secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

American-737 demontiert Laterne in Dallas/Fort Worth

Ein unglücklicher Zwischenfall, der sich bereits am 28. Mai 2021 ereignet hat, wurde auf dem Flughafen Dallas/Fort Worth von einer Kamera festgehalten. Die Piloten einer Boeing 737-800 von American Airlines haben offenbar den Abstand zwischen Maschine und einem Lichtmasten falsch eingeschätzt. Mit der linken Tragfläche demontiert der Mittelstreckenjet die Beleuchtungseinrichtung. Dadurch entstand auch erheblicher Sachschaden an der N834NN. Zum Zeitpunkt des unglücklichen Zwischenfalls, bei dem kein Personenschaden entstanden ist, war die Maschine etwa elf Jahre alt. Nachstehendes Video zeigt die Boeing 737-800 von American Airlines beim „Abrasieren“ einer Laterne am Flughafen Dallas/Fort Worth.

weiterlesen »

DAT halbiert die McDonnell-Douglas-Flotte

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport hat die letzte Maschine des Typs McDonnell Douglas MD-82 ausgeflottet. Der heckgetriebene Zweistrahler trägt die Registrierung OY-RUT und wurde zuletzt nur noch sporadisch eingesetzt. Der 29,5 Jahre alte Jet wird laut CH-Aviation.com verschrottet. Firmenchef Jesper Rungholm führte gegenüber dem Medium aus, dass die MD-83 mit der Registrierung OY-RUE weiterhin genutzt werden soll. Einen Termin für die Ausflottung dieser McDonnell Douglas-Maschine gibt es noch nicht. Die MD-83 wird das einzige Muster des Herstellers, der Mitte der 1990er-Jahre mit Boeing fusionierte, in der DAT-Flotte sein. In Kürze steht ein C-Check an. Danach soll die OY-RUE noch mindestens zwei Jahre bei Danish Air Transport eingesetzt werden. Der Zweistrahler ist mit 90 Sitzen ausgerüstet und wird seitens des Carriers als VIP-Maschine angeboten. Man habe damit eine „nette Nische gefunden“, so Rungholm gegenüber CH-Aviation.com.

weiterlesen »

Friedrichshafen: Insolvenzverfahren über Flughafen eröffnet

Das Amtsgericht Ravensburg hat am 1. Juni 2021 über das Vermögen des Flughafens Friedrichshafen ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Im Laufe des Monats wird der von der Geschäftsleitung und den Gesellschaftern entwickelte Finanzplan im Gläubigeraussschuss zur Abstimmung kommen. Als Sachwalter fungiert Rechtsanwalt Alexander Hubl. Der Flughafen Friedrichshafen war bereits vor der Corona-Pandemie defizitär, jedoch riss die Krise die Finanzen des Airports endgültig in den sprichwörtlichen Keller. Die Geschäftsleitung musste im Feber 2021 aufgrund einer eingetretenen Überschuldung ein Schutzschirmverfahren beantragen. Das Amtsgericht Ravensburg eröffnete nun ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Dennoch blickt man am Bodensee hoffnungsvoll in die Zukunft. „Die Buchungszunahmen in anderen Euroopäischen Ländern mit einer bereits höheren Durchimpfung als in Deutschland zeigen, dass sich der Luftverkehr wieder erholen wird. Das wird nicht von heute auf morgen geschehen, aber nach einer langen Zeit der Entbehrungen wird die Reiselust auch wieder eintreten. Wir haben bereits früher in schwierigen Zeiten gut gewirtschaftet und operativ positive Ergebnisse erreicht. Wir gehen davon aus, dass wir das auch wieder schaffen werden“, erklärt Geschäftsführer Claus-Dieter Wehr. Investitionen in die Infrastruktur stehen an Bereits im Herbst 2020 wurde in den Gremien der beiden Hauptgesellschafter ein Maßnahmenpaket erörtert und Beschlüsse zur weiteren Finanzierung gefasst. Bestandteile waren damals unter anderem der Ausgleich des finanziellen COVID-19 Schadens in der Zeit des Lockdowns von März bis Juni 2020 in Höhe von insgesamt 1,9 Millionen Euro sowie eine vorübergehende Umstrukturierungshilfe in Höhe von 6 Millionen Euro. Letztere wurde bisher noch nicht abgerufen. Der Finanzbedarf in den nächsten fünf Jahren (bis 2025) ergibt sich

weiterlesen »

Lufthansa positioniert sich für Mindestpreise

Dass Lufthansa Billigangebote von Mitbewerbern noch nie in den Kram gepasst haben, ist allgemein bekannt. Nun sprach sich Vorstandsmitglied Harry Hohmeister öffentlich für Mindestpreise für Flugtickets aus. Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte er: „Wenn Mindestpreise heißen, dass Airlines ihre Kosten decken müssen und nicht Phantasiepreise unterhalb der anfallenden Steuern und Gebühren aufrufen dürfen, dann ist das legitim“. Indirekt spricht er sich damit für das Vorhaben der österreichischen Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) aus, die durchsetzen will, dass Flugscheine mindestens so viel kosten müssen wie die Steuern und Gebühren. Das Regierungsmitglied nannte im Sommer 2020 rund 40 Euro als Unterkante und bekam dafür prompt öffentliche Unterstützung von AUA-Chef Alexis von Hoensbroech. Umgesetzt wurden die Mindestpreise bis dato nicht. Die EU-Kommission äußerte sich kritisch zum Vorhaben von Leonore Gewessler. In Deutschland nahm die Diskussion erst vor wenigen Wochen neuen Schwung auf, denn die Spitzenkandidaten von SPD und Grünen sind der Ansicht mit diesem Thema Wählerstimmen an Land ziehen zu können. Eine Umfrage ergab allerdings, dass 26 Prozent der Deutschen gegen künstliche Verteuerungen oder gar das Verbot und Kurzstreckenflügen sind.

weiterlesen »

Finanzierungsprobleme: Stobart-Air-Verkauf wackelt

Vor wenigen Wochen wurde der Verkauf der irischen Regionalfluggesellschaft Stobart Air an das auf der Isle of Man ansässige Unternehmen Ettyl Ltd. verkündet. Dieser Deal ist offenbar in Gefahr, denn der momentane Eigentümer Esken gab eine entsprechende Börsenmitteilung heraus. Demnach steht bei Ettyl die Finanzierung nicht mehr. Der Kaufinteressent würde mit alternativen Finanzierungsquellen intensive Gespräche führen. Der Vorstand von Esken prüft nun die Angelegenheit und teilt vorsorglich mit, dass der Deal möglicherweise platzen könnte. Auch müsse Aer Lingus als Hauptauftraggeber dem bevorstehenden Kontrollwechsel zustimmen. Der Abschluss der Transaktion würde mehr Zeit in Anspruch nehmen als ursprünglich kommuniziert. Ob diese überhaupt noch über die Bühne gehen kann, bleibt abzuwarten.

weiterlesen »

Russland nimmt Flugverkehr mit acht Ländern wieder auf

Russland nimmt trotz der Pandemie den regulären Flugverkehr mit acht Ländern wieder auf. Die Verbindungen mit Großbritannien werden mit 2. Juni wieder erlaubt, wie die Regierung in Moskau gestern mitteilte. Vom 10. Juni an beginne auch der reguläre Flugbetrieb unter anderem mit Österreich, Ungarn, Luxemburg und Kroatien wieder. Deutlich ausgeweitet werden indes die Flüge zwischen der belarussischen Hauptstadt Minsk und Moskau. Der Flughafen in Minsk musste seinen Betrieb zuletzt deutlich zurückfahren, weil die staatliche belarussische Fluglinie Belavia in der EU nicht mehr starten und landen und auch den Luftraum nicht mehr nutzen darf. Türkei weiter nur über Umwege erreichbar Erhöht wird vom 10. Juni an die Zahl der Flüge insgesamt mit neun Ländern, darunter auch Deutschland und Griechenland. Das für Russen traditionell wichtige Ferienziel Türkei bleibt indes wegen der CoV-Lage dort weiter nur über Umwege erreichbar, so der ORF. Die Begrenzung des Flugverkehrs werde zunächst bis einschließlich 21. Juni verlängert. Russische Anbieter dürfen weiter keine Urlaubsreisen in die Türkei anbieten. Viele nehmen aber Umwege über andere Länder wie Aserbaidschan und Belarus.

weiterlesen »

Alitalia/ITA: Italien und EU-Kommission nähern sich an

Die italienische Regierung und die EU-Kommission haben sich in den letzten Tagen hinsichtlich der Zukunft von Alitalia angenähert. Es wurde eine Einigung darüber erzielt, dass das neue Unternehmen ITA keine wirtschaftliche Kontinuität von Alitalia bilden wird. Noch nicht einig ist man sich bezüglich der Markenrechte. Die Regierung Italiens will am Traditionsnamen Alitalia festhalten, jedoch gab es zuletzt auch klare Zeichen dafür, dass man sich den Start unter der Marke ITA vorstellen kann. Die EU-Kommission vertritt die Ansicht, dass ein harter Schnitt erfolgen muss und somit das Brand nicht weiter genutzt werden darf. Allenfalls könne das neue Unternehmen die Rechte im Rahmen einer Versteigerung erwerben. Vertreter der EU-Kommission und Italiens sprachen zuletzt von konstruktiven Verhandlungen, die sich auf der Zielgeraden befinden sollen. Zuletzt war Alitalia erneut nicht in der Lage die Löhne vollständig auszubezahlen. Der Belegschaft erhielt neuerlich nur die Hälfte überwiesen. Dagegen formiert sich zunehmend Widerstand seitens der Gewerkschaften.

weiterlesen »

Ab Wien: Wizz Air fliegt Split und Dubrovnik an

Nachdem auch die Quarantäneregeln für Reisende aus Kroatien fallen, kündigt Wizz Air heute ihre Kroatienoffensive an und stellte dabei zwei neue Verbindung vor: Ab Anfang Juli fliegt der Low-Coster nun auch von Wien die Flughäfen der Küstenstädte Split und Dubrovnik an.  Die ersten Flugzeuge starten bereits am 02. Juli nach Split und zwei Tage später nach Dubrovnik, wodurch die neuen Destinationen rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien angeflogen werden. „Mit dem Start unserer Kroatienoffensive gibt es für die Österreicherinnen und Österreich nun endlich die Möglichkeit den langersehnten Meerurlaub in zwei der schönsten Küstenstädte Europas nachzuholen. Damit ist klar, dass der Sommer zurück ist. Sei es Split oder Dubrovnik: Der Traumurlaub im Sommer ist somit gesichert“, so Andras Rado, Senior Corporate Communications Manager bei Wizz Air.

weiterlesen »

Einreiseregeln für Österreicher: Slowenien lockert teilweise

Die slowenische Regierung rudert zurück und lockert seine Einreisebestimmungen für Österreich. Für Einreisende aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und Salzburg gibt es keinerlei Auflagen mehr, gehe aus einer gestern in Kraft getretenen Änderung der Einreiseverordnung hervor. Nun ja, ein kleiner Nachweis muss weiterhin erbracht werden: Den Grenzbeamten muss plausibel dargelegt werden, dass sich der Einreisende zuvor mindestens fünf Tage lang in den genannten Bundesländern aufgehalten hat. Die übrigen Bundesländer stehen unterdessen weiterhin auf der „roten Liste“ des Landes. Für Einreisende gilt damit eine verpflichtende zehntägige Quarantäne nach Einreise, die frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen Test beendet werden darf, oder die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ausnahmen gibt es etwa bei Berufs-Pendlern oder für den Transitverkehr. Ohne Quarantäne oder Test einreisen können zudem geimpfte Personen. Das berichtet der ORF.

weiterlesen »

CoV-Lockerungen vorgezogen: Rückreise aus Kroatien wieder auslagenfrei möglich

Es kommt zu weiteren Reiseerleichterungen – und zwar früher als gedacht. Denn wie der ORF berichtet, tritt am Dienstagmitternacht eine Novelle der Einreiseverordnung in Kraft, die besonders Kroatien-Urlaubern zugutekommt. Bei insgesamt fünf Ländern fallen sämtliche Quarantäne-Regelungen. Für Kroatien, Litauen, die Niederlande, Schweden und Zypern gilt den Ministeriumsangaben zufolge dann die „3-G-Regel“ – getestet, genesen oder geimpft. Alle genannten, bisher in der Anlage B1 als „Risikostaaten“ angeführten Länder, wandern aufgrund der Verbesserung der epidemiologischen Lage in die Anlage A der Covid-19-Einreiseverordnung und gelten somit als Staaten „mit geringem Infektionsgeschehen“. „Ich glaube, das wird auch viele Österreicherinnen und Österreicher vor dem langen Wochenende freuen“, zitiert das Gesundheitsministerium Ressortchef Wolfgang Mückstein. Beobachter rechneten erst im Rahmen der am 10. Juni anstehenden CoV-Erleichterungen mit derartigen Schritten.

weiterlesen »