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Air Europa übernimmt 14 Boeing 737 Max 8 und zwei Dreamliner später

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird insgesamt 16 Boeing-Jets später übernehmen. Die Auslieferungen sollten eigentlich heuer starten, werden jedoch frühestens am kommendem Jahr vorgenommen. Betroffen sind 14 B737 Max 8 und zwei B787-9, geht aus dem Geschäftsbericht der Globalia-Tochter hervor. Die Mittelstreckenjets sollen nun im Zeitraum zwischen 2022 und 2024 eingeflottet werden. Die beiden Dreamliner hingegen sollen erst im Jahr 2025 übernommen werden. Einige Bestellungen werden auch nicht mehr direkt getätigt, sondern Leasingunternehmen sind nun dazwischen gespannt. Ob es sich dabei um Sale-and-Leaseback-Transaktionen handelt, geht aus dem Geschäftsbericht nicht hervor.

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Level Frankreich: OpenSkies kündigt das fliegende Personal

Die französischen Level-Crews teilen nun das Schicksal ihrer Kollegen der österreichischen Level Europe: OpenSkies sprach allen Besatzungen die Kündigung aus. Zuvor war die Suche nach einem Investor, die die ab Paris-Orly tätige IAG-Tochter übernimmt, gescheitert. Laut lokalen Medienberichten wurde Anfang des Monats ein Sozialplan mit den Gewerkschaften vereinbart. Betroffen sind insgesamt 180 OpenSkies-Mitarbeiter. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass sämtlichen Beschäftigten, die dem fliegenden Personal angehören, die Kündigung ausgesprochen wurde. Level war für die IAG ein teures Vergnügen, denn weder in Wien, noch in Amsterdam oder Paris-Orly war man erfolgreich. Die Auslastung der Flüge blieb stark hinter den Erwartungen zurück und folglich verbrannte die International Airlines Group mit OpenSkies (Paris) und Level Europe (Wien) viel Geld. Im Zuge der Corona-Pandemie hat man beide Töchter fallen gelassen. Der österreichische Ableger musste gar Konkurs anmelden. In Barcelona werden die Level-Aktivitäten, durchgeführt von Iberia, fortgesetzt.

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Icelandair könnte auf Airbus umsteigen

Die 757-Flotte von Icelandair ist schon in die Jahre gekommen. Höchste Zeit also für neue Maschinen. Das denkt sich auch Geschäftsführer Bogi Nils Bogason und verrät auch schon, auf welches Flugzeugmodell das Unternehmen umsteigen könnte.  Die nationale Airline Islands betreibt derzeit fünfzehn Boeing 757-200 mit einem Durchschnittsalter von 23,6 Jahren und zwei Boeing 757-300 mit einem Durchschnittsalter von 19,9 Jahren, wie auf der Website von CH-Aviation ersichtlich. Zusätzlich dazu stehen noch zwei Frachter des Boeing-Modells im Fuhrpark – mit jeweils 30,8 und 31,5 Jahren auf dem Buckel. Da sich diese Exemplare bald verabschieden werden, ist der Carrier auf der Suche nach Ersatz.  „Wir sehen uns gerade am Markt um. Es ist klar, dass wir innerhalb der nächsten vier bis sechs Jahre neue Flugzeuge brauchen, da die jetzige 757-Flotte nicht mehr die Jüngste ist“, so CEO Bogi Nils Bogason. Einige Modelle habe man schon im Blickfeld. Die A321-200neo-Variante mit erweiterter Reichweite sei „ein sehr guter Ersatzkandidat“, so Bogason weiter. Diese Option werde daher auch gründlich überprüft. Der europäische Flugzeugbauer startete erst vor wenigen Jahren die Produktion – Anfang 2015 liefen die ersten Flugzeuge vom Band.

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BRU: Passagierzahlen gehen den Bach runter

Nach dem Rekordjahr 2019 folgt der totale Absturz: Nur rund 6,7 Millionen Fluggäste flogen im letzten Jahr über den Flughafen Brüssel – 74 Prozent weniger als im Vergleichsjahr. Die Corona-Krise traf die Luftfahrtbranche mit voller Wucht. Überall auf der Welt sieht das Passagieraufkommen düster aus. So auch in Brüssel. Die Zahl der Flugbewegungen sank gegenüber dem Vorjahr um 59 Prozent auf 95.813. Allein im Dezember, wo aufgrund der Feiertage die Nachfrage spürbar anstieg, zählte der Airport nur 338.110 Fluggäste. Ein Rückgang um 82 Prozent, verglichen mit dem letzten Jahr, so der Flughafen. Einzig und allein im Cargo-Bereich konnte das Niveau gehalten, sogar gesteigert werden. 511.613 Tonnen an Luftfracht wurden über den Flughafen der belgischen Hauptstadt transportiert, ein Anstieg um 2,2 Prozent gegenüber dem Rekordjahr.

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„Golden Tiger“ wird in Salzburg ausgestellt

Nach über 156.500 Flugstunden und fast 254.000 Einsätzen zur Sicherheit der Bevölkerung, beendete die Flotte der Saab 105 OE nach 50 Jahren mit 31. Dezember 2020 ihren operationellen Dienst. Der letzte Flug der Jubiläumsmaschine Saab 105 BJ-40 „Golden Tiger“ führte sie am 13. Jänner 2021 auf Einladung der Flying Bulls nach Salzburg zum Hangar-7.  „Die Verbundenheit und Partnerschaft zwischen den Luftstreitkräften und Red Bull, sei es im Rahmen von gemeinsamen Veranstaltungen oder bei den Airpower-Events hat lange Tradition. Somit war es uns eine große Freude, die Einladung von Red Bull anzunehmen und unsere Jubiläums-Saab noch einmal einer breiten Bevölkerung zugänglich zu machen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Seit dem Jahre 2006 werden aus Salzburg die gesamten Luftstreitkräfte des Bundesheeres geführt, mehrere Jahre gab es in Salzburg auch ein eigenständiges Kommando der Luftstreitkräfte. Salzburg ist somit seit vielen Jahren das militärische Herz der Fliegertruppe. Die Luftstreitkräfte nutzten diesen Überstellungsflug für eine Abfangübung mit dem Verfahren „Landezwang“ am Flughafen Salzburg und setzten somit ein sichtbares Zeichen einer funktionierenden aktiven Luftraumüberwachung nach dem operativen Ende der Saab 105. Die Saab 105 OE „Golden Tiger“ der österreichischen Luftstreitkräfte wird im Hangar-7 bis voraussichtlich Jahresmitte ausgestellt bleiben. Somit besteht für die breite Öffentlichkeit die Möglichkeit, nach Beendigung der derzeit gültigen Covid-Maßnahmen, die Jubiläumsmaschine im Rahmen der Ausstellung zu besichtigen.

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EU-Logistikzentrum für humanitäre Hilfe am Leipzig/Halle Airport

Am Flughafen Leipzig/Halle entsteht im Rahmen eines EU-Programms ein neues Logistikzentrum für Katastrophenschutz. Aufgebaut und betreut wird der Standort im Umfeld des Airports durch das Deutsche Rote Kreuz. Die EU und die Mitgliedstaaten richten Logistikzentren ein, um auch in Krisensituationen den wachsenden Bedarf des Gesundheitswesens decken zu können. Über die Logistikzentren wird neben der Beschaffung, Einlagerung und Pflege von Schutzausrüstung im Bedarfsfall auch die logistische Verteilung organisiert. „Die Entscheidung, das EU-Logistikzentrum an unserem Airport einzurichten, ist folgerichtig. Sie belohnt unseren Einsatz für optimale Bedingungen am Luftfrachtdrehkreuz Leipzig/Halle. Wir sind stolz, unseren Beitrag zur humanitären Hilfe zu leisten und fühlen uns angespornt, weiter alles dafür zu tun, dass wir flexibel alle Arten von Fracht in die Luft bringen“, so Götz Ahmelmann, CEO Mitteldeutsche Flughafen AG.

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Zürich: Nur 8,3 Millionen Passagiere nutzten den Airport

Der Flughafen Zürich erlebte – wie auch die gesamte Branche – ein rabenschwarzes Jahr mit einem „historischen Verkehrseinbruch“. Nur noch etwa 8,3 Millionen Fluggäste flogen 2020 über Zürich. Im Vorjahr waren es noch 31,5 Millionen. Das würde einer Abnahme von satten 73,5 Prozent entsprechen, teilt der Airport mit. Die Zahl der Lokalpassagiere sank ebenfalls. Und zwar um 71,7 Prozent auf 6,3 Millionen. Ebenfalls gesunken ist die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug: von 129,6 auf 103,0. Im Jahr 2020 gab es gut 111.000 Flugbewegungen – ein Minus von 59,6 Prozent gegenüber 2019. Den größten Anteil haben die Swiss (49,5 Prozent) vor der Edelweiss Air (8 Prozent) und der Lufthansa (4,4 Prozent). Zudem sank das Frachtvolumen mit 291.163 Tonnen um 35,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Wir blicken auf ein sehr herausforderndes und turbulentes Jahr zurück. Der internationale Reiseverkehr kam zeitweise fast vollständig zum Erliegen. Trotzdem blieb der Flughafen Zürich immer offen, um die Anbindung der Schweiz an die Welt sicherzustellen. Ständig ändernde Reisebestimmungen und Quarantäneregeln führen bei Reisenden wie Unternehmen zu großer Unsicherheit. Für den Schweizer Tourismus wie auch die vom Außenhandel abhängige Schweizer Wirtschaft ist es wichtig, dass wieder ein planbarer internationaler Reiseverkehr stattfinden kann. Wir rechnen mit einer langsamen und schrittweisen Erholung des internationalen Reiseverkehrs ab Mitte 2021“, so Stephan Widrig, Geschäftsführer der Flughafen Zürich AG.

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Nach Reiserücktritt: Tui muss zurückzahlen

Während im Corona-Jahr die Flugaktivitäten in den Keller sanken, kam es vor Gericht zu regelrechten Klagewellen gegen die Fluggesellschaften. Denn manche wollten stornierte Reisen nicht zurückerstatten. Damit kamen nur wenige Unternehmen durch. Den Reiseveranstalter Tui brachte erst eine Klage zum Einlenken. Zwei Konsumenten hatten bei der TUI Deutschland GmbH eine Pauschalreise nach Ägypten – bestehend aus einer Nilkreuzfahrt und einen Hotelaufenthalt – um etwa 4.500 Euro gebucht. Die Reise sollte am 22. März 2020 beginnen. Aufgrund der zunehmend drastischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie stornierten sie die Reise zehn Tage vor Antritt. Der Reiseveranstalter zahlte allerdings lediglich einen Teil der Kosten zurück. Die Rückerstattung von rund 3.000 Euro wurde abgelehnt. Die Konsumenten wandten sich in der Folge hilfesuchend an den Verein für Konsumenteninformation. Der VKI klagte im Auftrag des Sozialministeriums den Restbetrag für die Konsumenten ein. Bevor es zu einem Urteilsspruch kam, lenkte TUI Deutschland ein und ersetzte den Konsumenten den gesamten Betrag. „Verbraucher können von einer Pauschalreise zurücktreten, wenn am Bestimmungsort unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Reise erheblich beeinträchtigen. Und zwar ohne Zahlung von irgendwelchen Stornokosten“, so Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Dass TUI Deutschland im genannten Fall eine kostenlose Stornierung verweigerte, ist aus rechtlicher Sicht völlig unverständlich und nicht zu rechtfertigen.“

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Spanien: Gewerkschaft wirft Ryanair und Lauda Missbrauch von Kurzarbeit vor

Die spanische Gewerkschaft USO wirft der ehemaligen Fluggesellschaft Laudamotion vor, dass diese das lokale Kurzarbeitsprogramm (ERTE) missbraucht habe. Der Carrier nahm dieses ab März 2020 in Anspruch, soll nach Angaben der Arbeitnehmervertreter jedoch die Bedingungen missachtet haben. In einer Aussendung erhebt USO sogar den mutmaßlichen Betrugsvorwurf, für den die Unschuldsvermutung gilt. „Die Ryanair Group versucht, staatliche Beihilfen zu nutzen, indem sie den Überschuss an Arbeitnehmern in anderen Ländern mit Arbeitslosengeld aus der SEPE subventioniert“, sagen Vertreter des USO-Air-Sektors. „Dieses betrügerische Verhalten trägt zu den früheren Vorwürfen der Arbeitsaufsicht bei, als versucht wurde, Arbeitnehmer, die illegal auf den Stützpunkten der Kanarischen Inseln entlassen wurden, in eine ERTE aufzunehmen, um die Verpflichtung zu vermeiden, die ab dem Zeitpunkt der Entlassung nicht erhaltenen Löhne zu zahlen (Löhne von Verarbeitung) im Januar 2020“. Nach Angaben der Gewerkschaft können Unternehmen in Spanien aufgrund des so genannten Alarmzustands staatliche Beihilfen in Anspruch nehmen. Das Programm nennt sich Expediente de Regulación Temporal de Empleo (ERTE) und beinhaltet, dass die Beschäftigten Arbeitslosengeld in der Höhe von etwa 900 Euro erhalten und die Sozialversicherungsbeiträge vom Staat übernommen werden. Darüber hinaus können Unternehmen, die diese Beihilfe in Anspruch nehmen, keine neuen Arbeitnehmer einstellen, denn wenn sie neue Arbeitnehmer einstellen, bedeutet dies, dass sie den Beschäftigten, die von ihrem Arbeitsplatz (in ERTE) suspendiert wurden, mehr Arbeit geben könnten, anstatt neue Arbeitnehmer einzustellen. „Was Lauda getan hat, ist die Mitarbeiter von Palma in teilweiser Vertragsaussetzung (bei ERTE) zu halten, während man im Sommer Arbeiter aus Deutschland und Österreich holt, anstatt die Arbeitszeit

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Zu teuer für Ryanair: Keine Boeing 737 Max für Wien

Die Ryanair Group erteilt Branchengerüchten, dass in Wien im Laufe des Jahres 2021 Maschinen des Typs Boeing 737 Max 200 stationiert werden könnten, eine Absage. Die Begründung des Konzerns ist allerdings kurios, denn die Flughafengebühren und die Ticketabgabe sollen zu hoch sein. „Die Ryanair-Gruppe hat derzeit keine Pläne Boeing Max-Flugzeuge am Flughafen Wien zu stationieren, da die Flughafengebühren zu hoch sind und die neu eingeführte (unlogische) Flugsteuer in Höhe von 12 EUR erhoben wird“, so eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. „Die Kapazitätszuweisung der Ryanair Group wird die effizientesten und kostengünstigsten Flughäfen bevorzugen, die nach drastischen Flottenreduzierungen und Kapazitätskürzungen durch Legacy Airlines – einschließlich der Lufthansa Group – und dem Zusammenbruch vieler anderer Fluggesellschaften in ganz Europa um die Kapazität der Ryanair Group konkurrieren.“

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