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Silvester: Zwei Airlines erlitten teure Sachschäden

Die Silvesternacht brachte zwei Fluggesellschaften erhebliche Schäden an ihrem Fluggerät. So kollidierte in Bogotá ein Airbus A319 von Avianca mit einer so genannten Himmelslaterne und im Libanon wurden gleich mehrere Maschinen von Middle East Airlines angeschossen. Avianca befand sich mit der N557AV auf dem Weg von Orlando nach Bogotá. Der Flug verlief völlig problemlos, ehe im Landeanflug eine brennende Himmelslaterne den Weg kreuzte. Der Mittelstreckenjet des Typs Airbus A319 kollidierte. Die Triebwerke sogen den Gegenstand teilweise ein, jedoch konnte das Flugzeug sicher landen. Laut Avianca entstand lediglich Sachschaden. Eine erste Einschätzung der Airline besagt, dass keine Gefährdung für die Passagiere und die Crew bestand. Im Libanon schossen unbekannte Personen mit Gewehren und/oder Pistolen wahllos herum. In diesem Breiten ist es ein durchaus gefährlicher Brauch, dass mit Waffenschüssen das neue Jahr begrüßt wird. Da dies wenig durchdacht erfolgt, kommen immer wieder Menschen und Gegenstände zu Schaden. So auch Flugzeuge der Middle East Airlines. Laut einem Bericht von Lebanon 24 wurden drei Maschinen von Kugel getroffen und dadurch beschädigt.  Der Carrier bestätigte lediglich, dass drei Flugzeuge betroffen sind, sagte jedoch nicht welche es sind. Es handle sich um “moderne, neue Maschinen”, schreibt Middle East Airlines auf Anfrage. Der Sachschaden wäre beträchtlich, jedoch ist die genaue Höhe noch nicht abschätzbar. Middle East Airlines ist übrigens nicht zum ersten Mal Opfer von “Querschlägern” in der Silvesternacht. Bereits in den vorherigen Jahren ereigneten sich vergleichbare Zwischenfälle. Die drei betroffenen Jets waren abgestellt, so dass es lediglich zu Sachschaden gekommen ist.

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Kredit: British Airways bekommt zwei Milliarden Pfund

Die Fluggesellschaft British Airways wird angesichts der angesichts der Folgen der Corona-Pandemie einen Kredit in der höhe von zwei Milliarden Pfund-Sterling erhalten. Dieser wird von einem Bankenkonsortium aufgebracht. Das Vereinigte Königreich übernimmt über die UK Export Finance für einen Teilbetrag eine Bürgschaft. Konzernmutter International Airlines Group teilte mit, dass die erste Tranche voraussichtlich im Jänner 2021 abgerufen wird. Die Finanzmittel sollen zur Verbesserung der Liquidität von British Airways verwendet werden. Mit der Kreditlinie will sich die IAG-Tochter flexibler aufstellen. Die Firmengruppe geht davon aus, dass sich im Sommer 2021 die Nachfrage wieder stabilisieren wird.

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Air Europa schließt A330-Ausflottung ab

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa beendete den Einsatz des Maschinentyps Airbus A330-200. Diese wurden an die jeweiligen Leasinggeber zurückgegeben. Der Carrier setzte zuletzt zehn Maschinen dieses Typs ein. Das Unternehmen bestätigte gegenüber CH-Aviation.com, dass die Ausflottung zwischenzeitlich vollzogen wurde. Bereits vor der Corona-Pandemie wurden die ersten beiden Einheiten an die Lessoren zurückgegeben. Auch der einzige Airbus A330-200 wurde zwischenzeitlich aus der Flotte entfernt. Damit ist der Wechsel auf die Boeing-Dreamliner-Reihe weitgehend abgeschlossen. Dieser Maschinentyp bildet nun das Rückgrat der Langstreckenflotte von Air Europa.

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Lumiwings kündigt Basis in Forli an

Die griechische Charterfluggesellschaft Lumiwings beabsichtigt ab dem italienischen Forli in das Liniengeschäft einzusteigen. Zunächst soll eine Nonstop-Verbindung nach Trapani aufgenommen werden. Diese ist für den Sommerflugplan 2021 geplant, jedoch lässt das Unternehmen in einer Mitteilung eine vorzeitige Aufnahme im Winter 2021 offen. Der Flughafen Forli ist seit längerer Zeit auf der Suche nach Carriern, die mit größerem Fluggerät aktiv sind. CH-Aviation.com schreibt, dass dies zuletzt vor rund sieben Jahren von Wizzair angeboten wurde. Air Dolomiti verschob aufgrund der Corona-Pandemie die Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz München auf den 1. Feber 2021. Lumiwings verfügt momentan über eine einzelne Boeing 737-300. Diese soll in Forli stationiert werden. Neben Trapani kündigt das griechische Luftfahrtunternehmen auch Verbindungen nach Palermo, Kattowitz, Korfu, Santorini, Neapel, Krakau, Prag, Rhodos, Heraklion, Kefallina, Odessa und Arad an. Buchbar sind die Flüge allerdings noch nicht. Der Carrier kündigt auf seiner Internetseite an, dass dies bald der Fall sein soll. Lumiwings wurde im Jahr 2015 gegründet und war bislang als Charter- und ACMI-Anbieter aktiv.

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Royal Air Maroc nimmt Casablanca-Tel Aviv auf

Ab 16. Jänner 2021 wird Royal Air Maroc eine Nonstop-Verbindung nach Tel Aviv aufnehmen. Zunächst sollen vier wöchentliche Flüge mit Boeing 787 ab Casablanca angeboten werden. Derzeit hat man vier 787-8 und vier 787-9 in der Flotte. Marokko hat – im Gegensatz zu den Nachbarn Algerien und Tunesien – offizielle diplomatische Beziehungen mit Israel aufgenommen. Damit folgte man unter anderem den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain. Ob sich Algerien und Tunesien hinsichtlich der Überflüge querlegen werden oder nicht, ist noch unklar. El Al plant jedenfalls ebenfalls zwischen Tel Aviv und Casablanca zu fliegen. Ein genauer Termin für die Aufnahme der Route steht noch nicht fest, jedoch ist grob “Ende des ersten Quartals 2021” angekündigt. Die beiden Carrier beabsichtigten im Rahmen einer Codeshare-Vereinbarung miteinander zu kooperieren.

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Österreichs „Freitesten“ sammelt Anmeldungen

Österreichs Regierung will die Bevölkerung quasi über die Hintertür zur Teilnahme an Corona-Massentests zwingen. Vorgesehen ist, dass zum Verlassen des “Lockdowns” per 18. Jänner 2021 ein negatives Testergebnis vorliegen muss. Der Plan ist massiv umstritten und könnte gegebenenfalls sogar verfassungswidrig sein. Gesetzlich geregelt ist noch nicht viel. Die Regierungsparteien schickten zwar einen Entwurf in eine “Express-Begutachtung”, doch in diesem ist nicht einmal festgelegt, ob PCR- oder Antigen-Befunde benötigt werden. Die genaue Auslegung will Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) nämlich über Verordnungen und damit ohne parlamentarische Kontrolle regeln. Ob die Opposition dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung macht, bleibt abzuwarten. Die Anmeldungen zum “Freitesten” können am Montag, 4. Jänner 2021, online vorgenommen werden. Davon ausgenommen ist das Bundesland Kärnten, in dem das System erst ab 8. Jänner 2021 freigeschaltet wird. Einige Länder nutzen die EDV-Infrastruktur des Bundes, andere sowie die Stadt Linz ihre eigene. Sämtliche Links finden sich aber unter www.oesterreich-testet.at. Personen, die keinen Internetzugang haben oder Fragen haben, können sich an die kostenfreie Hotline 0800/220330 wenden. Diese steht ebenfalls ab 4. Jänner 2020 zur Verfügung. Da noch nicht genau geregelt ist welchen Vorteil die Teilnahme an der Massentestung bringen wird und insbesondere wie lange der Befundbericht gültig sein wird, wird für weitere Informationen auf die Mitteilungen der Regierung, die vermutlich in diversen Medien publiziert werden, verwiesen. Hinsichtlich möglicher Vorteile im Reiseverkehr wird darauf verwiesen, dass einige wenige Staaten, darunter auch Österreich, Einreiseerleichterungen mit negativem Antigen-Ergebnis gewähren. Da jedoch viele Länder weiterhin auf PCR-Befunde pochen, sollte dies unbedingt vorab erfragt werden.

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Volga-Dnepr reaktiviert erste An-124

Die russische Volga-Dnepr Airlines reaktivierte gegen Jahresende 2020 die erste von zehn Antonow An-124. Zuvor wurden diese rund ein Monat lang zum Zwecke umfangreicher Überprüfungen nicht eingesetzt. Im November 2020 musste die RA-82042 nach einem Triebwerksdefekt, der während dem Start auftrat, eine Notlandung vollziehen.  Die Maschine wurde dabei beschädigt, jedoch gab es keine Opfer. Die RA-82077 wurde als erste Einheit wieder in den Frachtdienst gestellt und absolvierte am 26. Dezember 2020 die Strecke Leipzig-Shanghai. Die beiden anderen An-124-Operator, Maximus Airlines und Antonov Airlines, führten übrigens kein temporäres Ground dieses Maschinentyps durch.

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Air Serbia: Etihad-Anteil sinkt auf 18 Prozent

Bedingt durch den Umstand, dass sich die Etihad Aviation Group nicht an der Rekapitalisierung von Air Serbia beteiligt hat, ist die Beteiligung von 49 Prozent auf 18 Prozent gesunken. Die Finanzmittel wurden ausschließlich vom serbischen Staat aufgebracht, so dass dieser nun 82 Prozent hält. Die Zusammenarbeit zwischen Etihad und Air Serbia steht ohnehin kurz vor dem Aus. So stellte der Golfcarrier die Nonstopverbindung zwischen Belgrad und Abu Dhabi ein und kündigte darüber hinaus die Codeshare-Vereinbarung auf. Die Regierung befindet sich derzeit auf der Suche nach einem neuen Partner und fand bereits erste Interessenten in China. Air Serbia erhielt im Rahmen einer Kapitalerhöhung einen Zuschuss in der Höhe von bis zu 100 Millionen U.S.-Dollar. Weitere 100 Millionen U.S.-Dollar sind bereits für das Jahr 2021 budgetiert. Die Finanzmittel werden als direkte Zuschüsse, über Kapitalerhöhung und in Form von Darlehen eingebracht. Sobald ein Käufer für die 18-prozentige Beteiligung von Etihad Airways gefunden ist, soll sich auch entscheiden in welchem Ausmaß der Staat künftig an Bord sein wird. Die Regierung deutete an, dass man zumindest 51 Prozent halten will.

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Emirates startet Premium-Economy

Bislang hatte Emirates keine Premium-Economy-Class im Angebot. Das ändert sich nun, denn im jüngsten Airbus A380 ist nun eine solche Beförderungklasse eingebaut. Auch in Business und First gibt es einige Neuerungen. Emirates hat vergangene Woche ihren neueste A380 aus dem Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder erhalten. Die noch fünf bestellten weiteren A380 werden in den Jahren 2021 und 2022 ebenfalls mit der Premium-Economy-Kabine ausgeliefert. Die Premium-Economy-Sitze werden auch in einigen Emirates-Boeing 777X installiert, die 2023 in die Flotte aufgenommen werden. Emirates erwägt zudem die Nachrüstung auf seiner bestehenden A380-Flotte. Emirates wird in den kommenden Wochen bekannt geben, wo das Premium Economy-Produkt eingesetzt werden wird. Folgendes Video zeigt das Emirates Premium-Economy-Erlebnis. „Die Emirates A380 ist bereits eines der begehrtesten Reiseerlebnisse am Himmel, und jetzt haben wir es noch besser gemacht. Während andere Abstriche machen, arbeitet Emirates hart daran, sein Produkt und die Serviceleistungen wiederherzustellen, die wir aufgrund der Pandemie-Vorsorgemaßnahmen aussetzen oder anpassen mussten. Zudem führen wir neue Angebote und Verbesserungen ein. Getreu unserem „Fly Better“-Markenversprechen investiert Emirates weiter, um unseren Kunden das bestmögliche Erlebnis zu bieten”, so Emirates-Chef Tim Clark. „Unser Premium-Economy-Produkt wurde sorgfältig entwickelt, um der Markenpositionierung von Emirates als Full-Service-Airline von höchster Qualität zu entsprechen. Unsere First-, Business- und Economy-Kabinen haben bei ihrer Einführung neue Maßstäbe in der Branche gesetzt, und wir sind zuversichtlich, dass sich auch unsere Premium Economy als eindeutiges Premium-Angebot durchsetzen wird. Bis wir eine ausreichende Anzahl von Sitzen zur Verfügung haben, die wir auf den Markt bringen können, planen wir, die Emirates Premium Economy Erfahrung als kostenloses

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Russland subventioniert Superjet-Nutzung kräftig

Russland will den Einsatz des Musters Sukhoi SSJ-100 deutlich attraktiver machen. Den Fluggesellschaften des Landes werden günstigere Leasingraten – auch als “Power by the hour” und direkte Subventionen angegeben. Allerdings soll dies zunächst nur für Neuauslieferungen, die ab 2020 getätigt wurden, gelten. Derzeit ist geplant, dass pro Flugstunde bis zu 505 U.S.-Dollar subventioniert werden. Am stärksten würde davon die UAC-eigene Fluggesellschaft Red Wings profitieren, denn dieser Carrier erhält zahlreiche SSJ-100. Ab 2021 müssen für die Inanspruchnahme der Förderung mindestens 60 Flugstunden pro Maschine absolviert werden. Die Auszahlung wird dann erst gegen Jahresende erfolgen. Aus einem anderen Topf können SSJ-Betreiber Zuschüsse für Regionalstrecken an Land ziehen. Hierfür stehen 104 Millionen U.S.-Dollar zur Verfügung. Je nach Region können zusätzliche 90 Millionen U.S.-Dollar hinzukommen. Die Gesamtsumme der möglichen Förderungen pro Jahr ist mit 59 Millionen U.S.-Dollar pro Jahr und Strecke bzw. Flugzeug gedeckelt. Mit den finanziellen Anreizen will die Regierung der Russischen Föderation den einheimischen Fluggesellschaften dieses Muster schmackhaft machen. Unterm Strich kann der Superjet dann äußerst kostengünstig betrieben werden. Die Subventionen sollen auch hinsichtlich neuer Strecken zu mehr Risikobereitschaft führen.

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