secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

München meldet 76,8 Prozent weniger Passagiere

Der Franz-Josef-Strauß-Flughafen München musste im Vorjahr das niedrigste Fluggastaufkommen seit der Eröffnung im Jahre 1992 verzeichnen. Der zweitgrößte Airport Deutschlands fertigte rund elf Millionen Passagiere ab. Im direkten Vergleich mit dem Rekordjahr 2019: Ein Rückgang um 76,8 Prozent. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im gleichen Zeitraum um mehr als 270.000 auf rund 147.000: Dies ist ein Minus von knapp 65 Prozent. Das Cargoaufkommen – dies beinhaltet den Luftfracht- und Luftpostumschlag – erreichte 2020 in München ein Volumen von rund 151.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert. Wie drastisch sich die weltweiten Reiserestriktionen auf die Verkehrsentwicklung am Münchner Luftverkehrsdrehkreuz auswirkten, macht ein Blick auf die Passagierzahlen deutlich: Mit über sechs Millionen Fluggästen wurden in den von der Pandemie noch nicht betroffenen Monaten Januar und Februar mehr Fluggäste verzeichnet als in den darauffolgenden zehn Monaten. Die rund 90 regelmäßig in München verkehrenden Luftverkehrsgesellschaften haben ihr Flugangebot im Jahre 2020 massiv reduziert oder vorübergehend sogar komplett eingestellt. Die München-Zahlen auf einen Blick: Verkehrszahlen 2020 2019 Veränderung Passagieraufkommen       Gewerblicher Verkehr 11.112.773 47.941.348 – 76,8 % Flugbewegungen       Gesamt 146.833 417.138 – 64,8 % Cargoumschlag (in Tonnen)       Luftfracht und Luftpost 150.928 350.058 – 56,9 % davon Luftfrachtumschlag 145.113 331.614 – 56,2 %

weiterlesen »

Österreich: Airline- und Flughafenpersonal steht Testpflicht bevor

Nachdem das von der österreichischen Regierung angedachte „Freitesten“ abgeblasen wurde, soll es nun zu einem so genannten „Reintesten“ kommen. Auch ist geplant, dass sich Bedienstete von Verkehrsbetrieben regelmäßig testen lassen müssen. Dies könnte auch jenes Personal von Airlines und Flughäfen treffen, das Kundenkontakt hat. Die Koalitionsparteien brachten einen Abänderungsantrag ein, der explizit vorsieht, dass Passagiere keinen negativen Testbefund für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel benötigen. Laut Mitteilung der Parlamentsdirektion ist vorgesehen, dass für Berufsgruppen wie Lehrer, Friseure, Beschäftigte in der Gastronomie und im Handel sowie Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben, die mit Passagieren in Kontakt kommen, „kündigt regelmäßige Covid-19-Tests verordnet werden und zwar in jenen Fällen, in denen es zu Kundenkontakt kommt oder regelmäßig ein bestimmter Abstand nicht eingehalten werden kann“. Da auch Flüge als öffentliches Verkehrsmittel betrachtet werden, ist damit zu rechnen, dass sich Flugbegleiter, Schalter- und Boarding-Personal sowie die bei der Sicherheitskontrolle tätigen Mitarbeiter künftig regelmäßig auf Covid-19 testen lassen müssen. Die Angelegenheit hat allerdings einen Haken: Österreich könnte dies nur heimischen Betrieben und Airlines auferlegen, nicht jedoch ausländischen Fluggesellschaften. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass beispielsweise Austrian Airlines, Easyjet Europe, Eurowings Europe und Peoples aufgrund ihrer österreichischen Betriebsgenehmigung zur regelmäßigen Testung ihres Personals mit Kundenkontakt verdonnert werden kann, nicht jedoch ausländische Anbieter wie Buzz, Ryanair, Lauda Europe, Wizzair, Qatar Airways oder Emirates. „Als mögliche Testfrequenz für Beschäftigte wird in den Erläuterungen der Zeitraum von einer Woche genannt. Im Gesetz festgeschrieben ist das jedoch nicht. Wer keinen Test machen will, muss eine FFP2-Maske tragen – diese Alternative gilt allerdings nicht für Alten-,

weiterlesen »

2020 war ein Seuchenjahr für Boeing

Das Jahr 2020 war für Boeing im wahrsten Sinne des Wortes ein Seuchenjahr. Nicht nur, dass man mit dem Debakel um die 737-Max Ärger und Kosten am Hals hatte, musste man 1.000 Bestellungen aus den Büchern streichen. Auch konnte man nur 157 Maschinen an Kunden ausliefern. Der Flugzeugbauer kassierte 650 Stornos und musste weitere Aufträge annullieren, da die Kunden nicht mehr zahlungsfähig sind. Seit der Wiederzulassung der 737-Max konnte Boeing 31 Einheiten an Kunden übergeben. Auch erhielt man einen Großauftrag von Ryanair, doch dieser war im Vorjahr die absolute Ausnahme. Die 737-Max war jedoch nicht das einzige Problemfeld, denn im 777X-Programm ergeben sich weitere Verzögerungen. Diese liegen auch daran, dass Kunden auf die spätere Übergabe der Maschinen drängen. Mit der Erstauslieferung wird derzeit nicht vor 2023 gerechnet. Auch die Dreamliner-Produktion gerät unter Druck: Lokale Medien berichten, dass die Produktion auf South Carolina konzentriert und ab März auf maximal fünf Exemplare pro Monat reduziert werden soll. Boeing konnte am Dienstag – nach längerer Durststrecke – auch wieder Neubestellungen bekanntgeben. Der zur deutschen Post zugehörige Logistiker DHL ordert acht 777F und an Atlas Air konnte man Boeing 747-8 verkaufen.

weiterlesen »

Wizz Air Abu Dhabi verscheuert Tickets um 25 Cent

Der Billigflieger Wizz Air Abu Dhabi verscheuert derzeit Tickets zwischen Athen und Abu Dhabi um nur umgerechnet 25 Cent (1 AED). Laut Mitteilung des Carriers werden 2021 Flugscheine zu diesem Preis angeboten. Statt mit sechs A321 wird der Ableger vorerst mit nur zwei Einheiten dieses Typs an den Start gehen. Zunächst wird man ab Abu Dhabi nach Athen, Thessaloniki, Eriwan, Odessa, Kutaisi, Larnaca und Alexandria fliegen. Der Erstflug ist nach mehreren Verschiebungen für den 18. Jänner 2021 angekündigt.

weiterlesen »

FlyBair bekommt Marketinghilfe aus Spanien

Die virtuelle Fluggesellschaft FlyBair und der spanische Tourismusvermarkter Turespaña arbeiten künftig zusammen. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen wurde im Dezember 2020 unterzeichnet und nun im spanischen Amtsblatt veröffentlicht. Für die Bewerbung spanischer Reiseziele steht ein Budget in der Höhe von 43.000 Schweizer Franken zu Verfügung. Laut amtlicher Mitteilung sollen die Ziele Mallorca, Menorca und Jerez auf dem eidgenössischen Markt beworben werden. Die Kampange soll im März 2021 starten. Dies dürfte auch ein Indiz für die möglichen Destinationen, die die hauseigene Marke des Flughafens Bern-Belp ansteuern könnte, sein. Derzeit sind Flüge nach Palma de Mallorca ab 8. Mai 2021 buchbar.

weiterlesen »

Air France baut Überseeangebot aus

Das Skyteam-Mitglied Air France wird im Sommerflugplan 2021 die französischen Überseegebiete häufiger anfliegen. Das Unternehmen wird Flüge zwischen der französischen Karibik (Pointe-à-Pitre in Guadeloupe und Fort-de-France in Martinique), Französisch-Guayana (Cayenne) und der Insel Reunion (Saint-Denis de La Réunion) sowie Paris-Charles de Gaulle durchführen, zusätzlich zu seinen Frequenzen von und nach Paris-Orly. Pro Woche werden bis zu 56 Flüge zwischen diesen Zielen und den beiden Pariser Flughäfen durchgeführt, die Verbindungen zum gesamten Kurz-, Mittel- und Langstreckennetz der Fluggesellschaft herstellen. Die Flüge werden von Boeing 777-200 und -300 durchgeführt, die mit Business-, Premium Economy- und Economy-Kabinen ausgestattet sind. Das Air-France-Überseeangebot auf einen Blick: Von / nach Pointe-à-Pitre: 18 wöchentliche Direktflüge 11 wöchentliche Direktflüge bei Abflug von Paris-Orly 7 wöchentliche Direktflüge bei Abflug von Paris-Charles de Gaulle Von / nach Fort-de-France: 14 wöchentliche Direktflüge 7 wöchentliche Direktflüge bei Abflug von Paris-Orly 7 wöchentliche Direktflüge bei Abflug von Paris-Charles de Gaulle Von / nach Cayenne: 10 wöchentliche Direktflüge 7 wöchentliche Direktflüge bei Abflug von Paris-Orly 3 wöchentliche Direktflüge bei Abflug von Paris-Charles de Gaulle mittwochs, freitags und sonntags ab 2. April 2021 Von / nach Saint-Denis de La Réunion: 14 wöchentliche Direktflüge 7 wöchentliche Direktflüge bei Abflug von Paris-Orly 7 wöchentliche Direktflüge ab Paris-Charles de Gaulle ab 6. April 2021

weiterlesen »

Salzburg: Easyjet will Hamburg und Berlin im Winter 2021/22 reaktivieren

Die Billigfluggesellschaft Easyjet plant im Winterflugplan 2021/22 die Deutschland-Strecken ab Salzburg wiederaufzunehmen. Betroffen sind die Routen nach Hamburg und Berlin-Brandenburg. Dies bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber Aviation Direct. Easyjet schließt nicht aus, dass die Reaktivierung vorgezogen werden könnte und erklärt: „Grundsätzlich überprüfen wir unseren Flugplan fortlaufend mit dem Ziel, diesen mit den sich ändernden Reisebeschränkungen und der Nachfrage in Einklang zu bringen. Wir behalten uns stets vor, unser Flugprogramm flexibel hochzufahren, sollte die Nachfrage vorhanden sein.“ Die Flüge ab Salzburg nach Hamburg und Berlin sind jedenfalls schon für die Winterperiode 2021/22 buchbar.

weiterlesen »

UFO kritisiert Streit zwischen Condor und Lufthansa

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO kritisiert den Zwist zwischen Lufthansa und Condor heftig. Die Arbeitnehmervertreter fordern die Regierung auf, dass diese unterbinden soll, dass Steuergeld „Kriegskasse“ genutzt werden soll. Hintergrund ist, dass der Kranich dem Ferienflieger das Abkommen über Zubringerflüge aufgekündigt hat und Condor nun vors Bundeskartellamt zieht. “Die Reisebranche ächzt weiterhin unter den massiven Folgen der Corona-Pandemie. Sowohl Condor als auch Lufthansa haben richtigerweise Unterstützungen erhalten, um am Markt bestehen bleiben zu können. Wenn Lufthansa nun diese Mittel dazu benutzt, andere Corona-Opfer aus dem Markt zu drängen, ist dies nicht tolerierbar”, zeigt sich Daniel Flohr, Vorsitzender der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation. „Lufthanseaten haben mit Krisenverträgen ihren Beitrag geleistet. Genauso haben aber die Condorianer gleich zweimal massive Zugeständnisse gemacht und ihre Airline nach der Thomas-Cook-Pleite und dem faktischen Grounding durch Corona saniert. Flieger gegeneinander auszuspielen ist unsozial und schadet dem Arbeitsstandort Deutschland. Wir fordern das Management von LH, Condor aber auch das von Tui, der DFS und weiterer Player im deutschen Luftverkehr auf, nach Allianzen zu suchen. Notfalls muss hier die (Mit)eigentümerin Bundesrepublik genau hinschauen und vermittelnd eingreifen“. “Das Resultat sind teure Klagen, jahrelange Unsicherheit und Gefahr für viele deutsche tarifierte Arbeitsplätze, während Emirates, Ryanair und Co. bereitwillig den deutschen Markt erobern. Die Steuerzahler haben bereits für den Erhalt dieser Arbeitsplätze geleistet. Weder die öffentliche Hand noch die Mitarbeiter dürfen nun weiter strapaziert werden, weil Manager die Situation für einen Verdrängungskrieg ausnutzen. Wenn LH erfolgreich wäre, bestünde überdies eine wirkliche Marktübermacht des LH-Konzerns, welche von den Kartellbehörden ohnehin reguliert werden würde”, erklärt Rainer

weiterlesen »

Ryanair will Boeing 737 Max zunächst ab UK einsetzen

Die Ryanair Group beabsichtigt die Maschinen des Typs Boeing 737 Max 200 zunächst ab dem Vereinigten Königreich einzusetzen. Unklar ist allerdings noch, ob diese auf dem AOC der irischen Ryanair DAC oder auf jenem der britischen Ryanair UK registriert werden. Eddie Wilson, Geschäftsführer der größten Konzernairline, Ryanair DAC, erklärte im Gespräch mit der irischen Rundfunkstation Newstalk: „Wir werden die Max in dieser Sommerflugplanperiode in Empfang nehmen und diese höchstwahrscheinlich zunächst in Großbritannien einsetzen“. Nähere Einzelheiten nannte der Manager allerdings nicht. Die Ryanair Group stockte gegen Ende des Vorjahres die Order auf 210 Boeing 737 Max 200 auf. Dabei handelt es sich um eine spezielle „Billigfliegervariante“ der 737 Max 8, die bislang nur von diesem Konzern und VietJet Air bestellt wurde. Derzeit rechnet Eddie Wilson damit, dass die ersten Maschinen im Frühjahr übergeben werden. Sechs Einheiten sind für die polnische Buzz bestimmt und tragen auch deren neue Livery. Es wird sich um die ersten Maschinen handeln, die im Farbenkleid des Ablegers auftreten. Auch sollen einige Boeing 737 Max 200 in der Livery von Malta Air auftreten. Insgesamt will die Ryanair Group im Laufe des Jahres 2021 rund 50 Maschinen übernehmen. Zuletzt stellte Konzernchef Michael O’Leary in Aussicht, dass Lauda Europe künftig nicht mehr mit Airbus A320, sondern mit Boeing 737 Max 200 fliegen könnte. Eine finale Entscheidung ist in diesem Zusammenhang allerdings noch nicht gefallen. Mit Airbus wurde jedenfalls bis dato kein Kaufvertrag abgeschlossen. Dem Vernehmen nach soll es an den Preisvorstellungen des Ryanair-Group-CEOs scheitern.

weiterlesen »

Jet2 stellt den Flugbetrieb bis Ende März 2021 ein

Die britische Jet2 stellt aufgrund der von der Regierung des Vereinigten Königreichs erlassenen Reisebeschränkungen den Flugbetrieb ein. Das Unternehmen kündigte an, dass die nicht ganz freiwillige Pause bis zum 25. März 2021 andauern soll. Auch die Pauschalreiseangebote von Jet2 Holidays sind betroffen. Die Maßnahmen der britischen Regierung sind derzeit bis Mitte Feber 2021 befristet. Die Fluggesellschaft rechnet jedoch offensichtlich mit einer Verlängerung. Für Reisen nach dem 26. März gab Jet2 bekannt, dass ein Update veröffentlicht werden soll, sobald ein klareres Bild der Ereignisse vorliegt. Es ist die zweite durch die Pandemie verursachte vollständige Einstellung des Flugbetriebs von Jet2. Der Carrier hat alle Flugzeuge zwischen dem 17. März und dem 15. Juli 2020 vier Monate lang am Boden gelassen.

weiterlesen »