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737-Max: USA verhängen 2,513 Milliarden Dollar Strafe gegen Boeing

Gegen eine Zahlung von 2,513 Milliarden U.S.-Dollar stellen die amerikanischen Strafermittler das Verfahren gegen Boeing ein. Die Vorwürfe, die im Zusammenhang mit der 737-Max erhoben werden, sind heftig. Das Justizministerium der Vereinigten Staaten gab am Donnerstag bekannt, dass man sich mit dem Flugzeugbauer auf die Zahlung der eingangs genannten Summe geeinigt hat. Ermittelt wurde wegen einer „Verschwörung zum Nachteil der USA“. Bundesanwältin Erin Nealy Cox sagte in einem Statement, dass die Mitarbeiter von Boeing Profit vor Transparenz gestellt haben. In diesem Zusammenhang wurden der FAA essentielle Informationen verschwiegen und gleichzeitig wurden entsprechende Vertuschungshandlungen vorgenommen. Mit der Zahlung der Strafe soll der Konzern nun für das „kriminelle Verhalten der Mitarbeiter zur Rechenschaft gezogen werden“. Ein Teil des Milliardenbetrags soll an die Hinterbliebenen der beiden fatalen Abstürze fließen. Auch Airlines sollen von der Einigung profitieren. Laut Ermittlungsbehörden war Boeing in Sachen MCAS geständig. Das Unternehmen habe die Aufsichtsbehörde FAA bezüglich dieses Systems getäuscht, so dass in wichtigen Dokumenten die Informationen über MCAS fehlten, so das Justizministerium der USA. Die Strafsumme schlüsselt sich wie folgt auf: rund 243,6 Millionen U.S.-Dollar erhält das Justizministerium als Bußgeld rund 500 Millionen U.S.-Dollar fließen an die Hinterbliebenen der beiden fatalen Abstürze rund 1,77 Milliarden U.S.-Dollar fließen an die Betreiber der Boeing 737-Max als Entschädigung

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VIE: AUA räumt vier Stockwerke

Die Corona-Krise weist die Austrian Airlines in ihre Schranken. Unlängst musste der Flag-Carrier Maßnahmen zur Kostenreduzierung einleiten, um noch einigermaßen heil durch die Pandemie zu kommen. Nun kommt eine weitere dazu: Die AUA wird künftig vier Stockwerke des Bürokomplexes am Flughafen abmieten. Die Sprecherin verrät gegenüber dem Nachrichtenportal Heute auch, wie es in Zukunft weitergehen soll: „Austrian Airlines wird in Zukunft die bestehenden Büroflächen im Hauptgebäude von acht auf vier Stockwerke reduzieren. Wir arbeiten daran, die nicht benötigten Arbeitsflächen so bald wie möglich an unseren Hauseigentümer, den Flughafen Wien, zurückzugeben.“ Einen genauen Zeitplan für die Umsetzung würde es aktuell noch nicht geben. Die Pandemie habe die Entwicklung flexibler Arbeitsformen in vielen Unternehmen beschleunigt, so auch bei der Lufthansa-Tochter. „Unser Hauptgebäude steht aktuell weitestgehend leer und die administrativen Mitarbeiter arbeiten fast ausschließlich aus dem Home-Office.“

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Passagiere: Corona verlangt mehr Sorgfalt

In diesen Tagen heißt es mehr denn je: Einreisebestimmungen beachten! Immer mehr Fluggäste bekommen es am eigenen Leib zu spüren. Mit der Corona-Pandemie häufen sich Rückweisungen am Schalter – damit endet die Reise bereits vor Antritt. Denn noch nie zuvor änderten sich Einreisebestimmungen so häufig. Da blickt keiner mehr recht durch. Interessiert aber die Airlines nicht: Wer nur unvollständige Dokumente für die Einreise ins Zielland vorweisen kann, der wird in aller Regel auch nicht in den Flieger gelassen. „Der Fluggast ist für die Erfüllung der Einreisebestimmungen verantwortlich“, betont die Reiserechtsexpertin Sabine Fischer-Volk von der Kanzlei Karimi aus Berlin gegenüber Airliners.  Generell gilt aber: Die Fluggesellschaft sei verpflichtet zu prüfen, ob ein Passagier die Einreisebestimmungen erfülle, erklärt Fischer-Volk. Wenn das nicht der Fall ist, verweigert die Airline die Beförderung. Das gilt nicht erst seit den verschärften Bestimmungen vieler Länder als Reaktion auf die Pandemie. Ein abgelaufener Reisepass oder ein fehlendes Visum waren beispielsweise immer schon Gründe, weshalb Reisende einen Flug gar nicht erst antreten durften. Also: Vor dem Rausgehen lieber noch einmal die Reisedokumente checken!

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Easyjet nimmt DACH aus dem Programm

Das Vereinigte Königreich befindet sich aufgrund der steigenden Corona-Zahlen im bereits dritten Lockdown. Das zwingt auch Easyjet zum Handeln: Der Low-Coster streicht seinen Flugplan zusammen. Nachdem eine neuartige Covid-19-Variante in UK entdeckt wurde, hagelte es förmlich Landeverbote – kaum eine Regierung lässt UK-Flieger noch landen. Deswegen beschränkt sich Easyjet ab dem 10. Jänner auf wenige Verbindungen. Damit werden aber vorerst alle Verbindungen in dem DACH-Raum eingestellt. Die Billigfluggesellschaft wird nur noch größere Städte innerhalb Großbritanniens und wenige Städte im südlichen Europa anfliegen. So hält der Carrier noch London, Bristol, Birmingham, Liverpool, Newcastle, Belfast und Schottland über verschiedene Routen im Programm. Darüber hinaus werde Easyjet von Drehkreuz London-Gatwick aus nach Lanzarote, Malaga, Alicante, Funchal, Genf, Mailand und Teneriffa starten, berichtet reisetopia.de.

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Spanien: Neugründung World2Fly bekommt ersten A330

Die vom spanischen Reisekonzern Iberostar neu gegründete Fluggesellschaft World2Fly wird in Kürze den ersten Airbus A330-300 einflotten. Dieser trägt die Seriennummer 1097 und wird als EC-LXR registriert, berichtet CH-Aviation.com. Im Dezember 2020 erklärte der Konzern, dass man zukünftig fabrikneue Airbus A350 betreiben wird. Man machte jedoch keine Angaben dazu, ob diese direkt vom Hersteller oder über eine Leasinggesellschaft bezogen werden. World2Fly soll primär im Auftrag des Reiseveranstalters Iberostar fliegen. Zum Auftakt stehen Destinationen in Lateinamerika und in der Karibik im Fokus.

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CanaryFly stellt den Flugbetrieb bis 21. März 2021 ein

Die spanische Fluggesellschaft CanaryFly stellt ihren Flugbetrieb im Zeitraum von 11. Jänner bis 21. März 2021 gänzlich ein. Das Unternehmen begründet den Schritt mit den jüngst verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen. Dazu Firmenchef Régulo Andrade in einer Medienerklärung: “Es gibt viele reguläre Passagiere, die aufgrund der Pandemie aufgehört haben zu fliegen. Die Kanarischen Inseln haben ihre Reisen zum Vergnügen oder zur Freizeit eingestellt und bewegen sich nur dann zwischen den Inseln, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Dies hat in den letzten Monaten zu einem deutlichen Rückgang der Auslastung praktisch aller unserer Flüge geführt.” Die Flotte von CanaryFly besteht aus sechs ATR72-500, die nahezu ausschließlich im Verkehr zwischen den kanarischen Inseln eingesetzt werden. Erst kürzlich wurde ein ATR72-500-Frachter angeschafft. Dieser wird demnächst kommerziell eingesetzt. Der Mitbewerber Binter Canaris teilte mit, dass der Flugbetrieb zwischen den kanarischen Inseln sowie zum spanischen und portugiesischen Festland aufrecht bleiben soll. Eine Einstellung ist momentan nicht angedacht.

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Bürgschaft: Schweden gewährt BRA 19,85 Millionen Euro

Die schwedische Regionalfluggesellschaft BRA erhielt nun doch eine staatliche Kreditgarantie bewilligt. Diese ging am 31. Dezember 2020 ein und umfasst umgerechnet etwa 19,85 Millionen Euro. Der Flugbetrieb musste im April 2020 aus finanziellen Gründen eingestellt werden. Schweden bürgt für 90 Prozent des gesamten Kreditvolumens. BRA erhält die Garantie aus dem gleichen Topf wie der Mitbewerber SAS. Der Carrier startete im Rahmen eines Insolvenzverfahrens nach schwedischem Recht eine umfangreiche Restrukturierung, die eigenen Angaben nach im September 2020 weitgehend abgeschlossen wurde. In diesem Zusammenhang haben 580 Beschäftigte ihre Jobs verloren. Der Neustart soll mit nur 20 Prozent des Personalstands erfolgen. Zunächst will man sechs bis sieben Routen innerhalb von Schweden bedienen. Der Restart ist noch für das erste Quartal 2021 angestrebt. BRA hat aber noch ein ganz anderes Problem am Hals, denn die Homebase könnte geschlossen werden. Der Flughafenbetreiber Swedavia strebt eine Schließung von Stockholm-Bromma an. Dieser wird von der Regionalfluggesellschaft genutzt und ist jener, der sich besonders nah am Zentrum befindet. Das letzte Wort ist allerdings noch nicht gesprochen.

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Dezember: BER verzeichnete leichten Aufwind

Der Flughafen Berlin-Brandenburg fertigte im Dezember des Vorjahres 264.987 Passagiere ab. Im direkten Vergleich mit November 2020 hatte man um etwa 25 Prozent mehr Fluggäste, was insbesondere auf die Weihnachtszeit zurückzuführen ist. Gegenüber Dezember 2019 machte der Rückgang allerdings fast 90 Prozent aus. Die Zahl der Flugbewegungen betrug im vergangenen Monat rund 4.600 Starts und Landungen. Im Dezember 2019 konnten, damals noch an den beiden Flughafenstandorten Tegel und Schönefeld, mehr als 2,6 Millionen Passagiere abgefertigt werden, die Zahl der Flugbewegungen lag bei knapp 21.200. Im gesamten Jahr 2020 nutzen 9,1 Millionen Reisende einen Flughafenstandort der Hauptstadtregion (TXL, SXF und BER). Damit wurde im Jahr der Corona-Pandemie noch rund ein Viertel des Reisendenaufkommens des Rekordjahres 2019 verzeichnet. Mit 105.000 Flugbewegungen betrug der Rückgang im Jahr 2020 etwa zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr, als nahezu 289.000 Flugzeuge an den Flughäfen Tegel und Schönefeld starteten oder landeten. Hauptgrund für den Rückgang der Fluggastzahlen sind die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Reisebeschränkungen. Zeitgleich mit der weltweiten Verbreitung des Virus ab März brachen die Passagierzahlen dramatisch ein. „Mit dem Jahreswechsel endet ein Jahr der Extreme. Einerseits haben wir den BER endlich erfolgreich eröffnen können, anderseits sind die Fluggastzahlen aufgrund der Pandemie dramatisch eingebrochen. In der weltweit schwierigen Lage hat sich gezeigt, wie wichtig eine gute Fracht-Infrastruktur für die Hauptstadtregion ist. Denn anders als das Passieraufkommen ist die Frachtmenge zwar auch zurückgegangen, aber längst nicht so eingebrochen wie der Personenverkehr”, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Das Luftfrachtaufkommen betrug im Dezember 2020 etwa 1.900 Tonnen und bewegt

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Dezember: Wizz Air konnte leicht zulegen

Der Billigflieger Wizz Air konnte – im Gegensatz zum Mitbewerber Ryanair – im Dezember 2020 vom Weihnachtsgeschäft profitieren. Der Carrier beförderte 665.722 Passagiere bei einer Auslastung von 56,10 Prozent. Im November 2020 hatte man gruppenweit 456.487 Fluggäste an Bord. Allerdings war der Ladefaktor mit 68,2 Prozent höher. Über das gesamte Jahr 2020 flogen 16.669.124 mit WIzz Air. Der Rückgang – im direkten Vergleich mit 2019 – beträgt daher rund 58,12 Prozent. Mitte Jänner 2021 wird der neue Ableger Wizz Air Abu Dhabi an den Start gehen. Geplant sind auch Flüge nach Europa, unter anderem nach Athen und Thessaloniki. Wizz-Air-Fluggastzahlen: Wizz-Air-Auslastung:

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Ryanair: Allenfalls eine halbe Million Passagiere im Feber und März 2021

Der irische Billigflieger Ryanair kürzt aufgrund der Coronapandemie den Flugplan weiter zusammen. Besonders stark wirkt sich das in Irland und dem Vereinigten Königreich aus, denn dort wird das Angebot defacto komplett eingestellt. Die Änderungen sollen mit 21. Jänner 2021 umgesetzt werden. Der Carrier begründet den Schritt mit den zum Teil enorm scharfen Einreise- und Quarantänebestimmungen, die sich negativ auf die Nachfrage auswirken. Einen Zeithorizont für die Wiederaufnahme jener Routen, die nun pausiert werden sollte, nannte das Unternehmen nicht. Die Maßnahme solle solange andauern bis die Bestimmungen wieder gelockert oder aufgehoben werden. Ryanair rechnet im Jänner 2021 mit etwa 1,25 Millionen Passagieren. Für Feber und März 2021 ist die Prognose finster. Allenfalls eine halbe Million Reisende werde man haben, so das Unternehmen.

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