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ABTA verteilt Rose an Hotels und Reisebüros – Airlines kassieren Kaktus

Die Austrian Business Travel Association verlieh auch heuer wieder den traditionellen Kaktus für das größte Ärgernis des Jahres. Neu ist, dass auch eine Rose an „verlässliche Partner“ vergeben wurde. Die stachelige Pflanze kassierte die Airline-Branche aufgrund der verschleppten Erstattungen. „In dieser außergewöhnlichen Situation für die Geschäftsreisebranche wollten wir mit der „Rose“ verlässliche Partner auszeichnen, die sich durch innovative Ideen und hilfreiche Services bemüht haben, die Auswirkungen der Krise zu mildern“, so ABTA-Präsident Andreas Gruber die Idee hinter der „Rose“ des Jahres. Die Geschäftsreiseexperten bewerteten den „kulanten Service der Hotels bei den Stornobedingungen“ und die „Rundum-Erreichbarkeit (24/7)“ der Reisebüros gleichwertig, so dass zwei Rosen vergeben wurden. Weniger „rosig“ sah es im Airline-Bereich aus: Die zwei Kakteen gehen ex aequo an den „Europäischen Fleckerlteppich von Corona bedingten Reiseeinschränkungen“ sowie an die „Schleppenden Ticket-Rückerstattungen durch die Airlines“, die die größten Ärgernisse in diesem Jahr für Travel Manager und Geschäftsreisende darstellten.

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Rabatte: Ryanair und Wizzair „überbieten“ sich wieder gegenseitig

Flugtickets sind derzeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht sonderlich stark nachgefragt. In den letzten Tagen übertrumpfen sich die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizzair nahezu täglich mit neuen Sonderaktionen. Anlässlich des Cyber-Mondays werben die Ungarn mit einem 25-prozentigen Rabatt und die Iren mit Flugscheinen um fünf Euro. Allerdings haben die Angebote auch einen Haken. Bei Ryanair ist der Reisezeitraum auf Dezember und Jänner 2021 beschränkt. Das macht die Nutzbarkeit aufgrund der derzeit in vielen Ländern harten Einreise- und Quarantänebestimmungen wenig attraktiv. Zwar verzichtet der Carrier auf Umbuchungsgebühren, doch muss eine eventuelle Tarifdifferenz nachgezahlt werden. Bei einem Fünf-Euro-Ticket wird man also mit hoher Wahrscheinlichkeit dann draufzahlen müssen. Wizzair gestattet im Standardtarif keine kostenfreien Umbuchungen. Hierzu muss das Flex-Paket kostenpflichtig dazu gekauft werden. Dieses hat aber hinsichtlich Erstattungen auch einen Haken, denn eine Rückzahlung schließt der Billigflieger aus. Lediglich eine Gutschrift auf das Kundenkonto ist möglich.

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Air Astana schafft Businessclass im E190-E2 ab

Die kasachische Air Astana bietet ab sofort auf dem Maschinentyp Embraer 190-E2 keine Businessclass mehr an. Stattdessen ist nun eine Premium-Economy-Class vorhanden. Laut Aussendung des Unternehmens soll sich in Sachen Service allerdings nichts ändern. Preislich soll es um rund 35 Prozent günstiger werden. Die neue Serviceklasse feierte ihr Debut auf den innerkasachischen Strecken von der Hauptstadt Nur-Sultan nach Shymkent, Atyrau, Aqtöbe und Öskemen (Ust-Kamenogorsk) sowie von Almaty nach Qysylorda. Die Reihen 1 bis 12 sind im Embraer 190-E2 nun für die Premium-Economy-Klasse reserviert. „Wir freuen uns immer über das Feedback unserer Kunden. Dank ihrer Anregungen können wir kontinuierlich unseren Service ausweiten und verbessern. Das Angebot der neuen Premium Economy Class richtet sich nun an Fluggäste, die einen gewissen Komfort zu schätzen wissen und zugleich nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Sie erhalten den gleichen Service und die gleichen Privilegien wie unsere Business-Class-Gäste“, so Islam Sekerbekov, Air Astanas Sales Director. In der Flotte von Air Astana befinden sich fünf Embraer E190-E2.

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Qantas holt Rückkehrer aus Frankfurt und Paris zurück

Australiens Flag Carrier war in den letzten Wochen vor allem damit beschäftigt, „gestrandete“ Menschen im Auftrag der Regierung wieder zurückzubringen. Das war es auch mit Flügen ins Ausland, die Qantas-Langstrecke ist bis auf weiteres lahmgelegt. Im Winter sollen jetzt die nächsten Rückholflüge durchgeführt werden – und dabei Kontinentaleuropa wieder angesteuert werden. Explizit nennt Qantas dabei Paris und Frankfurt. So wird der Qantas-Flug QF115 am 10. Dezember morgens um 6:10 Uhr in Frankfurt erwartet. Und das erstmalig ohne Zwischenstopp. Vorerst allerdings nur für den Repatriierungsflug. Die Ankunft von QF175 in Paris ist für den 14. Dezember um 6 Uhr angesetzt. Sämtliche Flüge, auch die nach London, starten in Sydney und stoppen in Perth, von wo es dann nonstop zur entsprechenden Destination geht. Der Rückflug werde bis Perth ebenfalls ohne Zwischenhalt erfolgen, wie das Nachrichtenmedium Aero berichtet. Endziel ist schließlich wieder Sydney. Australier, die diesen Shuttle-Dienst in die ferne Heimat nutzen möchten, müssen sich nicht nur vorab auf Corona testen lassen, sondern ihre Tickets selbst auch bezahlen: Die Flüge sind auf der Qantas-Webseite regulär buchbar – in beide Richtungen.

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Impfung: VIE richtet Pharma Handling Center mit Kühlangebot ein

Am Wiener Flughafen ist das „Pharma Handling Center“ für die Anti-Corona-Logistik gerüstet – der Impfstoff kann hier kühl gelagert werden. Die Wirkstoffe lieben es kühl. Sehr kühl. Über einer Temperatur von minus 70 Grad Celsius verlieren sie schnell ihre Wirksamkeit. Daher muss während des gesamten Transports eine bitterkalte Kühlkette lückenlos eingehalten werden. Das erfordert jetzt intensive Vorbereitungen. Ein Großteil des Impfstoff wird per Luftfracht landen. Daher hat der Airport Wien eine 1.650 Quadratmeter große Halle bereitgestellt, die Tiefkühllagerungen bis zum Trockeneisbereich ermöglicht. Viele Abläufe passieren dort automatisch, denn für menschliches Personal sind die Arbeitsbedingungen ziemlich sibirisch. Verkehrsstaatsekretär Magnus Brunner: „Der Flughafen ist seit Beginn der Pandemie eine unverzichtbare Drehscheibe für medizinische Hilfsgüter.“

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Finnair verkauft Blaubeersaft-Lagerbestand über Supermärkte

Das Oneworld-Mitglied Finnair dehnt den Vertrieb von Catering-Produkten über finnische Supermärkte fort. Seit einiger Zeit können Business-Class-Mahlzeiten als Fertigprodukte zum Aufwärmen erworben werden. Nun ist auch Blaubeersaft im Tetrapack erhältlich. Finnair teilte mit, dass das Getränk ab Dezember in Geschäften der 300K-Gruppe erhältlich sein wird. Das Getränk wird seit dem Jahr 2014 an Bord serviert und ist der Ansicht des Carriers nach aufgrund der Verwendung wilder Beeren besonders hochwertig. Vor der Corona-Pandemie wurde jährlich rund eine Million Liter Blaubeersaft an Passagiere ausgeschenkt. „Blaubeersaft war ein wesentlicher Bestandteil des Finnair-Kundenerlebnisses und wird von vielen unserer Kunden geliebt. Wir wollten unseren Kunden, die eine Vorliebe für Reisen haben und Finnair bequem von zu Hause aus genießen möchten, dieses köstliche Getränk anbieten, das zu einem festen Favoriten des Finnair-Flugerlebnisses geworden ist“, so Marika Nieminen, Vice President Kitchen bei Finnair.

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Ryanair stellt Laudamotion-Homepage ab

Die Ryanair Group hat weitere Fakten zur Abschaffung des Lauda-Markenauftritts geschaffen. Die Homepage der österreichischen Tochter Laudamotion GmbH wurde nun abgestellt. Das SSL-Zertifikat hat man schon einige Zeit nicht mehr erneuert, so dass Besucher eine Warnmeldung angezeigt bekommen. Die Lauda-Homepage war unter der Eigentümerschaft von Ryanair nie eine echte eigene Seite, sondern lediglich eine umgefärbte Version der Website der Konzernschwester Ryanair DAC. Genau genommen war es nur eine Spracheinstellung, die dazu führte, dass die Internetseite des irischen Lowcosters mit Lauda-Logo und in roter statt blauer Farbe erschien. Damit ist jetzt Schluss. Wer laudamotion.com besucht, landet nun auf der „echten“ Ryanair-Page. Die Spracheinstellung „Lauda“ existiert nicht mehr. Im Zuge der Ummeldung der A320-Flotte von der österreichischen Laudamotion auf den maltesischen Nachfolger Lauda Europe wurde der sich unter dem Lauda-Schriftzug befindliche Hinweis auf die Internetseite ersatzlos entfernt. Ob das Unternehmen mit Sitz in Schwechat zwischenzeitlich AOC und Betriebsbewilligung zurückgegeben hat oder nicht, ist unklar: Es ist weiterhin auf der Homepage des Klimaschutzministeriums gelistet, jedoch beantwortete dieses eine entsprechende Rückfrage nicht. Wie fast alle Ryanair-Töchter verfügt auch Lauda Europe über eine eigene Internet-URL. Diese lautet laudaeur.com, allerdings gibt es im Gegensatz zur polnischen Konzernschwester Buzz keinen eigenen Internetauftritt. Derzeit wird die Domain ausschließlich für E-Mail-Adressen verwendet.

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Level Europe: Gericht lädt erneut zur Prüfungstagsatzung

Im Konkursverfahren, in dem sich Level Europe befindet, beraumte das Landesgericht Korneuburg eine nachträgliche Prüfungstagsatzung an. Diese wird am 20. Jänner 2021 stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie wird diese als Videokonferenz abgehalten. Eine nachträgliche Prüfungstagsatzung ist immer dann erforderlich, wenn Gläubiger ihre Forderungen so verspätet angemeldet haben, dass sie in der allgemeinen Prüfungstagsatzung nicht mehr verhandelt werden konnte. Über Level Europe wurde am 19. Juni 2020 das Konkursverfahren eröffnet, da der Carrier wegen der Corona-Pandemie unter Druck geraten ist und im Gegensatz zu Austrian Airlines keine Staatshilfe erhalten hat. Mittlerweile wurde die Flotte aus Wien ausgeflogen und wurde überwiegend auf dem AOC der IAG-Konzernschwester Vueling registriert. Mit dieser kooperierte man in der Vergangenheit hinsichtlich des Vertriebs. Auch die Schwester OpenSkies, die als Level France Langstreckenflüge ab Paris-Orly durchgeführt hat, steht vor dem Aus. Die Suche nach Investoren war erfolglos. Eigentümer International Airlines Group will die Billigmarke – operated by Iberia – nur ab Barcelona fortführen. Ab dem spanischen Airport wurden die Level-Langstreckenflüge zwischenzeitlich reaktiviert.

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Green Airlines bläst den Start erneut ab

Das Startup Green Airlines verschiebt bereits zum zweiten Mal äußerst kurzfristig den ersten Charterflug. Nun will man erst am 1. Feber 2021 starten. Zuvor verschob man vom 1. November 2020 auf den 1. Dezember 2020 und sorgte im Zuge der BER-Eröffnung für ein wenig Heiterkeit, da die von Chalair durchgeführten Flüge als gestrichen auf der Anzeigetafel ausgewiesen waren. Green Airlines ist keine Fluggesellschaft, da man die hierfür notwendigen Dokumente AOC und OL nicht besitzt. Das Unternehmen will 19-sitzige Beech 1900D bei der französischen Chalair chartern und die Sitze auf eigene Rechnung vermarkten. Gleichzeitig vermarktet man die geplanten Flüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg als besonders „grün“. Die Stückkosten sind bei diesem Maschinentyp allerdings äußerst hoch. Noch hat das Unternehmen, das die Rechtsform Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) hat, keinen einzigen angekündigten Flug durchgeführt, jedoch die Stationierung eines zweiten, ebenfalls von Chalair betriebenen, Flugzeugs in Paderborn angekündigt. Von dort aus will man Charterflüge nach Westerland und Zürich anbieten.

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Avion Express kündigt Insolvenzantrag an

Die Corona-Pandemie fand mit Avion Express ein weiteres Opfer. Das auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierte Unternehmen teilte mit, dass man ein Insolvenzverfahren anmelden wird. Dieses ist nach litauischem Recht vergleichbar mit dem U.S.-amerikanischen Chapter-11. Derzeit laufen intensive Verhandlungen mit Dienstleistern und Lieferanten. Ziel ist, dass das Unternehmen fortgeführt werden kann. Mit dem Sanierungsverfahren will man sich finanziell neu aufstellen. Einen genauen Zeitpunkt für die Einbringung des Antrags beim zuständigen Gericht in Vilnius wurde noch nicht kommuniziert. Jedenfalls soll dies nach den Verhandlungen mit den Gläubigern „in den nächsten Wochen“ erfolgen. „Die Pandemie ist für viele Unternehmen der Luftfahrtindustrie, einschließlich Avion Express, eine schwierige Zeit. Um die Herausforderungen der Pandemie zu bewältigen, wurden im Jahr 2020 viele Änderungen im Geschäft vorgenommen“, so Firmenchef Darius Kajokas. „Als weiteren Schritt haben wir uns zusätzlich zu den jüngsten Anpassungen und Optimierungen in den letzten acht Monaten entschlossen, eine finanzielle Umstrukturierung einzuleiten und Schutz gegen die Gläubiger des Unternehmens zu suchen. Eine solche Entscheidung zielt darauf ab, die Interessen unserer Gläubiger optimal zu koordinieren und die nachhaltige Kontinuität der Aktivitäten von Avion Express sicherzustellen“

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