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Dortmund: 51 Prozent weniger Reisende in den Herbstferien

Am deutschen Regionalflughafen Dortmund blieb in den zweiwöchigen Herbstferien des Bundeslands Nordrhein-Westfalen der große Ansturm aus. Der Airport zählte 63.242 Reisende und damit um 51 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch gab es um elf Prozent weniger Flüge. „Die Ferien fanden in diesem Jahr am Airport faktisch nicht statt“, resümiert Flughafen-Chef Ludger van Bebber. „In der Regel nimmt während der Ferienzeit die Anzahl der Fluggäste im Vergleich zu den Vorwochen zu. In diesem Jahr haben wir einen umkehrten Effekt gesehen. In den zwei Wochen vor den Herbstferien nutzten noch 6 Prozent mehr Passagiere den Flughafen.“ Die meisten Fluggäste flogen in den Herbstferien von Dortmund nach Rumänien (10.164 Passagiere) oder Polen (9.675 Passagiere). Die Verbindungen in diese beiden Länder werden hauptsächlich von Personen genutzt, die Familien und Freunde im Ausland besuchen. Als einziges touristisches Ziel erlebte Griechenland mit 8.441 Passagieren einen deutlichen Anstieg an Passagieren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1.356 Fluggäste). Gründe dafür sind das stark ausgebaute Angebot der Wizz Air nach Griechenland und die Tatsache, dass Griechenland nicht als Risikogebiet definiert wurde.

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Lufthansa darf Boeing 747-400 aus Twente ausfliegen

Der „Schildbürgerstreich“ rund um sechs von Lufthansa am Flughafen Twente abgestellte Boeing 747-400 hat ein Ende. Die Niederlande haben eine Ausnahmebewilligung erteilt, die es dem Carrier ermöglichen die sechs Jumbojets „herauszuholen“. Für drei Boeing 747-400 bedeutet dies aber auch die letzte Reise. Diese werden in die Vereinigten Staaten von Amerika ausgeflogen und werden dort verschrottet bzw. als Ersatzteilspender dienen. Lufthansa veräußerte die Maschinen an ein Verwertungsunternehmen. An GE Aviation Materials wurden insgesamt fünf Boeing 747-400, davon zwei in Lourdes abgestellte, verkauft. Die übrigen drei in Twente geparkten Jumbojets müssen bis spätestens Mitte 2021 ausgeflogen werden. Die niederländische Regierung gewährt in diesem Zusammenhang eine Art „Galgenfrist“, denn Lufthansa soll bis dahin einen Käufer finden. Übrigens: Auch in Twente ist ein Verschrottungsunternehmen ansässig, das die Verwertung ebenfalls übernehmen könnte.

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Innsbruck: Lufthansa verschiebt Frankfurt-Wiederaufnahme

Eigentlich wollte Lufthansa am 2. November 2020 die Strecke Innsbruck-Frankfurt reaktivieren. Daraus wird nun – zumindest vorläufig – nichts. Die Wiederaufnahme wurde vorerst auf den 1. Dezember 2020 verschoben, bestätigte die Fluggesellschaft. Ein konkreter Grund wurde nicht genannt, jedoch dürften die in Deutschland bevorstehende Zwangsquarantäne und der geplante Lockdown die Entscheidung beeinflusst haben. Zuletzt war geplant, dass auf Innsbruck-Wien die Tochtergesellschaft Austrian Airlines mit Embraer 195 im Auftrag von Lufthansa fliegen soll.

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Deutschland dehnt Reisewarnung auf ganze Türkei aus

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet ab 9. November 2020 die gesamte Türkei wieder als Risikogebiet und hat eine entsprechende Reisewarnung angekündigt. Anfang August wurden einige Baderegionen auf erheblichen Druck der Türkei ausgenommen. Damit ist nun Schluss. Der Mittelmeer-Staat geriet erheblich unter Kritik, da die Fallzahlen mutmaßlich künstlich niedrig gehalten wurden. Gemeldet wurden nur jene Positiven, die eindeutige Symptome gezeigt haben. Asymptomatische Fälle wurden nicht international gemeldet. Das hatte zur Folge, dass die Anzahl der Infizierten in der Statistik niedrig gehalten wurden. Dadurch konnte das ohnehin hinterfragenswerte System der Deutschen – 50 auf 100.000 – ausgetrickst werden. Damit ist jetzt Schluss.

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App: München schickt Corona-Infos aufs Smartphone

Am Flughafen München können sich Reisende nun über die App „Passngr“ Informationen zu den aktuell gültigen Corona-Bestimmungen direkt aufs Smartphone schicken lassen. Dazu wurde unter dem Namen „Sichere Reise“ eine neue Funktion implementiert. Unverändert bleibt, dass aktuelle Informationen wie Abflugs- und Ankunftszeiten oder aber Gateänderungen auf das Mobiltelefon geschickt werden oder aber über die App abgerufen werden können. Neu ist, dass es nun auch länderspezifische Informationen bezüglich Covid-19 für etwa 200 Flughäfen in vielen Ländern gibt. Die dafür benötigten länderspezifischen Daten werden durch den internationalen Flughafenverband Airports Council International (ACI) erhoben und laufend aktualisiert. Reisende können sich die Passngr App kostenlos über den Apple Store oder Google Play herunterladen. Der Münchner Airport bietet darüber hinaus auch auf seiner Website einen Link zu dem neuen Informationsangebot

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Linz: Austrian Airlines verschiebt Düsseldorf-Wiederaufnahme

Austrian Airlines wird die für den 2. November 2020 angekündigte Wiederaufnahme der Strecke Düsseldorf-Linz vorerst nicht durchführen. Laut einem Sprecher des Unternehmens strebt man als neuen Termin „Mitte Jänner 2021“ an. Die Entscheidung des Carriers ist eine Hiobsbotschaft für Linz, denn es wird bis auf weiteres keine regulären Linienflüge der Star Alliance geben. Die Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main pausiert weiterhin auf unbestimmte Zeit. Austrian Airlines machte zum Grund der Verschiebung der Reaktivierung von Linz-Düsseldorf keine konkreten Angaben. Anzunehmen ist jedoch, dass die bevorstehende Zwangsquarantäne in Deutschland sowie die angekündigten Lockdown-Maßnahmen eine Rolle gespielt haben könnten.

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Green Airlines bläst den Erstflug ab

Wenig überraschend hat Green Airlines am Donnerstag den für 1. November 2020 angekündigten Erstflug abgesagt. Als Begründung nennt das Unternehmen die neuen Corona-Maßnahmen der deutschen Regierung. Einen neuen Termin gibt es nicht. Zumindest für das gesamte Monat November 2020 wurde der Verkauf ausgesetzt. Mitten in der Corona-Pandemie wollte die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit gecharterten Maschinen eine Flugverbindung zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg aufnehmen. Der Zeitpunkt für die Umsetzung eines solchen Vorhabens ist aufgrund des äußeren Umstands Corona-Pandemie denkbar schlecht. Die Nachfrage liegt branchenweit am Boden, so dass die kurzfristige Absage nicht überraschend kommt. Käufer von Tickets, deren Flüge sich innerhalb der kommenden 14 Tage – ab Erhalt der Stornierungsinformation – befinden, haben gemäß EU-VO 261/2004 den Anspruch auf eine Ersatzbeförderung sowie einer Entschädigung in der Höhe von 250 Euro pro Person und Strecke. Diese kann im Zweifel auch gegen den Operating Carrier, Chalair Aviation, geltend gemacht werden. Green Airlines schreibt in der Medienmitteilung, dass betroffene Kunden ihr für das Ticket bezahlte Geld zurückbekommen sollen. Der Kreis der Betroffenen dürfte aufgrund der Pandemie ohnehin überschaubar sein.

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Condor stationiert zwei Airbus A320 in Zürich

Condor stationiert zur Sommersaison 2021 zwei Airbus A320 in Zürich und steuert dann von dort mehrfach wöchentlich neun Urlaubsziele rund ums Mittelmeer an. Zunächst startet der Ferienflieger mit 28 Flügen nach Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria, sowie nach Griechenland (Kreta, Kos, Rhodos), Zypern (Larnaca), Sardinien (Olbia) und Split in Kroatien. „Als Ferienflieger sind wir seit fast 65 Jahren spezialisiert auf das touristische Segment und arbeiten eng mit Veranstaltern und Reisebüros zusammen. Ich freue mich, dass wir mit einem vielfältigen Destinationsportfolio nun auch in Zürich an den Start gehen und gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern vor Ort im Sommer 2021 attraktive Angebote für Sonnenhungrige anbieten werden“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Flüge sind entweder als Teil einer Pauschalreise bei allen Schweizer Reiseveranstaltern, im Reisebüro oder als Nur-Flug-Ticket online verfügbar, so der deutsche Carrier. Übersicht der Condor-Flüge ab Zürich in der Sommersaison 2021:  Palma de Mallorca (Spanien) – täglich Teneriffa (Spanien) – Montag, Freitag Gran Canaria (Spanien) – Mittwoch, Samstag Heraklion (Kreta) – Montag, Mittwoch, Samstag Kos – Dienstag, Freitag Rhodos – Donnerstag, Sonntag Olbia (Sardinien) – Montag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag Split (Kroatien) – Dienstag, Freitag, Sonntag Larnaca (Zypern) – Dienstag, Donnerstag, Sonntag

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Kanaren: Einreise künftig nur mit negativem Testergebnis möglich

Wer künftig den Kanaren einen Besuch abstatten möchte, der sollte auch einen negativen Covid-19-Test mitführen. Denn das regionale Parlament verlangt ein negatives Testergebnis bei der Einreise. So soll verhindert werden, dass die Tourismusbranche durch unkontrolliertes Einreisen wieder zusammenbricht. Laut dem eingebrachten Gesetzesentwurf sollen ankommende Gäste einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. In der derzeitigen Fassung sei die Rede davon, dass einfache Antigen-Tests ausreichen, wie reisevor9.de berichtet. Außerdem soll auch die Nutzung der spanischen Corona-Warn-App verpflichtend werden. Damit können mögliche Infektionsketten leichter verfolgt werden.

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Deutschland verbietet Urlaube im November

Die Diskussionen rund um das deutsche Beherbergungsverbot dürften ein für alle Mal der Geschichte angehören, denn die Deutschen machen dicht. Ab dem 2. November gelten bundesweit lockdownähnliche Zustände, Gastronomiebetriebe müssen schließen und ein Verbot für inländische Reiseaktivitäten wird ausgerufen. Das Infektionsgeschehen nimmt im Eiltempo zu, am heutigen Tag meldet das Robert-Koch-Institut 16.774 Neuinfektionen – ein neuer Höchstwert. Deswegen zieht Bundeskanzlerin Angela Merkel die Notbremse und verkündet drastische Maßnahmen, um die Kehrtwende einzuleiten. Die Maßnahmen sollen bis zum Ende des Monats gelten, wie reisevor9.de berichtet. Vor allem die Reisebranche trifft es hart: „Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt“, heißt es in dem Beschluss. Damit müssen die Herbstferien definitiv zuhause verbracht werden. Denn auch sämtliche Gastronomiebetriebe sowie „Veranstaltungen, die der Unterhaltung angehören“ müssen schließen. 

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