secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Seychellen wollen Etihad-Kredite nicht zurückzahlen

Keinen Cent soll Air Seychelles an Etihad Airways bezahlen. So will es die Regierung, denn im Zusammenhang mit vom Golfcarrier gewährten Darlehen gibt es seit einiger Zeit Unstimmigkeiten, über die nun auf höchster Staatsebene verhandelt wird. Im Zuge der „Hunter-Strategie“, die Etihad unter der Geschäftsführung von James Hogan, von Swissair kopiert hatte, kaufte man sich bei finanzschwachen Airlines wie Air Berlin, Air Seychelles, Alitalia, Air Serbia und Darwin Airline ein. Letztlich entwickelte sich das Projekt zu einem Faß ohne Boden, so dass Abu Dhabi nach und nach den Geldhahn abgedreht hat. Auf den Seychellen und in Serbien sowie selbstredend bei Alitalia sind die Regierungen eingesprungen. Beispielsweise Air Berlin musste Insolvenz anmelden. „In Bezug auf das Partnerschaftsabkommen zwischen Air Seychelles und Etihad wird in diesem Jahr keine Zahlung erfolgen, und es laufen weitere Verhandlungen über die Zahlungsweise der aufgelaufenen Schulden und die Rückgabe der Etihad-Aktien, um den Carrier wieder vollständig ins Staatseigentum zu bringen“, teilte die Regierung der Seychellen mit. Das bedeutet auch, dass Air Seychelles künftig wieder als staatliche Fluggesellschaft betrieben werden soll. Derzeit hält die Etihad Aviation Group noch 40 Prozent. Dieses Aktienpaket will man seit einiger Zeit loswerden. Verhandelt wird auch über Darlehen, die seitens Etihad Airways gewährt wurden.

weiterlesen »

Auktion: Mexiko bringt Staatsflugzeuge unter den Hammer

Die mexikanische Regierung bietet derzeit insgesamt 19 Fluggeräte im Rahmen einer Auktion an. Diese werden vom Amt für die Rückgabe gestohlener Gegenstände am 12. März 2021 unter den Hammer gebracht. Laut Medienmitteilung wurde die Versteigerung aufgrund der Covid-Lage auf diesen Termin verschoben. In den Ausschreibungsunterlagen sind folgende Maschinen verzeichnet: Boeing 757-200, XC-UJM (MSN: 22690) Boeing 737-300, XC-LJG (MSN: 24361) zwei Learjet 31, ohne nähere Angaben Cessna C310, ohne nähere Angaben Cessna C414, ohne nähere Angaben vier AW109SP, ohne nähere Angaben drei Eurocopter AS355, ohne nähere Angaben vier Eurocopter AS332, ohne nähere Angaben zwei Eurocopter EC225, ohne nähere Angaben Alle Maschinen sind selbstverständlich nicht gestohlen, sondern befinden sich derzeit im Eigentum staatlicher Behörden. Diese werden ausgemustert und im Rahmen einer Auktion an den Höchstbietenden verkauft. Die Besichtigung der Helikopter und Flugzeuge ist möglich. Bis zum 11. März 2021 können sich Interessierte registrieren und einen Termin für die Inspektion der gewünschten Maschinen vereinbaren. Auch müssen vor Auktionsbeginn übliche Sicherheiten hinterlegt werden, um die Teilnahme von Spaßbietern verhindern zu können. Dies ist bei Versteigerungen weltweit üblich.

weiterlesen »

VC: „Lufthansa verschleiert die Schließung der Flugschule“

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit wirft der Lufthansa-Konzernführung vor, dass diese in ihrer am 17. Feber 2021 veröffentlichten Pressemitteilung die Schließung der Flugschule in Bremen verschleiert habe. „Bewusst nutzt die Lufthansa das Unwissen konzernexterner Personen aus, die nicht über die Hintergründe der firmeninternen Strukturen informiert sind. Die Verkehrsfliegerschule der Lufthansa AG wurde 1955 gegründet. Der theoretische Teil der Ausbildung findet in Bremen statt, die Praxis in Bremen und Goodyear (Arizona). Seit 2017 firmiert die Pilotenschule unter Lufthansa Aviation Training Germany am Standort Bremen (LAT DE Bremen), an welcher bislang für alle Angestellten, die im Lufthansa Konzern gültigen Tarifverträge gelten. Neben der traditionsreichen Pilotenschule der LAT DE existiert seit 2001 die Lufthansa Aviation Training Pilot Academy (LAT PA) – eine weitere Flugschule, in der die sonst im Lufthansa Konzern gültigen Tarifverträge keine Anwendung finden. Die Angestellten dort arbeiten zu deutlich schlechteren Rahmenbedingungen als die Mitarbeitenden der LAT DE. Diese Schule unterrichtet die Theorie ebenfalls in Bremen, der praktische Teil findet am Flughafen in Rostock-Laage statt“, schreibt die Vereinigung Cockpit in einer Aussendung. Rundschreiben besagt „gesamthafte Schließung“ Intern wurde allerdings laut VC gänzlich anders kommuniziert. So sollen die Bremer Mitarbeiter von Lufthansa Aviation Training just am 17. Feber 2021 ein Anschreiben bekommen haben, dass die Flugschule bis Mitte 2022 „gesamthaft geschlossen wird“. Dazu Betriebsratsvorsitzende Monika Kremer: „Die Zusage, dass der Standort Bremen als Theoriekompetenzzentrum für die Pilotenausbildung erhalten bleibt, während die fliegerische Ausbildung komplett nach Rostock-Laage verlagert wird, bedeutet daher trotzdem, dass alle Angestellten der LAT DE, insgesamt über 100 Personen am Standort

weiterlesen »

Fotogalerie: Hifly Malta erneut mit A330 in Erfurt

Erneut landete auf dem Flughafen Erfurt-Weimar ein von Hifly Malta betriebener Airbus A330-300, der mit Zwischenstopp im kasachischen Almaty rund 2,5 Millionen FFP2-Schutzmasken nach Deutschland brachte. Laut Airport waren diese in 8.500 Kartons verpackt. Insgesamt betrug die Ladung zirka 24 Tonnen. Die Schutzmasken sind für verschiedene Drogerie- und Handelsketten in Thüringen und ganz Deutschland bestimmt. Die Reisezeit der Fracht von Shanghai via Almaty nach Erfurt wurde mit rund 16 Stunden angegeben. Rund 2,5 Stunden dauerte die Entladung Airbusses durch die Mitarbeiter des Airports. Der Weiterflug nach Tokio ist am 25. Feber 2021 geplant. Organisiert wurde der Frachtflug von der Spedition Röhlig Deutschland GmbH & Co. KG, die in den letzten Wochen verstärkt den ostdeutschen Airport als Landeplatz für den Import medizinischer Güter nutzt. Erst kürzlich war Hifly Malta mit einem A330-Preighter in Erfurt zu Gast. Flughafenchef Prof. Gerd Stöwer sagte dazu: „Der Internationale Verkehrsflughafen Erfurt-Weimar setzt sich weltweit, bei Fluggesellschaften und Logistikern, immer mehr auch als professioneller Frachtflughafen, insbesondere für zeitkritische Expressfracht, durch“.

weiterlesen »

World2Fly verschiebt den Erstflug auf Juni 2021

Das Airline-Startup World2Fly verschiebt den Erstflug auf den 18. Juni 2021. Ursprünglich wollte man bereits mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 abheben. Die weiterhin komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen haben laut Firmenchef Gabriel Subias die Verzögerung notwendig gemacht. Hinter World2Fly steht der spanische Hotel- und Reisekonzern Iberostar. Ab Madrid will man Langstreckenflüge zu touristischen Destinationen anbieten. Schwerpunkt der Ziele sind jene Länder, in denen Iberostars eigene Unterkünfte unterhält. In Portugal wurde ein Ableger gegründet, der mit eigenen Zertifikaten abheben soll. Homebase der „zweiten World2Fly“ wird der Flughafen Lissabon. Beide Flugbetriebe sollen zu Beginn auf das Muster Airbus A330 setzen. Man prüft zu einem späteren Zeitpunkt Langstreckenjets des Typs A350 zu nutzen.

weiterlesen »

Volotea flottet 15 Airbus A320 ein

Die Billigfluggesellschaft Volotea will im Sommer 2021 insgesamt 39 Maschinen in der Luft haben. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahr sind das um drei Jets mehr. Der Carrier wird künftig verstärkt auf Airbus A320 setzen, denn laut Medienmitteilung sicherte man sich 15 Exemplare. Über Jahre hinweg bildete die Boeing 717 das Rückgrat der Volotea-Flotte. Man war der letzte europäische Betreiber dieses Musters, jedoch flottete man erst kürzlich die letzten Einheiten aus. Als Ersatz dienen Airbus A319, die seit einiger Zeit eingeflottet werden. Ohne nähere Kommunikation organisierte sich Volotea heuer die ersten Airbus A320. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge. In den nächsten Jahren sollen insgesamt 15 Exemplare in die Flotte aufgenommen werden. Der Carrier setzt auf eine Mischung aus A319 und A320. Im Vorjahr will der Lowcoster eigenen Angaben nach eine auffällig hohe Auslastung erreicht haben. Derzeit verfügt der spanische Billigflieger über 20 Airbus A319. Ein weiterer Mittelstreckenjets dieses Typs soll in Kürze übernommen werden. Heuer sollen fünf A320 zur Flotte stoßen. Die erste Maschine wurde im tschechischen Ostrava in die Livery des Lowcosters versehen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind in der laufenden Winterflugplanperiode 2020/21 lediglich sieben A319 im Einsatz. Die übrigen Exemplare sind abgestellt.

weiterlesen »

Regierung feuert Tunisair-Chefin nach nur sieben Wochen

Nur sieben Wochen saß Olfa Al-Hamdi im Chefsessel von Tunisair. Nun wurde die 30-jährige gefeuert und dies wurde damit begründet, dass sie sich den Gewerkschaften und der Regierung gegenüber unkooperativ verhalten haben soll. Auch wirft die Regierung der Managerin vor, dass sie vertrauliche Unterlagen auf Social-Media-Plattformen veröffentlicht haben soll. Verkehrsminister Moez Chakchouk sagte, dass die fristlose Entlassung unvermeidbar gewesen sein soll. Vor etwa sieben Wochen wurde Olfa Al-Hamdi als Hoffnungsträgerin für Tunisair vorgestellt. Nun ist das Intermezzo schon wieder vorbei. Über die Nachfolge soll in Kürze entschieden werden. Jedenfalls scheinen die Fronten zwischen der Regierung und der gefeuerten Airline-Chefin verhärtet zu sein. Dieser Schluss basiert auf zahlreichen, durchaus angriffslustigen Postings von Al-Hamdi auf Social-Media-Plattformen.

weiterlesen »

Boeing und Airbus bangen um Norwegian-Bestellungen

Sowohl Boeing als auch Airbus könnten um die von Norwegian Air Shuttle getätigten Großbestellungen umfallen. Der Carrier befindet sich in Irland und Norwegen in einem Gläubigerschutzverfahren. Die Airbus-Order stand bereits lange vor der Corona-Pandemie auf der Kippe. Die Bestellung über 88 Maschinen wurde bis dato nicht abgenommen. Aufgrund der chronisch angeschlagenen finanziellen Situation konnte sich Norwegian mit dem europäischen Hersteller auf spätere Liefertermine einigen. Gleichzeitig versuchte man die Maschinen der A320neo-Reihe anderweitig „loszuwerden“, sprich Käufer oder Leasingnehmer wurden gesucht. Im Juni des Vorjahres wurden 97 Festbestellungen für Boeing-Maschinen storniert. Gleichzeitig forderte der angeschlagene Carrier von Boeing Schadenersatz für das Max-Debakel und die Triebwerksprobleme, die bei den Dreamlinern bestanden. Nur noch fünf Boeing 787 und 92 B737-Max werden im Backlog der U.S.-Amerikaner geführt. Nun muss der Hersteller auch um diese bangen. Laut Reuters News wird diese Woche vor dem irischen High Court über die Abweisung zahlreicher Verbindlichkeiten von Norwegian verhandelt. Zu diesen zählen sowohl Leasingverträge als auch Bestellungen. Die treibende Kraft dahinter soll die Fluggesellschaft selbst sein, denn wenn das Gericht die Forderungen ablehnt, fallen Boeing und Airbus um die Orders um. Norwegian selbst will sich zum Medienbericht nicht äußern. Der insolvente Billigflieger verweist darauf, dass der High Court zunächst eine Anhörung durchführt und erst nach der Entscheidung des Gerichts würde man eine öffentliche Stellungnahme abgeben. Sowohl Airbus als auch Boeing verweigerten jeglichen Kommentar zu dieser Causa. Air-Asia-Order wackelt bei Airbus Airbus blüht aus Malaysia noch größeres Ungemach, denn laut Reuters will Air Asia nicht nur spätere Liefertermine, sondern auch einen

weiterlesen »

AUA: ÖAMTC-Sprecherin Matkovits löst Tanja Gruber ab

Nach nur einem halben Jahr kommt es bei Austrian Airlines erneut zum Wechsel des Konzernsprechers. Tanja Gruber, die nach dem Wechsel ihres Vorgängers Peter Thier zur Erste Bank AG, mit der Leitung der Kommunikation betraut wurde, wird das Unternehmen verlassen. Gleichzeitig wird Austrian Airlines die bislang getrennten Abteilungen Kommunikation und Politik zusammenlegen. Die Leitung soll der 29-jährigen Sophie Matkovits, die bislang für den Autofahrerklub ÖAMTC tätig war, übertragen werden. Die Veränderung soll zum 1. April 2021 wirksam werden. Matkovits wird in ihrer neuen Rolle an Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech sowie fachlich an Andreas Bartels, Leiter der Kommunikation im Lufthansa Konzern, und an Kay Lindemann, Leiter der Konzernpolitik, berichten. „Sophie Matkovits bringt mit ihrer breiten Erfahrung in den Bereichen Kommunikation und Politik genau das Fachwissen und Netzwerk mit, das für die Leitung des neu geschaffenen Unternehmensbereiches notwendig ist. Ich bin überzeugt davon, dass es ihr gelingt, die neue Organisation schlagkräftig aufzustellen und freue mich, sie bei Austrian Airlines willkommen zu heißen“, so AUA-Chef Alexis von Hoensbroech. Die 31-jährige Tanja Gruber wird laut Medienmitteilung die österreichische Lufthansa-Tochter auf eigenen Wunsch verlassen, um sich einer neuen Herausforderung außerhalb der Kranich-Gruppe widmen zu können. Sie war seit rund 6,5 Jahren für den Carrier tätig. Zuletzt leitete sie die Unternehmenskommunikation. „Dass wir mit Tanja Gruber einen Kommunikationsprofi und ein absolutes Top-Talent aus unseren eigenen Reihen verlieren, schmerzt natürlich sehr. Im letzten Jahr hat sie vor allem im Bereich der Krisenkommunikation besonderes Fingerspitzengefühl bewiesen und uns mit umfassender interner sowie externer Kommunikation sehr gut

weiterlesen »

Münster/Osnabrück bekommt weitere 10 Millionen Euro

Der Flughafen Münster/Osnabrück erhält seitens des Landkreises Steinfurt eine finanzielle Unterstützung in der Höhe von drei Millionen Euro. Addiert man die Zuschüsse der anderen Gesellschafter so kommen erneut zehn Millionen Euro zusammen. Im Vorfeld gab es kontroverse Diskussionen um die finanziellen Maßnahmen zu Gunsten des Airports. Ein Aktionsbündnis fordert unter anderem, dass die Stadt Münster als Gesellschafter aussteigen soll. Die Grünen sind der Ansicht, dass die „bisherige Subventionspolitik gescheitert ist“. Mit der Zusage in der Höhe von drei Millionen Euro seitens des Landkreises Steinfurt ist die Debatte nicht beendet. Der Kreis teilte mit, dass eine „politische Grundsatzdiskussion über die Weiterentwicklung des Flughafens Münster/Osnabrück“ geführt werden soll. Laut Mitteilung soll dies auch „alternative Nutzungskonzepte“ einschließen. Was genau darunter zu verstehen ist, teilte der Landkreis Steinfurt nicht mit.

weiterlesen »