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Im Test: Covid-Dokumentencheck der AUA

Seit einigen Wochen bietet die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines einen kostenlosen Vorab-Check von Covid-Reisedokumenten an. Die Teilnahme daran ist freiwillig, soll jedoch Passagieren mehr subjektive Sicherheit auf der Reise geben. Wie das neue Service funktioniert, hat Aviation Direct unter die Lupe genommen. Zunächst ist festzuhalten, dass der Dokumentencheck nur von Passagieren mit Austrian-Airlines-Tickets von Wien nach Belgien, Deutschland, Griechenland, Spanien und in die Niederlande sowie zurück zur Verfügung. Für alle anderen Staaten wird das Service (noch) nicht angeboten. AUA-Passagiere, die das Service nutzen möchten, können über diesen Link in das Portal einsteigen. Zunächst müssen persönliche Daten wie Name, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft und der Buchungscode (alternativ: Ticketnummer) angegeben werden. Wichtig ist auch, dass man auf die Eingabe der Flugnummer und der E-Mail-Adresse nicht vergisst. Nun müssen die Covid-Reisedokumente hochgeladen werden. Dabei kann es sich um Fotos bzw. Scans von Testbefunden, Impfnachweisen, Genesungsnachweisen und Einreiseanmeldungen (Pre-Travel-Clearance) bzw. PLF-Formulare handeln. Nachdem man alle Dokumente hochgeladen hat, müssen einige Häkchen gesetzt werden und alles an die AUA abgeschickt werden. Bei der Fluggesellschaft prüft ein Fachteam an Hand der behördlichen Einreisebestimmungen, ob die Dokumente zur Einreise in das jeweilige Land berechtigen. Falls etwas fehlt oder diese nicht tauglich sind, soll man seitens Austrian Airlines eine Benachrichtigung bekommen. Passt alles, kommt ein kurzes Mail, dass die Prüfung erfolgreich war. Wichtig: Die Unterlagen müssen während der gesamten Reise mitgeführt werden und ein positives Prüfungsergebnis der Austrian Airlines ist keine endgültige Garantie, dass der jeweilige Staat die Einreise tatsächlich zulässt. Das Service der AUA ist lediglich eine kostenfreie Hilfestellung

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Luqa: Skyalps-Duo startklar für Erstflug

Auf dem Flughafen Luqa befinden sich derzeit beide Bombardier Dash 8-400, die von Luxwing im Auftrag der Bozen-Hausmarke Skyalps betrieben werden sollen. Diese tragen bereits die Livery des virtuellen Carriers aus Südtirol. Da Skyalps nicht über AOC und Betriebsgenehmigung verfügt, sondern formell die Flüge bei Luxwing chartert, werden die beiden Turbopropflugzeuge im maltesischen Register eingetragen. Derzeit sind die künftigen Registrierungen noch mit den Überstellungskennzeichen G-ECOO und G-ECOK überklebt. Die technischen Vorbereitungen führt Medavia Technics auf dem Flughafen Luqa für Luxwing durch. Erstmals sollen die beiden DHC Dash 8-400 am 14. Juni 2021 kommerziell für Skyalps ab Bozen zum Einsatz kommen. Nähere Einzelheiten zum Streckennetz des Anbieters aus Südtirol unter diesem Link.

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Air Montenegro hat den Ticketverkauf aufgenommen

Das staatliche Start-up Air Montenegro hat den Ticketverkauf für zwei Strecken offiziell aufgenommen. Das Unternehmen bestätigte auch, dass der Erstflug am 10. Juni 2021 durchgeführt werden soll. Die ersten sich im Verkauf befindlichen Routen sind Tivat-Belgrad und Podgorica-Belgrad. Beide Strecken sollen bis zu zweimal täglich mit Regionaljets des Typs Embraer 195 bedient werden. Die Flotte soll von Beginn an ausschließlich aus Maschinen dieses Typs bestehen. Die ersten beiden Einheiten wurden ursprünglich von Montenegro Airlines von Gecas geleast. Die Regierung kaufte die beiden Flugzeuge. Über eine dritte Maschine wird derzeit mit einem brasilianischen Leasinggeber verhandelt.

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Belavia vor größerem Stellenabbau

Die Fluggesellschaft Belavia ist derzeit aufgrund politischer Entscheidungen im EU-Luftraum sowie auf den Airports im Unionsgebiet unerwünscht. Dies hat möglicherweise auch erhebliche Auswirkungen auf die Belegschaft, denn es wird berichtet, dass rund die Hälfte des Personals abgebaut werden soll. In Weißrussland stellt man sich darauf ein, dass der Bann noch länger andauern wird. Daher geht das Management offenbar davon aus, dass langfristig weniger Piloten und Flugbegleiter benötigt werden. Diese will man nun abbauen und in unabhängigen Medien ist die Rede von einer Halbierung des Personalstands. Dies wollen Belavia und Weißrussland so nicht stehen lassen und verweisen in einem Gespräch mit dem russischen Nachrichtensender RBK darauf, dass keine Rede vom Abbau von 50 Prozent der Belegschaft ist. „Unter den gegenwärtigen Umständen sind Kostensenkungen sowie die Angabe von Ausfallzeiten oder die Optimierung der Mitarbeiterzahl unangenehme, aber logische Schritte. Gleichzeitig möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass Personalentscheidungen in dieser Situation nur auf Empfehlung der Abteilungsleiter und nur unter Berücksichtigung des aktuellen Arbeitsvolumens getroffen werden können. Massenreduktionen werden nicht berücksichtigt. Die Situation wird durch die Tatsache kompliziert, dass sich die Fluggesellschaft erst kürzlich nach massiven Flugausfällen aufgrund der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 zu erholen begonnen hat. Während der Pandemie gab es keinen Personalabbau. Kostensenkungen wurden durch die Reduzierung von Zulagen und Arbeitszeiten erreicht“, so der Carrier.

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Pre-Travel-Clearance-Übersicht: Aus einigen Länden braucht man sie, aus anderen nicht

Per 10. Juni 2021 ändert Österreich das Einreiseverfahren und schafft aus zahlreichen Ländern kommend die bislang verpflichtende Pre-Travel-Clearance ab. Das Online-Formular muss bis dahin unabhängig von der Herkunft ausgefüllt und mitgeführt werden. Ob man in Zukunft diese Einreiseanmeldung tätigen muss oder nicht hängt in erster Linie davon ab aus welchem Staat kommend man nach Österreich einreisen möchte. Grundsätzlich sind jene Länder, die in der Anlage A der Einreiseverordnung aufgelistet sind, von der Abgabe der Pre-Travel-Clearance befreit. In diesem Zusammenhang ist aber Vorsicht geboten, denn die letzten Monate haben gezeigt, dass Österreich äußerst kurzfristig Umlistungen vornimmt. Wird ein Staat von der Anlage A auf andere verschoben, kann dies unter bestimmten Umständen für Personen ohne Impfung oder Nachweis der Genesung eine Quarantänepflicht auslösen. Bei so genannten Virusvariantengebieten gibt es auch für Geimpfte keine Möglichkeit die Absonderung umgehen zu können. Anlage A-Staaten: Mit Wirksamkeit zum 10. Juni 2021 ist man aus nachstehenden Staaten kommend von der Abgabe der Pre-Travel-Clearance befreit: Andorra Australien Belgien Bulgarien Dänemark Deutschland Estland Finnland Frankreich Fürstentum Liechtenstein Griechenland Irland Island Israel Italien Lettland Luxemburg Malta Monaco Neuseeland Norwegen Polen Portugal Rumänien San Marino Singapur Slowakei Slowenien Spanien Schweiz Südkorea Tschechische Republik Ungarn Vatikan Wichtig: Der so genannte 3G-Nachweis (Impfung, Test oder Genesen) muss erbracht werden und auf Verlangen bei einer Einreisekontrolle vorgewiesen werden. Eine Einreise ohne einen solchen Nachweis ist nach derzeitigem Stand der Dinge nicht zulässig – sofern es sich um eine „normale Einreise“ handelt und man nicht unter eine Ausnahme fällt. Hochinzidenzgebiete (Anlage B1) Aus den Staaten,

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Groningen: Green Airlines chartert German-Airways E190 „klimafreundlich“

Das Charterunternehmen Green Airlines UG (haftungsbeschränkt) will ab Juli 2021 von German Airways (vormals: WDL) durchgeführte Flüge ab dem niederländischen Groningen vermarktet. Dabei chartert der Anbieter Maschinen des Typs Embraer 190 und vermarktet die Sitze auf eigenes Risiko. Anders als es der Name vermuten lassen würde ist Green Airlines keine Fluggesellschaft. Das Unternehmen verfügt nicht über AOC bzw. Betriebsgenehmigung einer europäischen Luftfahrtbehörde. Man chartert daher Flugzeuge bei German Airways, unter deren Flugnummern geflogen wird, und vermarktet die Sitzplätze auf eigenes Risiko. Green Airlines behauptet, dass man besonders klimafreundliche Flüge anbieten verkaufen würde. Man behauptet, dass man für jeden Flugschein Kompensationen leisten würde, nennt jedoch keine näheren Details bzw. veröffentlicht auf der Webseite nachvollziehbar was an den Flügen so besonders klimafreundlich sein soll. Ab Groningen will Green Airlines jedenfalls pro Woche sieben Verbindungen, die mit gecharterten German-Airways-E190 durchgeführt werden sollen, anbieten. Dabei handelt es sich um die Ziele Palma de Mallorca, Ibiza, Kurfu und Faro. Per 1. September 2021 will man zusätzlich fünf wöchentliche Umläufe ins finnische Turku vermarkten. In einer Medienerklärung bezeichnet Green Airlines den von German Airways gecharterten Maschinentyp Embraer 190 als besonders klimafreundlich. Unter anderem schreibt man im Wortlaut: “ Das Flugzeug ist bekannt für seine Treibstoffeffizienz, niedrige Emissionswerte und geringe Lärmbelastung“. Diese Aussage ist als irreführend zu klassifizieren, da German Airways die erste Generation des E190 betreibt. Pro Sitzplatz gerechnet sind der Treibstoffverbrauch und der damit verbundene Schadstoffausstoß höher als jener vergleichbarer Typen. Würde das Nachfolgermodell Embraer 190-E2 zum Einsatz kommen, dann würde die Bilanz grundlegend anders

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Belavia fliegt künftig nicht mehr nach Wien

Noch am Mittwoch war eine Maschine in VIE gelandet. Doch jetzt legt die weißrussische Fluggesellschaft im Konflikt um die erzwungene Landung einer Passagiermaschine in Minsk die Flüge nach Österreich auf Eis. Auch andere EU-Länder sind davon betroffen. Mehrere europäische Länder sprachen bereits unmittelbar nach dem Ereignis Start- und Landeverbote aus. Das schien die Airline noch wenig zu stören, bis zuletzt flog sie noch Wien-Schwechat an. Das geschah auch rechtens, denn der österreichische Hauptstadt-Flughafen wartete noch die formale Verordnung der EU-Kommission ab. Doch die staatliche Belavia war dem Ministerium dann doch einen Schritt voraus. Am Donnerstag stellte die Airline Belavia selbst die Flüge nach Österreich ein. Auch Frankfurt, Berlin, Hannover und München würden ab sofort nicht mehr angeflogen, so der ORF.  Insgesamt sind sieben Staaten betroffen – neben Österreich noch Deutschland, Polen, Italien, die Niederlande, Spanien und Belgien. Die Flüge sind vorerst bis Ende Oktober ausgesetzt, die Tickets könnten zurückgegeben oder umgetauscht werden. Aus Russland, weiteren Ex-Sowjetrepubliken und der Türkei gibt es hingegen nach wie vor direkte Flugverbindungen in die weißrussische Hauptstadt Minsk.

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Moskau lenkt ein: AUA bekommt doch die Fluggenehmigung

Die russischen Behörden haben der AUA heute die Genehmigung für eine alternative Flugroute von Wien nach Moskau erteilt, die nicht über weißrussischen Luftraum führt. Die AUA kann somit den heute geplanten Flug OS601/602 von Wien nach Moskau und zurück durchführen. Das berichtet unter anderem der ORF. Für die weiteren geplanten Passagierflüge nach Moskau sowie die Frachtflüge nach Nanjing in China sei die Genehmigung für die Alternativroute noch ausständig. Die Lufthansa-Tochter erwartet allerdings auch hier eine positive Rückmeldung der russischen Behörden. „Wichtiges und richtiges Signal“ Als „wichtiges und richtiges Signal“ bewertete Luftfahrtstaatssekretär Magnus Brunner (ÖVP), dass die AUA die Genehmigung für den heutigen Flug nach Moskau erhalten hat. „Es ist im österreichischen und russischen Interesse, dass alle Flüge nach und über Russland problemlos durchgeführt werden“, so Brunner in einer Aussendung.

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Tunisair Cargo: Erste ATR72 in Frachter konvertiert

Die Fluggesellschaft Tunisair wird unter der Marke Tunisair Cargo ins Frachtgeschäft einsteigen. Dazu werden zunächst zwei ATR 72-500, die vormals von Tunisair Express betrieben wurden, in Frachter konvertiert. Den Auftakt macht die TS-LBE, die bis Feber 2020 von Tunisair Express für Passagierflüge genutzt wurde. Das Turbopropflugzeug wurde laut CH-Aviation.com in Frankreich in einen Frachter umgebaut und traf vor einigen Tagen in Tunis ein. Eine baugleiche Maschine befindet sich momentan in der Konvertierung. Tunisair Cargo wird ohne eigenes AOC an den Start gehen. Man greift auf die Dienstleistungen von Tunisair und Tunisair Express zurück. Verkehrsminister Moez Chakchouk kündigte im Feber 2021 an, dass die Cargo-Einheit des Konzerns mit zwei ATR72-500 sowie einem nicht näher bezeichneten Narrowbody an den Start gehen wird. Die Maschinen stammen aus Beständen der Firmengruppe und werden entsprechend umgebaut. Derzeit ist noch nicht entschieden, ob im Jetbereich ein Airbus A320 oder eine Boeing 737-600 konvertiert wird.

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Vilnius: Heston übernimmt zweiten Airbus A320

Das Airline-Startup Heston Airlines konnte zwischenzeitlich den zweiten Airbus A320 übernehmen. Dieser trägt die Registrierung LY-VUT und ist rund 17 Jahre alt. Ursprünglich wurde der Zweistrahler an den Billigflieger Easyjet ausgeliefert. Der Carrier erhielt vor wenigen Tagen AOC und Betriebsgenehmigung seitens der Behörden in Litauen erteilt. Die LY-FJI wurde bereits im April 2021 offiziell übernommen. Ursprünglich wollte das Unternehmen, das ein Joint-Venture des Wartungsbetriebs Heston und des Leasinggebers Genesis ist, mit drei A320 starten. Der Plan mit drei Maschinen dieses Typs zu fliegen ist immer noch aktuell, jedoch wird man zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme zunächst mit der LY-VUT und der LY-FJI beginnen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein weiterer A320 in die Flotte aufgenommen. Heston Airlines wird sich auf Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisieren. Die Aufnahme von Linienflügen auf eigene Rechnung ist derzeit nicht geplant.

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