden bereits erste Vorgespräche mit den Gewerkschaften statt. Diese hatten allerdings keinen verbindlichen Charakter, sondern vielmehr sollen die Ansichten der Arbeitnehmervertreter in mögliche offizielle Verhandlungen mit TAP Air Portugal einfließen. Euro Atlantic will mit diesem Weg offensichtlich verhindern, dass es zu erheblichem Widerstand kommt. „Eine Partnerschaft zwischen TAP und Euro Atlantic AIrways wäre für beide Unternehmen eindeutig von Wert. Auf unserer Seite gibt es eine weit verbreitete Verfügbarkeit, dass wir Teil der Lösung für die Wiederherstellung von TAP sein wollen. Wir verfügen über sofortige technische und operative Kapazitäten, um Verpflichtungen einzugehen und Kooperationsprojekte zu erstellen“, sagte Euro-Atlantic-Chef Eugénio Fernandes gegenüber dem Jornal Económico. Weiters sagte er, dass betriebliche und technische Bereiche, Codesharing, Personal, Betriebsgebäude und Training für eine Zusammenarbeit in Frage kommen könnten. Allerdings müssten mögliche Details ausverhandelt werden. Das Ziel ist aber ganz klar: Die beiden Carrier sollen so gemeinsam Kosten sparen und sich nicht gegenseitig die Preise kaputt machen.

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