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Air Baltic mit verkleinertem Winternetzwerk

Die lettische Air Baltic wird aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlich reduzierten Winterflugplan 2020/21 anbieten. Dieser wird ab Riga aus 40 Destinationen bestehen, wobei der Schwerpunkt auf europäischen Geschäftsreise-Drehkreuzen liegt. Auch einige wenige Leisure-Ziele sind im Streckennetz enthalten. Dabei handelt es sich unter anderem um Kittilä, München, Wien, Salzburg, Zürich, Genf, Mailand-Malpensa und Verona. Diese werden als „Schiziele“ vermarktet. Weiters bietet man Sonnenziele wie Rom oder Larnaka an. Ab Vilnius und Tallinn soll ebenfalls ein reduziertes Netzwerk angeboten werden.

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Bergamo hält an Ausbauplänen fest

Ungeachtet der Corona-Pandemie hält der Flughafen Mailand-Bergamo an seinem Masterplan zur Weiterentwicklung der Infrastruktur fest. Vor kurzem wurde ein neuer Ankunftsbereich mit einem zusätzlichen Schengen-Bereich vorgestellt. Insgesamt will das Unternehmen 435 Millionen Euro investieren und die Gesamtfläche des Terminals auf 70.000 Quadratmeter erweitern. Diese umfasst auch die derzeitigen Erweiterungsarbeiten an der Westseite des bestehenden Gebäudes zur Vorbereitung einer künftigen direkten Verbindung zum Eisenbahnverkehr, wodurch die Konnektivitätsoptionen für die Passagiere des Flughafens erheblich verbessert werden. „Wir müssen nach vorne schauen und positiv bleiben, dass wir wieder auf das Verkehrsniveau vor der Pandemie zurückkehren, und daher müssen wir für die Zukunft vorbereitet und bereit bleiben“, erklärt Giacomo Cattaneo, Direktor für kommerzielle Luftfahrt bei SACBO. „Während wir unsere Infrastruktur erweitern und weiterentwickeln, bleiben wir unserem einfachen Ansatz sowohl für Passagiere als auch für unsere Airline-Partner treu. Wir möchten sicherstellen, dass wir weiterhin ein schneller und lebendiger Flughafen sind, der voller Dienstleistungen und Einrichtungen für alle ist“. Während die Bauarbeiten weiter an Fahrt gewinnen, ist der Flughafen weiterhin entschlossen, sein Streckennetz auszubauen. Zuletzt wurde der Erstflug von Blue Panorama nach Dakar gefeiert. Die am vergangenen Freitag gestartete Verbindung der italienischen Fluggesellschaft zur Hauptstadt Senegal ergänzt neben Flügen nach Marokko und Ägypten das wachsende Angebot an afrikanischen Strecken des Flughafens. „Wir sind überglücklich, dass Blue Panorama die Nachfrage auf dem Markt erkannt und sich entschieden hat, der großen senegalesischen Gemeinde in Italien von Mailand Bergamo aus zu dienen. Trotz der Strapazen dieses Jahres fühlen wir uns weiterhin unseren Passagieren und Partnern verpflichtet und es ist

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Erster A220-300 aus U.S.-Fertigung ausgeliefert

Die Fluggesellschaft Delta übernahm vergangene Woche den ersten in den Vereinigten Staaten von Amerika endmontierten Airbus A220-300. Der Regionaljet wurde in der Produktionslinie Mobile (Alabama) hergestellt. „Die Auslieferung des ersten in den USA gebauten A220-300 ist ein historischer Moment, der den wachsenden industriellen Fußabdruck von Airbus in Nordamerika unterstreicht und uns alle äußerst stolz macht“, sagte C. Jeffrey Knittel, Vorsitzender und CEO von Airbus Americas, Inc. Bis heute wurden ungefähr 400 US-Mitarbeiter in der A220-Produktion geschult – einige in Mirabel, Quebec, Kanada, wo sich das A220-Programm und die primäre Endmontagelinie befinden. Vor einem Jahr begann das erste in den USA ansässige A220-Produktionsteam, das sich aus erfahrenen und neuen Teammitgliedern zusammensetzte, mit der Montage von A220 in Mobile. Delta Air Lines ist derzeit der größte A220-Kunde mit insgesamt 95 bestellten A220-Flugzeugen und wird der erste A220-Betreiber in Amerika sein, der sowohl A220-100 als auch A220-300-Flugzeugtypen betreibt.

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Italien: Erneuter Streik angekündigt

Italien-Reisende müssen sich am 29. Oktober 2020 auf neuerliche Einschränkungen im Flugverkehr einstellen, denn die Gewerkschaften rufen bei der Zivilluftfahrtbehörde ENAC zu landesweiten Streiks auf. Diese sollen um 10 Uhr 00 starten und gegen 14 Uhr 00 enden. Sollte den die Arbeitsniederlegungen nicht kurzfristig abgesagt werden, so ist mit Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Betroffene Passagiere sollten daher den Status ihrer Buchung im Auge behalten und beispielsweise mit ihrer Fluggesellschaft bei Fragen in Kontakt treten. Zuletzt sorgte am vergangenen Freitag ein Streik für zahlreiche Ausfälle und Verspätungen.

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Geschäftsreisen: Singapur und Deutschland schaffen „Green Lane“

Zwischen Deutschland und Singapur könnten schon bald wieder Reisen möglich werden. Die beiden Staaten einigten sich auf eine so genannte „Green Lane“. Diese soll sowohl Nonstopflüge als auch geschäftliche Reisen ermöglichen. Touristische Besuche werden jedoch in absehbarer Zeit weiterhin nicht möglich sein. Vereinbart wurden zwischen der Bundesrepublik und Singapur zunächst wichtige Geschäftsreisen und Besuche aus offiziellem Anlass. „Spaßreisen“ sind nicht vorgesehen. Nähere Einzelheiten werden noch zu einem späteren Zeitpunkt durch die Behörden kommuniziert. Auch der Termin für das mögliche Inkrafttreten der Einigung ist noch offen.

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Paderborn: Green Airlines will Zürich und Sylt anbieten

Das Charterunternehmen Green Airlines beabsichtigt ab 26. März 2021 mit einer von Chalair betriebenen ATR 72-500 ab Paderborn die Ziele Sylt und Zürich anzubieten. Der Airport befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren. Ab Sylt will Green Airlines weiters Charterflüge nach Zürich anbieten. Diese sollen mit der Maschine, die in Paderborn stationiert werden soll, bedient werden. Auf der Route Paderborn-Zürich kündigt die so genannte virtuelle Fluggesellschaft 14 wöchentliche Flüge an. Sylt soll ab beiden Airports jeweils an Freitagen und Sonntagen angeboten werden.

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Schönefeld-Code SXF ist Geschichte

Seit 25. Oktober 2020 ist der Flughafencode SXF (Berlin-Schönefeld) Geschichte, denn über Nacht wurde in den Flugbuchungssystemen auf BER umgestellt. Die Abfertigungsgebäude tragen bereits den Schriftzug „BER Terminal 5“ und werden damit weiterbetrieben. Insgesamt 17 Airlines, darunter unter anderem Wizzair und Ryanair, werden ab dem ehemaligen Schönefeld-Terminal fliegen. Easyjet hingegen zieht ins Terminal 1 um und wird die offizielle Erstlandung am 31. Oktober 2020 vollziehen. Der erste Abflug wird am 1. November 2020 vollzogen. Schrittweise ziehen dann alle Tegel-Fluggesellschaften innerhalb einer Woche zum BER um. „Ab heute steht der offizielle IATA-Code BER für den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt. Diese drei Buchstaben stehen aber auch für die deutsche Hauptstadt, für die Region und für den gesamten ostdeutschen Raum. Der „Three-Letter-Code“ BER wird ab jetzt als Botschafter in die Welt fliegen. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung steht BER auch für das Ende des aufgesplitterten Luftverkehrs auf mehrere Standorte und für eine gewandelte Metropolregion“, so Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. „Aus SXF wird BER. Die modernisierten SXF-Terminals bekommen eine neue Zukunftsperspektive. Als Terminal 5 des BER wird der runderneuerte Flughafen Schönefeld auch für die nächsten Jahre die notwendigen zusätzlichen Kapazitäten sicherstellen, um den Flugbetrieb am BER insgesamt verlässlich abzuwickeln. Somit bleibt Schönefeld weiterhin ein zentraler Bestandteil des Flughafenstandorts. Wir freuen uns auf die Fortführung der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schönefeld mit dem Ziel der Weiterentwicklung des Flughafenumfelds.“ Mit der Eröffnung des BER werden die Passagiere je nach Airline entweder im T5 im Norden oder im T1/T2 im Midfield einchecken und boarden. Zur

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Ausgangssperre: Dana Air musste Flugbetrieb einstellen

Die nigerianische Fluggesellschaft Dana Air musste den Flugbetrieb von 22. bis 24. Oktober 2020 aufgrund einer behördlichen verfügten Ausgangssperre einstellen. Hintergrund der Anordnung war allerdings nicht das Coronavirus, sondern Proteste eskalierten und es kam zu vielen Toten. Dana Air betreibt eine aus sieben Flugzeugen bestehende Flotte. Das Durchschnittsalter beträgt knapp über 28 Jahre. Der Carrier verfügt über zwei Boeing 737-300, eine McDonnell Douglas MD-82 und vier MD-83. In der Vergangenheit wurde dem Betrieb weiderholt seitens der lokalen Luftfahrtbehörde aufgrund von Sicherheitsmängeln Flugverbot erteilt – zuletzt im Jahr 2014.

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Graz: KLM und AUA fahren die Frequenzen zurück

Aufgrund der seitens Deutschlands auch auf die Steiermark ausgedehnten Reisewarnung wird Austrian Airlines ab Graz die erst im Oktober reaktivierten Verbindungen nach Düsseldorf und Stuttgart kürzen. Deutschland verlangt noch bis zum 7. November 2020 von Personen, die aus vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten einreisen, dass als Alternative zur 14-tägigen Quarantäne ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorliegen muss. In der Praxis wird dies jedoch nur sehr selten kontrolliert, da auf der so genannten Aussteigekarte die entsprechende Frage lediglich mit ja oder nein zu beantworten ist. Mit 8. November 2020 sollen sowohl ein elektronisches Einreisesystem als auch eine Zwangsquarantäne eingeführt werden. Ein vorhandener negativer PCR-Test verkürzt dann lediglich die Quarantäne auf fünf Tage – statt zehn Tage. Austrian Airlines wird die Ziele Stuttgart und Düsseldorf ab Graz per 9. November 2020 nur noch dreimal wöchentlich ansteuern. In die Landeshauptstadt Baden-Württembergs geht es an den Verkehrstagen Mittwoch, Donnerstag und Freitag. In jene von Nordrhein-Westfalen jeweils am Montag, Donnerstag und Freitag. Der geänderte AUA-Flugplan auf den beiden Routen ist bereits im Reservierungssystem ersichtlich. Nicht nur ab der Steiermark setzt die Lufthansa-Tochter im Österreich-Deutschland-Verkehr den Rotstift an, sondern auch ab der Homebase Wien. Per Anfang November 2020 werden auf fast allen Routen die Frequenzen reduziert als auch kleineres Fluggerät eingesetzt. Beispielsweise wird man Berlin verstärkt mit DHC Dash 8-400 statt Embraer 195 bedienen. Der Mitbewerber KLM kürzt ebenfalls das Angebot ab Österreich. Die Graz-Amsterdam-Strecke, die erst am 25. Oktober 2020 reaktiviert wurde, wird bereits Anfang November 2020 auf vier wöchentliche

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London-Heathrow bekommt Corona-Schnelltests

London-Heathrow macht den Anfang und führt als erster Flughafen Covid-19-Schnelltests ein. Passagiere würden die Möglichkeit haben, sich testen zu lassen, bevor es an Bord geht. Ein solcher Test würde umgerechnet 89 Euro kosten und über die Terminals 2 und 5 abgewickelt werden, wie das Nachrichtenblatt GTP berichtet. Ein Ergebnis soll dabei schon nach einer Stunde vorliegen. Und den Weg in den Innenraum des Flugzeugs damit ebnen. Erste Nutznießer dieses Angebots sollen die britischen Airlines British Airways, Virgin Atlantic und Cathay Pacific sein. Diesen Fluggesellschaften sollen vorab Test-Kapazitäten bereitgestellt werden. Währenddessen gibt es auch erste Reaktionen aus dem Ausland. So erklärte die italienische Regierung dieses Test-Verfahren für unzulässig. Demnach erfüllen die Covid-19-Schnelltests nicht die dort geltenden Anforderungen, Passagieren ist daher die Einreise zu verweigern. Der britische Verkehrsminister Grant Shapps hingegen hofft, dieses Test-System für internationale Ankünfte in Großbritannien einführen zu können. 

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