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Litauen: Heston Airlines erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Das Luftfahrt-Startup Heston Airlines mit Sitz in Vilnius erhielt seitens der Luftfahrtbehörde Litauens AOC und Betriebsbewilligung erteilt. Dies teilte das Unternehmen, das sich auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisieren will, mit. Demnach habe man am 21. Mai 2021 die behördlichen Dokumente überreicht bekommen. Die Flotte wird zu Beginn aus drei Airbus A320 bestehen. Die erste Einheit hat man bereits im April 2021 übernommen und trägt die Registrierung LY-FJI. Laut Heston Airlines habe der Zulassungsprozess vom Einreichen des Antrags bis zur Erteilung von AOC und OL rund sieben Monate gedauert. Hinter dem Startup steht der Wartungsbetrieb Heston Aviation.  “Vor sieben Monaten haben wir den Antrag eingereicht, und trotz der Pandemie haben wir uns neu gemacht und gelobt, gemeinsam voranzukommen. Manchmal fühlte es sich an, als würde man sich nach hinten beugen, aber mit diesem unglaublichen Team von Profis haben wir die Hindernisse überwunden und dieses Ziel erreicht”, so Heston Airlines in einem Statement.

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Etihad bereitet A350-1000-Einsatz vor

Zumindest auf dem Papier hat Etihad Airways schon längere Zeit Langstreckenjets des Typs Airbus A350-1000. Allerdings wurden diese unmittelbar nach der Übernahme in Frankreich geparkt. Nun mottet der Golfcarrier die fabrikneuen Maschinen aus. Der erste Airbus A350-1000 wurde am vergangenen Freitag noch unter der Werksregistrierung F-WXAA von Bordeaux nach Abu Dhabi überstellt. Dort wird das Langstreckenflugzeug die Kennung A6-XWB erhalten. Die fünf betroffenen Flugzeuge wurden bereits im Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, übernommen und unverzüglich ins Long Time Storage verbracht. Firmenchef Tony Douglas erklärte während dem World Aviation Festival, dass das Rückgrat der Langstreckenflotte künftig die Boeing 787 bilden wird. Der Airbus A350-1000 wird ebenfalls eine tragende Rolle spielen. Man habe das Muster fest eingeplant. Ob allerdings die weiteren 15 Bestellungen übernommen werden, ist noch unklar. Einen fixen Termin für den kommerziellen Erstflug mit A350-1000 gibt es ebenfalls noch nicht. Man befinde sich aber mitten in den Vorbereitungen, so Etihad.

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Green Airlines will „klimafreundliche“ Ferienflüge vermarkten

Das eigenen Angaben nach “klimafreundliche” Startup Green Airlines kündigt an, dass ab Rostock und Paderborn die Ziele Palma de Mallorca, Rhodos, Kreta und Kos angeboten werden sollen. Die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft ist keine Airline, sondern eine Firma, die Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung verkauft. Die operative Durchführung der angekündigten Strecken soll durch German Airways (vormals: WDL) mit Embraer 190 erfolgen. Die Aufnahme der Ferienziele sind für Juli 2021 angekündigt und sollen nur über Veranstalter buchbar sein. Nach Palma, Rhodos und Kreta will man je zweimal pro Woche fliegen. Die anderen Destinationen sollen einmal pro Woche bedient werden. Geflogen wird unter den Flugnummern von German Airways, da das Charterunternehmen Green Airlines keine Fluggesellschaft ist, denn man ist nicht im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung. Auch macht man keine näheren Angaben dazu warum die Charterflüge, die mit Embraer 190 durchgeführt werden, besonders “klimafair” sein sollen. “Vor dem Hintergrund des sukzessiven Impffortschritts zieht die Nachfrage nach Reisen spürbar an. Darauf reagieren wir mit klimafreundlichen Flügen zu den beliebtesten Urlaubszielen“, sagt Stefan Auwetter, Gründer und CEO der Green Airlines in einer Medienaussendung. Nähere Angaben zu den Klima-Maßnahmen machte das Unternehmen jedoch nicht.

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Lufthansa: Neues Catering-Konzept auf Europa-Flügen

Falafel Tahini Salat, Crunchy Chicken Bowl, Bircher Müsli oder Apfel-Streuselkuchen – dazu ein Erfrischungsgetränk, ein Glas Wein, einen Drink oder einen Kaffee: Ab sofort haben Lufthansa Fluggäste der Economy Class auf Europaflügen die Auswahl aus dem Angebot von „Onboard Delights“. Das kulinarische Sortiment ist auf grenzüberschreitenden Europa-Flügen ab einer Flugdauer von 60 Minuten verfügbar. Mit dem Angebot kommt die AUA-Mutter den Kundenwünschen nach. Die frischen Gerichte werden vom Catering-Unternehmen Gate Gourmet nach Rezepturen von dean&david an den Standorten Frankfurt und München täglich frisch zubereitet und alle drei Monate aktualisiert. Das erfolgreiche junge Gastro-Unternehmen dean&david mit Sitz in München engagiert sich nicht nur für den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und gegen Verpackungsmüll, sondern hat auch bereits in diesem Jahr die freiwillige Selbstverpflichtung zur Reduktion von Fleisch/Fisch unterzeichnet. Lufthansa erweitert Zusammenarbeit mit Dallmayr Das Münchner Traditionsunternehmen liefert für Onboard Delights die Confiserie- und Patisserie-Spezialitäten sowie die Heißgetränke. Im Angebot ist unter anderem ein „Projektkaffee“ aus Äthiopien, wo Dallmayr in der Region Dano verschiedene Projekte unterstützt und damit Perspektiven für die Menschen vor Ort schafft. Hinzu kommt eine große Auswahl alkoholischer und nicht-alkoholischer Getränke sowie Snacks und Knabbereien. Die frischen Speisen gibt es ab 5,50 Euro, Kaffee und Tee für 3 Euro, Soft-Drinks (500 ml) oder Bier (330 ml) für 3,50 Euro. Kleine Snacks sind bereits ab 2 Euro zu haben. Eine Wasserflasche und eine Schokoladen-Überraschung werden den Gästen kostenfrei gereicht. „Lufthansa steht für Nachhaltigkeit und kommt damit auch den Kundenwünschen an das neue Catering-Konzept nach. Die konsequente Auswahl ressourcenschonend hergestellter Lebensmittel und

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Condor: Alles hängt von der Kommission ab

Bei Condor scheint die unternehmerische Zukunft nach Corona gesichert zu sein, vor einigen Tagen kündigte der Vermögensverwalter Attestor an, 51 Prozent der Anteile zu übernehmen. Um den Einstieg des Investors überhaupt zu ermöglichen, verzichten der Bund und das Land Hessen auf Forderungen in Höhe von 150 Millionen Euro. Nun warten alle gespannt auf die Freigabe aus Brüssel. Denn die geplante Restrukturierung des KfW-Darlehens muss noch aus kartell- und beihilfenrechtlicher Sicht beäugt werden. Hält sie der Prüfung nicht stand, so scheitert die geplante Übernahme. Konkret muss die Kommission dem Plan zustimmen, dass Condor aus einem KfW-Darlehenspaket über 550 Millionen Euro, das in der Krise die Liquidität sicherte, maximal 400 Millionen Euro zurückzahlen muss. Attestor hatte der Airline 450 Millionen Euro Eigenkapital zugesagt – 250 Millionen davon will der Fonds in die Modernisierung der Condor-Langstreckenflotte stecken. Der Investor übernimmt zunächst 51 Prozent der Airline und erhält auf die übrigen Anteile eine Option. Eine Zustimmung der EU-Kommission zum Forderungsverzicht des Bundes und des Landes Hessen ist für Attestor laut „Reisevor9“ eine „zwingende Voraussetzung für den Einstieg“. Ohne eine Freigabe aus Brüssel werde „ein Vollzug der Transaktion nicht erfolgen“.

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Iberojet Portugal brachte ersten A330-900 in die Luft

Die Fluggesellschaft Iberojet Portugal (vormals Orbest) hat am 23. Mai 2021 den Airbus A330-900 mit der Registrierung CS-TKH (MSN: 1963) erstmals kommerziell eingesetzt. Die Maschine hat man bereits im August des Vorjahres übernommen, jedoch kam es bis vor wenigen Tagen zu keinem Einsatz. Der fabrikneue Langstreckenjet befand sich über einen längeren Zeitraum hinweg im spanischen Castellón im Storage. Anfang Mai 2021 wurde die CS-TKH aus ihrem Dornröschenschlaf erlöst und nach Madrid überstellt. In der Hauptstadt Spaniens wurden einige Wartungsarbeiten vorgenommen, ehe der Zweistrahler am 20. Mai 2021 ferry nach Lissabon flog. Am 23. Mai 2021 wurde der kommerzielle Premierenflug nach Cancun durchgeführt. Iberojet Portugal ist eine Schwestergesellschaft von Iberojet Spain. Beide Airlines sind noch unter ihren alten Namen bekannter: Orbest und Evelop. Beim portugiesischen Ableger handelt es sich um das erste Exemplar des Typs Airbus A330-900.

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KLM stockt Österreich-Flüge auf

Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird ab 17. Juni 2021 drei wöchentliche Flüge zwischen Graz und Amsterdam anbieten. Wien wird man bis zu dreimal täglich mit dem Skyteam-Drehkreuz in Schiphol verbinden. Gegenüber Sommer 2019 gibt es einige Neuerungen im Streckennetz: Beispielsweise ist Växjö temporär gesperrt und kann daher nicht angeflogen werden. Die französischen Ziele Marseille und Nantes werden von der Konzernschwester Air France betrieben. Southampton, Poznan und Cork wurden Anfang 2021 in das Netzwerk aufgenommen. Im Sommerflugplan 2021 wird KLM vier neue europäische Ziele anfliegen, von denen sich drei in der Hochsaison befinden: Belgrad – vom 13. Mai bis zu 7 Mal pro Woche Verona – vom 26. Juni bis zu 7 Mal pro Woche Palma de Mallorca – vom 26. Juni bis zu 7 Mal pro Woche Dubrovnik – vom 26. Juni bis zu 7 Mal pro Woche KLM wird in den Monaten Juli und August Flüge hinzufügen oder größere Flugzeuge zu Zielen wie Porto und Ibiza einsetzen. Im Vergleich zu den Vorjahren wird die niederländische Airline relativ mehr Kapazitäten für südeuropäische Ziele in Portugal, Spanien, Italien, Kroatien und Griechenland bereitstellen. Die erwartete Kapazität auf den europäischen Flügen wird 50 Prozent bis 75 Prozent betragen. Dies könnte sich jedoch noch ändern. Farbcodes, die für die Ziele gelten, können sich ändern, ebenso wie die Häufigkeit der Flüge. „Wir freuen uns sehr, dass es wieder mehr Reisemöglichkeiten gibt. In dieser Hinsicht reagieren wir so flexibel wie möglich auf die Marktbedingungen. Bei KLM sind wir bereit, unsere Passagiere auf verantwortungsvolle Weise an ihr

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Minsk-Vorfall: Vereinigung Cockpit bietet Buzz-Piloten Hilfe an

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit verurteilt die seitens Weißrusslands erzwungene Landung von Ryanair Flug 4978, der von der polnischen Tochter Buzz durchgeführt wurde. Politische Machtinteressen dürfen die Flugsicherheit nicht gefährden, so die VC. Zwischenzeitlich behauptet die Regierung Belarus’, dass es eine Bombendrohung seitens der Hamas gegeben habe. Beweise wurden jedoch keine vorgelegt. Als gesichert erscheint mittlerweile, dass in Minsk nicht nur der verhaftete Blogger, sondern auch vier weitere Personen von Bord gegangen sind. Dabei soll es sich um Agenten des Geheimdienstes KGB gehandelt haben. Die deutschen Verkehrspilotinnen und -piloten verurteilen diesen schweren Eingriff in den zivilen Luftverkehr. Der zivile Überflug von ICAO-Mitgliedstaaten muss ohne Beeinträchtigung der Flugsicherheit möglich sein – unabhängig von Crewmitgliedern und Passagieren, die sich an Bord befinden. Eine Maschine mittels militärischer Abfangjäger zur Landung zu zwingen, kann die sichere Flugdurchführung durch den psychologischen Druck und die Abweichung von Standardverfahren erheblich gefährden, so die VC. „Dieser Eingriff in die zivile Luftfahrt mitten in Europa ist absolut inakzeptabel“, sagt Leila Belaasri, Pressesprecherin der VC. „Der missbräuchliche Einsatz von Bombendrohungen beschädigt das Vertrauen in die Verlässlichkeit von Warnungen offizieller Stellen. Es ist eine der kritischsten Lagen im Luftverkehr, die Crews unter erheblichen Stress und Passagiere in Angst versetzt. Für derartige politische Machtdemonstrationen, wie wir sie nun in Belarus erleben mussten, haben wir als VC keinerlei Verständnis. Politik darf nicht auf dem Rücken von Crews und Passagieren in Flugzeugen ausgetragen werden.“ Die Vereinigung Cockpit bietet der Buzz-Crew, die Flug FR 4978 am 23. Mai 2021 durchgeführt hatte, Unterstützung an. Die Piloten

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Airbus liefert A400M Nummer 100 aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte zwischenzeitlich 100 Exemplare des militärischen Turbopropmusters A400M ausliefern. Die Maschine mit der MSN111 ging an die spanische Luftwaffe. Am 24. Mai absolvierte das Flugzeug seinen Überführungsflug von Sevilla nach Zaragoza, wo die spanische A400M-Flotte stationiert ist, so der Hersteller. In derselben Woche erreichte die globale A400M-Flotte die Marke von 100.000 Flugstunden in weltweiten Einsätzen in allen acht Kundennationen.Vor kurzem hat das A400M-Programm in Zusammenarbeit mit der französischen Beschaffungsbehörde DGA erfolgreich eine wichtige Flugtest-Zertifizierungskampagne zur Luftbetankung von Hubschrauben absolviert. Damit sind die Zertifizierungsziele der A400M zu großen Teilen abgeschlossen, einschließlich der erstmaligen Betankung von zwei Hubschraubern gleichzeitig. ie A400M kann ebenfalls bereits bis zu 116 Fallschirmjäger gleichzeitig bei Tag und Nacht absetzen, entweder aus den Seitentüren mit automatischer Fallschirmöffnung, oder durch gleichzeitige Sprünge von der Rampe mit freiem Fall. Kürzlich wurden in Spanien zusammen mit dem Fallschirm-Testteam der britischen Luftwaffe Tests durchgeführt, bei denen die Höhe für die automatische Fallschirmöffnung auf bis zu 7.600 Meter und für den freien Fall auf bis zu 11.582 Meter erhöht wurde. Zudem wurden weitere Tests zur Erhöhung der Absetzkapazität der A400M abgeschlossen, dazu gehörten auch multiple Plattformen zum Absetzen per Fallschirm (23 Tonnen). An diesen Flügen waren Frankreich und Spanien beteiligt. Ebenfalls zertifiziert wurde eine weitere Möglichkeit zum Absetzen von Frachten auf schwierigen Pisten ohne Hilfsmittel: Lastenabwurf von bis zu 19 Tonnen (in einem Durchgang) oder 25 Tonnen (in zwei Durchgängen) auf Paletten auf befestigten oder unbefestigten Pisten. Mit den Zertifizierungsflügen der automatischen Tiefflugfähigkeit unter Instrumentenflugbedingungen (Instrumental Meteorological Conditions –

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April 2021: Aufwärtstrend an deutschen Flughäfen

Die deutschen Verkehrsflughäfen konnten im April 2020 zwar deutlich mehr Reisende als im Vorjahresmonat zählen, doch lag man um rund 89,3 Prozent unter dem Wert von 2019. Gezählt wurden insgesamt 2.270.400 Passagiere. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegen mit +173,4 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -66,7 Prozent deutlich niedriger. 63.235 Starts und Landungen verzeichneten die Flughäfen. Der innerdeutsche Verkehr legt im Vergleich zum Vorjahr um fast 300.000 Passagiere zu (+544,0 Prozent), aber im Vergleich zum Vorkrisenjahr sind es -91,1 Prozent). Der Europa-Verkehr steigt auf 1,47 Millionen Passagiere (+920,0 Prozent), liegt aber immer noch mit -88,9 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Die Interkont-Nachfrage wächst auf über 400.000 Passagiere (+360,1 Prozent), geht im Vergleich zum April 2019 aber um -88,1 Prozent zurück.

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