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Delta Air Lines: 12 Milliarden Verlust im Corona-Jahr

Die Corona-Krise färbte die Geschäftszahlen US-Airline Delta im abgelaufenen Jahr dunkelrot. Unter dem Strich steht ein Milliardenverlust in der Höhe von fast 10,2 Milliarden Euro.  Ein Jahr zuvor sah die Welt noch ganz anders aus. Damals florierte das Geschäft und die Fluggesellschaft fuhr einen Gewinn von knapp 3,9 Milliarden Euro ein, wie Aero berichtet. Doch die Corona-Krise traf heuer die Luftfahrtbranche mit voller Wucht. Delta-Chef Ed Bastian hofft nun, die Airline mit weiteren milliardenschweren Staatshilfen durch die Krise zu bringen: „Ich bin optimistisch, dass es ein Jahr der Erholung und ein Wendepunkt wird.“ Im vergangenen Jahr brach Deltas Umsatz um fast zwei Drittel auf 17,1 Milliarden Dollar ein. Der Flugverkehr war infolge der Corona-Pandemie zeitweise weitgehend zum Erliegen gekommen. Auch danach blieb die Nachfrage nach Flugtickets auf niedrigem Niveau. Inzwischen schöpft die Konzernspitze wieder Hoffnung. Sie erwartet, dass sich die Nachfrage nach Flugreisen zu Beginn des Jahres zunächst nur ungleichmäßig erholt und die Buchungen eher schwach bleiben. Sobald größere Teile der Bevölkerung geimpft sind, die Büros wieder öffnen und die Zuversicht der Verbraucher wächst, rechnet das Management allerdings mit einem anhaltenden Anziehen der Nachfrage. Bis dahin muss Delta wie andere Fluglinien noch durchhalten. Ende Dezember verfügte Delta den Angaben zufolge noch über 16,7 Milliarden US-Dollar an flüssigen Mitteln. Jeden Tag verliert es 10 bis 15 Millionen Dollar. 

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Emirates: Comeback der gesamten Flotte noch in diesem Jahr

Emirates rechnet damit, bis Ende des Jahres alle A380 und Boeing 777 ihrer Flotte wieder einzusetzen. Die Golf-Airline blickt optimistisch in die Zukunft. Geschäftsführer Tim Clark erwarte eine zunehmende wirtschaftliche Erholung im neuen Jahr. Das schreibt die internationale Nachrichtenagentur Reuters. Besonders der Impfstoff würde dem britischen Manager, der der seinen Ruhestand verschoben hat, um die Fluggesellschaft durch die Krise zu manövrieren, Hoffnung machen. Emirates fliegt derzeit in abgespeckter Form durch die Welt. Nur 17 seiner insgesamt 115 Airbus A380-Maschinen sind im Einsatz. Im Vergleich dazu sind 137 der 160 Boeing 777-Flieger in der Luft, wobei einige Passagierjets zu Frachtflugzeugen umgebaut wurden.

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Level Europe: Betriebsgenehmigung und AOC annulliert

Das österreichische Verkehrsministerium und die Austro Control haben die Betriebsgenehmigung und das AOC der insolventen Level Europe annulliert. Damit haben sich die letzten Hoffnungen auf eine mögliche Fortführung endgültig zerschlagen. Trotz intensiver Bemühungen konnte kein Käufer bzw. Investor für die IAG-Tochter, die im Juni 2020 Konkurs anmelden musste, gefunden werden. Das Landesgericht Korneuburg ordnete Ende 2020 die endgültige Schließung des Unternehmens an. Der Masseverwalter gab im Anschluss die Zulassungen an die Behörden zurück. Daher annullierte das Verkehrsministerium die Betriebsgenehmigung und die Austro Control das AOC. Mittlerweile ist auch kein einziges Flugzeug mehr auf die Level Europe GmbH registriert. Zuletzt stand noch die OE-LCF formell im österreichischen Register, jedoch wurde der Airbus A321 mittlerweile als EC-NLZ in Spanien auf Vueling eingetragen. Vor dem Landesgericht Korneuburg findet am 20. Jänner 2021 eine nachträgliche Prüfungstagsatzung in Form einer Videokonferenz statt. Was noch nicht verwertet wurde, wird in den nächsten Wochen und Monaten unter den Hammer gebracht. Der Konzernschwester OpenSkies, die ab Paris-Orly auf der Langstrecke unter dem Level-Brand in der Luft war, ergeht es kaum besser. Bislang musste zwar noch kein Konkurs angemeldet werden, doch die IAG hat auch diese Tochter fallen gelassen. Ein Käufer konnte ebenfalls nicht gefunden werden und mittlerweile erhielt auch das gesamte fliegende Personal die Kündigung. Lediglich in Barcelona soll Level, betrieben von Iberia, fortgeführt werden.

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Kurios: Berlin will nur Inlandsflüge verbieten

Das deutsche Bundesland Berlin plant derzeit eine durchaus kuriose Regelung, wenn die Siebentages-Inzidenz den Wert von 200 überschreitet. Die Inanspruchnahme von Inlandsflügen ab dem Berlin-Brandenburg-Airport, der sich auf dem Gebiet des Bundeslands Brandenburg befindet, soll dann verboten werden. Wer aber international fliegt, soll nicht daran gehindert werden die Bundesrepublik Deutschland zu verlassen. Hintergrund ist, dass die deutsche Politik beabsichtigt, dass bei einer Siebentages-Inzidenz von über 200 die Bewegungsfreiheit auf 15 Kilometer um den Wohnort eingeschränkt werden soll. Diese werden ab der jeweiligen Stadtgrenze gezählt, so dass sich Berliner in ihrer Stadt mehr oder weniger frei bewegen können, aber in Richtung Brandenburg soll nach 15 Kilometern Schluss sein. Nun kommt aber ein kurioser Umstand dazu: Die geplante Verordnung der Berliner, die noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht wurde, greift nur auf Inlandsflügen. Bei internationalen Verbindungen hat man keinerlei Handhabe, denn diese fallen formell in die Zuständigkeit der Bundesregierung. Somit greift das seitens des Bundeslands Berlin geplante „Flugverbot für die Bürger“ nur innerhalb Deutschlands, aber nicht – beispielsweise – in Richtung Österreich. Fast könnte man also meinen, dass es den Berliner Senat nicht stört, wenn theoretisch mögliche Coronafälle „exportiert“ werden. Der Flughafen Berlin-Brandenburg will jedenfalls keine „Kontrollen“ durchführen. Ein Sprecher betont gegenüber der Berliner Zeitung, dass der Airport „keine hoheitlichen Aufgaben hat“ und allenfalls werde man im Internet und auf Social Media auf die Regeln aufmerksam machen. „Von uns aus wird es keine Ansprachen der Passagiere geben“, so der Medienreferent gegenüber der BZ.

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Stuttgart hatte 74,8 Prozent weniger Fluggäste

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen musste aufgrund der Coronapandemie einen Rückgang um 74,8 Prozent verzeichnen. Der größte Flughafen des deutschen Bundeslands Baden-Württemberg zählte im Vorjahr nur 3,2 Millionen Passagiere. Die Anzahl der Flugbewegungen ging um 58,7 Prozent auf 58.803 Starts oder Landungen zurück. Der Airport nutzte die Zeit des ersten Lockdowns für eine vorgezogene Sanierung der einzigen Piste. So fiel die temporäre Schließung defacto nicht ins Gewicht. Das Flugangebot ab Stuttgart ist derzeit aufgrund der geringen Nachfrage, die auch den durchaus harten Einreise- und Quarantänebestimmungen geschuldet ist, stark reduziert. Die ehemalige Fluggesellschaft Laudamotion machte im Herbst 2020 ihre dortige Basis dicht und kündigte das lokale Personal. In diesem Zusammenhang ist auch die Strecke Wien-Stuttgart – entgegen vormaliger Beteuerungen der Lauda-Geschäftsleitung – eingestellt worden.

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UFO-Vorstände Flohr und Collenberg treten zurück

Die UFO-Vorstände Daniel Flohr und Louisa Collenberg haben am Donnerstag ihren Rücktritt zum 31. Jänner 2021 bekanntgegeben. Flohr, der momentan Vorsitzender der Flugbegleitergewerkschaft ist, wird noch etwa vier Wochen für eine geordnete Übergabe zur Verfügung stehen und sich anschließend zurückziehen. In einem Anschreiben an die Mitglieder ist zu lesen: „Wir nehmen unseren Hut. In den letzten Wochen haben wir immer wieder darüber nachgedacht, welcher Weg richtig ist, um UFO dabei zu helfen, wieder die eigentliche Arbeit zu machen. Gerade in der Zeit vor Weihnachten und nach dem Jahreswechsel haben wir unsere Energie auf die unverzügliche Neuwahl des Vorstands gerichtet. Wie sich zeigte, ist auch das nicht im Einvernehmen mit anderen Gremien möglich. Noch immer werden unsere Fehler in den Vordergrund gestellt und allein die Tatsache, dass wir es sind, die eine Wahl vorschlagen, führt zu Ablehnung. So darf es nicht weitergehen. Die UFO und der Vorstand als Gremium haben in den letzten Monaten genug Schaden genommen, Ihr müsst vertrauen können, dass Eure Wahl Ruhe bringt und den Blick nach vorne ermöglicht.“ Beide Vorstandsmitglieder, die ihren Rücktritt erklärt haben, werden weiterhin Mitglied der UFO bleiben. Dazu ist zu lesen: „Wir bleiben selbstverständlich Mitglied, denn die UFO ist und bleibt die richtige und einzige Vertretung der Kabine. (..) Wie es weitergeht, ob und wann Neuwahlen kommen, entscheiden jetzt andere. Habt ein wenig Geduld mit ihnen, um die Situation zu sortieren und sich ein Bild zu machen.“

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Ab 1. Feber 2021: Emirates stockt Wien-Dubai auf

Golfcarrier Emirates Airline stockt die Nonstop-Verbindung zwischen Dubai und Wien v.v. per 1. Feber 2021 auf fünf Flugpaare pro Woche auf. Die zusätzliche Rotation wird laut Mitteilung des Carriers jeweils an Montagen angeboten. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Frequenzen auf dieser Route momentan stark eingeschränkt. Derzeit fliegt Emirates an den Verkehrstagen Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag. Per 1. Feber 2021 kommt ein Umlauf an Montagen dazu. Buchungen können bereits online und über Reisebüros getätigt werden.

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Wizz Air kündigt Abu Dhabi-Tel Aviv an

Am Freitag wird der Billigflieger Wizz Air Abu Dhabi erstmals abheben. Der Premierenflug führt von Abu Dhabi nach Athen. Auch will der Lowcoster von den normalisierten Beziehungen zwischen den Vereinigten Emiraten und Israel profitieren. Künftig fliegt der Carrier auch zwischen Abu Dhabi und Tel Aviv. „Der Start von Wizz Air Abu Dhabi zeigt, dass Abu Dhabi eine mutige neue Grenze für Ultra-Low-Fare-Reisen in der Region darstellt. Wir begrüßen sehr die Gelegenheit, zu Abu Dhabis Bemühungen beizutragen, ein neues Segment des Reisens in den VAE im Einklang mit seiner sozioökonomischen Vision anzubieten. Wir freuen uns darauf, in strategischer Partnerschaft mit unseren Stakeholdern in Abu Dhabi zum Nutzen des Landes zu arbeiten, indem wir neue Reiseoptionen für Einwohner und Touristen eröffnen“, erklärt József Váradi, Konzernchef der Wizz Air Group. Der Abu-Dhabi-Ableger wird am Freitag, den 15. Jänner 2021 erstmals zwischen den Hauptstädten von Griechenland und den Vereinigten Arabischen Emiraten fliegen. Am 4. Feber 2021 wird eine Nonstopverbindung zwischen Abu Dhabi und Thessaloniki folgen. Weitere angekündigte Routen sind Alexandria, Kutaissi, Larnaca, Odessa und Eriwan. Diese sollen laut Carrier „in den nächsten Monaten“ aufgenommen werden. Die Flotte von Wizz Air Abu Dhabi besteht derzeit aus zwei Airbus A320neo. Die neu angekündigte Strecke zwischen der VAE-Hauptstadt und Tel Aviv soll am 12. Feber 2021 erstmals beflogen werden. Abu Dhabi-Tel Aviv auf einen Blick: Destination Frequenz Startdatum Tarife ab* Abu Dhabi – Tel Aviv 4x wöchentlich;täglich ab 1. März 2021  12. Februar 2021 AED 99

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Friedrichshafen: 75,7 Prozent Rückgang im Jahr 2020

Der Flughafen Friedrichshafen fertigte im Vorjahr 119.040 Passagiere ab. Im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2019 verzeichnete der Bodensee-Airport einen Rückgang um 75,7 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen ging um 42 Prozent auf 18.814 Starts oder Landungen zurück. In einer Aussendung erklärt der Flughafen Friedrichshafen, dass die General Aviation und die Verkehre des Zeppelin NT dazu beigetragen haben, dass die Zahlen nicht noch stärker eingebrochen sind. Der Airport wurde an allen Tagen betriebsbereit gehalten. Die „verkehrsarme“ Zeit wurde im vergangenen Jahr dazu genutzt, die Landebahn- und Rollwegbeleuchtung auf LED umzurüsten. Außerdem wurden weitere elektrisch angetriebene Gepäckschlepper beschafft. „Mein großer Dank gilt besonders unseren Gesellschaftern und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Nur mit deren Engagement und mit deren Unterstützung haben wir dieses herausfordernde Jahr 2020 trotz der Rückgänge in den Verkehrszahlen meistern können. Die Herausforderungen werden im neuen Jahr 2021 nicht abnehmen und werden uns noch einmal alles abverlangen. Ich bin allerdings sicher, dass wir spätestens ab dem Sommer wieder ein interessantes Flugprogramm für unsere Fluggäste und für die Nachfrage in der Region anbieten können“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer Bodensee-Airport Friedrichshafen.

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ÖAMTC gibt Tipps für die Planung des Sommerurlaubs

Einige werden bereits Urlaubspläne für den heurigen Sommer schmieden. Welche Reisen wohin dann möglich sein werden, ist aus aktueller Sicht noch nicht absehbar. „Wer bereits jetzt für den Sommer bucht, läuft aufgrund der coronabedingten ungewissen Lage Gefahr, dass die Reise letztendlich doch nicht stattfinden kann“, sagt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. „Grundsätzlich am sichersten ist das Buchen einer Pauschalreise – so ist man rechtlich am besten abgesichert, falls die Reise nicht angetreten werden kann oder auch im Fall einer Insolvenz des Veranstalters.“ Es kann zwar auch dann passieren, dass die Reise vom Veranstalter abgesagt werden muss – dann erhält man allerdings die bereits geleisteten Zahlungen zurück. Ein Restrisiko bleibt jedoch auch beim Buchen einer Pauschalreise bestehen: „Entscheidet man sich selbst letztlich gegen die Reise, weil z. B. im Reiseland coronabedingte Einschränkungen gelten oder man gesundheitliche Bedenken hat, dann ist eine kostenlose Stornierung eventuell nicht möglich“, erklärt die Juristin des Mobilitätsclubs. „Eine kostenfreie Stornierung der Reise könnte vom Veranstalter abgelehnt werden, wenn zum Zeitpunkt der Reisebuchung ein bestimmter Umstand schon bekannt war.“ Das Argument könnte also lauten: Man musste bereits zum Zeitpunkt der Buchung damit rechnen, dass die Corona-Pandemie weiter grassieren könnte. Ein kostenfreies Storno könnte dann nur wegen neuer außergewöhnlicher Umstände zugestanden werden, z. B. nach einer Naturkatastrophe am Urlaubsort. „Wer trotz der für Sommer noch ungewissen Lage bereits buchen möchte, sollte sich unbedingt vom Veranstalter schriftlich zusichern lassen, dass ein kostenloses Storno aufgrund der Pandemie möglich ist“, empfiehlt ÖAMTC-Expertin Pronebner. Die Anzahlung bei Pauschalreisen darf bei Buchung über österreichische Reiseveranstalter nicht mehr als 20 Prozent des Reisepreises ausmachen (bei deutschen Veranstaltern auch oft 25 Prozent). Darüberhinausgehende Zahlungen dürfen

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