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Aus Evelop und Orbest wird Iberojet

Erst kürzlich kündigten Evelop Airlines und die Tochtergesellschaft Orbest den Einstieg ins Liniengeschäft an. Nun verpassen sich die beiden Carrier einen neuen Markenauftritt. Künftig werden diese als Iberojet aktiv sein. Evelop und Orbest gehören dem Barceló-Konzern an. Dieser betreibt Hotels in zahlreichen Ländern und will sich mit dem künftigen Einzelplatzverkauf unabhängiger vom Chartergeschäft machen. Bislang sind die konzerneigenen Fluggesellschaften nahezu ausschließlich im Wetlease und für Reiseveranstalter in der Luft. Nun wurde die Namensänderung auf Iberojet verkündet.

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MUC möchte 1500 Angestellte loswerden

Die Corona-Krise macht auch in München keinen Halt. Am bayrischen Verkehrsflughafen herrscht gähnende Leere, von Flugreisenden kaum eine Spur. Kein Wunder, dass der Flughafen Kosten senken will: 1500 Beschäftigte sollen MUC auf freiwilliger Basis verlassen.  Mindestens 620 Personen, die gehen sollen, sind Mitarbeiter des Abfertigers Aeroground mit kurzer Betriebszugehörigkeit. Sie sollen eine „Sprinterprämie“ akzeptieren oder aber in eine Transfergesellschaft gehen, um einen Jobwechsel anzustreben. Unter anderem würde der Airport mit einer Umschulung zum U-Bahn-Fahrer oder Post-Ausfahrer werben, wie tz.de berichtet. Ältere Beschäftigte („rentennahe Jahrgänge“) sollen hingegen freiwillig in den Ruhestand gehen. Weitere Corona-Programme sind zu erwarten. Ralf Krüger, Verdi-Betriebsrat bei der FMG, ist eher skeptisch. „Die Frage ist jetzt: Wie viele lassen sich darauf ein.“ Wer als älterer Arbeitnehmer jetzt gehe, der müsse berücksichtigen, dass er weniger Rentenbeitragsjahre ansammeln werde. Auch Betriebsrat Orhan Kurtulan sagt: „Das muss jeder selber entscheiden.“ Eben erst wurde am Flughafen Kurzarbeit bis Ende 2021 vereinbart – dadurch seien Kündigungen ohnehin ausgeschlossen.

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Nationalrat lehnt Gutschein-Antrag der SPÖ ab

Im österreichischen Nationalrat wurde am Montag ein für Konsumenten relevanter Antrag diskutiert. Die SPÖ forderte, dass Gutscheine, die im Zuge abgesagter Flüge oder Reisen ausgegeben werden, nach Ablauf der Gültigkeit ausbezahlt werden müssen. Weiters sah der Beschlussantrag vor, dass eine einheitliche Regelung geschaffen wird. Erstattungen im Zusammenhang mit abgesagten Pauschalreisen und Flügen sind noch immer ein großes Ärgernis für Konsumenten. Zwar gibt es aufgrund des Pauschalreisegesetzes und der EU-VO 261/2004 eine indiskutable gesetzliche Grundlage dafür, dass Betroffene ihr Geld zurückbekommen müssen, jedoch nehmen es Airlines und Veranstalter damit weiterhin nicht sonderlich genau. Oftmals wird versucht einen Gutschein „anzudrehen“. Einige Anbieter haben gar ihre Servicecenter so geschult, dass diese Konsumenten gezielte Falschauskünfte erteilen, um diese zur Annahme des Vouchers bewegen zu können. Gelegentlich werden auch proaktiv Gutscheine per Mail und/oder Post zugeschickt. Streicht eine Airline einen gebuchten Flug, so haben Passagiere zahlreiche Rechte. Diese sind in der EU-VO 261/2004 festgehalten. Unabhängig von der Ursache der Absage hat der Fluggast, sofern er nicht reisen möchte, dann in jedem Fall einen gesetzlichen Anspruch auf Rückzahlung des Ticketpreises und zwar innerhalb von sieben Tagen. Auch das Pauschalreisegesetz sieht einen solchen Anspruch vor und regelt den Ablauf genau. Das Problem ist aber, dass Airlines und Veranstalter das Gesetz missachten und versuchen über Zwangsgutscheine ihre eigene Liquidität zu schonen. Die SPÖ beantragte im Nationalrat, dass das Abwälzen der finanziellen Probleme auf die Konsumenten durch weitere gesetzliche Regelungen eingedämmt wird. So wollten die Sozialdemokraten explizit festhalten, dass es keine Pflicht gibt Gutscheine oder Umbuchungen für abgesagte Flüge

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United Airlines: Gekündigte Frankfurter Belegschaft zieht vor Gericht

United Airlines zog in einer Nacht-und-Nebel-Aktion der seit 1997 bestehende Frankfurter Crew-Basis den Stecker: Nach einer kurzen Ankündigung seien die Beschäftigten „quasi über Nacht“ zum 1. Oktober fristlos entlassen worden. Jetzt ziehen die Betroffenen gegen den US-Carrier vor Gericht. Die Belegschaft staunte nicht schlecht, als sie am Morgen des 1. Oktobers ein Schreiben zur Beendigung des Dienstverhältnisses mit sofortiger Wirkung im Postfach vorfand. Unter den Gekündigten finden sich laut einem Bericht von Airliners auch fast 100 Flugbegleiter mit jeweils über 20 Jahren Firmenzugehörigkeit. Sie seien nun der Ansicht, dass die fristlose Entlassung ungültig ist, da diese dem deutschen Arbeitsrecht widerspreche. Dazu trafen sich alle Parteien Ende November vor dem Frankfurter Arbeitsgericht und forcierten eine außergerichtliche Einigung. Doch zu der kam es nie. Denn United fühlt sich als US-Fluggesellschaft nicht an deutsches Arbeitsrecht gebunden und lehnt deswegen die deutsche Gerichtsbarkeit ab. In Deutschland müssen gewichtige Gründe vorliegen, um eine Entlassung ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist durchzubringen. Etwa Arbeitsverweigerung, Diebstahl oder Veruntreuung. In den Vereinigten Staaten hingegen würde eine solche Vorgehensweise zur Tagesordnung gehören, gibt die Anwältin der Fluggesellschaft zu verstehen. Die Richterin zeigte sich daraufhin empört über solch einen Kündigungsvorgang. Besonders in Corona-Zeiten sei eine Entlassung ohne jegliches Entgegenkommen fehl am Platz. Es würde genug Alternativen geben. Nichtsdestotrotz wird diese Auseinandersetzung ausverhandelt. Für den 27. Mai, 10. Juni und 17. Juni 2021 seien nun Kammertermine zur Verhandlung der Klagen anberaumt. 

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November: Deutsche Reisebüros mit 92 Prozent weniger Umsatz

Im November 2020 sind die Umsätze in deutschen Reisebüros nochmals drastisch gesunken. Dies geht aus dem jüngsten Tats-Reisebürospiegel hervor. Demnach wurden nur acht Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats gemacht. Besonders wenig gefragt waren in den deutschen Agenturen Flugtickets. Hier verzeichneten die Reisebüros einen Rückgang um 94 Prozent. Auch im Bereich der Kreuzfahrten sanken die Einnahmen um 83 Prozent. Unterm Strich steht im November 2020 ein um 92 Prozent verminderter Umsatz. Über die ersten elf Monate des laufenden Jahres sieht es kaum besser aus, denn nur 33 Prozent des Vorjahresgeschäfts konnten an Landgezogen werden.

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Ex-AUA-Chef Malanik heuert bei Hans Airways an

Der ehemalige AUA-Generaldirektor Peter Malanik fungiert beim britischen Start-Up Hans Airways als so genannter Non-Executive Director. Der momentane Präsident des Österreichischen Luftfahrtverbands wird auf der Homepage des Newcomers mit Foto angeführt. Das Unternehmen brachte einen Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsbewilligung bereits Ende März 2020 ein. Die Entscheidung der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs steht noch aus. Gegenüber CH-Aviation.com erklärt Hans-Airways-CEO Satnam S. Saini: „Wir versuchen unser Engagement für professionelle Communities vorerst aufrechtzuerhalten und öffentliche Ankündigungen für eine Zeit zu machen, in der der Markt nach COVID-19 wiedereröffnet wird und wir bereit sind zu starten.“ Weiters erklärt das Unternehmen: „Die Anschaffung von Flugzeugen erfolgt erst nach ordnungsgemäßer Kontrolle von COVID-19 und Öffnung der Grenzen unserer Zielländer für die normale Luftfahrt. Dies bringt Hans Airways unter den gegenwärtigen Umständen in eine sehr günstige Position.“ Welche Aufgabe Peter Malanik genau bei Hans Airways hat, wurde nicht mitgeteilt.

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Aegean nimmt Heraklion-Wien auf

Die griechische Aegean Airlines wird im Sommerflugplan 2021 neu von Wien nach Heraklion fliegen. Zwischen Mai und September 2021 werden zwei wöchentliche Umläufe angeboten. Die Route ist neu im Streckennetz des Carriers. Aegean wird im Sommer 2021 zusätzlich zu den bestehenden Bases in Thessaloniki, Heraklion, Rhodos und Chania auf den Inseln Mykonos, Santorin und Korfu je eine Maschine stationieren. Mit diesen sollen unter anderem Ziele in der D-A-CH-Region angeflogen werden. „Wir stehen jetzt am schwierigsten Wendepunkt der Pandemie: Wir müssen die notwendigen Voraussetzungen für eine Erholung schaffen, sobald es die gesundheitlichen Bedingungen erlauben. Daher haben wir jetzt unseren umfangreichen Flugplan für 2021 direkt in die Region und auf die Inseln angekündigt, der Ende März und somit kurz vor Ostern startet. Unser Engagement für gesundheitlich unbedenkliches Reisen im Jahr 2021, wie auch im Jahr 2020, sowie unsere Verpflichtung zur Unterstützung des Tourismus bleiben unverändert“, so Dimitris Gerogiannis, CEO von Aegean. Ab Deutschland wird der Carrier 15 Strecken ab sieben deutschen Airports anbieten. Nach Heraklion auf Kreta geht es den kompletten Sommer über täglich ab Frankfurt und München, sowie viermal wöchentlich ab Düsseldorf und Stuttgart – neu im Programm sind zudem drei wöchentliche Flüge ab dem neuen Berliner Hauptstadtflughafen BER. Rhodos wird je dreimal wöchentlich ab Frankfurt und München bedient, zweimal pro Woche geht es ab der bayerischen Landeshauptstadt zudem nach Santorin – ebenfalls eine neue Verbindung. Thessaloniki wird darüber hinaus ab Nürnberg, Hamburg und Berlin angeflogen. Schweizer Fluggäste erreichen in der kommenden Saison ab Zürich und Genf fünf Insel-Destinationen. Von Zürich

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Boeing will künftig weniger Dreamliner produzieren

Boeing fährt die Produktion der 787-Dreamliner erneut herunter: Ab Mitte 2021 möchte der amerikanische Flugzeughersteller nur noch fünf Exemplare pro Monat herstellen. Grund dafür sei die aktuell schwache Nachfrage, wie der ORF berichtet. Der Airbus-Rivale hatte die Produktion des Modells in den letzten anderthalb Jahren bereits mehrfach zurückgefahren. Im vergangenen Monat wurde kein einziges Exemplar ausgeliefert. Die Pandemie hat nicht nur diesem Modell den Rest gegeben, aufgrund der geltenden Reisebeschränkungen besteht weltweit kaum noch Bedarf an neuen Flugzeugen.

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LJU: Flughafenbetreiber bekommt 5 Millionen Euro vom Staat

Die slowenische Regierung hat der slowenischen Fraport -Tochter, die den Flughafen in der Hauptstadt Ljubljana betreibt, eine staatliche Beihilfe in der Höhe von 5 Millionen Euro gebilligt. Die Staatshilfe muss noch von der EU-Kommission genehmigt werden, wie das Luftfahrtportal Exyuaviation berichtet. Das Passagieraufkommen auf dem Laibacher Flughafen ist bisher um fast 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Der Schaden wegen der Pandemie belaufe sich laut eigenen Angaben auf insgesamt 15,3 Millionen Euro. Die Staatshilfe soll für Liquidität und laufende Kosten, sowie für dringende Investitionen aufgewendet werden.

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Island: Ex-Corona-Patienten dürfen bald ohne Test einreisen

Island stellt die Weichen für den Wintertourismus und öffnet seine Türen für Ex-Corona-Patienten. Diese können künftig problemlos einreisen, ohne dass der Gang in die Selbstisloation droht. Ab dem 10. Dezember gelten erleichterte Einreiseregeln. Demnach können Reisende aus dem Ausland, die bereits Antikörper gegen Sars-CoV-2 haben, frei ins Land einreisen. Sie müssen weder einen negativen Corona-Test vorlegen noch in Quarantäne. Die Regierung verlang, dass die frühere Infektion von einem Labor im Europäischen Wirtschaftsraum oder der Europäischen Freihandelsassoziation bestätigt worden ist. Alternativ sei auch die Bestätigung eines Epidemiologen in Island gültig, wie rnd.de berichtet. Bisher mussten alle Einreisenden einen negativen Test vorweisen – trotzdem traf auch sie die 14-tägige Quarantänepflicht, die erst nach fünf Tagen durch einen weiteren negativen Corona-Test vorzeitig beendet werden konnte.

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