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Russland startet elektronisches Visum

Ab 1. Jänner 2021 werden touristische Reisen in die Russische Föderation wesentlich einfacher, denn der bürokratische Gang zur Botschaft wird entfallen. Künftig wird es ein elektronisches Visum, das für 16 Tage gültig ist, geben. Dies wird bereits unter anderem für den Oblast Leningrad (St. Petersburg) praktiziert. Neu ist, dass das vereinfachte Verfahren für das komplette Staatsgebiet der Russischen Föderation gilt. Die Kosten für das elektronische Visum betragen 40 U.S.-Dollar und müssen im Zuge der Online-Antragsstellung entrichtet werden. „Die Kosten für den Antrag betragen rund 40 US-Dollar – es werden dafür keine Einladungen, Hotelreservierungen oder andere Dokumente, die den Zweck der Reise bestätigen, mehr benötigt“, erklärt ÖAMTC-Expertin Maria Renner. Für Reisen in die Türkei benötigen österreichische Reisende schon seit März 2020 hingegen kein Visum mehr. Es ist ein touristischer Aufenthalt von durchgehend maximal 90 Tagen möglich. Wer länger bleiben möchte, muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Die Mitführpflicht in Fahrzeugen wird dort außerdem erweitert um einen Reservereifen.

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November: 90,3 Prozent Rückgang in Deutschland

Im November 2020 ist das Passagieraufkommen in der Bundesrepublik Deutschland abermals stark gefallen. Der Branchenverband ADV sieht keine Aussicht auf Besserung. Lediglich 1.960.022 Fluggäste nutzten im November 2020 die deutschen Airports. Das sind weniger als zehn Prozent des Vorjahreswerts.   Das Cargo-Aufkommen steigt um +3,5% (an+ab) auf 441.784t. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen geht um -68,7% zurück, das sind 50.560 Starts und Landungen. Der November im Blick – Corona-Pandemie hält Luftverkehr am Boden Der innerdeutsche Verkehr fällt um -91,0%. Der Europa-Verkehr geht um -89,6% zurück. Die Interkont-Verbindungen fallen um -91,8%. Die Luftverkehrsnachfrage an deutschen Flughäfen verharrt weiter bei weniger als 10% des Normalwertes. Der Luftverkehr ist in all seinen Kennzahlen weiter rückläufig: Sitzplatzangebote, Auslastung in den wenigen noch fliegenden Flugzeugen, Luftverkehrsnachfrage, Buchungszahlen … Dabei ist das Bedürfnis der Menschen länderübergreifend zu reisen, nach wie vor hoch. Doch Kontakt- und Reisebeschränkungen stehen dem entgegen. Die Branche setzt auf verbesserte Teststrategien. Der Winter stellt die Branche vor ungekannte Herausforderungen, viele Akteure sind existenziell bedroht. Von Januar bis November wurden an den deutschen Flughäfen 60,9 Mio. Passagiere (an+ab) gezählt (-73,6%). Der innerdeutsche Verkehr liegt mit -73,5% unter dem Vorjahresaufkommen. Der Europaverkehr nimmt um -73,1% ab. Der Interkontverkehr fällt um -76,2%. Die gewerblichen Flugbewegungen gehen um -57,8% zurück. Die Betrachtung der Verkehrszahlen macht keine Freude. Die Luftverkehrsnachfrage bleibt auf einem niedrigen Niveau. Für die Wochen bis Weihnachten sind keine größeren Veränderungen im Aufkommensniveau zu erwarten. Trotz vereinzelt positiver Buchungen in wenige touristische Destinationen, ist nur mit einem leicht erhöhten Aufkommen zu rechnen. Nur noch

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Eurowings widmet Special Livery den eigenen Mitarbeitern

Ab Feber 2021 wird Eurowings mit einer Special-Livery, die den Mitarbeitern gewidmet ist, in der Luft sein. Laut Mitteilung soll die den Einsatz der Piloten, Flugbegleiter und Bodenmitarbeiter hervorheben. Der Airbus A320 mit der Registrierung D-AIZS wird künftig symbolisch für „das beste Team der Welt“ werben. Für die Laudatio lässt Eurowings die D-AIZS höchstpersönlich sprechen: „Was mich antreibt?“, steht in riesigen Lettern auf dem Rumpf des Flugzeugs – und darunter: „Das beste Team der Welt.“ Die deutsche Airline sendet damit in zwei Sprachen – auf einer Seite deutsch, auf der anderen Seite englisch – ein weithin sichtbares Signal für Teamplay in Krisenzeiten. „Kaum eine andere Branche ist von der Pandemie so stark getroffen wie die Luftfahrt und der Tourismus. Ob Flugbegleiter, Piloten oder Mitarbeiter am Boden – sie alle können ihrem Job seit Monaten nicht in gewohnter Weise nachgehen. Dass Eurowings Gäste in diesem Jahr überhaupt abheben konnten, verdanken wir dem leidenschaftlichen Engagement und der hohen Flexibilität all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist ein bemerkenswerter Teamgeist, der uns bei Eurowings immer wieder antreibt und in schwieriger Zeit füreinander einstehen lässt. Deshalb sagen wir in einem außergewöhnlichen Jahr auch auf außergewöhnliche Weise Danke: Mit einem Teamflieger für die gesamte Mannschaft“, so Firmenchef Jens Bischof. Der „Eurowings Teamflieger“ soll im Rahmen eines Wartungsaufenthalts im Auftaktquartal 2021 seine zweisprachige Sonderlackierung erhalten und dann rollierend auf den Eurowings Basen in Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg, Stuttgart, Mallorca, Wien, Salzburg und Pristina stationiert sein.

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Austrian Airlines besetzt Management-Positionen neu

Im Rahmen des aktuellen Strategieprogramms hat Austrian Airlines bereits die Zusammenlegung von Unternehmensbereichen angekündigt, um Synergien innerhalb des Unternehmens besser zu nutzen und Führungspositionen zu reduzieren. Nun wurden der Marketing & Produkt-Bereich der rot-weiß-roten Airline zusammengelegt. Die Leitung des neuen Bereichs Austrian Brand Experience wird ab 1. Februar 2021 Sebastian Lüttmann übernehmen. Lüttmann, der aktuell noch die Passagierbetreuung und Flugzeugabfertigung von Austrian Airlines in Wien leitet, ist damit zukünftig für das gesamte Marketing sowie Produktmanagement der österreichischen Airline verantwortlich. Die beiden Bereiche Erlössteuerung sowie Netzplanung werden ebenfalls zusammengelegt. Der aktuelle Chef der Netzplanung Robert Heusmann wird ab 1. Februar 2021 die Leitung des neu gegründeten Bereiches „Network Management & Revenue Steering“ übernehmen. Heusmann zeichnet somit für die Netzwerkplanung sowie auch die Steuerung der Preise und Erlöse bei Austrian Airlines verantwortlich. Austrian Airlines Vorstandsmitglied Andreas Otto dazu: „Ich freue mich, dass wir mit Sebastian Lüttmann und Robert Heusmann zwei erfahrene Manager aus dem eigenen Haus für neue Positionen gewinnen konnten. Sie gehen den nächsten Karriereschritt in einer äußerst herausfordernden Zeit. Beide sind krisenerprobt und werden mit ihrer Expertise die Neuaufstellung und Modernisierung unserer Austrian Airlines vorantreiben.“ Sebastian Lüttmann (40) übernahm nach seiner Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann sowie dem Studium der internationalen Betriebswirtschaftslehre im Jahr 2005 als Referent für Controlling seinen ersten Job bei Lufthansa in Frankfurt. In seiner 11-jährigen Karriere bei Lufthansa war er unter anderem als Assistent des Vorstands Hub Frankfurt & Flight Operations tätig. 2011 wechselte Sebastian Lüttmann in den Bereich Airport Operations and Services nach New York. Bis 2015

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Norwegian-Aktionäre segnen Rettungsplan ab

Das Management der finanziell angeschlagenen Fluggesellschaft Norwegian holte sich von ihren Aktionären die Zustimmung für weitere Finanzierungsmaßnahmen. Unter anderem sollen neuerlich Schulden in Eigenkapital umgewandelt werden. Auch soll durch die Ausgabe neuer Aktien frisches Geld in die klamme Kasse fließen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die außerordentliche Hauptversammlung digital abgehalten. Insgesamt standen 15 Vorschläge des Managements zur Abstimmung. Diese wurden laut ad-hoc-Mitteilung mit einer 80-prozentigen Mehrheit angenommen. Die Ausgabe neuer Aktien soll 377 Millionen Euro lukrieren. Insbesondere Rückstände für das Leasing von Flugzeugen, aber auch Finanzierungsdarlehen sollen in Eigenkapital umgewandelt werden. Bereits im Mai 2020 organisierte sich Norwegian Air Shuttle über die Emission neuer Aktien frisches Geld und bekam anschließend 382 Millionen Euro staatlich garantierter Kredite. Die Regierung lehnte die Aufstockung ab, weshalb die Situation für den Carrier nun angespannter denn je ist. Der Schuldenberg beläuft sich auf etwa 6,3 Milliarden Euro.

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Alyzia erhält Bodenverkehrslizenz in Brüssel

Bedingt durch die Insolvenz von Swissport Belgium wurde am Flughafen Brüssel eine Bodenverkehrslizenz neu ausgeschrieben. Der Zuschlag erging an Alyzia SAS. Das Unternehmen erhielt im Juni 2020 eine auf vorerst sechs Monate befristete Lizenz. Nach einem europäischen Ausschreibungsverfahren erhielt der französische Bodenabfertigungsdienstleister bis Oktober 2025 eine Lizenz für die Gepäck- und Rampenabfertigung von Passagierflugzeugen. Alyzia ist derzeit am Flughafen Brüssel mit einer befristeten Lizenz nach der Insolvenz von Swissport im Juni tätig. Der Flughafen Brüssel hat Alyzia die obligatorische zweite Lizenz für die Gepäck- und Rampenabfertigung erteilt, die andere Lizenz wird von Aviapartner Belgium NV gehalten. Nachdem der Handler Swissport Belgium im Juni für bankrott erklärt worden war, hatte Alyzia eine befristete Lizenz erhalten. Gleichzeitig wurde ein europäisches Auswahlverfahren eingeleitet, um einen strukturellen Ersatz zu finden. Von den drei Kandidaten, die auf die Ausschreibung reagierten, erhielt Alyzia die beste Bewertung. Alyzia erhält für den Rest des laufenden Lizenzzeitraums bis Ende Oktober 2025 eine Lizenz für zwei Bodenabfertigungsaktivitäten: Gepäckabfertigung und Rampenabfertigung von Passagierflugzeugen. Hierbei handelt es sich um Kategorien von Bodenabfertigungsdiensten, die auf zwei Lieferanten am Flughafen Brüssel beschränkt sind. Darüber hinaus können sie auch Dienstleistungen wie Passagierabfertigungsdienste (einschließlich Check-in) und Flugzeugreinigungsdienste anbieten.

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Italia Trasporto Aereo soll im April 2021 abheben

Im April 2021 soll Italia Trasporto Aereo, umgangssprachlich „neue Alitalia“ genannt, abheben. Die Flotte wird auf 50 Flugzeuge verkleinert. Darin enthalten sind sechs Langstreckenflugzeuge. Die Zustimmung der EU-Kommission und des italienischen Parlaments stehen allerdings noch aus. Ilsole24ore berichtet auf eine nicht näher bezeichnete Regierungsquelle, dass nur 5.000 Mitarbeiter beschäftigt werden sollen. Das ist weniger als die Hälfte, denn Alitalia hat derzeit rund 11.000 Beschäftigte. Die Langstreckenflotte soll von 26 Einheiten auf nur sechs Maschinen verkleinert werden. Italia Trasporto Aereo wird ungefähr halb so groß sein wie die momentane Alitalia.

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Nordwind nimmt Berlin und Düsseldorf auf

Nordwind Airlines wird noch im Dezember 2020 zwei Destinationen in Deutschland aufnehmen. Diese werden ab Moskau- Scheremetjewo mit Boeing 737-800 angeflogen. Es handelt sich um Düsseldorf und Berlin-Brandenburg. Die deutsche Bundeshauptstadt soll ab 19. Dezember 2020 jeweils einmal pro Woche mit Moskau-SVO verbunden werden. In identer Frequenz wird Nordwind Airlines ab 26. Dezember 2020 auch Düsseldorf ins Streckennetz aufnehmen. Unter bestimmten Umständen sind Einreisen in die Russische Föderation bzw. die Bundesrepublik Deutschland möglich. Passagieren wird dringend geraten sich rechtzeitig vor der Reise über die aktuell gültigen Auflagen zu informieren.

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Ab Freitag: Teneriffa schließt für Urlauber

So kurz vor den Weihnachtsfeiertagen müssen Reiseveranstalter eine Hiobsbotschaft hinnehmen: Teneriffa macht dicht. Der Reiseverkehr in und aus der Kanarischen Insel soll ab Freitag weitestgehend eingeschränkt werden. Das Urlaubsziel würde demnach mindestens 15 Tages geschlossen, die Ein- und Ausreise in Teneriffa sei nur noch aus wichtigen Gründen erlaubt. Das bedeutet: Touristen dürfen ausreisen, aber keine neuen einreisen. Auch Reisen zwischen Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln seien nur noch in Ausnahmefällen möglich, berichtet das Reiseportal Reisevor9. Offenbar opfern die Behörden Teneriffa, um einer Reisewarnung für alle Inseln zu entgehen. Denn während die Sieben-Tage-Inzidenz für Teneriffa bei über 110 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, sind es auf den restlichen Inseln nur um die 20.

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Die EU stellt die Weichen für die Wiederbelebung der Slots

Ein Entwurf der EU-Kommission würde eine erneute Verlängerung der Slot-Ausnahmeregel über den März 2021 hinaus ausschließen. Stattdessen arbeite man daran, den Wettbewerb langsam wieder anzukurbeln. Im Zuge dessen soll eine neue Regel in Kraft treten, welche zumindest eine 40-prozentige-Auslastung der Slots vorsieht. „Die vorgeschlagenen Regeln bieten eine gewisse Sicherheit für die Sommersaison 2021 und stellen sicher, dass die Kommission nach klaren Regeln weitere Sloterleichterungen beschließen kann“, so die EU-Transportkommissarin Adina Valean. Der Vorschlag muss noch vom EU-Parlament und den 27 Mitgliedsstaaten er EU angenommen werden. Damit läge die EU gar unter der Empfehlung der IATA. Der Dachverband habe eine Festlegung auf 50 Prozent empfohlen, um eine Strafe und den Verlust der Slots zu meiden, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Erst ab dem Sommerflugplan 2022 sollen die Fluggesellschaften zur normalen Slot-Regelung zurückkehren. Ein zugewiesener Slot an einem Flughafen muss effektiv mindestens zu 80 Prozent für Flüge aufgewendet werden, ansonsten wird der Slot entzogen. Derzeit müssen sich die Airline-Manager keine Sorgen machen, ihre Flughafen-Slot zu verlieren, falls sie diese wegen der mangelnden Nachfrage nicht voll nutzen. Denn es gilt noch die Ausnahmeregelung.

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