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Verdi und Eurowings schließen Krisentarifvertrag ab

Die Gewerkschaft Verdi und Eurowings haben sich auf eine Krisenvereinbarung geeinigt. Dieser soll sowohl den Flugbegleitern als auch dem Bodenpersonal eine Beschäftigungsgarantie bis März 2022 bringen. Unter anderem ist vorgesehen, dass die Gehälter um fünf Prozent gesenkt werden. Auch die Weihnachts- und Urlaubsgelder wird es während der Gültigkeit des Krisentarifvertrags nicht geben. Zusätzlich wird auf eine Gratifikation in der Höhe von 100 Euro verzichtet sowie die Beiträge an die betriebliche Altersvorsorge werden temporär ausgesetzt. Verdi befindet sich bei anderen Konzernairlines in „intensiven Verhandlungen“. Ziel ist es auch, dass möglichst viele Flugbegleiter, die vor der Kündigung stehen, bei Eurowings unterkommen können. Beim Boden- und Technikpersonal soll nur einmalig auf das Urlaubsgeld verzichtet werden. Weiters erhalten diese Berufsgruppen im Jahr 2021 weniger Urlaubstage. Diese Beschäftigungsgruppen haben laut Verdi den Krisentarifvertrag bereits angenommen. Die von Verdi vertretenen Flugbegleiter sind noch bis zum 22. Jänner 2021 zur Abstimmung aufgerufen. „Nach harten und monatelangen Verhandlungen ist es nicht nur gelungen die Arbeitsplätze in der Eurowings am Boden und in der Kabine durch ausgewogene Krisenbeiträge im Konzern zu sichern. Wir setzen uns auch dafür ein, möglichst vielen Kabinenbeschäftigten aus der Lufthansa Group durch Einstellungen bei Eurowings eine berufliche Perspektive zu schaffen. Wir führen dazu bereits Tarifverhandlungen. Wir fordern eine finanzielle Anerkennung der bisherigen Berufserfahrung im Konzern“, so Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky.

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Anleihe: Singapore organisierte sich weitere 500 Millionen Dollar

Für den Verwendungszweck „Ankauf von Flugzeugen“ organisierte sich Singapore Airlines über eine Anleihe 500 Millionen U.S.-Dollar auf dem Kapitalmarkt. Laut Erklärung des Unternehmens war das Papier mit 2,85 Milliarden U.S.-Dollar überzeichnet. Die Laufzeit der Anleihe beträgt 5,5 Jahre bei einer Verzinsung von drei Prozent. „Die Emission stärkt die Liquiditätsposition des Unternehmens weiter und bietet SIA die finanzielle Flexibilität, um mittel- bis langfristiges Wachstum über die Covid-19-Pandemie hinaus zu erzielen“, so der Carrier in einer Aussendung. Im Finanzjahr 2020/2021, das im März endet, organisierte sich Singapore Airlines bislang zehn Milliarden U.S.-Dollar auf dem Kapitalmarkt. Die bislang höchste Anleihe wurde im April 2020 herausgegeben. Das Unternehmen erklärte, dass mit Jahresende von den 6,6 Milliarden U.S-Dollar noch 1,3 Milliarden U.S.-Dollar vorhanden waren.

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Frankfurt: Maskenverweigerer löste Terminalsperre aus

Am Flughafen Frankfurt am Main eskalierte am Freitag ein Zwist zwischen einem Maskenverweigerer und der Bundespolizei. Der laut Exekutive aus Slowenien stammende Mann soll gedroht haben, dass er alle umbringen werde und laut „Allahu Akbar“ gerufen haben. Beim anschließenden Fluchtversuch konnte der Mann von den Beamten überwältigt werden. Die Bundespolizei ging aber kein Risiko ein und zog den Entschärfungsdienst hinzu. Dieser konnte rasch Entwarnung geben, denn es wurde kein Sprengstoff im Gepäck der aggressiven Person gefunden. Dennoch musste der Bereich B des Terminals 1 zeitweise gesperrt werden. Laut Erklärung der Polizei ereignete sich der Vorfall am Freitag gegen 17 Uhr 16. Das nachstehende Video, das von FFM Aktuell auf Instagram veröffentlicht wurde, zeigt wie die Beamten der Bundespolizei Frankfurt den Slowenen stellen.

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Sun-Air schickt Deutschland-Tochter in die Insolvenz

Die Deutschland-Tochter der Regionalfluggesellschaft Sun-Air of Scandinavia, Sun-Air of Germany GmbH, meldete beim Amtsgericht Augsburg Insolvenz an. Ein Gerichtssprecher bestätigte auf Anfrage, dass am 12. Jänner 2021 eine entsprechende Eingabe erfolgt ist. Das deutsche Unternehmen wurde im Jahr 2013 gegründet und ist unter anderem für die Airbus-Firmenshuttles zwischen Augsburg und Marseille zuständig. Durchgeführt werden die Flüge von der dänischen Muttergesellschaft. Die überwiegende Mehrheit des in der Bundesrepublik stationierten Personals ist bei Sun-Air of Germany GmbH angestellt. Der Hintergrund erinnert ein wenig an die Geschichte rund um die Ryanair-Tochter Malta Air: Sun-Air bekam zunächst das Kurzarbeitergeld bewilligt und ausbezahlt. Später jedoch zog das Arbeitsamt den Bescheid wieder zurück und verwies unter anderem darauf, dass es sich um ein ausländisches Unternehmen handeln würde. Bei Malta Air ordnete ein Gericht einstweilig an, dass das Kurzarbeitergeld zu gewähren ist. Laut dänischen Medienberichten rechnet Sun-Air damit, dass das erhaltene Geld zurückbezahlt werden muss. Nun meldete man Insolvenz an und dem deutschen Personal wurde bereits die Kündigung ausgesprochen. Unternehmensangaben nach sollen die für Airbus durchgeführten Flüge ab Augsburg fortgeführt werden. Sun-Air of Germany GmbH war keine Fluggesellschaft, sondern eher eine Art „Leiharbeitsfirma“ für das deutsche Personal, das ausschließlich in Maschinen der Muttergesellschaft unterwegs war. Sun-Air ist Franchisenehmer von British Airways und tritt gegenüber Endkunden unter dem BA-Brand auf.

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Pauschalreisen: Welche Reisewarnung gilt? – AK klagt

Bucht man online oder offline eine Pauschalreise, so kann es auch bei bekannten Marken dazu kommen, dass eine Leistung eines ausländischen Reiseveranstalters gekauft wird. Das führte aufgrund der inflationären Reisewarnungen zu Problemen und zwar insbesondere dann, wenn die österreichische Regierung eine solche ausgesprochen hatte, beispielsweise die deutsche jedoch nicht. Die Arbeiterkammer Österreich strebt nun eine Musterklage an. Die Konsumentenschützer konnten zwar erfolgreich für zwei Frauen, die aufgrund einer österreichischen Reisewarnung ihren Trip storniert haben, jedoch der deutsche Veranstalter der Ansicht war, dass nur deutsche Reisewarnungen zählen würden, intervieren, doch dabei belässt man es nicht. „Die Rechtslage ist hier nicht ganz klar: Ausländische Reiseveranstalter orientieren sich oftmals nicht an den Reisewarnungen des österreichischen Außenministeriums, sondern an jenen des Außenamtes im Land ihres Firmensitzes. Die AK hat deshalb eine Musterklage zur Klärung der Rechtslage eingebracht“, so die Arbeiterkammer Oberösterreich in einer Aussendung. Reise wurde vor der Pandemie in Österreich gebucht Hintergrund: Im vergangenen Februar – noch vor Auftauchen des Coronavirus in Österreich – hatte eine Oberösterreicherin für sich und ihre Tochter eine Pauschalreise nach Portugal gebucht. Die Reise sollte Anfang September stattfinden – unmittelbar vor der Abreise stornierten die beiden Frauen aufgrund einer Reisewarnung der Stufe 6 des österreichischen Außenministeriums für Portugal. Sie hatten bereits bei der Buchung eine Anzahlung von 364 Euro geleistet, der Gesamtpreis betrug 1.039 Euro. Der deutsche Reiseveranstalter lehnte eine kostenlose Stornierung ab, weil das Auswärtige Amt in Deutschland für die konkrete Region in Portugal keine Reisewarnung ausgesprochen hatte, und schickte den Konsumentinnen eine Stornorechnung über den Restbetrag

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CityLine-Mitglieder nehmen Krisentarifvertrag an

Die in der Gewerkschaft UFO organisierten Flugbegleiter von Lufthansa CItyLine haben den mit der Geschäftsleitung vereinbarten Krisentarifvertrag mit großer Mehrheit angenommen. Laut einer Erklärung der Arbeitnehmervertreter stimmten 91,06 Prozent der Mitglieder für die Annahme der Vereinbarung. „Wir freuen uns sehr, einen Absicherungsvertrag für die Kolleginnen und Kollegen der CityLine Kabine erreicht zu haben, die große Zustimmung unserer Mitglieder ist ein tolles Zeichen der Geschlossenheit und Solidarität in diesen unsicheren Zeiten“, so Rainer Bauer, Leiter Tarif bei UFO. Während der erste Tarifvertrag Ende September 2020 arbeitgeberseitig widerrufen wurde, entschieden sich bei der zweiten Einigung die UFO-Mitglieder bei CityLine Ende November 2020 gegen die Annahme. Im dritten Anlauf konnte nun eine für beide Seiten annehmbare Lösung gefunden werden. Der abgeschlossene Tarifvertrag enthält Aspekte der Beschäftigungssicherung wie einen Kündigungsschutz bis 31.12.2021. Dafür leistet das Cityline-Kabinenpersonal wesentliche Krisenbeiträge.  „Die CityLine-Kabine wird 2021 auf 13. Gehalt, Urlaubsgeld und Vergütungserhöhungen verzichten, dafür müssen in diesem Jahr keine Entlassungen gefürchtet werden. Die kurze Laufzeit verschafft Luft und ist Aufgabe zugleich, in der voraussichtlich noch Jahre dauernden Krise. Diese Einigung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg durch diese schwere Zeit“, resümiert Bauer.

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Cargo: Leipzig meldet neuen Rekord

Die deutschen Verkehrsflughäfen Dresden und Leipzig zählten im Vorjahr gemeinsam 918.341 Passagiere und lagen damit um 78,2 Prozent unter dem Wert des Jahres 2019. Auf Dresden entfielen 385.651 Fluggäste und auf Leipzig 532.690 Reisende. Im Frachtbereich konnte am Standort Leipzig ein 11,7-prozentiger Zuwachs erzielt werden. Mit 1.383.485 Tonnen Luftfracht wurde gar ein neuer Rekord erzielt. Besonders deutlich nahm das Wachstum im vierten Quartal zu. Allein im Dezember erhöhte sich das Frachtaufkommen um 35,0 Prozent auf rund 140.940 Tonnen. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir vor allem mit unserer Luftfracht weiter stabiles Geschäft für die gesamte Unternehmensgruppe anziehen. Für 2021 rechnen wir mit weiterem Frachtwachstum und außerdem mit einer schrittweisen Erholung der Passagierzahlen, sobald die Reisebeschränkungen nachlassen. Dann wird der Flughafen Dresden maßgeblich profitieren, der im Frühjahr vorübergehend schon gut aus der Krise gekommen war“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG. Auch für das laufende Jahr deuten die Zeichen in der Luftfracht aufwärts. Sowohl das Linien- als auch das Frachtchartergeschäft entwickeln sich positiv. Außerdem wird der Transport von medizinischen Gütern und Schutzausrüstung eine wichtige Rolle spielen. Dies schließt die Möglichkeit ein, in Leipzig/Halle Impfstoffe umzuschlagen. Dank einer CEIV-Pharma-Zertifizierung ist der Flughafen in der Lage, rund um die Uhr temperatur- und zeitkritische Pharmasendungen abzufertigen. Insgesamt steuern rund 60 Fracht-Airlines den Airport an und bedienen ein Streckennetz, das über 280 Ziele weltweit umfasst.

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Skyscanner: Mallorca auch weiterhin stark gefragt

Angesichts des Umstands, dass der Tourismusbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Thomas Bareiß, vor wenigen Tagen sagte, dass seiner Ansicht nach Urlaubsreisen ab Pfingsten 2021 wieder möglich sein werden, nahm das Portal Skycanner das Buchungsverhalten unter die Lupe. Wenig überraschend ist Mallorca auch weiterhin eine Destination, die besonders gefragt ist. Auf Platz 1 ist der Deutschen liebste Insel: Palma de Mallorca ist der meistgesuchte Zielflughafen für Reisedaten zwischen 9. Mai und 6. Juni – seit Anfang Januar 2021 ist die Zahl der Suchen nach Mallorca sogar um 40 Prozent angestiegen. Wer jetzt nach Mallorca-Flügen sucht, findet Schnäppchen: Laut Skyscanner gibt es aktuell Hin- und Rückflüge nach Mallorca im Mai 2021 schon ab 53 Euro. Das ist mehr als die Hälfte günstiger als der Durchschnittspreis der vergangenen zwei Jahre im selben Reisezeitraum. Ähnliches gilt für den Juni 2021: Hier ist die Flugreise aktuell ab 57 Euro buchbar – 61 Prozent günstiger als der Durchschnitt der vergangenen zwei Jahre. „Unsere Analyse der beliebtesten Flugziele für die vielleicht erste mögliche Reiseperiode in 2021 zeigt einen interessanten Mix aus europäischen Kurzstrecken, die nicht so weit entfernt von zuhause sind. Überraschend sind auch die gefragten Langstreckenziele in Asien und Amerika, die ein Anzeichen dafür sind, dass die Deutschen ein starkes Bedürfnis haben, ferne Länder zu entdecken und richtig was zu erleben“, so Hugh Aitken, Vice President Flights bei Skyscanner. Die weiteren Destinationen, die derzeit großes Interesse für das Frühjahr und den Sommer aufweisen, sind: Platz 2: Berlin, Deutschland Platz 3: Frankfurt, Deutschland Platz 4: Cancun, Mexiko Platz

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Innsbruck saniert heuer die Piste

Der Flughafen Innsbruck wird heuer eine Generalsanierung der Piste vornehmen. Dazu wird der Airport im Zeitraum von 20. September bis 18. Oktober 2021 geschlossen. Ab Frühjahr werden bereits Vorarbeiten bei laufendem Betrieb vorgenommen. Der Unterbau der Start- und Landebahn am Flughafen Innsbruck stammt noch aus den 1950er und 60er Jahren. Alle 10 bis 15 Jahre wurden dann zwar neue, dünne Asphaltschichten aufgetragen, doch mittlerweile sind diese oberen Schichten der Piste in einem schlechten Zustand. Eine grundlegende Sanierung der Piste und an Teilen der Rollwege ist daher erforderlich geworden. Im Zuge dieser Sanierung wird auch die Elektroinstallation im Pistenbereich modernisiert und die Pistenbefeuerung auf moderne, energiesparende LED-Technologie umgerüstet. „Die Generalsanierung der Piste ist eine dringend notwendige Infrastrukturmaßnahme aber natürlichauch eine Investition in die Zukunft“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta. Das Gesamtprojektvolumen beläuft sich auf ca. EUR 16,8 Millionen, mit der Durchführung der reinen Bau- und Umrüstungsarbeiten wurde als Generalunternehmer die Firma Strabag beauftragt. Alexander Strasshofer, technischer Leiter am Flughafen Innsbruck erklärt die geplanten Arbeiten: „Wir werden rund 14 Zentimeter des momentanen Pistenaufbaus abtragen und 12 Zentimeter neu auftragen. Wir sprechen von einer Fläche von zirka 140.000 Quadratmetern, die neu asphaltiert werden muss. Das entspricht in etwa der Größe von 19 Fußballfeldern.“ Zeitplan der Sanierung: Im März und April 2021 finden bereits kleinere Grabungsarbeiten neben der Piste außerhalb der Betriebszeiten in Nachtarbeit statt, bei denen neue Schächte für die zukünftige Pistenbefeuerung eingebaut werden. Von Mitte August bis Mitte September 2021 werden auf der Nordseite des Flughafengeländes im Bereich der Kranebitter Allee die Baustelle

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Zürich: Swiss nimmt Frachtrouten nach Seoul und Lima auf

Swiss nimmt zwei reine Frachtflugverbindungen ab Zürich-Kloten nach Seoul und Lima auf. Am Freitag wurde bereits die Verbindung in die Hauptstadt von Südkorea mit einer Boeing 777-300ER bedient. Transportiert wurden unter anderem eine Vielzahl von Produkten, darunter Stückgut, Ersatz- und Autoteile, Elektronik sowie andere Güter. Am 19. Januar folgt die Aufnahme der Frachtflüge nach Lima in Peru. Diese Verbindung wird ebenfalls mit einer Boeing 777-300ER bedient und bietet zusätzliche Frachtkapazität zwischen der Schweiz und Südamerika. Der Schwerpunkt der transportierten Fracht liegt unter anderem auf pharmazeutischen Gütern, Maschinen und Ersatzteilen sowie verderblichen Waren aus der Region. „Dank unserer Frachtsparte können wir uns laufend und sehr flexibel an die jeweiligen Marktgegebenheiten anpassen“, sagt Markus Binkert, Chief Financial Officer der Lufthansa-Tochter Swiss. „Auf diese Weise können wir einen kontinuierlichen wirtschaftlichen Beitrag leisten und den Warenfluss zwischen der Schweiz, Europa und der Welt sicherstellen.“

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