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Schweiz: Österreich kein Risikoland mehr

Die Schweiz nimmt die seit September als Risikogebiete eingestuften Bundesländer Wien, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und Salzburg von seiner Roten Liste. Die neue Regelung gilt ab morgen und hebt alle Quarantäne-Auflagen für Einreisende aus Österreich auf.  Diese Lockerung kommt etwas überraschend, da das Infektionsgeschehen in den österreichischen Bundesländern wieder stark zunimmt. Auf der Risikoliste führt der Schweizer Bundesrat künftig nur noch Staaten und Gebiete, deren 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner um 60 höher liegt als die Inzidenz der Schweiz. Derzeit liegt die Grenze daher bei 822, weit über dem österreichischen Wert also. Österreich stuft die Schweiz als Land mit „hohem Sicherheitsrisiko“ (Stufe vier) ein, Reisewarnung gibt es aber keine, wie der ORF berichtet.

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Airbus muss hohen Verlust hinnehmen

Der europäische Boeing-Konkurrent Airbus schreibt tiefrote Zahlen: In den ersten neun Monaten betrug der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) 2,2 Milliarden Euro, wie der französisch-deutsche Flugzeugbauer am Donnerstag berichtete. Im Vorjahr lag dieser Wert noch im grünen Bereich – 3,4 Milliarden Euro Gewinn standen zu Buche. Demgegenüber brach auch der Umsatz ein: von 46,2 auf 30,2 Milliarden Euro. Überrascht haben dürfte die Bilanz niemanden im Unternehmen, denn die Luftfahrtbranche erlebt zurzeit die größte Krise der Geschichte. Deswegen muss auch Airbus sparen, wo es nur geht. Der Konzern wird voraussichtlich 15.000 Angestellte vor die Tür setzen, wegen der zu erwartenden Abfindungen legte der Konzern schon jetzt 1,2 Milliarden Euro zur Seite. Das spiegelt sich im Verlust wider. Der Flugzeugbauer brachte von Jänner bis September 341 zivile Flugzeuge an den Mann, 40 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 

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Video: Flughafen Kiew spart Strom und macht den Sicherheitsbereich „spooky“

Die Corona-Pandemie sorgt weltweit für schwache Auslastungen von Flugzeugen und Airports. Einst überfüllte Terminals sind oftmals gähnend leer und Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle sind mittlerweile eher die Ausnahme. Doch was macht ein Airport, der am Abend nur noch zwei bevorstehende Abflüge hat und das auch noch in zwei unterschiedlichen Terminals? Stromsparen, indem man das Licht im Sicherheitsbereich in allen Bereichen, die sich nicht in unmittelbarer Nähe des benötigten Gates befinden, abschalten. So geschehen am Dienstagabend am Flughafen Kiew. Ganz durchdacht dürfte die Aktion nicht gewesen sein, denn nur eine von zwei Lounges ist geöffnet. Logisch wäre es gewesen die Lounge Blue, die sich in der Nähe des genutzten Gates A2 befindet, zu öffnen. Doch Logik und Luftfahrt sind immer wieder zwei Begriffe, die sich gegenseitig ausschließen. Geöffnet war die Lounge Green, die sich am anderen Ende des internationalen Terminals A befindet. Um dorthin zu gelangen oder zurück zum Abfluggate A2 ist ein kleiner Rundgang durch den Sicherheitsbereich erforderlich. Weil Strom Geld kostet und mit Ausnahme zweier Duty Free Shops und der Lounge mangels Nachfrage ohnehin alles geschlossen war, verzichtete man auf die Beleuchtung und ermöglichte den Passagieren so einen „gruseligen“ Einblick in die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Flughafen Kiew-Schuljany. Abgefertigt wurden späten Abend nur noch zwei Flüge: Motor Sich Airlines flog mit Antonow An-24 zur Homebase Saporischschja und nutzte hierfür – wie üblich – das Terminal D (Inlandsflüge). Wizzair flog mit Airbus A320 nach Wien und wurde im Terminal A (internationale Flüge) abgefertigt. Das Gate A2 befindet sich unmittelbar

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Alrosa schickt letzte Tu-154M in den Ruhestand

Die russische Fluggesellschaft Alrosa führte auf der Strecke Mirny-Nowosibirsk den letzten Passagierflug mit Tupolew Tu-154M durch. Mit der RA-85757 tritt die letzte noch aktive Einheit dieses Typs den Ruhestand an. Alrosa war der letzte Betreiber dieses Typs. Die Tu-154 war einst das Rückgrat der Flotten vieler Airlines im ehemaligen Ostblock, doch damit ist seit 28. Oktober 2020 endgültig Schluss. Die RA-85757 versah seit 1992 ihren Dienst bei verschiedenen Fluggesellschaften, zuletzt eben bei Alrosa. An Bord des letzten Linienflugs befanden sich nach Angaben des Carriers 141 Passagiere. Das Unternehmen liebte die Tu-154M regelrecht und betrieb diese länger im Passagierverkehr als jede andere Airline. So fällt auch der Abschied schwer, denn in der offiziellen Medienmitteilung ist zu lesen, dass man traurig ist. Die betroffene Tu-154M hatte Alrosa seit 2002 in der Flotte. Das weitere Schicksal der RA-85757 ist noch völlig offen. Sowohl ein Ehrenplatz in einem Museum als auch die Verschrottung werden derzeit geprüft. Die Tu-154M ist damit nicht mehr im regulären Linienverkehr anzutreffen. Das B-Modell ist allerdings weiterhin – zumindest offiziell – bei der nordkoreanischen Air Koryo in der Flotte. Diese verfügt über insgesamt vier Tu-154B-2. Weiters ist die Airlines aus dem abgeschotteten Land auch letzte zivile Betreiberin der Tu-134B-3.

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Boeing 747SP fällt Hurrikan „Laura“ zum Opfer

Nach wie vor genießen die letzten fliegenden Boeing 747-SP bei den Luftfahrtfans höchste Beliebtheit, um so trauriger ist wohl die Nachricht, dass eines der beiden Exemplare der Las Vegas Sands Corp. bereits im August 2020 schwer beschädigt wurde. Wie nun bekannt wurde, soll die 1979 für Pan Am gebaute Boeing 747SP-21 mit der Konstruktionsnummer 21649-373 während Wartungsarbeiten am Flughafen Lake Charles (Louisiana) von einem Boeing Business Jet getroffen worden sein. Seitens des Unternehmens gibt es dazu zwar keine offizielle Stellungnahme, den Fotos und Insiderberichten zu Folge dürfte sich der ebenfalls in Wartung befindliche BBJ N836BA durch starke Windeinwirkung von seiner Parkposition im Wartungshangar gelöst und dabei die „Little Queen of Skies“ am Bug getroffen haben. Dabei kollidierte die Boeing 747 auch mit der Hallenkonstruktion, weshalb neben einem aufgeschlitzten Bug auch die Tragflächen stark in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Als Auslöser für dieses Fiasko wird der Hurrikan „Laura“ vermutet, welcher zu diesem Zeitpunkt mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240km/h über dortige Region zog. Die weitere Zukunft der VQ-BMS, eine von derzeit nur sechs aktiven Boeing 747-SP, ist höchst ungewiss, in Insiderkreisen geht man aktuell davon aus, dass die Maschine bereits irreparabel ausgeschieden wurde. Somit würde nur mehr die Schwestermaschine VP-BLK in der Flotte von Las Vegas Sands Corp. verbleiben. Das auf den Betrieb von luxuriösen Hotel- und Casinoanlagen in den USA und Asien spezialisierte Unternehmen betrieb die VP-BMS seit 2008 als VIP-Flugzeug für die Managementebene, wie auch für besondere Luxuskunden. Zudem stellt die Las Vegas Sands Corp., welche darüber hinaus auch

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Eurowings stellt Klagenfurt-Köln/Bonn temporär ein

Eurowings wird aufgrund der Corona-Pandemie die Nonstop-Verbindung zwischen Klagenfurt und Köln/Bonn temporär einstellen. Hintergrund sind die ab 8. November 2020 von der Bundesrepublik Deutschland geplanten Einreise- und Quarantänebestimmungen. Kärnten ist derzeit das einzige Bundesland Österreichs, das der Nachbarstaat noch nicht als so genanntes Risikogebiet eingestuft hat. Die vorläufig letzte Rotation soll am 1. November 2020 durchgeführt werden. Anschließend wird Köln/Bonn-Klagenfurt-Köln/Bon für mindestens zwei Wochen pausieren. Ab 16. November 2020 sind drei wöchentliche Umläufe – Montags, Freitags und Sonntags – buchbar. Im Dezember gleicht der Eurowings-Flugplan für Klagenfurt derzeit einem Flickenteppich, denn die Frequenzen und Flugtage sind Woche für Woche unterschiedlich. Angesichts der momentanen politischen Entwicklungen in Deutschland, die seitens der Regierung in Richtung eines Lockdowns ab Anfang November 2020 geführt werden könnten, bleibt es abzuwarten wie lange Eurowings die Klagenfurt-Strecke pausieren wird. Für den Airport ist die temporäre Einstellung nicht gerade zur Freude, denn mit der AUA-Wien-Anbindung hat man dann vorläufig nur noch eine einzige Liniendestination.

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KLM lagert 12 Jets in Groningen ein

Das Skyteam-Mitglied KLM lagert über den Winter insgesamt 12 Verkehrsflugzeuge auf dem Groningen Airport ein. Das Unternehmen erklärt dazu, dass die betroffenen Maschinen temporär nicht benötigt werden und in Amsterdam-Schiphol der Platz ausgeht. Konkret werden zwei Airbus A330 und zehn Boeing 737 in Groningen abgestellt. Die Techniktochter wird die 12 Jets flugfähig halten und gegen Witterungseinflüsse schützen. Der Carrier will damit in der Lage sein die Flugzeuge bei Bedarf rasch aus dem „Winterschlaf“ holen zu können. KLM teilte weiters mit, dass die im November 2020 angebotene Kapazität bei etwa 49 Prozent der Vorjahresleistung liegt.

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Subventionen: Lufthansa droht EuGH-Schlappe im „Hahn-Streit“

Ein langjähriger Rechtsstreit rund um Subventionen, die in den Jahren 2001 bis 2012 am Flughafen Hahn an Ryanair geflossen sind, steht nun kurz vor einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Generalanwalt Maciej Szpunar empfiehlt nun die Beschwerde von Lufthansa zurückzuweisen. Die Richter sind daran nicht gebunden, folgen dieser jedoch häufig. Die Angelegenheit liegt schon sehr lange zurück, denn damals wurde Hahn noch von Fraport betrieben. Gemeinsam mit den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz wurde Ryanair unterstützt. Auch bemängelte der Kranich den Vertrag über die Flughafenentgelte. Die EU-Kommission gab jedoch im Jahr 2014 grünes Licht und dagegen zog Lufthansa vor Gericht. Das Gericht der Europäischen Union – die Vorinstanz des EuGH – wies das Lufthansa-Rechtsmittel ab, denn der Kranich nutze den Flughafen Hahn überhaupt nicht und habe daher kein Klagerecht. Diese Entscheidung ficht Lufthansa vor dem Europäischen Gerichtshof an. Der Generalanwalt empfiehlt nun die Abweisung. Wie die Richter entscheiden werden, ist noch offen.

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Urteil: Easyjet muss Ticketpreise genau aufschlüsseln

Insbesondere die Billigfluggesellschaften Ryanair, Easyjet und Wizzair zieren sich davor die Steuern und Gebühren genau aufzuschlüsseln. Das hat seinen sehr guten Grund, denn diese sind erstattbar und fliegt der Kunde nicht, will aber die Taxen zurück haben, so wimmelt man mit der Begründung, dass man ja gar keine bezahlt habe ab. Das Kammergericht Berlin untersagte Easyjet nun diese Praxis. Die Verbraucherzentrale zog vor Gericht und bekam bereits in erster Instanz recht. Das Berufungsgericht bestätigte das Ersturteil nun. Easyjet argumentierte vereinfacht gesagt damit, dass das Ausweisen des Endpreises ausreichend wäre. Das sahen die Richter anders. Das Urteil kann unter diesem Link nachgelesen werden.

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Sechs Boeing 747 der Lufthansa sitzen in Twente fest

Sechs Boeing 747-400, die seit dem Frühjahr auf dem Flughafen Twente abgestellt sind, bereiten Lufthansa nun heftige Probleme. Der Airport verfügt zwar über Zulassung für Landungen von Jumbojets, doch Starts sind nicht erlaubt. Davon wusste man offenbar weder beim Kranich noch beim Flughafen etwas. In Twente ist ein Verwertungsunternehmen ansässig, so dass tatsächliche “Oneway-Landungen” dort öfters vorkommen. Lufthansa will die sechs Boeing 747-400 allerdings nicht in die Schrottpresse strecken, sondern in die Mojave-Wüste überstellen, um sie dort einzulagern. Genau das erweist sich laut lokalen Medienberichten als handfestes Problem, denn Boeing 747 dürfen in Twente gar nicht starten. In der Zeitung “Tubantia” erhebt der Flughafen Twente schwere Vorwürfe gegen die niederländische Luftfahrtbehörde ILT und behauptet, dass diese die Zulassung einseitig geändert habe. Sollte es kein Einlenken geben, werde man vor Gericht ziehen. Die Situation nennt die Chefin einfach nur “absurd”. Die Behörde hingegen hat Sicherheitsbedenken. Wie sich das weiterentwickeln wird und ob Lufthansa die sechs Boeing 747-400 auf dem Luftweg aus Twente herausbekommt, wird sich zeigen.

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