secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Gericht weist die Klage von Corendon gegen Sunweb ab

Einst wollte das deutsch-schwedische Finanzunternehmen Triton Partners Corendon Dutch Airlines und Sunweb zusammenführen. Doch daraus wurde nichts, Sunweb ließ den Deal platzen. Die niederländische Fluglinie wollte das nicht auf sich sitzen lassen und zog vor Gericht. Ohne Erfolg: Die Klage wurde nun abgewiesen. Damit entscheidet der zuständige Richter zugunsten der Sunweb Group, der Übernahme von Corendon Dutch Airlines einen Schlussstrich zu ziehen. Im Juni des letzten Jahres sollte die Tochtergesellschaft der Triton Partners den Billig-Flieger für 176 Millionen US-Dollar übernehmen. Doch die Corona-Krise änderte das Luftfahrtgeschäft schlagartig, sodass die ausverhandelte Kaufsumme fraglich erschien. Das Gericht riet den beiden Parteien, den Deal an die neue Situation anzupassen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Die Fluggesellschaft besitzt eine Flotte von drei Boeing 737-800. Damit werden ziele rund ums Mittelmeer angesteuert. Neben Corendon Dutch Airlines besitzt die Gruppe eine Fluglinie in der Türkei (14 Flugzeuge) und eine in Malta (Corendon Airlines Europe, 6 Flugzeuge).

weiterlesen »

Ukraine: Flugsicherung verklagt SkyUp auf Zahlung

Die Billigfluggesellschaft SkyUp wird von der Luftsicherung der Ukraine auf die Begleichung der Schulden in der Höhe von umgerechnet 1,43 Millionen Dollar verklagt. Der erste Verhandlungstermin ist für den 22. Dezember 2020 anberaumt. Es handelt sich sowohl um unbezahlte Rechnungen als auch um Strafen sowie Verzugszinsen. Diese soll das Unternehmen seit Jahresanfang angehäuft haben, berichtet CH-Aviation.com unter Berufung auf Gerichtsdokumente. „Wir sind wirklich sehr besorgt über die Situation in der ukrainischen Luftfahrtindustrie. Vor der Pandemie hatte SkyUp Airlines keine überfälligen Schulden gegenüber einer Organisation. Infolge der Pandemie ist die Luftfahrt- und Tourismusbranche auf der ganzen Welt praktisch ins Stocken geraten, so dass wir uns wie alle Teilnehmer am Luftfahrtmarkt in einer schwierigen Position befinden“, so SkyUp-Chef Dmitry Seroukhov. „Wir haben Unterstützungsschreiben an den Präsidenten, den Premierminister und den Infrastrukturminister gerichtet, aber heute bleibt die Frage der staatlichen Unterstützung der Luftfahrtindustrie offen. Wir haben auch eine kontrafinanzielle Frage an den Staat bezüglich der Entschädigung für Sonderflüge, die wir durchgeführt haben, um im März mehr als 12.000 Ukrainer aus Ägypten zurückzubringen. Das Jahr geht zu Ende, aber wir haben die versprochene Entschädigung noch nicht erhalten. Wir wollten diese Mittel zur Tilgung der Schulden gegenüber UkSATSE verwenden. In Bezug auf die aktuelle Situation haben wir vereinbart, dass die Fluggesellschaft seit November wöchentlich Zahlungen leistet und ihre aktuellen finanziellen Verpflichtungen vollständig erfüllt.“

weiterlesen »

Swiss trennt sich von chinesischen Flugbegleitern

84 in China stationierte Swiss-Flugbegleiter erhielten nun die quasi den „blauen Brief“. Diese sind bislang in Peking und Shanghai stationiert. 29 Mitarbeiter hatten befristete Verträge, die nicht verlängert werden. Die übrigen 55 „FAs“ werden auf unbezahlten Urlaub geschickt und zwar bis Ende 2021. Ein Sprecher erklärte gegenüber der Luzerner Zeitung, dass Swiss momentan keine Möglichkeit habe dies betroffenen 84 Mitarbeiter einzusetzen. Man betonte, dass keine Kündigungen ausgesprochen wurden. Allerdings kommen die Nicht-Verlängerung von Verträgen und unbezahlte Urlaube dem fast gleich.

weiterlesen »

BA kassiert Flugverbot in Hongkong

Bei Airlines sind Flugverbote, die seitens China und/oder Hongkong erlassen werden, durchaus gefürchtet: Nun traf es British Airways. Die IAG-Tochter kassierte als Strafe dafür, dass Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, einen Bann bis vorerst 25. Dezember 2020. Betroffen sind nur Flüge von London nach Hongkong. Die umgekehrte Richtung ist weiterhin erlaubt. BA reiht sich damit in gute Gesellschaft mir KLM und Emirates ein, denn die beiden Carrier traf ein solches Verbot der chinesischen Sonderverwaltungszone bereits zuvor. Nach Angaben der Behörden befanden sich am 8. Dezember 2020 an Bord eines British-Airways-Flugs von London nach Hongkong vier Passagiere, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.

weiterlesen »

Malta setzt Deutschland auf die „Amber List“

Nach Österreich landete nun auch die Bundesrepublik Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, die Schweiz und die Niederlande auf die so genannte „Amber List“. Das hat zur Folge, dass bei der Einreise ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden muss. Alternativ kann vor Ort eine Testung vorgenommen werden, jedoch muss bis zum Vorliegen eines Befunds eine Absonderung eingehalten werden. So dies nicht gewünscht ist, muss eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. Malta sondert sämtliche Personen mit einem positiven Testergebnis in eine spezielle Einrichtung ab. Die Ausreise kann erst nach Genesung erfolgen.

weiterlesen »

Nordica soll 12 Strecken ab Tallinn bedienen

Der Staat Estland greift der Nordic Aviation Group mit 22 Millionen Euro unter die Flügel. Weiters wird ein Darlehen in der Höhe von acht Millionen Euro gewährt, so dass die Firmengruppe, die hauptsächlich unter der Marke Nordica bekannt ist, insgesamt 30 Millionen Euro bekommt. Die EU-Kommission soll nach Angaben von Wirtschaftsminister Taavi Aas bereits die Genehmigung erteilt haben. Die Finanzmittel sollen überwiesen werden sobald der 49-prozentige LOT-Anteil an der operativen Tochter Xfly an Nordica übertragen ist. Die Zusammenarbeit mit dem polnischen Star-Alliance-Carrier wurde zwischenzeitlich beendet. Nordica war – bis zur Aufgabe der Marke – als virtuelle Fluggesellschaft tätig. Operativ wurden die Verbindungen von Xlfy durchgeführt und von LOT vermarktet. Nun verpasste man Nordica ebenfalls ein AOC. Ob es zu einer klaren Trennung vom ACMI- und Liniengeschäft kommen wird, ist noch unklar. Jedenfalls sollen ab Tallinn zwölf Strecken unter der Marke Nordica aufgenommen werden. Einen konkreten Zeitpunkt hierfür nannte der Minister jedoch nicht.

weiterlesen »

Etihad will raus bei Air Serbia und schafft erste Fakten

Air Serbia ist die einzige Beteiligung, an der Etihad Airways bislang noch festgehalten hat. Das könnte sich jedoch ändern, denn der Golfcarrier stellt den Verkehr zwischen Abu Dhabi und Belgrad ein. Auch wird das Codesharing mit dem serbischen Carrier, an dem man 49 Prozent hält, gekündigt. Lokale Medien schreiben, dass dies der Anfang vom Ende der Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen sein könnte. Im Reservierungssystem finden sich zahlreiche Anhaltspunkte dafür, denn Etihad Airways beendete bereits den Verkauf von Verbindungen mit Air-Serbia-Flugsegmenten. Offenbar geht es ums Geld, denn laut lokalen Medienberichten soll sich der Golfcarrier als 49-Prozent-Gesellschafter strikt weigern sich an den Verlusten, die durch die Coronakrise entstanden sind, zu beteiligen. Die Regierung fasst nun ins Auge den Carrier im Rahmen einer Staatshilfe vollständig zu übernehmen. Der Staat ist mit einem Anteil von 51 Prozent Mehrheitseigentümer. Während die serbische Regierung über die Zukunftspläne äußerst gesprächig ist und betont, dass man Air Serbia rekapitalisieren wird und am Unternehmen festhalten wird, schweigt sich Etihad komplett aus. Anfragen werden nicht oder nur mit „kein Kommentar“ beantwortet. Die Staatführung scheint jedoch das Thema Etihad abgehakt zu haben, denn man bekräftigte wiederholt öffentlich, dass man auch ohne den Golfcarrier weitermachen wird und sich gegebenenfalls andere „strategische Partner suchen wird, jedoch weiterhin die Mehrheit behalten wird“. Ob Etihad komplett aussteigt oder nur die Beteiligung reduzieren wird, ist noch offen. Jedenfalls schafft der Staatscarrier des Emirats Abu Dhabi nach und nach Fakten, denn man lehnte die Verlängerung eines Darlehens ab und pochte auf die Rückzahlung, was letztlich mit

weiterlesen »

AOC und Betriebsgenehmigung von Level Europe sowie Laudamotion weiterhin gültig

Die österreichische Fluggesellschaft Level Europe ist schon seit einigen Monaten nicht mehr in der Luft und musste zwischenzeitlich auch Konkurs anmelden. Der Mitbewerber Laudamotion stellte im Oktober 2020 freiwillig den Flugbetrieb ein. Bei beiden Carriern sind die Zertifikate weiterhin aufrecht, bestätigte das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie schriftlich gegenüber Aviation Direct. Auf dem AOC der Level Europe GmbH ist mit Stand 14. Dezember 2020 weiterhin der Airbus A321 mit der Kennung OE-LCF eingetragen. Das wird sich jedoch bald ändern, denn die Maschine soll als EC-NLZ bei Konzernschwester Vueling in Dienst gestellt werden. Dem Vernehmen nach laufen weiterhin Verhandlungen möglichen Interessenten, die die in die Pleite geflogene IAG-Tochter aus dem Konkurs heraus übernehmen könnten. Die Kanzlei des Masseverwalters wollte hierzu jedoch unter Verweis auf laufende Gespräche nichts sagen. Die Laudamotion GmbH hat für Ryanair als operative Fluggesellschaft ausgedient und wurde bereits durch den maltesischen Nachfolger Lauda Europe Ltd. „ersetzt“. Mit Stand 14. Dezember 2020 sind auf dem AOC noch die Airbus A320 mit den Kennungen OE-IHL und OE-LOO. Die beiden Maschinen sind abgestellt und ob sie nach Malta umgemeldet werden oder an den jeweiligen Leasinggeber zurückgegeben werden, ist unklar, da Ryanair diese Frage nicht beantwortet hat. Bezüglich der Zertifikate der beiden Fluggesellschaften schreibt das für die Aufsicht zuständige BMK formell an Aviation Direct: „Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, Abteilung BMK – IV/L4 (Safety-Management und Flugsicherung) nimmt Bezug auf Ihre Anfrage vom 23.11.2020 betreffend der Luftfahrtunternehmen „ Laudamotion GmbH“ und „Level Europe (vormals

weiterlesen »

Frankreich: Corsair erhält 80-Millionen-Euro-Kredit

Die französische Fluggesellschaft Corsair International erhält ein staatlich besichertes Darlehen in der Höhe von 80 Millionen Euro. Dies wurde im Amtsblatt der Republik Frankreich publiziert. Das Rettungspaket, an dem sich auch private Investoren beteiligen, ist insgesamt 297 Millionen Euro schwer. Minderheitsgesellschafter Tui steuert ebenfalls Finanzmittel bei. Der Staat gewährt die Garantie über den „Fonds de Développement Économique et Social“. Die Kreditauszahlung erfolgt über die Bank Natixis. Insgesamt erhält Corsair 141 Millionen Euro. Die Differenz ist ein direkter Zuschuss, den die Regierung gewährt. Im Zuge des Rettungspakts werden Mehrheitseigentümer Intro Aviation und die Tui Gruppe aussteigen. Das Käufer-Konsortium steuert einen größeren Betrag bei. Dem Vernehmen nach leistet die deutsche Intro Aviation – im Gegensatz zur Tui – keinen Beitrag.

weiterlesen »

Regierung prüft Liquidation von Montenegro Airlines

Die neue Regierung Montenegros beabsichtigt das Management von Montenegro Airlines auszutauschen und ein Expertenteam einzusetzen, das die finanzielle Lage analysieren soll. Anschließend will man entscheiden, ob finanzielle Unterstützung gewährt wird oder aber die Fluggesellschaft abgewickelt wird. Auch soll analysiert werden, ob Staatshilfe unter Berücksichtigung der Richtlinien der Europäischen Union gewährt werden kann oder ob diese überhaupt notwendig ist. Bis Feber 2020 soll der Vorgang komplett abgeschlossen sein. Zuletzt warnte das amtierende Management davor, dass die Finanzlage so stark angespannt ist, dass man die Löhne nicht mehr ausbezahlen konnte. Die neue Regierung fasst die Abwicklung von Montenegro Airlines als ernsthafte Option ins Auge, denn der Carrier häufte bereits vor der Coronakrise hohe Verluste an. In diesem Szenario soll eine neue staatliche Fluggesellschaft gegründet werden. Diese soll dann mit niedrigeren Kosten und insbesondere ohne Altlasten abheben.

weiterlesen »